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Sommerdüfte – zum Anschauen und Genießen

Jeder Balkon ist groß genug, um ihn in einen schönen Garten zu verwandeln. Es haben eben nicht alle Leute die Möglichkeit, einen Garten zu genießen. Eine Aromatherapie kann man jedem Balkon verpassen, ihn auf kleinstem Raum in einen Kräutergarten verwandeln.

Vier Beispiele sind da zu empfehlen von vielen Möglichkeiten: Lavendel: Mit diesem wunderbaren Gewächs, allseits beliebt und im Sommer unentbehrlich, holen Sie sich Südfrankreich ins Haus! Der Zwergstrauch lässt sich gut im Topf ziehen. Lavendel verträgt es auch, wenn das Gießen mal vergessen wird. Die Erde sollte mit Sand gemischt werden. Übrigens verströmen schon die Blätter einen betörenden Duft.

Chinesische Gardenie: Botanisch „Gardenia Jasminoides“, sie stammt aus Asien. Diese Pflanze braucht etwas Zuwendung. Dafür belohnt sie uns im Herbst mit herrlich duftenden Blüten. Die Gardenie liebt es warm und hell, aber sonnengeschützt. Ab Juli kann sie nach draußen. Die Erde muss immer leicht feucht sein.

Kapuzinerkresse: Sie riecht und schmeckt sehr intensiv, sogar etwas scharf. Kapuzinerkresse eignet sich sehr gut als Hängepflanze. Sie mag es warm und feucht. Nicht düngen, dann blüht sie besser. Übrigens kann man von den Blättern ein wunderbares Pesto machen! (Aber da braucht man schon größere Mengen!)

Scharfer Mauerpfeffer: Diese Pflanze wächst wie ein dicker Teppich, darum sieht man sie oft in Dach- oder Steingärten. Aber sie gedeiht auch gut in Töpfen oder Schalen. Der Mauerpfeffer braucht Sonne und sandigen Boden. Seine Blätter bleiben auch im Winter sattgrün.

Foto: M. Großmann / pixelio.de

Juni – Rosenzeit

Nun geht der Frühling mit seinem besonderen Blütenzauber in den Sommer über. Der Juni wird allgemein als der Monat der Rosen angesehen. Mit  großer Freude bewundert man jetzt die wunderschönen Rosen in den Gärten überall. Auch die Heckenrosen und Kletterrosen sind sehr schön anzusehen. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage das ganze Jahr über Freude an Rosen haben können, sie erreichen uns aus der ganzen Welt, wenn wir Winter haben. Aber es ist nichts gegen die Freude an den Freilandrosen in ihrer großen Vielfalt. Es ist schwer zu sagen, welche man als Lieblingsrose küren sollte, englische, historische, rote, ich tendiere zur Teerose. Und dann der Duft, es ist nichts damit zu vergleichen! Leider haben sie mehr Dornen als die gezüchteten, aber was macht das schon.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Kulturgeschichte dieser einzigartigen Blume:

Die Rosen (Rosa) gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosa ceae). Es gibt 100 bis 250 Arten, und immer kommen noch neue Züchtungen dazu. Es sind sommergrüne Sträucher mit meist auffälligen fünfzähligen Blüten. Der Gärtner unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen.

Rosen spielten schon in der Antike in vielen Kulturen eine große Rolle, ob China, Ägypten oder Griechenland. Sappho war die erste, die die Rose als „Königin der Blumen“ bezeichnete. Das ist sie bis heute geblieben. Die Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol der Liebe, das ist in vielen Mythologien nachzulesen. In Namen und Wappen sind sie bekannt, auch in unzähligen Sagen und Legenden. Ganz zu schweigen von der Musik.

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Algarve – schöne urtümliche Küste Portugals

464069_web_R_by_Hein Glück_pixelio.deObwohl die Algarve-Küste zu den beliebtesten Reisezielen zählt, bietet sie viel Urtümliches und Unentdecktes. Zum Beispiel die Störche – Auf dem Weg von Lissabon an die Algarveküste sieht man sie überall auf Baumkronen, Strommasten usw. Da es  hier nie richtig kalt wird, bleiben sie gleich hier zum Überwintern statt nach Afrika weiterzufliegen. Von hier aus ziehen sie dann wieder im Frühling nach Norden.

In der sanft hügeligen Landschaft wachsen Orangen, Zitronen und Wein. (Die Autorin kann das aus eigenem Erleben bezeugen, hier verbrachte sie einen ihrer schönsten Urlaube!) Dann natürlich die berühmten Korkeichen, die alle neun Jahre geschält werden. Da kann man im nackten Holz die Zahl eingeritzt sehen, wann der Baum zuletzt geschält worden ist. Portugal ist immer noch der weltweite Hauptlieferant für Kork.

Ganz ursprünglich und unbedingt sehenswert ist die Gegend ganz im Westen des europäischen Festlandes. Das Cabo de Sao Vicente ist der südwestliche Punkt des europäischen Festlandes. 70 Meter hohe Klippen, der Leuchtturm vom Kap am Ende der alten Welt ist mit 60 km Reichweite der lichtstärkste in Europa. Manchmal donnern die Wellen so hart gegen die Steilküste, dass die Gischt bis zur Aussichtsplattform spritzt. Dann kommt erst mal lange nichts, dann Amerika.

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Die Tricks der Stubenfliegen – auch mal interessant

295633_web_R_by_birgitH_pixelio.deMit großem Interesse war neulich ein Bericht über Stubenfliegen zu lesen. Wieso gerade Fliegen, diese lästigen Biester! Wer setzt sich schon damit auseinander? Aber es lohnt sich! Sie sind hochinteressant! Das frägt man sich beispielsweise, wieso sind sie so schwer zu fangen, warum fallen sie eigentlich nicht von der Decke – und wie kommen sie überhaupt dorthin?

Tatsache ist, Fliegen nerven nicht nur, sie sind Meisterwerke der Natur. Sie passen sich perfekt an verschieden Lebensräume an – leider eben auch unser Wohnzimmer. Ein Geheimnis ihres Erfolges ist die Geschwindigkeit. Sechs bis sieben Kilometer in der Stunde – da muss man die Körperlänge berücksichtigen. Da hat sogar ein Biophysiker die Mühe gemacht, das auszurechnen: Eine Schmeißfliege, die 11,5 mm Körperlänge hat, würde 261 Körperlänge in der Sekunde zurücklegen, so der Wissenschaftler. Zum  Vergleich: Das schnellste Säugetier der Welt, der Gepard, kommt auf 18 Körperlängen; selbst ein Düsenjet schafft bei Schallgeschwindigkeit lediglich 30!

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Pfingsten – Pfingstrosen – Pfingstbräuche….

461344_web_R_K_by_Angelina Ströbel_pixelio.deZum schönen Pfingstfest ein paar Gedanken. Gerade sehe ich die herrlichen Pfingstrosen, die ich sehr liebe, blühen. Zur Pfingstrose habe ich einiges aufgestöbert, davon später.

Außerdem gibt es ja viele Pfingstbräuche, gerade hier, wo ich lebe, sind einige sehr beliebt. Auch davon gleich.

Erst dachte ich, sollte man an den eigentlichen Ursprung und Sinn des Pfingstfestes denken. Was ja allen bekannt ist, Pfingsten wird am 50.Tag nach Ostern begangen. Es ist ein christliches Fest, das zum Andenken an die Entsendung des Hl. Geistes gefeiert wird und wird als die Gründung der christlichen Kirche verstanden. Nach der Apostelgeschichte soll auf die Jünger Jesu der Hl. Geist herabgekommen sein und sie bekamen die Fähigkeit, in fremden Sprachen zu sprechen und sie zu verstehen, um die Lehre Christi verbreiten zu können. Damit wurde aus christlicher Sicht die „Babylonische Sprachverwirrung“ beendet.

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80 Jahre – so alt und unsterblich ist Monopoly….

90365_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deWer kennt und liebt nicht das unsterbliche Monopoly-Spiel? Die meisten sind damit aufgewachsen, haben es dann mit den Kindern gespielt und später, wie die Autorin, mit den Enkeln. Viele Millionen auf der ganzen Welt haben es schon gespielt – und das viele Stunden. Denn eine Runde Monopoly dauert lange: Das längste Monopoly-Spiel der Geschichte dauerte volle 70 Tage.

Seit 80 Jahren wurden von der Herstellerfirma Hasbro 275 Millionen Spiele verkauft, in 111 Länder der Welt. Wer hat es eigentlich erfunden? Lange dachte man, dass es Charles Darrow war, in den 1930er Jahren. Deswegen feiert Monopoly auch offiziell in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Aber in Wahrheit ist die Idee des Geldspiel viel älter – Die Amerikanerin Elizabeth Magie Phillips erfand schon 1903 das „Landlords Game“. Es bestand zur Hälfte aus dem Spiel, wie wir es kennen. Aber zusätzlich gab es ein Spielbrett, das nach anderen Regeln funktionierte. Hier gewann am Ende nicht der Reichste – sondern alle Spieler gewannen, wenn sie gut zusammen arbeiteten. Die Erfinderin wollte damit den Kindern zeigen, dass Zusammenarbeit wichtiger ist als Eigennutz.

Beim Monopoly spielt der Zufall eine große Rolle – schließlich entscheiden die Würfel, auf welcher Straße du landest. Aber kluge Leute wie auch sogar Wirtschaftsexperten sagen, dass man mit Monopoly spielerisch Finanzunterricht bekommen. Da geht es darum, keine Schulden zu machen. Man sollte sich immer mehrere Möglichkeiten offen lassen bei seinen Spielzügen. Und man muss manchmal klug verhandeln. Dafür musst du diskutieren – und dein Gegenüber respektieren.

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Noch ein Geburtstag – der Nylonstrumpf wird 75 Jahre alt…..

637580_web_R_K_B_by_Edeltraud Woydeck_pixelio.deAm 14. Mai 1940 kam es in New York zu einer Massenbiwakierung von Frauen. Denn Hunderte verbrachten die Nacht vor dem Kaufhaus Gimbels. – So etwas gibt es heute nur für junge Leute vor Rockkonzerten oder iPads-Starts. – Die New Yorkerinnen wollten sichergehen, dass sie am Morgen das brandneue Produkt kaufen konnten, was schon bei der letzten Weltausstellung die Sensation gewesen war. Jetzt gab es sie für 25 Dollar – die Nylonstrümpfe.

Bisher hatten Seidenstrümpfe die Damenbeine geziert, sie waren teuer und empfindlich. Höchstens drei Mal konnte man sie tragen, bevor sie sich auflösten. Das war ein Luxus, den sich nur die gehobene Gesellschaft leisten konnte.

Nylon – die Mischung aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff, entstanden in den Labors des Chemiekonzern DuPont, löste das Problem. Denn Nylon war haltbar und erschwinglich. Man hatte schon lange versucht,  Textil aus einer nicht natürlichen Faser zu produzieren. Dann versuchte man es mit Damenstrümpfen: Denn der Aufwand an  Nylon, der für die Strümpfe benötigt wurde, war gering, der Absatzmarkt aber riesig. Innerhalb von Stunden an besagtem ersten Kauftag wurden vier Millionen Paar verkauft! Im ersten Jahr waren es 64 Millionen Stück.

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