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Essbare Blüten – verkannte Delikatessen!

blütenWas viele gar nicht beachten, am Wegesrand und im Garten gibt es mehr essbare Blüten, als wir gemeinhin denken. In vielen Sterneküchen ist man schon auf den Geschmack gekommen, warum sollten wir nicht auch mal etwas probieren, was uns die Natur großzügig anbietet?

So vielfältig der Geschmack, nussig, süß, kresseartig, scharf – so vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten in der Küche. Vor allem sind die Blüten auch ein Hingucker. So jetzt im Sommer für einen Salat, eine Delikatesse mit großen Blütenblättern ergänzt, wie Nachtkerzen, Malven oder auch Rosen. Bei letzteren müsste man nur beachten, die unteren Stücke der Rosenblätter, die nahe am Stiel sind, abzuschneiden. Diese schmecken bitter. Wiesenschaumkraut ist auch beispielsweise sehr schmackhaft, schmecken scharf nach Meerrettich, wer hätte das gedacht? Oder bunte Blütenbutter, die eine Kräuterpädagogin herstellt und das Rezept weitergibt.

Natürlich gibt es auch giftige Exemplare, da muss man schon aufpassen: Etwa Eisenhut, Fingerhut, Glyzinie, Hyazinthe, Herbstzeitlose, Maiglöckchen oder Seidelbast. Eine Faustformel, wie man giftig und ungiftig unterscheidet, gäbe es leider nicht, so die Fachfrau. Also im Zweifel wie bei Pilzen lieber die Finger davon lassen. Rosen beispielsweise verwende sie nur aus dem eigenen Garten, sagt die Kräuterpädagogin, da kann sie sicher sein, dass sie nicht gespritzt sind.

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Süße Früchtchen – Erdbeerzeit!

erdbeerenNun ist für Naschkatzen die süße Erdbeerzeit da! Es gibt zwar frische Erdbeeren längst das ganze Jahr über zu kaufen, aber es geht nichts über Früchte aus dem heimischen Freilandanbau! Vom Markt oder am besten selbst gepflückt schmecken sie am besten, meist braucht man gar nicht nachsüßen!

Auch wenn sie meist weniger Schadstoffen ausgesetzt sind als Importware, sollten Erdbeeren vor dem Verzehr gut gewaschen werden. Natürlich bevor man die Kelchblätter entfernt, damit die gesunden Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Erdbeeren bleiben im Gemüsefach des Kühlschranks ein bis zwei Tage frisch.

Apropos Gesundheit: Eine Studie spanischer und italienischer Wissenschaftler belegt, dass Erdbeeren positiv auf den Blutfettspiegel wirken. Die Forscher meinen, dass Menschen mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen evtl. von Erdbeeren profitieren. Dass sie reich an Vitamin C und gesunden Pflanzenstoffen sind, ist bekannt. Und sie haben zudem wenig Kalorien! Dann habe ich gelesen, dass Erdbeeren empfehlenswert für werdende Mütter sind. Denn der hohe Folsäuregehalt schützt die Entwicklung des Ungeborenen.

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Rhabarber – Saison für die leckeren Stangen

rhabarberBis Ende Juni hat der Rhabarber Saison – da kann man noch viel Leckeres aus dem sauren Stangengemüse machen. Da ist es interessant, mal zu wissen, wo der komplizierte Name herkommt: Er stammt vom lateinischen Wort reubarbarum ab, das heißt „Wurzel der Barbaren“ (Hätten Sie`s gewusst? Ich auch nicht!). So nannten die Römer alle Pflanzen, die ihnen unbekannt waren. Im alten China war der Rhabarber schon vor 5.000 Jahren bekannt, als Heilmittel allerdings. Auch in Europa wurde er lange Zeit als Heilmittel verwandt, so gegen Verstopfung und Zahnfleischentzündungen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Rhabarber als Speise entdeckt.

Der Rhabarber gehört zur Familie der Knöterichgewächse und ist mit Sauerampfer und Buchweizen verwandt. Im Garten kann die winterharte Pflanze bis zu einem Meter hoch werden. Im Handel gibt es den mit hellrotem Fleisch und mildem Aroma, genannt Himbeerrhabarber. Herber im Geschmack ist der rot-fleischige Blutrhabarber. Das Gemüse ist sehr gesund, es enthält viel Vitamin C und Kalium.

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Gewitter ziehen über`s Land -Vorsicht!

blitzDie große Hitze in Deutschland bringt zur Zeit auch sehr häufig starke Gewitter, Sturm, Blitz und Regen mit sich. Tennisgroße Hagelkörner waren zu sehen. Gewitzte Leute hatten sogar welche eingefroren, als Beweis für die Versicherung. Da ist es an der Zeit, auch daran zu denken, was so ein Blitz für eine Gefahr darstellt. Da habe ich Ratschläge gesammelt und gebe sie gern weiter.

Millionen Blitzeinschläge treffen täglich die Erde, so haben Meteorologen herausgefunden. Fünf bis sieben Deutsche sterben jährlich daran. Deutlich mehr Menschen werden durch Blitze verletzt. Da solle man so ein Gewitter nicht auf die leichte Schulter nehmen, am besten sehen, dass man im Haus ist, möglichst mit einem Blitzableiter! Schon als Kinder haben wir gezählt vom Blitz zum Donner, das ist nicht verkehrt, denn die Experten sagen, wenn der Abstand 10 Sekunden ist, sollte man schleunigst in Sicherheit sein. (mehr …)

80 Jahre und ewig jung – Donald Duck

duckWer hätte das gedacht, am 9. Juni 1934 lief der erste kurze Trickfilm mit Donald Duck, darum wird dieses Datum als offizieller Geburtstag gefeiert

Wie er von seinem Schöpfer Walt Disney zu diesem Namen kam, wird als Legende erzählt: Er war gerade dabei, eine jähzornige Ente als Gegenpart zur Erfolgsmaus zu schaffen, da las er die Geschichte des Chricket-Schlagmanns Donald Bradman, der bei einer Tour durch die USA (er kam aus Australien) einen seltenen Totalaussetzer hatte und mit null Punkten ausschied. Das nennt man einen Duck, eine Ente.

So kam er als Versager zu seinem Namen. In den USA ist er allerdings ein fast vergessener Star, aber in Europa liebt man ihn immer noch heiß und innig. Von Italien bis Norwegen ist er viel gelesen. Am meisten ist das seinem Zeichner Carl Barks zu verdanken, der immer neue Geschichten aus Entenhausen, um Donald Duck, seinen Neffen Trick, Tick und Track und seine Dauerverlobte Daisy erfindet. Dann natürlich Daniel Düsentrieb, Onkel Dagobert und alle die anderen. Offiziell sind die Zeichner nicht genannt, es wird immer unter Walt Disney firmiert. Aber die Fans erkannten schon immer, wer dahinter steckte. Sie schicken sogar Fanpost an unbekannt.

Totalaussetzer sind sie fast alle, diese Ducks, aber wie auch immer, immer noch heißgeliebt.

Foto: Bredehorn J. /pixelio.de

Bio-Tonnen – sehr lobenswert, aber richtig befüllen!

biotonneEine gute Einrichtung sind die Bio–Abfalltonnen. Aber wie die Müllwerke feststellen, werden immer mehr Bio- und Wertstofftonnen falsch befüllt. Dabei ist gerade die sortenreine Befüllung für eine anschließendes hochwertiges Recycling die wichtigste Voraussetzung! Es soll mehr Aufklärungsarbeit gemacht werden, leider scheint das nötig zu sein. Zunehmend werfen auch die Müllwerker einen Blick in die Tonne vor der Leerung. Da kann es dann durchaus sein, dass diese stehen bleibt mit entsprechendem Zettel!

So tauchen auch im Bioabfall immer mehr Plastiktüten auf, die darin nichts zu suchen haben! Womit wir wieder beim Thema Umweltschutz sind!! Es gibt zwar inzwischen die sog. „Ökobeutel“, aber leider stimmen die Herstellerangaben über die Zersetzungszeiten oft nicht. Aber viel schlimmer sind die klassischen Plastiktüten, in die Schnell Essens-oder Gemüsereste gepackt werden. Diese müssen anschließend mit großem Aufwand aus dem angelieferten Material in den Kompostanlagen herausgefischt werden. Dabei weiß man eigentlich, dass feuchte Bioabfälle einfach in Küchen- oder Zeitungspapier entsorgt werden. Was allerdings Glas darin zu suchen hat, obwohl ein Glascontainer 100 m weiter weg steht, ist ein Rätsel. Aber schon vorgekommen!

Gleiches gilt für die Wertstofftonne, auch hier hat die Falschbefüllung zugenommen. Auch hier finden sich Glas, Schuhe, Textilien und sogar Elektrogeräte. Hier hinein gehören nur Verpackungen, die früher in vielen Kommunen im gelben Sack gesammelt wurden. Auch sog. stoffgleiche Nichtverpackungen kommen hier hinein, also Kunststoffabfälle und Metall.

Wie einfach wäre es, wenn alle ein wenig auch damit zum Umweltschutz beitragen.

Foto: piu 700 / pixelio.de

 

Fußball-WM – Achtung bei T-Shirts!

wmBillige WM-T-Shirts sind oftmals belastet! Der TÜV Rheinland hat in einem Test 90 WM-Fan-Shirts aus 32 Ländern geprüft. Das Ergebnis ist nicht gerade gut: Ein Drittel der Trikots übersteht nicht einmal einen Waschgang, ohne dass der Aufdruck bröckelt oder der Stoff verzieht. Ein Drittel ist sogar mit Schadstoffen belastet.

Dann fand der TÜV besonders oft verbotene Weichmacher, die im Verdacht stehen, wie Hormone zu wirken, im unguten Sinne. Mit ihnen werden oft die gummiartigen Aufdrucke behandelt. Die dadurch weicher und biegsamer werden.

Aber das Gute ist, die Prüfung des TÜV ist nicht repräsentativ! Die rund 15 Euro teuren T-Shirts, die getestet wurden, wurden ausschließlich in Souvenirläden und auf Wochenmärkten eingekauft. Die Original-T-Shirts blieben ebenso außen vor wie die Angebote der Discounter.

Als Qualitätstest beim Trikot-Kauf empfehlen die Fachleute des TÜV übrigens einen Riechtest: Was scharf und chemisch riecht, ist häufig auch belastet! Also sollte der Fußball-Fan aufpassen, wo und was er kauft.

Foto: Timo Klostermeier / pixelio.de

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