Kategorie ‘Infos’

Alles Banane -oder was?

bananeEs ist ja was Leckeres, so eine Dessert- oder Obstbanane und gesund obendrein. Sie enthalten Kalium, Mangan sowie Magnesium und Mineralstoffe. Es gibt sogar das erste Deutsche Bananenmuseum an der Ostsee. Es gibt nämlich bis zu 1200 essbare Bananen. Davon sind ein großer Teil Kochbananen, die hier eigentlich (noch) nicht so bekannt sind. Inzwischen gibt es sie in türkischen und asiatischen Supermärkten.

Sie sind es wert, dass man sich über sie orientiert, denn sie sind gehaltvoll und dienen vielen Menschen in Afrika und Südamerika als Grundnahrungsmittel. Es gibt sogar eine Legende über ihre Entstehung, die in Kolumbien erzählt wird. Demnach kam Gott an einem Garten vorbei, nachdem er die Welt erschaffen hatte. Die Menschen darin fragte er, was sie sich wünschen würden. Ewas zu essen, war die Antwort. Es muss sich einfach schälen lassen, gut schmecken und leicht verdaulich sein. Da schuf Gott die Banane, eben die Kochbanane.

Es gibt rote, grüne, fast schwarze, bohnenförmig dünne, in wirren Bündeln wachsende und mehr als 80 cm lange Sorten. In Afrika verwenden sie die Einheimischen sogar zum Bierbrauen, aber vor allem für das Nationalgericht Matoke. Dafür werden die Bananen in ein Früchteblatt eingewickelt, gekocht oder gegrillt und mit Erdnusssoße gegessen. Sie enthalten ebenfalls die guten Inhaltsstoffe, aber im Gegensatz zu den Obstbananen viel Stärke und wenig Zucker, was zu lang anhaltender Ausdauer verhilft.

Ursprünglich stammen alle Bananen aus Südostasien. Sie vermehren sich über Schösslinge. So nennt man auch die ausgewachsenen Stauden, die bis zu neun Meter hoch werden können, je nach Sorte. Bevor er abstirbt oder auch zu Mulch zerkleinert wird, trägt jeder Schössling nur einmal Früchte – dann aber gleich sehr viel. Innerhalb von drei Monaten bringen die Pflanzen Fruchtbündel von 30 kg hervor.

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Tropfsteinhöhlen – begehbare Faszination

höhleGerade, wo die wunderbare Rettung des Höhlenforschers Westhauser uns alle berührt hat, kommt mir der Gedanke, über Höhlen zu schreiben. Natürlich nicht über solche Höhlen, sondern allgemein zugängliche Tropfsteinhöhlen.

Das hatte ich schon lange vor, aber nun habe ich die Notizen wieder parat. Diese Höhlen sind begehbar und gut ausgebaut. Es gibt einige sehr sehenswerte in Deutschland, die längst zur Touristenattraktion geworden sind.

Dabei muss man wissen, dass Höhlen die Menschen immer fasziniert haben. Sie galten als Tore zur Unterwelt. Wie schon die alten Griechen ihre Unterwelt Hades nannten. Im Mittelalter vermutete man den Sitz des Teufels „klaftertief“ unter der Erde.

In Tropfsteinhöhlen finden wir in den wunderbar geformten Steingebilden wahre Märchengestalten und Wesen aus unseren Albträumen. Aber diese Wunderwelt hat ganz natürliche Ursprünge: Mit Kohlendioxid angereichertes Sickerwasser dringt durch Risse im Kalkstein ein und löst den Kalk. Dadurch entstehen Hohlräume, die über einen sehr langen Zeitraum zu Höhlen  werden.

Dann das Interessanteste: Verdunstende Wassertropfen hinterlassen im Kalkstein eine dünne Kalkschicht. Die Tropfen formen mit der Zeit Stalaktiten, die in bizarren Formen von der Decke hängen. Ähnlich wundersame Gebilde entstehen aus den Tropfen, die auf den Boden fallen. Wenn sie verdunsten, bilden sie die Stalagmiten, die oft gigantische Ausmaße erreichen.

(mehr …)

Schwarzer Tee – mehr als ein Getränk…

teeSchwarzer Tee ist sehr beliebt in Deutschland, immer mehr Bundesbürger genießen ihn. Aber er ist mehr als ein Genuss zu trinken, durch seine Inhaltsstoffe ist er ein wahres Multi-Talent. Er ist im Haushalt ein echtes Wundermittel, er beruhigt, reinigt und hilft sogar dem Hund!

Wirklich wahr! Beispielsweise reinigt man mit ihm Geschirr. Einfach den Topf, wenn das Essen angebrannt ist, mit den Resten mit heißem Wasser auffüllen. Dann zwei Teebeutel hineingeben und über Nacht ziehen lassen. Morgens nur noch ausspülen. Die Gerbsäure des Tees weicht die Reste auf und löst sie.

Oder wenn der Teppich riecht – einen Teebeutel mit heißem Wasser übergießen, abkühlen lassen. Dann den Beutel aufschneiden, die Blätter auf dem Teppich verteilen, 10 Minuten einwirken lassen, wegsaugen. Die Polyphenole im Tee nehmen den Geruch auf.

Gibt Möbeln Glanz: Macht Holzmöbel wieder schön. Dazu drei Beutel Schwarztee in eine Tasse mit kochendem Wasser geben, auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Tee in eine Sprayflasche füllen, aufs Holz sprühen, mit weichem Tuch abreiben – die Polyphenole frischen die Farbe wieder auf, das Holz glänzt wieder.

Entspannt die Füße: Wenn die Füße geschwollen sind, fünf Beutel Schwarztee in kochendes Wasser legen, 20 Minuten abkühlen lassen. Den Sud mit zwei Tassen Warmwasser auffüllen – fertig. Gerbsäure und Polyphenole hemmen die Schwellung und straffen die Haut.

Gut für strapazierte Haut – Bei leichtem Sonnenbrand einen Teebeutel in kaltes Wasser zum Einweichen legen, dann auf die verbrannte Stelle legen. Auch hier helfen die guten Inhaltsstoffe, sie beruhigen die Haut und beschleunigen die Heilung.

Wie gesagt, hilft auch dem Hund: Wenn er sich die Pfoten ständig leckt, vier Beutel Schwarztee aufbrühen, abkühlen lassen. Für drei Minuten die Beutel auf die Pfoten drücken – oder ein Handtuch in den Sud halten und dann auf die Pfoten legen. Die Inhaltsstoffe lindern Irritationen und stärken die Pfoten.

Foto: Andreas Morlok / pixelio.de

Hausputz – Tipps aus Omas Schatzkiste!

hausputzEs geht beim Hausputz auch ohne ätzende Chemikalien. Da gibt es wunderbare umweltfreundliche Alternativen, die nicht nur Natur und Gesundheit schonen, sondern auch oft noch bares Geld sparen. So wie man früher mit natürlichen Mitteln putzte, erzielt man auch heute noch gute Ergebnisse.

Da wäre der Tipp mit dem Speisesalz für blitzende Gläser: Kalkflecken und Grauschleier stören oft an Glasgeschirr. Einfach die Gläser, Vasen und dergl. vor dem Spülen 15 Minuten lang in warmem Salzwasser einweichen lassen – dann strahlen sie wieder im alten Glanz. Außerdem hilft Salzwasser, angelaufenes Silber wieder strahlend hell zu machen.

Backpulver ist ein vielseitiger Helfer, nicht nur zum Backen wichtig. Beispielsweise bei verstopften Ausgüssen ein erprobtes Mittel. Aber auch im Bad hilfreich. Zum Säubern der Fliesenfugen Backpulver mit Wasser zu einer Masse verrühren und in die Fugen streichen. Eine Stunde einwirken lassen und mit einer ausrangierten  Zahnbürste nachschrubben. Macht Fugen blendend weiß.

Power-Reiniger Obst: Stumpfe und speckige Flächen von Edelstahl oder Aluminium einfach mit Zitronensaft einreiben. Stark verschmutzte Aluminiumteile eine Weile zusammen mit Rhabarberblättern oder Apfelschalen in warmem Wasser einweichen.

Wer hat sich nicht schon über festgebackene Krusten im Backofen geärgert? Auch die lassen sich mit Haushaltsmitteln umweltschonend entfernen: Backpulver oder Salz auf die verschmutzten Stellen streuen, Ofen auf 50 Grad erhitzen, dann abkühlen lassen und auswischen. Man kann auch zusätzlich oder auch stattdessen eine Auflaufform mit Wasser und ein paar Spritzern Zitrone in den Ofen stellen: Der Saft verdampft mit dem Wasser und löst das Fett.

Dann gäbe es noch aus der Vielzahl der Möglichkeiten ohne Chemie den Tipp, die Fenster mit Zwiebeln zu putzen, das gibt streifenfrei glänzende Scheiben. Da ist nur der lästige Zwiebelgeruch, der manchen vielleicht stört.

Foto: Sue Schi / pixelio.de

Nutella – heißgeliebt – schon 50 Jahre lang!

nutellaIn diesem Jahr wird die von allen Kindern und vielen Erwachsenen geliebte braune Paste 50 Jahre alt! Fünf Jahrzehnte, in denen Menschen weltweit freudig die goldene Deckelfolie aufreißen, sie süße Creme aufs Brot schmieren und genüsslich die Reste vom Messer schlecken. So stand zu lesen, nicht nur als Lob, sondern, weil es einfach so ist. Oder nicht?

In dieser Zeit hat es der italienische Hersteller Ferrero (hätten Sie`s gewusst? Ich nicht!) geschafft, die Marke Nutella weltweit als beliebteste Nuss-Nougat-Creme zu etablieren. Mittlerweile gibt es den Aufstrich in 160 Ländern. Laut einer „Ferrero-Frühstücksstudie“ von 2010 wird in 70 % der deutschen Haushalte morgens Nutella verspeist.

Der Ferrero-Konzern hat eine große Geburtstags-Kampagne gestartet, es gibt Sondereditionen, überall sind Fans aufgerufen, ihre Nutella-Geschichte zu berichten. Die wirkliche Nutella-Geschichte begann 1946, da erfand der italienische Konditor Petro Ferrero „Supercrema“, erst 1964 wurde der Aufstrich in Nutella umbenannt. Ein Jahr später gab es das erst Glas im deutschen Handel. Inzwischen steht Nutella für die ganze Palette von Nuss-Nougat-Cremes. Das ist zu vergleichen mit „Tempo“ für die Papiertaschentücher!

Was neu für Laien ist, die Rezeptur ist nicht überall gleich: Bei uns ist Nutella mattglänzend und streichfest, in Frankreich, Spanien und Italien ist die Paste glänzender und nach südeuropäischem Geschmack nussiger. Aber überall ist Nutella gleich süß. Zucker steht auf der Zutatenliste ganz vorne, dann kommt pflanzliches Fett, ölreiche Haselnüsse und Kakao. Der Magermilchanteil macht nur 7,5 % aus. Das schmeckt natürlich Ernährungsexperten nicht, so auch Foodwatch.

Aber trotzdem wird Nutella heiß geliebt, konsumiert und fast jeder verbindet etwas Positives mit dem Aufstrich. Es hat fast schon mit Tradition zu tun, man ist damit aufgewachsen, es gehört für viele einfach zum Leben.

Foto: Petra S. / pixelio.de

Portugal – Fußball und mehr….

korkDa wollte ich schon lange drüber schreiben, aber heute passt es so richtig: Portugal ist heute in aller Deutschen Munde. Zwar des Fußballs wegen, aber es gibt so viel Schönes über dieses Land zu berichten, außerdem. Ein wunderbarer Urlaub an der Algarve ist für immer in meinem Gedächtnis, Strand, mit portugiesischen Freunden im landestypischen Restaurant dem Fado gelauscht, in Lissabon Kultur und Bauwerke angeschaut und vieles, vieles mehr.

Bei der Fahrt von der Algarve noch Lissabon fuhr ich an den für Portugal typischen Korkeichenwäldern vorbei. Allein hier in Portugal geben die Korkeichen Zigtausenden von Landbewohnern Arbeit. Außerdem speichern die 7.500 Quadratkilometer großen Wälder das Grundwasser für die Versorgung Lissabons und anderer großer Städte. Nicht nur hier, in der ganzen westlichen Mittelmeerregion sind sie der Überlebensraum für bedrohte Tierarten wie den Iberischen Luchs, den Berberhirsch, für Kaiseradler und Kraniche.

Die Korkeichen werden bis zu 20 und 25 Meter hoch und 50 bis 90 cm dick. Kork wird außer in Portugal auch in Sanien, auf Korsika und Sardinien und in Nordafrika angebaut. Das Besondere an der Korkeiche ist ihre Borke. Im Alter von 12 bis 15 Jahren können die Bäume erstmals geschält werden. Der dabei gewonnene „männlicheKork ist noch sehr ungleichmäßig gewachsen. Er wird geraspelt und in Form gepresst, etwa zu Isoliermatten. Nach der Ernte sieht man dann weithin das rotbraune sog. Kambium, die Wachstumsschicht. Dann bildet sich langsam darauf eine neue, jetzt gleichmäßige Schicht, die der „weibliche“ Kork genannt wird. Etwa alle neun Jahre wird die Korkschicht in mühsamer Arbeit abgetrennt. Mit Maultieren wird die Ernte abtransportiert.

(mehr …)

Kartoffelchips – nicht nur zum Fußballgucken beliebt!

chipsDie Geschichte der Kartoffelchips ist sehr interessant und allgemein gar nicht bekannt. Nur eben die Kartoffelchips, knusprig und heißgeliebt von jung und alt. Also stand neulich zu lesen und wird gerne weitergegeben:

Die Geschichte der Kartoffelchips wird George Crum, einem amerikanischen Hotelkoch zugeschrieben. Der Millionär Vanderbilt soll sich 1853 wiederholt über zu dicke Bratkartoffeln beschwert haben. Genervt hat ihm der Koch schließlich hauchdünne Kartoffelscheiben serviert, die sich nicht mehr mit der Gabel essen ließen. Überraschenderweise war Vanderbilt begeistert und schließlich wurden sie in die Speisekarte mit auf genommen, unter „Saragota Chips“.

Die industrielle Herstellung der Chips begann 1920 nach der Erfindung einer Kartoffelschälmaschine. Erst waren sie ungewürzt, bis 1940 die kleine irische Familienfabrik Tayto eine Technik der Zugabe von Gewürzen entwickelte. 1954 brachte Tayto das bis heute beliebte (auch in meiner Familie) „Cheese and Onion“-Aroma auf den Markt. In Irland sagt man Tayto für Kartoffelchips im allgemeinen, wie das besagt Tempo für Papiertaschentücher gilt! Chips werden hier wie auch in Großbritannien eigentlich „Crips“ genannt. Mit der Bezeichnung Chips sind Pommes frites gemeint.

(mehr …)

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss