Kategorie ‘Infos’

Unseriöse Mahnungen – Achtung!

mahnungMal wieder grassieren Mahnschreiben, wie schon oft. Diese sind in der Regel unseriös und einfach nur lästig. Diesmal warnt die rheinland-pfälzische Verbraucherzentrale vor Mahnschreiben bestimmter österreichischer Inkassounternehmen. Die Zahlungsaufforderungen kommen von Instituten namens ZFM Zentral Forderung Management, Gross Forderungsmanagement und Inkasso Group Ltd.

Die Empfänger würden aufgefordert, so die Verbraucherschützer, bis zu 200 Euro auf ein Konto in Bulgarien zu überweisen, sonst kämen rechtliche Schritte auf sie zu. Angeblich verlangten die Absender das Geld, weil die Empfänger an Gewinnspielen teilgenommen hätten. Auch ist die Rede von einem elektronischen Anrufblocker, den man gekauft hätte. Unberechtigten Forderungen sollte man per Fax oder Brief widersprechen. Wer die Angelegenheit einfach ignoriere, dem drohe nach mehrmaliger Mahnung ein negativer Eintrag, etwa bei der Schufa.

Die Verbraucherschützer bezeichnen die Angelegenheit als unseriös, die Inkassounternehmen als zweifelhaft.

Aus eigenem Erleben kann ich nur sagen, dass dieses in meiner Familie mehrfach geschehen ist, auch durch Anklicken von bestimmten Links in Internetseiten. Das ging so weit, dass Inkassobüros anriefen und die Zahlung verlangten. Widerspruch per Einschreiben kam als unzustellbar zurück. Die besten Erfahrungen haben wir mit den örtlichen Büros der Verbraucherzentralen gemacht. Diese hatten schon ein vorgefertigtes Antwortschreiben parat, auch konnte ich in einem Fall einen Juristen konsultieren, der zu bestimmten Zeiten anwesend war.

Vor allem grassierten auch die Einladungen zu Werbefahrten mit der Mitteilung, man habe gewonnen. Da rieten die Verbraucherschützer, sofort zerreißen. Ich habe mich mal auf so eine Fahrt eingelassen, das war ein furchtbares Erlebnis. Viele ältere Leutchen saßen da und warteten mit ihrem Schreiben auf den Gewinn. Sie wurden barsch und hämisch abgewiesen.

Also, auf nichts eingehen!

Foto: Markus Hein / pixelio.de

 

Salzgehalt in Fertiggerichten – oft zuviel.

salzWas viele nicht wissen, Fertiggerichte sind oft sehr salzhaltig. Das erkennt man allerdings auf den ersten Blick nicht. Dem ist die Verbraucherzentrale Bayern nachgegangen. Sie erläutert, dass die Produzenten nur den Natrium-, nicht aber den Kochsalzgehalt auf die Verpackung schreiben müssten.

Um die enthaltene Kochsalzmenge herauszufinden, müssten die Verbraucher selbst zur Ausrechnung greifen: Die Natriummenge muss mit dem Faktor 2,5 multipliziert werden. Also beispielsweise, wenn 1,14 Gramm Natrium in einer Tiefkühlspeise angegeben sind, macht das 2,85 Gramm Kochsalz.

Was schon öfter publiziert wurde: Die Weltgesundheitsorganisation rät davon ab, mehr als fünf Gramm Salz pro Tag zu verzehren. Denn bei zu hohem Salzkonsum steigt der Blutdruck und es können Schlaganfälle drohen.

Achtung: Auch Wurst, Brot und Fast Food enthalten oft zu viel Salz.

Foto: www.foto-fine-art.de / pixelio.de

Nizza – schön und voller Esprit

nizzaWer Frankreich und besonders seinen Süden liebt, muss unbedingt auch Nizza kennenlernen. Die südfranzösische Hafenstadt an der Còte d`Azur ist besonders im Frühjahr eine Reise wert. Da ist Nizza noch nicht überlaufen, Hafen und Cafés versprühen Flair und gute Laune. Der Trubel der Hochsaison ist noch nicht da, es herrscht überall friedliche Gelassenheit. Die Reichen und Schönen, die sich dann hier tummeln, um gesehen zu werden, kommen erst noch.

Nizza – dieser Name allein klingt schon nach Sonne und Meeresrauschen. Jetzt kann man die Mimosenblüte erleben. Überall bieten die Händler blühende Mimosen feil- besonders auf dem berühmten Blumenmarkt von Nizza. Mandelblüten, Kamelien, Magnolien. Aber auch der Duft von Oregano liegt in der Luft. Der kommt von dem berühmten Pizzastand „Chez Theresa“. Seit 1925 ist die hauchdünne Pissaladière, eine Art Zwiebelkuchen, hier eine Institution.

Nizza – die Frühlingsmetropole der Riviera  – 350 000 Einwohner, sielt an der sichelförmigen „Bucht der Engel“ vor ihrem steil aufragenden Burghügel. Dahinter ist der kleine Hafen, davor breitet sich die sehenswerte Altstadt mit engen Gassen, Läden und Lokalen aus.

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Frühlingsgemüse – gesund und lecker

schnittlauchNun gibt es die leckeren Frühlingsgemüse, die so richtig geeignet sind, gesunde Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen. So kann man voller Tatendrang die schöne Frühlingszeit genießen. Die Auswahl ist groß: grüner Spargel, Zuckerschoten, Babyspinat, Schnittlauch und all die guten Kräuter.

Damit die wertvollen Inhaltsstoffe auch erhalten bleiben, empfiehlt es sich, alles frisch einzukaufen und bald zu verarbeiten. Und daran denken: Gemüse hält sich in den unteren Fächern des Kühlschranks am besten. Falls was in Plastik verpackt ist, bitte vorher rausnehmen, sonst verlieren die guten Einkäufe schnell ihre knackige Frische.

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„Ich war noch niemals in New York“…..

new yorkWer kennt ihn nicht, den Hit , den Udo Jürgens einst gesungen hat! Inzwischen ist daraus auch ein erfolgreiches Musical entstanden. Eine Umfrage der GfK im Auftrag von Lufthansa hat ergeben, dass das immer noch auf die meisten Deutschen zutrifft.

Befragt wurden 1000 Deutsche ab 14 Jahren. Nur jeder Zwölfte, also acht Prozent, haben New York mindestens einmal besucht. Also 92 Prozent waren wirklich noch nie dort.

Häufig reisen die Berliner, unter ihnen liegt der Anteil der Besucher dieser pulsierenden Metropole mit 16 Prozent doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt.

Auf Platz zwei folgen die Bürger von Nordrhein-Westfalen mit 13,5 Prozent.

Interessant ist, dass auch 500 Österreicherinnen befragt wurden, für Austrian Airlines. Da waren 82 Prozent noch nie in New York.

Foto: Astrid Götze-Happe / pixelio.de

 

Jungvögel – lieber nicht anfassen

meiseWas ein irriger Gedanke ist, wenn man scheinbar hilflose Jungvögel findet, dass man sie aufhebt und versucht, sie zu füttern oder zu betreuen. Dieses Jahr hat die Brutzeit der Wildvögel durch den milden Winter früh begonnen. Darum kann man schon jetzt die ersten Jungvögel unter den Büschen oder auf Zweigen beobachten.

Der BUND hat eine extra Abteilung für Wildvogelhilfe und bittet alle, unbedingt die Jungvögel sitzen zu lassen, auch wenn sie hilflos wirken. Man kann daran erkennen, wenn die Vögel befiedert sind, haben sie das enge Nest freiwillig verlassen. Sie verstecken sich absichtlich, werden aber weiterhin noch für ein bis zwei Wochen von den Altvögeln versorgt. So ist die Überlebenschance gegeben.

Natürlich gibt es Situationen, wo die kleinen Vögel trotzdem menschliche Hilfe brauchen: wenn das Nest zerstört wurde,  wenn ein unzureichend befiederter Jungvogel, oder auch noch nackt, hilflos auf dem Boden liegt. Dann, wie es in meiner Familie oft vorkam, wenn die Katze so einen hilflosen Vogel anbringt. Oder wenn wer hilflos in heißer Sonne liegt. Aber auch wenn durch einen starken Regenguss der Vogel verklammt ist, oder wenn der erste Ausflug gegen die Fensterscheiben geht. (Letzteres passierte so oft bei mir zuhause, bis ich Vogelattrappen auf die Scheiben geklebt habe!)

Was ist zu tun? Der BUND rät, nackte Jungvögel unbedingt auf eine Wärmflasche oder einen mit warmem Wasser gefüllten Einmalhandschuh gesetzt werden, denn sie können ihre Körperwärme nicht selbst erhalten. Vögel, die die Katze bringt, brauchen dringend eine Antibiotikatherapie, denn die Katzenspeichel enthalten Keime. Diese sind tödlich für Vögel. Ein guter Tipp: Katzenbesitzer sollten fütternde Altvögel beobachten. Dann den „Stubentiger“ lieber nur kontrolliert hinauslassen (nicht so einfach!) Es ist leider so, dass Gartenvögel empfindliche Verluste durch die Überzahl der Hauskatzen hinnehmen müssen.

Wer weitere Informationen möchte, kann jederzeit im Internet fündig werden, beispielsweise unter: www.wildvogelhilfe.de

Foto: Jens Bredehorn / pixelio.de

 

„Made in Germany“ – Kampf um das Gütesiegel

made in germanyDie Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ steht für Qualität und ist allgemein sehr anerkannt. Auch die deutsche Wirtschaft weiß das zu schätzen. 60 Prozent der Verbraucher bevorzugen die Erzeugnisse mit dem Gütesiegel. Auch international gilt „Made in Germany“ als Qualitätsgarant.

Das hat auch eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) ergeben. Nach ihren Schätzungen können deutsche Unternehmen mit diesem Gütesiegel Preisaufschläge vornehmen, die ihnen mehr als 100 Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Denn nach der Umfrage sind ebenso viele, also 60 Prozent, bereit, höhere Preise für einheimische Waren zu zahlen.

Das Problem ist, dass das Gütesiegel bisher nicht gesetzlich geschützt ist. Es wird immer wieder von Herstellern  verwendet, die Qualität nur vortäuschen. Die EU-Kommission, die dafür zuständig ist, hat vor, die Herkunft von Konsumartikeln mittels einer Richtlinie europaweit an bestimmte Mindeststandards zu knüpfen.

Doch einige Verbände, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sind damit nicht einverstanden. Es diene nicht unbedingt der Produktsicherheit, sondern verursache nur Kosten. Es sei in der Praxis kaum zu realisieren. Die Sicherheitsrichtlinie, die kürzlich von den EU-Parlamentariern verabschiedet wurde, würde in der Konsequenz das Aus für „Made in Germany“ bedeuten. Aber in Brüssel soll eine Herkunftsbezeichnung zwingend vorgeschrieben werden. So würden, wie zu lesen war, die meisten Hersteller auf „Made in EU“ ausweichen.

Das würde nicht so einfach sein, das es auch zollrechtliche Bestimmungen zu beachten gäbe, von denen es Tausende zur Herkunft von Waren und Gütern gäbe, wie die Fachleute berichten. Man wird sehen, wir werden es erfahren.

Foto: Knipseline / pixelio.de

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