Deutsche gehen optimistisch ins neue Jahr 2015

2015Prosit Neujahr! Die Böller sind gezündet, die Sektkorken haben geknallt, der Silvesterkater ist – hoffentlich – gebändigt. Nun nimmt das neue Jahr 2015 seinen Lauf. Was wird es uns bringen?

Auch dazu gab es wie jedes Jahr eine Umfrage des Instituts Ipsos. Danach geht fast jeder zweite Deutsche mit großer Zuversicht ins neue Jahr. 45 Prozent haben sich optimistisch geäußert, letztes Jahr waren es 44 Prozent. Die Pessimisten sind mit 27 Prozent deutlich in der Minderheit, obwohl ihr Anteil um drei Prozent stieg. Der Rest konnte sich nicht entscheiden.

Dabei sind mehr Männer – 48 Prozent – als Frauen – 42 Prozent – und mehr Jüngere (14 bis 34 Jahre: 50 Prozent) als Ältere (ab 55 Jahre: 38 Prozent) Optimisten. Dabei wird vom Experten erklärt, dass die Werte sich aus dem verbreiteten Gefühl ergeben, in einer „Bestzeit“ zu leben. Das kann mit der niedrigen Arbeitslosenzahl, steigenden Löhnen und dem persönlichen Wohlergehen der Bevölkerung wie lange nicht zu tun haben.

Negativ schlage zu Buche, so wird analysiert, die Angst vor Preissteigerungen und Wohlstandsverlustgen. Die niedrigen Zinsen führten viele zu der Befürchtung, erspartes Geld zu verlieren. Als weniger bedrohlich würden mögliche Beeinträchtigungen durch Streiks und Lohnkämpfe sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich angesehen.

Die Krisen und Kriege seien für die Deutschen relativ weit weg in der Wahrnehmung. Die Zuversicht der Jugend wird für bemerkenswert gehalten. Zwei Drittel der  Befragten seien zwar der Ansicht, so wird erläutert, dass es für die junge Generation immer schwerer werde, ebenso im Wohlstand und gesichert zu leben wie die Eltern. Fast zwei Drittel der unter 34-jährigen rechnen mit mehr Arbeitsplatzunsicherheit, jeder Zweite der Jüngeren befürchtet, dass es die Wohlstandswende auch im Alltag geben wird

Trotzdem sei der Anteil der Optimisten bei den Jüngeren mit 50 Prozent fast doppelt so hoch wie der er Pessimisten mit 27 Prozent. Fazit für die Forscher: Trotz weltweiter Finanz-, Umwelt- und Gesellschaftskrisen blickt die „Generation Krise“ optimistisch in ihre  Zukunft.

Foto: casiocan / pixelio.de

Silvester in den Weltmetropolen – von New York bis Sydney

silv.Viele wollen über den Jahreswechsel an einen außergewöhnlichen Ort verreisen. Das ist kein billiges Vergnügen, die Hotels und Flüge sind oft teurer als sonst. Und trotzdem meist ausgebucht. Die großen Metropolen feiern Silvester natürlich gebührend. Eine kleine Auswahl, einfach um zu sehen, was wo so los ist, gebe ich gern weiter:

New York – Auf dem Times Square steigt die größte Silvesterparty  Amerikas. Man muss allerdings stundenlanges Warten in Kauf nehmen und strenge Sicherheitsvorkehrungen. Es geht garantiert ohne Böller und Alkohol. Die Belohnung ist eine Party mit einer Million Gleichgesinnter. Wenn man es auf den Square schafft, ist auch alles umsonst. Im Showprogramm treten Miley Cyrus, Macklemore & Ryan Lewis auf, sowie Melissa Etheridge und Icona Pop. Selbst Blondie tritt noch mal auf. Um Mitternacht senkt sich eine Kristallkugel auf das Dach des Gebäudes 1 Times Square und alle singen „New York, New York“.

Sydney – Hier fängt das Neue Jahr schon lange vor unserem an. In der australischen Metropole steigt eine der spektakulärsten Silvesterpartys der Welt. Das Highlight ist natürlich das Feuerwerk über dem Hafen mit dem berühmten Opernhaus. Die besten Aussichtspunkte sind da auch sehr begehrt. Mit welchem Lichteffekt die Harbour Bridge dieses Jahr beleuchtet wird, ist streng geheim. Es gibt auch eine Flugshow. Visit Australia hat alles im Internet zusammengestellt, was sehenswert ist: www.australia.com/de.

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Zwischen den Jahren……

zw.d.j.Geht es Euch auch so, diese Tage zwischen dem festlichen Weihnachtsfest und dem fröhlichen Neujahr sind etwas Eigentümliches. Man fühlt sich so anders, es ist kein richtiger Rythmus drin. Viele haben ja auch Urlaub, manche natürlich müssen gerade jetzt hart arbeiten. Ich denke da an das Verkaufspersonal der Kaufhäuser, die den alljährlichen Umtausch- und Schnäppchenstress erleben, die Metzger, Bäcker, Friseure usw.

Aber mir und vielen anderen geht es jedes Jahr so, ich las sogar eine lange Kolumne darüber. Man fühlt sich so „aus der Zeit gefallen“, wie ein Autor es ausdrückte. Schon lange nimmt man sich vor, die Besinnlichkeit, die sich Weihnachten mit Essen und Besuchen nicht einstellen wollte, nachzuholen. Manche Einladungen oder Treffen hat man verschoben, nein, vor Weihnachten geht es gar nicht, aber wie wäre es „zwischen den Jahren“? Da ist mir aber gestern passiert, dass ein Treffen abgesagt wurde, man wolle ein paar Tage einfach relaxen und nichts sehen und hören nach der anstrengenden Weihnachtszeit. Zur Ehrenrettung meiner Freunde muss ich aber sagen, dass das beruflich bedingt war und daher gönne ich ihnen die Auszeit und verschiebe meinen Besuch eben ins Neue Jahr. Wen ich nicht besuchen kann, der bekommt eben eine Neujahrskarte zugesandt – und zwar eine echte Karte per Post. Und mit einem netten Bild dazu sind Postkarten oder Briefe eindeutig netter als SMS.

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Allerlei Weihnachtsbräuche….

342245_web_R_K_by_pandi_pixelio_de__jpgchristmas-crackers-150x122Weihnachten ist eigentlich ein Fest der Besinnung, ein Familienfest. Man umgibt sich mit den Menschen, die man liebt, zum Feiern. Aber da kann es durchaus sein, dass es auch lustige und nicht nur besinnliche Traditionen gibt. Da lohnt es sich richtig, mal diese Seite des Weihnachtsfestes zu beleuchten.

Hier einige witzige Weihnachtsbräuche: In Dänemark, Finnland, Norwegen und Island gibt es die Sage, dass die Wichtel die Geschenke bringen, darum muss man sie bei Laune halten. Wütende Wichtel sollen nämlich Unglück für das ganze Haus bringen. Darum stellt man in Skandinavien am Heiligabend eine Schüssel Reisbrei mit ordentlich Zimt in den Stall oder auf die Fensterbank – um die Wichtel gewogen zu halten.

In Großbritannien wird Weihnachten ziemlich fröhlich gefeiert, wie eine Party. Da knallt es auch! Denn bei den Feiern zum Fest gibt es die „Christmas Crackers“, große Knallbonbons. Zwei Leute müssen jeder an einem Ende ziehen. Wer nach dem Knall das größere Stück in der Hand hält, darf den Inhalt – eine kleine Überraschung – behalten. Dann die alte Tradition: Es werden zur Weihnachtszeit über jeder Tür Mistelzweige aufgehängt. Stehen zwei Personen gemeinsam darunter, darf die eine Person die andere ungefragt küssen – so sagt es der Brauch. Dieser führt auf den heidnischen Glauben zurück, der dem Mistelzweig besondere Kräfte zuschreibt.

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Weihnachten kulinarisch – in aller Welt –

203169_web_R_K_B_by_Michael-Franke_pixelio_de_-150x112Nicht nur die Weihnachtsbräuche sind sehr verschieden in der Welt, auch die kulinarischen Gepflogenheiten. Hier ein paar Auszüge, alles aufzuschreiben, wäre zu viel:

In Deutschland gibt es traditionell Gänsebraten oder auch Wild und Karpfen. Da ist interessant zu wissen, warum Gänsebraten und nicht Lamm oder Rind? Dies geht bis ins Mittelalter zurück, da wurde die Adventszeit sehr streng eingehalten, wie eine Fastenzeit. Ohne Butter, Eier, Fleisch. Am Weihnachtsabend wurde das Fasten „gebrochen“ und man aß in vollen Zügen, natürlich nahrhafte und fette Speisen, wie eben Gänsebraten. Das Weihnachtsgebäck hat übrigens auch mit dieser Zeit zu tun, denn es war auch verboten. Aber man kam auf einen Trick – Lebkuchen und Honigbrote waren erlaubt, sie galten wegen ihrer Gewürze als Heilmittel!

Was bei uns die Gans ist, ist in vielen Ländern der Truthahn, der „Turkey“. Beispielsweise in: England, Irland, USA, Australien. Aber auch in Malta, das ja lange englisch war, wird gefüllter Truthahn gegessen., dazu der Christmas-Pudding nach englischer Art. Aber auch Timpara, ein maltesisches Nudelgericht und maltesisch-typisches Gebäck. Aber auch in Frankreich wird „Dinde aux marrons“ – Truthahn mit Maronen, gegessen. Zum Nachtisch gibt es nach altem Brauch „Búche de Noel“, der wie ein Baumstamm aussieht. Früher verbrannte man ein Holzscheit im Kamin und streute die Asche auf die Felder, das sollte Glück für eine gute Ernte im nächsten Jahr bringen.

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Wie ist es mit Trinkgeldern zum Fest?

2.adventEs ist allgemein eine schöne Geste, dass man die Menschen, die das Jahr über mit Dienstleistungen zur Verfügung stehen, mit einer Aufmerksamkeit belohnt. Das kommt gerade recht zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. Da sind die Müllmänner, der Postbote, die Putzfrau, der Zeitungsmann, jeder freut sich über ein kleines Dankeschön zum Fest. Doch da sind natürlich auch schon wieder von offizieller Seite Regeln da, wieviel Trinkgeld ist angemessen, wer darf überhaupt Geld annehmen?

Da gibt es sogar seit einigen Jahren „eine Vorschrift im Rahmen der Korruptionsvorbeugung“, wie der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes von Kreisseite, erläutert. Also keine Trinkgelder annehmen, aber gegen eine Tafel Schokolade oder Plätzchen ist nichts zu sagen. Dabei sind doch gerade die Müllmänner unentbehrlich und machen einen harten Job.

Gelassener sieht es die Deutsche Post. Offiziell heißt es dass man grundsätzlich nichts gegen die alte Tradition hat, gerade in ländlichen Gebieten. Dort ist der Postbote oft alteingesessen und mehr als nur ein Briefzusteller. Die Geschenke sollten aber einen Wert von 25 € nicht überschreiten, wird gesagt.

Im öffentlichen Dienst dürfen die Mitarbeiter nur kleine Dankeschön-Geschenke annehmen, wie eine Gemeindeverwaltung berichtet, etwa bis 10 €. Geschenke über 10 € würden jedoch an den Absender zurückgeschickt!

Wie sieht es aber privat aus, etwa beim Hausmeister oder den guten Geistern einer Arztpraxis? Da gibt es sogar einen Knigge-Berater, der Tipps gibt. Kleine Sachgeschenke wie Plätzchen, Kaffee oder auch eine Flasche Wein sind immer angebracht. Vielleicht auch ein kleiner Blumenstrauß, so der Ratschlag. Es geht ja auch darum, dass nicht der finanzielle Wert, sondern die gute Geste im Vordergrund steht, so die Meinung.

Das ist ein wahres Wort, so sollte man es halten.

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

 

 

Hände weg vom Handy am Steuer!

digitalHandy am Steuer, das ist eine alte Geschichte, Experten sagen, dass es so gefährlich wie Alkohol ist. Telefonieren und Texten im Auto sollten härter bestraft werden. Aus zwei Gründen ist Telefonieren und Texten am Steuer gefährlich: Einmal dauert es erstaunlich lange, bis man im fahrenden Auto das Navi programmiert hat, bis man den richtigen Buchstaben findet usw. Weil man lange auf den Display schauen muss, ist der Blick natürlich von der Straße abgelenkt.

Weniger offensichtlich ist das neurologische Problem der vielen Aktivitäten hinter dem Steuer: Das Problem mit der Aufmerksamkeit. Die Mediziner erklären das so, dass das Gehirn hochselektiv arbeitet – es entscheidet, was wichtig ist. Und dem wendet es die volle Konzentration zu. Da diese aber begrenzt ist, wird sie von anderen Tätigkeiten entsprechend abgezogen. Was eigentlich jeder weiß, selbst der beste Autofahrer verliert deshalb schon mal die Kontrolle, besonders beim Schreiben einer Nachricht. Forscher haben in einem Versuch festgestellt, dass der Aufmerksamkeitsverlust sogar bei einem Telefonat mit Freisprecheinrichtung etwa so groß ist wie bei einem Betrunkenen mit 0,8 Promille!

Übrigens auch die Unfälle mit Fußgängern, beispielsweise mit Straßenbahnen, passen dazu: Da laufen viele mit Handy am Ohr oder mit Kopfhörern durch die Stadt und übersehen oder überhören eine Bahn!

Um noch einmal auf die Ablenkung am Steuer zurückzukommen: Eine Studie der Allianz-Versicherung von 2011 besagt, dass dies für 25 Prozent aller Unfälle verantwortlich sei! Da sollte man doch von politischer Seite was daran tun, dass diese lieb gewordene Angewohnheit mehr bestraft wird. Eigentlich sollte man am Steuer die „geistige Auszeit“ genießen, wie es ein Fachmann formulierte.

Foto: Ute Mulder / pixelio.de

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