Singapur – vier Kulturen an einem Tag….

713028_web_R_by_M. Hermsdorf_pixelio.de (1)Ein unvergessliches Erlebnis ist es, die Millionenstadt Singapur – den Stadtstaat – zu erleben. Singapur ist ein multikultureller Schmelztiegel aus China, Indien, dem Nahen Osten und England. Man kann auf einer Stadtrundfahrt alle diese Kulturen an einem Tag erleben.

Im Einkaufszentrum „Little India“ geht es an Pashina-Schals, Goldschmuck und Kissen vorbei zu einem kleinen Museum mit Schwarz-Weiß-Fotos aus den Anfängen der Siedlung. Das Leben begann am Singapore River, so erklärt der Reisleiter. Dort landete 1819 Sir Stamford Raffles. Der Brite startete einen profitablen Handelsposten und gilt als Begründer der modernen Metropole. Drei Viertel der Bewohner des Fünf-Millionen-Stadtstaates sind Chinesen, 14 Prozent Malayen und 9 Prozent Inder. Der Rest verteilt sich auf andere ethnische Gruppen. In kaum einer anderen Stadt lassen sich die unterschiedlichsten Kulturen so hautnah auf engem Raum erleben.

Singapur – auch Stadt der Dörfer – genannt, hat eine Gesamtfläche von rund 715 Quadratkilometern, Hamburg hat 755 zum Vergleich. Hier finden sich Tempel, Moscheen und Kirchen oft in unmittelbarer Nd ähe. Kampong Glam ist das Viertel der Muslime. Hier verhallt die Bollywoodmusik, die sonst überall erschallt in den Einkaufszentren. Aus Saris werden Kopftücher. Schneiderein und Wellnessoasen weichen Tischen mit Wasserpfeifen und dem Duft frischer Pfefferminze. An der Arab Street ist die Sultanmoschee mit ihrer goldenen Kuppel zu sehen.

Einen Besuch wert ist natürlich auch Chinatown. In den Restaurants mit roten Wänden, goldumrahmten Spiegeln und den obligatorischen Lampions gibt es die typischen chinesischen Speisen. Im Chinatown des 19. und 20. Jahrhunderts wimmelte es von Prostitution, Mord und Opium. Üppig sind die Sinneseindrücke, auch in den Buddha-Tempeln.

Per Wasser-Taxi kommt man Richtung Marina Bay. Kolonialbauten säumen die Ufer. Wieder zurück in Chinatown gibt es ein unwahrscheinliches Erlebnis: Einen deutschen Wurststand!! Er nennt sich „der letzte Würstelstand vor dem Äquator“ und bietet Sauerkraut, Bratwurst und ähnliches an. Seit 17 Jahren lebt der Inhaber im südostasiatischen Schmelztiegel Singapur und hält immer noch die Traditionen der deutschen Küche hoch.

Foto: M. Hermsdorf / pixelio.de

 

 

Städtereisen – ein schönes Erlebnis……

salzburgStädtereisen machen Freude, sind ein schönes Vergnügen und bilden. Die Reiseanalyse 2012 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) hat einen großen Trend zur Städtereise aufgezeigt: 27 Millionen aller Kurzreisen führen in kleinere oder größere Metropolen. Das Interesse hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. So ist laut FUR der Städtetourismus eine der wenigen Bereiche mit Wachstumstrend.

Historische Bauwerke, moderne Architektur, Ausstellungen, Feste – es gibt viele Anlässe, in eine Stadt zu reisen. Meist reichen laut Studie den Besuchern zwei bis vier Tage, um die Sehenswürdigkeiten vor Ort kennen zu lernen. Attraktive Destinationen gibt es in Deutschland in Hülle und Fülle. Nicht nur die großen Metropolen wie Berlin, Hamburg, Dresden sind bei Kulturreisenden sehr beliebt, auch die kleineren historischen Städte wie Bamberg, Weimar und Bayreuth bieten eine Menge. Die Reiseexperten geben Tipps, beispielsweise Karten für Musicals und Opern im voraus zu buchen.

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Winter-Kinderstube der Kegelrobben

571511_web_R_K_by_Dr. Stephan Barth_pixelio.deEtwas ganz Besonderes ist ein Besuch im Winter auf Helgoland – auf der kleinen Düneninsel vor Helgoland bekommen die Kegelrobben im Winter ihren Nachwuchs. Führungen zu diesen possierlichen Tieren finden große Aufmerksamkeit. Aber man muss 30 m Abstand halten, das ist die Vorgabe für Besucher. Vor allem zu ihrer eigenen Sicherheit. Denn so niedlich die Jungtiere auch aussehen, Kegelrobben sind Raubtiere. Sie haben ihren Namen nämlich wegen der Form ihrer spitzen Zähne. Bis zu 300 kg wiegen die Bullen. Überall liegen jetzt die kleinen Tiere am Strand. Die Mütter gehen ab und zu ins Meer, um sich abzukühlen. So wird den bibbernden Gästen erklärt.

Lange waren die Kegelrobben vor Helgoland verschwunden, erst Anfang der 90erJahre tauchten sie wieder auf. Inzwischen leben wieder 750 Tiere auf der Düne, zumindest während der Paarungszeit. Sie werden auch ständig gezählt. In den drei Wochen Stillzeit am Strand verliert die Mutter ein Viertel ihres Körpergewichts, während das Baby sich eine dicke Speckschicht anfuttert. Die muss es auch haben, denn nach nur drei Wochen wird es auf sich allein gestellt. Nur durch diese Reserven kann es überleben, denn das Jagen muss es erst lernen.

Für die erwachsenen Tiere ist dann schon wieder Paarungszeit. Dabei kämpfen die Bullen um die Weibchen, das ist sehr beeindruckend. Nirgendwo in Europa gibt es einen Ort, wo sich die Kegelrobben so natürlich beobachten lassen wie vor Helgoland.

Noch etwas über die Insel: Die Düne ist die einzige Nebeninsel der deutschen Nordseeinsel Helgoland. Sie wurde im 20.Jahrhunjddert in Teilen künstlich vergrößert. Die Düneninsel ist Zuflucht von Meeresvögeln wie dem Austernfischer, von den Kegelrobben und Seehunden. Außerdem gibt es dort den Flugplatz Helgoland-Düne, den Dünenhafen und den Leuchtturm Helgoland Düne.

Noch einiges Wissenswertes: Wie kommt man hin? Flüge gehen von Bremen, Cuxhaven und Heide nach Helgoland. Per Schiff geht es im Winter nur von Cuxhaven aus. Das Schiff legt täglich um 10.30 Uhr ab, die Fahrt dauert zweieinhalb Stunden. Hin- und Rückfahrt kosten 48 Euro. – www.cassen-eils.de.

Unterkunft: Im Winter gibt es über die Helgoland-Touristik Unterkunftsangebote von jeweils Donnerstag bis Sonntag für 175 Euro, in denen die Überfahrt schon enthalten ist. www.helgoland.de/arrangements/winterauszeit.html.

Foto: Dr. Stefan Barth / pixelio.de

 

 

150 Jahre Wintertourismus in der Schweiz – die Eidgenossen feiern….

schweizMit nostalgischen Veranstaltungen und Rückblicke in alte Zeiten wird in der Schweiz das Jubiläum „150 Jahre Wintertourismus“ gefeiert.  Wer Jubiläum feiert muss auch von den Anfängen erzählen:

Im Jahre 1864 hatte der Hotelier Johannes Badrut mit seinen englischen Sommergästen in St. Moritz eine Wette abgeschlossen und ihnen versprochen, dass sie auch im Winter bei Sonnenschein hemdsärmelig auf seiner Terrasse sitzen könnten. Andernfalls würde er die Reisekosten übernehmen. Die Engländer waren begeistert, blieben bis Ostern und berichteten zuhause braungebrannt von ihren Ferien. Der Wintertourismus war geboren! So lautet jedenfalls die Legende! Im selben Winter kamen auch Kurgäste auf ärztliche Empfehlung nach Davos, um die gute Höhenluft zu inhalieren. Der Reisestrom nahm zu, Grandhotels kamen auf. Dann natürlich auch die populären Sportarten wie Schlitten-, Bob-, Skifahren, Curling und Schlittschuhlaufen. Weihnachten 1934 wurde in Davos der erste Bügelskilift der Welt in Betrieb genommen.

In den letzten Jahren kamen dann die Fun-Sportarten auf wie Freeriden, Snowtubing und Airboarden, doch daneben gibt es auch einen gegensätzlichen Trend zurück zum ursprünglichen Wintervergnügen. Großen Zulauf haben die ältesten Wintervergnügen: Schlittenfahren und Winterwandern.

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Feurige Gewürze – tun im Winter gut…

402656_web_R_by_BirgitH_pixelio.deWenn im Winter der Himmel wieder trostlos grau ist, fröstelt man schon beim Anblick. Da wünscht man sich einen heißen Tee oder eine mollige Decke. Aber warum nicht auch mal ins Gewürzregal schauen? Denn manche der Scharfmacher eignen sich nicht nur zum Wärmen, sie heben auch unsere Laune – oder beides.

Während wir hier das wohlige warme Gefühl gern haben, das gut geschärftes Essen bei uns hervorruft, ist es kurioserweise in den heißen Regionen der Erde ein wichtiges anderes Element. Das von der Schärfe verursachte Schwitzen sorge dort für willkommene Abwechslung, so erklärt ein Experte. Außerdem werde die antibakterielle und pilzhemmende Wirkung von Scharfmachern wie Chili und Ingwer als Vorsichtsmaßnahme gegen Bakterienwachstum geschätzt. Das hat sich auch die Naturmedizin zunutze gemacht.

Aber wir hierzulande genießen vor allem den kulinarischen Aspekt. Die Sensorleistung der Geschmackspapillen wird derart intensiviert, dass die verschiedenen Grundgeschmacksrichtungen viel genauer wahrgenommen werden können. Bis zu dem Punkt, so der Fachmann, wo der Schärfereiz alle anderen Eindrücke überstrahlt – und zu eine vermehrten Ausschüttung des Glückshormons Endorphin führt.

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Ein Geburtstag – der König des Rock`n`Roll wäre heute 80 Jahre alt geworden

513607_web_R_B_by_Dieter Schütz_pixelio.deUnvergessen – Elvis Presley wäre heute 80 Jahre alt geworden. Er ist einer der wichtigsten Musiker des 20. Jahrhunderts gewesen und der unbestrittene König des Rock`n`Roll. Er wurde heute vor 80 Jahren in Tupolo im Süden der USA geboren und starb am 16. August 1977, er wurde nur 42 Jahre alt.

Auf der ganzen Welt gibt es heute noch 250 000 Künstler, die den Musiker nachmachen. Der Mythos Elvis lebt!! Was machte und macht ihn heute noch so einzigartig? Da gäbe es vieles zu ergründen.

Sein Lebenslauf jedenfalls hat erst mal ganz anders angefangen: Die Familie war sehr arm, sie wohnte später in dem legendären Memphis. Nach der Schule arbeitete Elvis als Lkw-Fahrer. Er hatte nie Gitarren- oder Gesangsunterricht. Als er 1954 seine ersten Aufnahmen macht, ist vom ersten Augenblick an klar, dass es so einen wie er noch nicht gegeben hat. Er kam aus den Vierteln, wo auch dunkelhäutige Menschen lebten. Wenn er später Lieder schrieb und sang, mischte er die weiße und schwarze Musik und erfand so einen ganz neuen Stil: Rockabilly.

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Gut im Winter – alte deutsche Gemüse

alte gemüseHeutzutage, wo man jedes Gemüse und Obst, was man begehrt, das ganze Jahr über importiert aus aller Welt haben kann, sind die guten alten deutschen Wintergemüse fast in Vergessenheit geraten. Das ist eigentlich sehr schade, denn in ihnen stecken wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Da sind nicht nur die klassischen Gemüsesorten wie Grünkohl, Weißkohl oder Rotkohl. Da gibt es die leckeren Steckrüben, die schon Mutter und Großmutter zu leckerem Eintopf verwandelten. Wer kennt die heute noch? Oder die Schwarzwurzel, die immer „der Spargel des kleinen Mannes“ genannt wird, dann die Roten Bete, die früher wie die Schwarzwurzel in keinem Garten fehlen durften. Heute kauft man beides oft einfachheitshalber im Glas. Die Pastinake ist nicht sehr bekannt, aber total lecker. Schwarzwurzel: Die geschälte Schwarzwurzel ist wirklich äußerlich dem Spargel ähnlich. Man sollte, wenn man sie frisch zubereitet, was natürlich leckerer ist, zum Säubern und Schälen Handschuhe tragen. Ihr klebriger Saft lässt sich nämlich schlecht von den Händen entfernen. Sie kann gekocht werden oder auch roh mit etwas Zitronensaft und Mayonaise als Salat gegessen werden. Sie enthält viel Kupfer, was für die Knochen wichtig ist, sowie Mangan zur Entgiftung der Leber und Kalium für Herz, Muskeln und Nerven. Rote Bete: Zugegeben, die Zubereitung ist etwas mühselig. Viele scheuen sich davor, denn die Rote Bete färbt die Finger rot beim Schälen und braucht erst mal eine Stunde, um ungeschält in Salzwasser die richtige Konsistenz zu bekommen. Aber der Aufwand lohnt sich, es ist  leckerer als aus dem Glas und diese rote Rübe ist auch reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Dann setzt sie auch mit ihrer roten Farbe schöne Akzente auf dem Teller. Das sie äußerst schmackhaft ist als Salat, als Gemüsebeilage und auch als Suppe, ist nur der Vollständigkeit zu erwähnen. weiter lesen »

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