Hausputz – Tipps aus Omas Schatzkiste!

hausputzEs geht beim Hausputz auch ohne ätzende Chemikalien. Da gibt es wunderbare umweltfreundliche Alternativen, die nicht nur Natur und Gesundheit schonen, sondern auch oft noch bares Geld sparen. So wie man früher mit natürlichen Mitteln putzte, erzielt man auch heute noch gute Ergebnisse.

Da wäre der Tipp mit dem Speisesalz für blitzende Gläser: Kalkflecken und Grauschleier stören oft an Glasgeschirr. Einfach die Gläser, Vasen und dergl. vor dem Spülen 15 Minuten lang in warmem Salzwasser einweichen lassen – dann strahlen sie wieder im alten Glanz. Außerdem hilft Salzwasser, angelaufenes Silber wieder strahlend hell zu machen.

Backpulver ist ein vielseitiger Helfer, nicht nur zum Backen wichtig. Beispielsweise bei verstopften Ausgüssen ein erprobtes Mittel. Aber auch im Bad hilfreich. Zum Säubern der Fliesenfugen Backpulver mit Wasser zu einer Masse verrühren und in die Fugen streichen. Eine Stunde einwirken lassen und mit einer ausrangierten  Zahnbürste nachschrubben. Macht Fugen blendend weiß.

Power-Reiniger Obst: Stumpfe und speckige Flächen von Edelstahl oder Aluminium einfach mit Zitronensaft einreiben. Stark verschmutzte Aluminiumteile eine Weile zusammen mit Rhabarberblättern oder Apfelschalen in warmem Wasser einweichen.

Wer hat sich nicht schon über festgebackene Krusten im Backofen geärgert? Auch die lassen sich mit Haushaltsmitteln umweltschonend entfernen: Backpulver oder Salz auf die verschmutzten Stellen streuen, Ofen auf 50 Grad erhitzen, dann abkühlen lassen und auswischen. Man kann auch zusätzlich oder auch stattdessen eine Auflaufform mit Wasser und ein paar Spritzern Zitrone in den Ofen stellen: Der Saft verdampft mit dem Wasser und löst das Fett.

Dann gäbe es noch aus der Vielzahl der Möglichkeiten ohne Chemie den Tipp, die Fenster mit Zwiebeln zu putzen, das gibt streifenfrei glänzende Scheiben. Da ist nur der lästige Zwiebelgeruch, der manchen vielleicht stört.

Foto: Sue Schi / pixelio.de

Nutella – heißgeliebt – schon 50 Jahre lang!

nutellaIn diesem Jahr wird die von allen Kindern und vielen Erwachsenen geliebte braune Paste 50 Jahre alt! Fünf Jahrzehnte, in denen Menschen weltweit freudig die goldene Deckelfolie aufreißen, sie süße Creme aufs Brot schmieren und genüsslich die Reste vom Messer schlecken. So stand zu lesen, nicht nur als Lob, sondern, weil es einfach so ist. Oder nicht?

In dieser Zeit hat es der italienische Hersteller Ferrero (hätten Sie`s gewusst? Ich nicht!) geschafft, die Marke Nutella weltweit als beliebteste Nuss-Nougat-Creme zu etablieren. Mittlerweile gibt es den Aufstrich in 160 Ländern. Laut einer „Ferrero-Frühstücksstudie“ von 2010 wird in 70 % der deutschen Haushalte morgens Nutella verspeist.

Der Ferrero-Konzern hat eine große Geburtstags-Kampagne gestartet, es gibt Sondereditionen, überall sind Fans aufgerufen, ihre Nutella-Geschichte zu berichten. Die wirkliche Nutella-Geschichte begann 1946, da erfand der italienische Konditor Petro Ferrero „Supercrema“, erst 1964 wurde der Aufstrich in Nutella umbenannt. Ein Jahr später gab es das erst Glas im deutschen Handel. Inzwischen steht Nutella für die ganze Palette von Nuss-Nougat-Cremes. Das ist zu vergleichen mit „Tempo“ für die Papiertaschentücher!

Was neu für Laien ist, die Rezeptur ist nicht überall gleich: Bei uns ist Nutella mattglänzend und streichfest, in Frankreich, Spanien und Italien ist die Paste glänzender und nach südeuropäischem Geschmack nussiger. Aber überall ist Nutella gleich süß. Zucker steht auf der Zutatenliste ganz vorne, dann kommt pflanzliches Fett, ölreiche Haselnüsse und Kakao. Der Magermilchanteil macht nur 7,5 % aus. Das schmeckt natürlich Ernährungsexperten nicht, so auch Foodwatch.

Aber trotzdem wird Nutella heiß geliebt, konsumiert und fast jeder verbindet etwas Positives mit dem Aufstrich. Es hat fast schon mit Tradition zu tun, man ist damit aufgewachsen, es gehört für viele einfach zum Leben.

Foto: Petra S. / pixelio.de

Portugal – Fußball und mehr….

korkDa wollte ich schon lange drüber schreiben, aber heute passt es so richtig: Portugal ist heute in aller Deutschen Munde. Zwar des Fußballs wegen, aber es gibt so viel Schönes über dieses Land zu berichten, außerdem. Ein wunderbarer Urlaub an der Algarve ist für immer in meinem Gedächtnis, Strand, mit portugiesischen Freunden im landestypischen Restaurant dem Fado gelauscht, in Lissabon Kultur und Bauwerke angeschaut und vieles, vieles mehr.

Bei der Fahrt von der Algarve noch Lissabon fuhr ich an den für Portugal typischen Korkeichenwäldern vorbei. Allein hier in Portugal geben die Korkeichen Zigtausenden von Landbewohnern Arbeit. Außerdem speichern die 7.500 Quadratkilometer großen Wälder das Grundwasser für die Versorgung Lissabons und anderer großer Städte. Nicht nur hier, in der ganzen westlichen Mittelmeerregion sind sie der Überlebensraum für bedrohte Tierarten wie den Iberischen Luchs, den Berberhirsch, für Kaiseradler und Kraniche.

Die Korkeichen werden bis zu 20 und 25 Meter hoch und 50 bis 90 cm dick. Kork wird außer in Portugal auch in Sanien, auf Korsika und Sardinien und in Nordafrika angebaut. Das Besondere an der Korkeiche ist ihre Borke. Im Alter von 12 bis 15 Jahren können die Bäume erstmals geschält werden. Der dabei gewonnene „männlicheKork ist noch sehr ungleichmäßig gewachsen. Er wird geraspelt und in Form gepresst, etwa zu Isoliermatten. Nach der Ernte sieht man dann weithin das rotbraune sog. Kambium, die Wachstumsschicht. Dann bildet sich langsam darauf eine neue, jetzt gleichmäßige Schicht, die der „weibliche“ Kork genannt wird. Etwa alle neun Jahre wird die Korkschicht in mühsamer Arbeit abgetrennt. Mit Maultieren wird die Ernte abtransportiert.

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Kartoffelchips – nicht nur zum Fußballgucken beliebt!

chipsDie Geschichte der Kartoffelchips ist sehr interessant und allgemein gar nicht bekannt. Nur eben die Kartoffelchips, knusprig und heißgeliebt von jung und alt. Also stand neulich zu lesen und wird gerne weitergegeben:

Die Geschichte der Kartoffelchips wird George Crum, einem amerikanischen Hotelkoch zugeschrieben. Der Millionär Vanderbilt soll sich 1853 wiederholt über zu dicke Bratkartoffeln beschwert haben. Genervt hat ihm der Koch schließlich hauchdünne Kartoffelscheiben serviert, die sich nicht mehr mit der Gabel essen ließen. Überraschenderweise war Vanderbilt begeistert und schließlich wurden sie in die Speisekarte mit auf genommen, unter „Saragota Chips“.

Die industrielle Herstellung der Chips begann 1920 nach der Erfindung einer Kartoffelschälmaschine. Erst waren sie ungewürzt, bis 1940 die kleine irische Familienfabrik Tayto eine Technik der Zugabe von Gewürzen entwickelte. 1954 brachte Tayto das bis heute beliebte (auch in meiner Familie) „Cheese and Onion“-Aroma auf den Markt. In Irland sagt man Tayto für Kartoffelchips im allgemeinen, wie das besagt Tempo für Papiertaschentücher gilt! Chips werden hier wie auch in Großbritannien eigentlich „Crips“ genannt. Mit der Bezeichnung Chips sind Pommes frites gemeint.

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Essbare Blüten – verkannte Delikatessen!

blütenWas viele gar nicht beachten, am Wegesrand und im Garten gibt es mehr essbare Blüten, als wir gemeinhin denken. In vielen Sterneküchen ist man schon auf den Geschmack gekommen, warum sollten wir nicht auch mal etwas probieren, was uns die Natur großzügig anbietet?

So vielfältig der Geschmack, nussig, süß, kresseartig, scharf – so vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten in der Küche. Vor allem sind die Blüten auch ein Hingucker. So jetzt im Sommer für einen Salat, eine Delikatesse mit großen Blütenblättern ergänzt, wie Nachtkerzen, Malven oder auch Rosen. Bei letzteren müsste man nur beachten, die unteren Stücke der Rosenblätter, die nahe am Stiel sind, abzuschneiden. Diese schmecken bitter. Wiesenschaumkraut ist auch beispielsweise sehr schmackhaft, schmecken scharf nach Meerrettich, wer hätte das gedacht? Oder bunte Blütenbutter, die eine Kräuterpädagogin herstellt und das Rezept weitergibt.

Natürlich gibt es auch giftige Exemplare, da muss man schon aufpassen: Etwa Eisenhut, Fingerhut, Glyzinie, Hyazinthe, Herbstzeitlose, Maiglöckchen oder Seidelbast. Eine Faustformel, wie man giftig und ungiftig unterscheidet, gäbe es leider nicht, so die Fachfrau. Also im Zweifel wie bei Pilzen lieber die Finger davon lassen. Rosen beispielsweise verwende sie nur aus dem eigenen Garten, sagt die Kräuterpädagogin, da kann sie sicher sein, dass sie nicht gespritzt sind.

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Süße Früchtchen – Erdbeerzeit!

erdbeerenNun ist für Naschkatzen die süße Erdbeerzeit da! Es gibt zwar frische Erdbeeren längst das ganze Jahr über zu kaufen, aber es geht nichts über Früchte aus dem heimischen Freilandanbau! Vom Markt oder am besten selbst gepflückt schmecken sie am besten, meist braucht man gar nicht nachsüßen!

Auch wenn sie meist weniger Schadstoffen ausgesetzt sind als Importware, sollten Erdbeeren vor dem Verzehr gut gewaschen werden. Natürlich bevor man die Kelchblätter entfernt, damit die gesunden Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Erdbeeren bleiben im Gemüsefach des Kühlschranks ein bis zwei Tage frisch.

Apropos Gesundheit: Eine Studie spanischer und italienischer Wissenschaftler belegt, dass Erdbeeren positiv auf den Blutfettspiegel wirken. Die Forscher meinen, dass Menschen mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen evtl. von Erdbeeren profitieren. Dass sie reich an Vitamin C und gesunden Pflanzenstoffen sind, ist bekannt. Und sie haben zudem wenig Kalorien! Dann habe ich gelesen, dass Erdbeeren empfehlenswert für werdende Mütter sind. Denn der hohe Folsäuregehalt schützt die Entwicklung des Ungeborenen.

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Rhabarber – Saison für die leckeren Stangen

rhabarberBis Ende Juni hat der Rhabarber Saison – da kann man noch viel Leckeres aus dem sauren Stangengemüse machen. Da ist es interessant, mal zu wissen, wo der komplizierte Name herkommt: Er stammt vom lateinischen Wort reubarbarum ab, das heißt „Wurzel der Barbaren“ (Hätten Sie`s gewusst? Ich auch nicht!). So nannten die Römer alle Pflanzen, die ihnen unbekannt waren. Im alten China war der Rhabarber schon vor 5.000 Jahren bekannt, als Heilmittel allerdings. Auch in Europa wurde er lange Zeit als Heilmittel verwandt, so gegen Verstopfung und Zahnfleischentzündungen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Rhabarber als Speise entdeckt.

Der Rhabarber gehört zur Familie der Knöterichgewächse und ist mit Sauerampfer und Buchweizen verwandt. Im Garten kann die winterharte Pflanze bis zu einem Meter hoch werden. Im Handel gibt es den mit hellrotem Fleisch und mildem Aroma, genannt Himbeerrhabarber. Herber im Geschmack ist der rot-fleischige Blutrhabarber. Das Gemüse ist sehr gesund, es enthält viel Vitamin C und Kalium.

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