Ungewöhnliche Tierfreundschaften

löwenUngewöhnliche Tierfreundschaften, wo Tiere ganz gegen ihren eigentlichen Status handeln, gibt es immer wieder. Die Autorin Lisa Rogak aus den USA hat gleich 50 dieser Geschichten gesammelt. Es ist durchaus nicht immer so, dass es, wie eigentlich im Tierreich, Jäger und Gejagte gibt. Überraschend ist manchmal, dass Tiere auch sehr rücksichtsvoll und mitfühlend sein können.

Einige dieser wahren Geschichten zum Staunen: Da gibt es die Geschichte von der Golden-Retriever-Hündin Koa. Sie lief eines Tages ganz aufgeregt um einen Erdhügel. Die Mädchen, denen der Hund gehörte, entdeckten in dem Hügel ein verlassenes Nest mit kleinen Wildkaninchen. Die Mädchen brachten die Tierchen zum Tierarzt und wollten sie dann zu Hause aufziehen. Obwohl Hunde doch liebend gern Kaninchen jagen, hat hier Koa geholfen bei der Versorgung. Die Kaninchen konnten sich bei ihr wärmen und sie verteidigte sie gegen Feinde.

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Der „Tramp“ – Charlie Chaplin zum 125. Geburtstag

chaplinDer berühmteste Film-Landstreicher, der „Tramp“ Charlie Chaplin wurde am 16.April vor 125 Jahren geboren. Unvergessen seine alten Filme, die immer mal wieder zu sehen sind. Eigentlich waren „Tramps“ Wanderarbeiter, die durch Amerika zogen. Charlie Chaplin, eigentlich Brite, entwickelte daraus die berühmte Filmfigur. Mit Schnauzbart, zerbeultem Hut und den übergroßen Schuhen.

Vor einhundert Jahren, 1914, war er als Tramp auf der Leinwand in USA zu sehen. Das war damals ganz und gar was anderes als heute: Es gab nur schwarz-weiße Bilder und vor allem keinen Ton. Die Figuren liefen stumm über die Leinwand, begleitet von dem damals üblichen Pianospieler im Vorführraum.

Aber das man ihn nicht hören konnte, machte Charlie Chaplin mit seinem speziellen Wackelgang und vor allem mit seiner Mimik wett. Er hatte großen Erfolg. Ein New Yorker Kino soll sogar neun Jahre lang ununterbrochen seine Filme gespielt haben. Einige rührten alle zu Tränen, zum Beispiel der unsterbliche „The Kid“, in dem sich der arme und obdachlose Charlie um ein verlassenes Waisenkind kümmert. Er wollte nicht nur komisch sein, sondern mit seinen Filmen die Menschen zum Nachdenken bringen. Er erzählt in seinen Filmen Geschichten von armen und gebeutelten Menschen.

In seinem Film „Goldrausch“ spielt er einen Goldgräber in Alaska, der wie viele seinem Glück nachrennt. Er ist so hungrig, dass er einen seiner Schuhe kocht und verspeist- die Schuhbänder wickelt er wie Spaghetti auf. In „Moderne Zeiten“ arbeitet der Tramp in einer Fabrik. Überall sind nur kalte Maschinen, mit denen er einige Erlebnisse hat. Oder „Lichter der Großstadt“, da verliebt sich der Tramp in ein armes Blumenmädchen. In „Der Zirkus“ wird der Tramp eines Diebstahls verdächtigt. Auf der Flucht platzt er in eine Zirkusvorstellung und spielt den Clown. Er zeigte in seinem „Tramp“, dass man sich nie unterkriegen lassen soll.

In seinen Filmen bleibt er ewig jung für uns.

Foto: La-Liane / pixelio.de

Osterrituale

689321_web_R_by_gänseblümchen_pixelio.deSchon ist der Frühling da, diesmal früh, und das schöne Osterfest! Für viele, vor allem in den Familien, ist dieses Fest auch mit bestimmten Traditionen und Osterritualen verbunden.

Das ließ die Volksbefrager nicht ruhen und so startete das Onlineportal deals.com eine Umfrage zu diesem wichtigen Thema! 1000 Deutsche wurden befragt, dabei stellte sich heraus, das Ostern für viele mit Schenken verbunden ist: 74 Prozent machen Präsente. Allerdings gehen nur zwölf Prozent in die Kirche.

Was sonst uns wichtig ist an diesem Fest, hier das Ranking der ersten fünf Plätze:

1. Platz – Ostereier verstecken – das machen 48 Prozent,

2.Platz – Ostereier bemalen – das lieben 38 Prozent,

3-Platz – Osternest basteln – 24 Prozent, vor allem sicher Familien, haben daran Spaß,

4-Platz – Osterfeuer, diese alte Tradition, die in vielen Regionen Sitte ist, erfreut 22 Prozent,

5-Platz – Eier ausblasen – dieses nicht einfache Hobby pflegen 20 Prozent.

In diesem Sinne, frohe Ostern!

Foto: Gänseblümchen / pixelio.de

 

Wollgrasblüten im Wind….

wollgrasEnde April bis Anfang Mai bietet sich an den moorigen Stellen der Lüneburger Heide ein besonderes Naturschauspiel: die Wollgrasblüte. Es ist eine Symphonie in Weiß, wenn die Heide voller Wattebäuschchen steht! Lange, bevor sie ihr bekanntes Erikakleid anlegt, blüht hier das Wollgras. Auch das ist in Lied und Literatur bekannt gemacht.

Das Wollgras wächst in 18 Unterarten, es weist in seinen Blütenständen vielblütige Ährchen auf. Sie bilden, von länglichen Blütenhüllfäden geschützt, den weißen Wollschopf. Genau genommen ist das schon der fruchtige Zustand der Pflanze. So sieht es aus, als sei die ganze Landschaft voll Wattebäusche. Es ist wirklich ein Naturereignis, vor allem, wo man eher die lila-rötlichen Erikafarben vermutet als diese schwebeleichten Wollweißtöne.

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Ostern – wie feiert man international?

osternBei uns gehört der Osterhase einfach zum Osterfest dazu, wie die Henne zum Ei. Da ist es interessant, zu wissen, wie andere Länder das Fest feiern.

In Australien ist es nichts mit Meister Lampe, denn dort hat er bekanntlich einen miesen Ruf. Das liegt an seinen Verwandten, den Kaninchen. Man weiß ja aus der Geschichte, dass die ersten Einwanderer vor über 250 Jahren Kaninchen mitbrachten als Fleischlieferanten. Nicht alle wurden natürlich gleich verzehrt, und da sie sich bekanntlich rasch vermehren, wurden sie zur Plage. Heute gibt es 300 Millionen davon – 16 auf jeden Einwohner. Die Folge ist, dass sie alles kahl fressen, sodass für viele einheimische Tierarten nichts mehr übrig bleibt. Die Eier werden aber trotzdem zu den Kindern gebracht, von Easter Billby, dem Kaninchennasenbeutler.

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Noch`n Toast, noch `n Ei…. Vitaminreiche Eierkost!

spiegeleiWie lecker ist doch so ein Frühstücksei, egal ob gekocht, als Rührei oder als Spiegelei! Da ist interessant, was Wissenschaftler der Universität Leuven herausfanden: Denn es ist altbekannt, wie gesund und vitaminreich so ein Ei ist. Aber bei der Zubereitung des Frühstückseis kann man sich auch von ernährungswissenschaftlichen Erwägungen leiten lassen. Denn das hat durchaus Einfluss auf  den Nährstoffgehalt des Eis.

So ist die Eiweißquelle größer, wenn das Ei gegart und nicht roh gegessen wird, fanden die Wissenschaftler heraus. Dann liegt ihre Verwendungsquote bei über 90 Prozent, sonst nur bei knapp 50 Prozent. Gerade Sportler und Bodybuilder schwören ja seit langem darauf, rohe Eier zu schlürfen (Igitt!), aber das bringe nur mäßigen Erfolg, so die Fachleute. Dabei bleibt offen, inwieahmweit sich der Verzehr großer Mengen auf die Cholesterinwerte auswirkt. Das tägliche Frühstücksei sei zwar weniger problematisch, aber der dutzendweise Verzehr auch bedenklich, so fanden die Forscher heraus. (Das ist aber eigentlich altbekannt.)

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Urlaub auf den Halligen – auch ein Reisetipp!!

halligWer Reisepläne schmiedet, da die Osterferien da sind, sollte mal einen erholsamen Urlaub am Wattenmeer einplanen! Auch für ein ruhiges Wochenende fernab von Hektik und Stress ist es auf den Inseln im Spätfrühling und Sommer richtig zum Wohlfühlen. Grüner Strand und Watt laden zu Spaziergängen ein, der Blick geht weit über das Meer und die frische Brise lässt einen so richtig durchatmen.

Allerdings gibt es jetzt im März und April noch einen gutgen Grund, zu den zehn Marschinseln im nordfriesischen Wattenmeer zu reisen: Die Ringelgänse schwärmen ein! Da ist es allerdings einige Zeit mit der Ruhe vorbei! Vor dem Weiterfliegen fressen sich die Gänse nämlich an den Kräutern und Gräsern der Salzwiesen noch mal so richtig satt und heben zwischendurch zu einem einzigartigen Konzert an. Am Boden verständigen sich die Vögel mit dumfen Rufen, wenn sie aber in die Lüfte schwingen, ertönt vom Himmel ein hundertfach ausgestoßener Ruf, wie Ack-ack. Auch bei uns hier im Binnenland hat das wohl jeder schon mal gehört und gesehen und war fasziniert. (Übrigens sind die Ringelgänse bis 60 cm groß und haben eine Flügelspannweite von bis zu 1,2 Metern!).

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