Malta – genießen und erleben

maltaMalta ist nicht nur des guten Klimas und der Kultur eine Reise wert, auch der ungewöhnlichen Landschaft und der guten Küche wegen. Diese ist mal mediterran, mal orientalisch, ab und zu kommt auch noch was Englisches vor. Denn Malta war ja mal englische Kolonie.

Noch bis 1974 war die Queen Staatsoberhaupt. Aber die Malteser haben ihre eigene Sprache und pflegen sie. Sie entstand aus einem arabischen Dialekt, nahm im Laufe der Geschichte aber auch italienische, spanische und französische Worte auf.

70 Prozent der Einwohner leben vom Tourismus. Landwirtschaft gibt es weniger, da es nicht viel fruchtbare Böden gibt.

Die Hauptstadt La Valetta ist kulturell unwahrscheinlich sehenswert. Aber auch eine Landpartie ist für Urlauber, die nicht nur am Strand sein wollen, ein Erlebnis. Im Inland macht die Landschaft auf den ersten Blick einen kargen Eindruck. Im Sommer ist es sehr trocken, so dass man nur Wolfsmilchgewächse und harte Gräser sieht. Aber um so bunter ist es in den malerischen Dörfern, wo sich die wunderbaren Bougainvillea bis hin zum obligatorischen Dachgarten an den Häusern empor ranken. Riesige Oleanderbüsche und Palmen bilden Alleen an den Straßen. Offiziell ist hier auch noch immer Linksverkehr, aber da nimmt es niemand so genau. Wenn man Einheimische fragt, fahren sie weder rechts noch links, sondern am liebsten im Schatten!

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Ein Baum – der`s in sich hat…..

gummiDas Wissen um den Kautschuk ist sehr alt, schon vor mehr als 3.600 Jahren wussten die Indianer im brasilianischen Regenwald davon. Vorsichtig ritzten sie die Rinde einer bestimmten Art von Bäumen an, um Naturkautschuk zu gewinnen. Den austretenden zähflüssigen Saft, wie Milch, fingen die Eingeborenen auf und verwendeten ihn zum Abdichten von Gefäßen  und Booten.

Es gibt viele Pflanzen, die Milchsaft erzeugen, aber der Kautschukbaum ist die ergiebigste Quelle. Woraus besteht nun dieser Stoff, aus dem vieles hergestellt wird. Hevea-Latex enthält vor allem Wasser und 30 bis 4o Prozent Kautschuk, so erklären es die Botaniker. Das wirtschaftliche Interesse am Kautschuk erreichte Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt, nachdem der US-Chemiker Charles Goodyear das Vulkanisieren erfunden hatte. Damit konnte man aus dem klebrigen Milchsaft das formbare, technisch nutzbare Material Gummi gewinnen.

Dem Naturforscher Henry Wickham ist es gelungen, Samen aus Brasilien über England nach Asien zu schmuggeln. Darum sind heute Malaysia, Indien und Vietnam die größten Gummilieferanten. Inzwischen gibt es fair gehandelten Naturkautschuk, von der Organisation Fair Rubber in London betreut. In Asien verdienen Millionen von Kleinbauern und Wanderarbeitern, meist Frauen, ihren Lebensunterhalt mit dem Zapfen und Auffangen des Latexsaftes. Die Bäume sind mit fünf bis sieben Jahren so weit, dass sie alle zwei Tage Latex abgeben können. Geübte Zapferinnen bearbeiten am Tag 200 bis 300 Bäume. Die Ernte wird in einer Sammelstelle zu einem flüssigen oder festen Zwischenprodukt verarbeitet. Das endgültige Vulkanisieren erfolgt in Gummifabriken, zunehmend auch in China.

Dennoch macht Naturkautschuk inzwischen den geringeren Anteil an der Welt-Gummiproduktion aus, meist wird Kunstgummi aus Petroleum produziert. Aber die Nachfrage nach Naturlatex steigt wieder, denn ist heute ist es nicht möglich, synthetisches Gummi so zäh und zugleich elastisch herzustellen.

Foto: Peter Bargmann / pixelio.de

Edle Düfte zum Frühling

parfümDer Frühling kommt – und mit ihm eine Vielzahl neuer und anregender Düfte. Von frisch bis betörend, exotisch bis blumig sind die Duftnoten. Angenehme Düfte sprechen unsere innersten Empfindungen an, sie machen schön, entspannt und selbstbewusst, das wissen die Fachberaterinnen zu berichten.

Düfte erwecken Freude, erzeugen Stimmungen – von der prickelnden Champagnerlaune über einen erfrischenden Spaziergang am Meer bis zum sinnlichen Blütenbad, so ist die Auswahl groß und die Entscheidung schwer.

Da gibt es beispielsweise einen neuen Duft von See By Chloe: Dafür haben die Parfümeure Auszüge der Wasserhyazinthe, die Blüte des Apfelbaums und Jasmin mit Vetiver und Moschus zu einer Mischung vereint. Oder ein neuer Duft von Elie Saab  verführt mit Noten von Bergamotte, Magnolie, Mandel, Orangenblüte und Vanille. So kann man weiter stöbern, Düfte inspiriert von der kostbaren Lotusblüte, mit zarter Mandarinen-Note. Dann blumig mit Rosenblüte, Maiglöckchen und Jasmin by Jill Sander.

Ein neuer Duft von Escada ist ein Cocktail exotischer Duftnoten. Da gibt es sogar eine limitierte Auflage, die dem Pina-Colada-Cocktail nachempfunden wurde:  Eine Mischung von Anans- und Kokosmilchnotgen, mit den fruchtigen Noten von Wassermelone, grünem Apfel und Guave zeichnet ihn aus.

Also mal in den Neuheiten stöbern, das bringt – oder besser gesagt – versprüht gute Laune.

Foto: Lupo / pixelio.de

Weltkulturerbe – Brot aus Deutschland

brotInzwischen gibt es viele verschiedene Landschaften, Gebäude usw., die zum Weltkulturerbe gezählt werden dürfen. Aber nur eine Handvoll Lebensmittel ist dabei: Der türkische Kaffee, die mediterrane Küche, das Koreanische Kimchi, das Japanische Washoku und die Weinkultur in Georgien beispielsweise.

Nun möchte Deutschland mit seiner einzigartigen Brotvielfalt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbe eingetragen werden. Immerhin soll es nach neuesten Zählung 3553 Brotsorten bei uns geben. Damit sind wir mit Sicherheit Weltmeister. Aber langt es auch fürs Weltkulturerbe? Da meldet sich sogar der Leiter des Museums für Brotkultur in Ulm zu Wort: „Die deutsche Brotkultur ist einzigartig“. Das liege an der Vielfalt der angebauten Getreide im Gegensatz zu anderen Ländern. Wir haben sowohl Roggen und Weizen – und auch den Dinkel. In Skandinavien gibt es nur Roggen, in den südlichen Ländern nicht. Daher dort das viele Weißbrot. Mal ehrlich, jeder vermisst trotz Sonne im Süden etwas, nämlich das deutsche Brot! Außerdem konnten sich durch die föderale Struktur Deutschlands in den verschiedenen Regionen die unterschiedlichsten Produkte entwickeln.

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Immer den Schienen nach ….

draisineNun kommt mit dem Frühling auch bald die Reisezeit und Ferienzeit. Erst stehen die Osterferien an und bei schönem Wetter viele schöne Wochenenden. Da kommt auch die Zeit für die Draisinenfahrten. Ist nicht so sehr bekannt, aber man hat es bestimmt schon mal gehört. Ich las schon die ersten Angebote in den Printmedien.

Aber Draisinenfahrten erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit! Auf stillgelegten Bahnstrecken nutzen viele Urlauber die Möglichkeit, diese außergewöhnliche Fortbewegungsart einmal auszuprobieren. Das macht Spaß und ist besonders für Familien ideal, auch ein bisschen Abenteuer ist garantiert.

Bestimmt hat man schon vom Urvater der Draisinen, Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn gehört. Er erfand die nach ihm benannte Draisine im Jahre 1817 und wurde von seinen Mitmenschen belächelt. Knapp 200 Jahre später haben die Schienenfahrzeuge Kultstatus: Auf rund 50 Strecken mit insgesamt fast 1000 Kilometern Länge sind heute deutschlandweit Urlauber unterwegs. Angeboten werden für Gruppen bis zu 13 Personen die Fahrrad-Draisinen, da wird in die Pedale getreten. Bei der Handhebel-Draisine muss wie an einem Brunnen gepumpt werden. Das ist ein vergnügliches Gemeinschatserlebnis. Die Kinder können ihre Muskelkraft beweisen und es macht Hunger! Darum für unterwegs Verplegung und Getränke einpacken! Das Tempo bestimmen allein die Passagiere, Motorhilfe bieten die wenigsten Draisinen an.

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Schönheit – elegant überspielte Makel durch gute Kosmetik

kosmetikWenn man lange jung aussehen will und das Anti-Aging ernst nimmt, lebt gesund, pflegt die Seele und gönnt sich eine gute Schönheitspflege. Es ist nun mal so, dass kleine Makel im Laufe der Zeit auftreten. Die kann man gut mit ein paar Tricks überspielen.

Wen im Gesicht ein fahler Teint stört, fördert mit einem Kamillendampfbad plus kalter Kompresse die Durchblutung. Dann Rezepturen mit viel Vitamin C, die die Zellerneuerung unterstützen, verwenden. Im Sommer, so die Kosmetikberaterin, erzielt man mit einer dicken Schicht Sonmnenschutz-Gel oder -Creme den größten Anti-Aging-Effekt. Auch ein guter Tipp: Einmal pro Woche eine Gesichtskur, etwa mit Öl aus Hagebutten oder Getreidekeimen.

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Ein Traum in Rosa – Mandelbüten

mandelWie schön ist es wieder, die Mandelbäume blühen zu sehen. In Mallorca ist es im Februar ein willkommenes Reiseziel. Hierzulande blühen die Mandelbäume seit Ende Februar, Anfang März. Sie sind besonders eindrucksvoll, da sich die Blüten entwickeln, bevor die Blätter austreiben. Zarte Weiß- bis kräftige Rosatöne erfreuen uns. Sie sind die ersten Baumblüten und besonders  beliebt, da sie das Ende des Winters anzeigen. Gegen Ende der Blüte ist immer schade zu sehen, wenn der Wind kommt und zarte rosa Blütenblätter herabregnen. Übrigens beobachten die Botaniker, dass die Mandelbäume aufgrund des Klimawandels in den letzten Jahren eine Woche früher blühten als früher.

Seit 4.000 Jahren werden Mandelbäume bereits kultiviert, ursprünglich stammen sie wohl aus Südwestasien. Vor rund 2.000 Jahren brachten sie die Römer, wie so vieles, mit nach Norden. Überall dort, wo es in deutschen Weinbaugebieten Südhanglagen gibt, gedeihen die Frühlingsboten besonders gut.

Als Lebensgrundlage werden Mandeln vor allem im Mittelmeerraum angebaut, in der Türkei, in Spanien, auf Sizilien, aber auch in Pakistan und im Iran. Allerdings sind die Mandeln, die in Deutschland auf den Markt kommen überwiegend von den Plantagen des Central Valley in Kalifornien, so erklären es die Marktwirtschaftler. Aus diesen Monokulturen kommen gut 80 Prozent der weltweiten Mandelproduktion. weiter lesen »

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