Karneval, Fasching, Fasnet – nun sind die Narren los

345673_web_R_K_by_Paul-Georg Meister_pixelio.deWo anderswo fröhlich-bunte Jecken und liebliche Funkemariechen unterwegs sind, ist die schwäbisch-alemannische Fasnet ganz anders. Hier sind es garstige Hexen und kauzige Narren. Aber auch das ist altverwurzeltes Brauchtum genauso wie im Rheinland und anderswo.

Bei den rustikalen Umzügen der schwäbisch-alemannischen Fasnet müssen die Besucher auf der Hut sein. Die Teilnehmer sind in aufwendige Kostüme gewandet, die alle besondere Aussagen haben und meist auf alten Traditionen basieren. Die Kostüme heißen „Häs“ und die kunstvoll geschnitzten Masken „Larven“. So mancher Hästräger lehrt die Zuschauer das Fürchten, wenn er mit scheppernder „Guggenmusik“ beim „Narrensprung“ oder „Hemdglonkerumzug“ durch die Straßen zieht. Von Dreikönig bis Aschermittwoch, an manchen Orten sogar bis Sonntag danach, haben die Narrenzünfte ihre Hoch-Zeit.

Es sind mittelalterliche Traditionen, auf die sich die schwäbisch-alemannische Fasnet beruft. Auch hier sollen sich die Menschen vor der 40-tägigen Fastenzeit noch mal richtig mit Feiern vergnügen. Am besten unter einer anonymen Maske. Den prüden Protestanten waren diese „Ausschreitungen“ ein Dorn im Auge, darum wurden auch vielerorts die Aktivitäten untersagt. Erst im 20.Jahrhuntert wurden die meisten dieser alten Bräuche wiederbelebt. Da sich im Zeitalter der Globalisierung auch die Rückbesinnung auf Lokales zugenommen hat, haben Handwerker- und Bauerntraditionen bei vielen Masken als Vorbild gedient.

weiter lesen »

Eine Buchempfehlung: „Die Mitternachtsrose“.

roseDurch einen Newsletter wurde ich kürzlich auf die Neuerscheinung einer meiner Lieblingsschriftstellerinnen aufmerksam gemacht, Lucinda Riley. Nach den großen Erfolgen von „Das Orchideenhaus“, „Das Mädchen auf den Klippen“, „Der Lavendelgarten“ liegt nun vor: „Die Mitternachtsrose“.

Sofort habe ich mir das Buch in der Buchhandlung meines Vertrauens besorgt und so schnell ich konnte, gelesen. Ich kann nur sagen, dass es mir wie bei den anderen sehr gut gefallen hat. Es ist wieder ein echter Riley, denn die Autorin wuchs in Fernost auf und fühlt sich nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Das kann man auch in dem neuen Band spüren.

weiter lesen »

Tempo – weltweit d e r Begriff für Papiertaschentücher

578187_web_R_K_B_by_Erika Hartmann_pixelio.de.

Am 29.Januar 1929 Wer hat nicht schon mal gefragt, hast Du mal ein Tempo und meinte ein Papiertaschentuch? Der Begriff ist längst zum Allgemeingut geworden. Da ist es mal hoch interessant, den Werdegang nachzuvollziehen. Da wurde ein sehr aufschlussreicher Artikel in einer Zeitschrift diesem Begriff recht:

Der Anfang wurde 1906 gemacht, wo die Brüder Rosenfelder in Nürnberg eine „Closetpapier-Fabrik“ gründeten. Später hieß es „Vereinigte Papierwerke“ und stellte auch Karnevals- und Scherzartikel her. Als 1920 in Amerika die ersten Einwegbinden auf den Markt kamen, griff die Firma zu und brachte „Camelia“ auf den deutschen Markt.

1929 wurde die Marke Tempo als erstes deutsches Papiertaschentuch als Patent angemeldet. Das war Zellstoffpapier, das mit einer dünnen Schicht Glyzerin überzogen war, um es weich zu machen. In der „Berliner Illustrierten“ erschien die erfolgreiche Werbung: „Drum merkt es Euch für immer, Leute – Tempo muss man haben heute!“ Das war schon etwas ganz Neues. Wenn man bedenkt, das Zellstofftücher bisher nur zur Wundbehandlung benutzt wurden! Bisher gab es nur die althergebrachten feinen Stofftaschentücher, oft bestickt. Aber allmählich setzte es sich durch, dass man die unhygienischen Stofftaschentücher lieber gegen die einmal zu benutzenden Papiertaschentücher austauschte.

weiter lesen »

Nothelfer für die Kosmetik…..

kosmetokWem ist es nicht schon mal passiert, dass das Lieblings-Produkt für die Kosmetik zuhause aufgebraucht ist und man vergessen hat, es neu zu kaufen! Kein Problem, pfiffige Experten haben herausgefunden, dass Küche und Badezimmer durchaus Nothelfer hergeben! Womit man sich allemal gut helfen kann! Einfach mal ausprobieren!

Beispielsweise Vaseline als Make-up Entferner: Wimperntusche und Lippenstift bekommt man mit Vaseline ganz prima runter. Eauf einen Wattepad geben, sanft über das Gesicht streichen.

Oder Fettstift statt Nagelpflege: Einen Lippenpflegestift hat man eigentlich immer dabei, Labello z.B. Er kann auch trockene Nagelhaut glätten. Einfach mit dem Stift über die Ränder fahren und gut einmassieren.

weiter lesen »

Die Lieblingsmarken der Deutschen!

colaEine sehr aufschlussreiche Umfrage gab es über die Lieblingsmarken der deutschen Bundesbürger. Durchgeführt haben die Umfrage Universa / Music und die Berliner Agentur Different. Sie gingen der Frage nach, welche Marken für die Bürger so interessant wären, dass sie ihr eine Liebeserklärung machen würden?

Da hätten sicher viele gedacht, es würden VW genannt oder Apple, Sony und Amazon? Weit gefehlt, die Lieblingsmarken der Deutschen sind andere. Hier sind die ersten 10 Plätze des Rankings, das sich ergeben hat:

Es war witzig, dass die Veröffentlichung mit dem 10. Platz angefangen hat, sicher, um die Spannung zu erhöhen. Also machen wir es auch so:

Platz 10 – Mc-Donalds – nun ja, ist ja sehr eingebürgert inzwischen, Platz 9 – Ikea, das freundliche schwedische Möbelhaus, Platz 8 – ein Auto, das liebste Spielzeug von vielen – Audi, Platz 7 – auch ein Auto, BMW, Platz 6 – Disney, beispielsweise: Arielle, Mickey Mouse, Platz 5 – Samsung, Platz 4 – Nivea – weil Körperpflege den Deutschen wichtig ist, Platz 3 – Ferrero – weil, so stand zu lesen, die Deutschen auch gern naschen! Platz 2 – Haribo, auch für Naschkatzen, dann endlich Platz 1 – Coca – Cola!

(Etliches im Ranking ist ja nicht gerade sehr deutsch!) Und übrigens: Mercedes hat es nicht in die Liste der ersten Zehn geschafft!)

Foto: piu 700 / pixelio.de

 

 

 

Himmelsfeuer – Tanz der Polarlichter

polarlichterIn den letzten Wochen liest man verstärkt von den Polarlichtern im Norden. Faszinierende Fotos und Filme sind zu sehen. Dieses alljährliche Phänomen ist zwar jeden Winter da, aber nach Prognosen der NASA, der US-Weltraumbehörde, dieses Jahr wegen der verstärkten Sonnenaktivitäten bis weit in den Frühling hinein zu sehen. Es sollen die intensivsten Nordlichter seit 50 Jahren sein.

Es ist wirklich ein gewaltiges Schauspiel: Gewaltige Schleier aus grünem, rotem und purpurfarbenen Licht bewegen sich in Mustern am Nachthimmel. Die Polarlicht-Zone verläuft über Nordskandinavien, Island, die Südspitze Grönlands, das nördliche Kanada, Alaska und die Nordküste Sibiriens. Hier in Europa sieht man es also vor allem in Finnland, Schweden und Norwegen.

Da ist interessant zu lesen, wie so was überhaupt zustande kommt: Aurora Borealis, das Nordlicht, erscheint in 100 km Entfernung über uns und ist eine Folge von Eruptionen an der Oberfläche der Sonne. Neben lichtschnellen Röntgenstrahlen werden dabei elektrisch geladene Partikel ausgestoßen. Unzählige Kollisionen dieser Partikel mit Glasmolekülen der Erdatmosphäre führen zu jener Leuchterscheinung, die wir als Polarlicht wahrnehmen. (Das war eine Kurzfassung, was erklärt wurde. Wer will, kann sich natürlich im Netz schlau machen! )

weiter lesen »

14. Februar – Valentinstag – nicht vergessen !

valAm 14. Februar ist Valentinstag, das sollte man sich, egal ob frisch verliebt oder ein „altes“ Paar, im Kalender dick anstreichen! Dieser Tag sollte, das sagen auch die Psychologen, gut verbracht werden, mit einer netten Überraschung vielleicht. Das bringt frischen Wind und Glück in jede Beziehung. Wie lange haben Sie, ehrlich, nicht mehr gesagt: „Ich liebe Dich“?

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich diesen Tag immer etwas abfällig als Erfindung findiger Amerikaner, Floristen und Geschäftemacher abgetan habe. Nun habe ich gelesen, dass bereits im 14. Jahrhundert in England am Hofe König Richards II Valentinsfeiern ausgetragen wurden. Seit dem 15. Jahrhundert begingen auch die „normalen“ Engländer diesen Tag mit kleinen Geschenken und Gedichten. Auswanderer nahmen den Brauch mit in die USA. Mit den GI`s kam er nach dem zweiten Weltkrieg zu uns. (Also doch die Amerikaner!). Bereits 1950 gab es in Nürnberg den ersten offiziellen Valentinsball.

weiter lesen »

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss