Adventsbräuche in Europa

27505_web_R_K_B_by_C. Nöhren_pixelio.deIn Deutschland ist der Advent die Zeit der Lichter und Kerzen, Adventsschmuck in Stadt und Land. Auch in den Wohnungen wird adventlich geschmückt, die meisen haben einen Adventskranz oder ein Gesteck mit Tannenzweigen. In vielen Familien wird noch (oder wieder) gebacken, gebaselt und auch gesungen. Ein alter Brauch ist, am Barbaratag (4.12.) nicht nur den Kindern was Süßes in die Schuhe zu stecken, sondern auch Kirschzweige von draußen zu holen in die warme Wohnung. Es ist schön, wenn sie dann zu Weihnachten blühen. Dann kommt am 6.12. der Nikolaus, das wird auch überall begangen.

Da ist man doch mal neugierig, wie wohl die anderern Europäer Advent feiern. Es gibt da so viele verschiedene Bräuche, landestypisch. Eine kleine Auswahl, was ich gelesen habe. Vieles ist auch bekannt, wird aber bei uns meist nicht begangen.

England: Im Advent werden die Wohnungen mit Girlanden dekoriert und die Weihnachtskarten werden an Wäscheleinen, die quer durchs Zimmer gespannt werden, mit Klammern angehangen. Das haben sich manche hier bei uns auch abgeguckt. Unverzichtbar ist, einen Mistelzweig über einer Tür aufzuhängen. Das hat eine lange Tradition, denn Mistelzweige sind ein Symbol für Frieden. Wenn sich früher zwei Feinde unter einem Mistelzweig trafen, umarmten sie sich. Heute wird der Brauch auch so abgewandelt, wenn sich ein junges Pärchen unter dem Mistelzweig an Weihnachten küsst, werden sie heiraten. Dieser Brauch hat sich hier in Deutschland auch eingebürgert.

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Gut und richtig essen im Winter!

274887_web_R_by_w.r.wagner_pixelio.deBei Winterwetter hat man richtig Lust auf herzhaftes Essen. Da gibt es so viel Leckeres, man braucht auf nichts Gesundes zu verzichten und kann genießen. Gerade deftige heiße Eintöpfe, überhaupt Suppen, oder auch herzhafter Braten.

Wie kommt das? Wissenschaftler sehen dieses in unseren Genen verankert. Es steckt wohl im Hintergrund noch immer in uns drin, dass früher die Menschen viel mehr auf körpereigene Reserven zum Schutz vor Kälte und Nahrungsmangel angewiesen waren. Das heißt, auch sie mussten Winterspeck ansetzen. Das brauchen wir heutzutage natürlich nicht mehr. Wir bekommen auch im Winter die Nahrungsmittel, die für eine gute, ausgewogene Ernährung wichtig sind.

Allerdings sind wir in dieser Jahreszeit empfindlicher, weil wir den ständigen Wechsel zwischen Nässe und Kälte und trockener Heizungsluft verkraften müssen. Das macht den Körper anfälliger für die Viren und Bakterien, die gerade jetzt allgegenwärtig sind.

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt……..

adventskranzEs ist ja wunderschön, wenn man im Advent und zu Weihnachten stimmungsvolles Kerzenlicht hat. Das bringt gleich den Weihnachtszauber herbei. Aber es ist auch nicht ungefährlich, wie man weiß. Wie viel ist schon passiert! Das muss auch mal erwähnt werden, ohne die gute Stimmung zu vermiesen.

Mal wieder warnen die Versicherer in den Medien, wie gefährlich Kerzen an trockenen Kränzen und Weihnachtsbäumen in Wohnungen und Häusern sind. Hauptübel ist ja, dass man vergisst, die Kerzen auszumachen, abends oder wenn man das Haus verlässt. Es wird berichtet, dass allein 2012 bundesweit 11.000 Brände in der Vor- und Weihnachtszeit gemeldet wurden. 32 Millionen! Euro haben die Versicherungen bezahlt. Dann gibt es noch die Brände, für die die deutschen Versicherer nicht aufgekommen sind, diese sind  nicht zu beziffern.

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Wandern – mal mit dem Hund!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWarum nicht mal den Hund mitnehmen zum Wandern? Es ist doch so, dass die „besten Freunde des Menschen“ ihre „Herrchen“ und „Frauchen“ gern überall hin begleiten möchten. Aber ist ein Urlaub geplant, beginnt meist die Suche nach einer Bleibe für den Hund. Denn mitnehmen kommt für die meisten nicht in Frage. Oft ist es auch gar nicht möglich.

Da kommt ein Angebot aus dem Ahrtal gerade recht, ganzjährig werden Wanderurlaube – speziell mit Hund – angeboten. Also da kann man doch auch im Wínter die Seele baumeln lassen und mit dem Hund die schöne Landschaft erkunden! Es gibt sowohl den Rotweinwanderweg wie den Ahrsteig und darüber hinaus viele hervorragende Wanderwege.

Sie sind gut ausgeschildert, da lässt sich die charakterstarke Landschaft zwischen Blankenheim und Sinzig erwandern. Neu im Wanderangebot sind die Etappen des AhrSteig blau und AhrSteig rot. Der AhrSteig wurde im Herbst 2012 eröffnet und begeistert seitdem die Naturliebhaber, obwohl er fast durchgängig anspruchsvoll ist. Nach teils anstrengenden Aufstiegen wird man mit fantastischen Panorama-Aussichten belohnt. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Kulturdenkmälern zu sehen. So sind die Naturlandschaften des Ahrtals, ob mit und ohne Hund, immer ein besonderes Erlebnis.

Was sehr wichtig ist, im Ahrtal sind Hunde bei ausgewählten Übernachtungsbetrieben nicht nur erlaubt, sondern herzlich willkommen. Dazu bietet der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. zusammen mit der Hundeverhaltensberaterin Karin Jochmann vom Forum Mensch & Hund sogar einzigartige Kultur- und Naturführungen in diesen Orten an.

Anders als bei den üblichen Stadtführungen sind diese Routen ganz auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Hund abgestimmt. So steht dem nichts im Wege, mal etwas Besonders zu erleben, sowohl für Mensch wie für Hund.

Foto: M.Großmann / pixelio.de

Düfte – neues Mittel, um Kunden anzulocken

parfümMusik und angenehme Beleuchtung sind out, heute sollen uns auch Gerüche verführen, den Konsum zu steigern. Diese neue Konsumhaltung wird sogar von speziellen Agenturen erarbeitet, die sich auf „Duftmarketing“ spezialisiert haben. Sogar für die Deutsche Bahn wurde es getestet, da gab es ein Experiment einer Münchner Universität. In Bayern wurde ausprobiert, wie sich ein bestimmter Geruch auf das Wohlbefinden der Fahrgäste auswirkt. Für die Bahn wurde von der oben genannten Firma ein Duft mit beruhigenden Substanzen gewählt: Jasmin, Veilchen, Rosenholz.

Da gibt es Duftprofile, die zum Geschäft oder Produkt passen. Sie  kommen aus einer Kartusche oder werden über die Klimaanlage in Räume geblasen. Sie wurden schon für Adidas-Filialen, Lufthansa-Reisebüros, Samsung und Hotelketten kreiert. Für Coca-Cola wurden beduftete Kühltheken in Supermärkten entwickelt. Da kam man auf die findige Idee, als Zielgruppe Menschen, die in den 1960er Jahren aufgewachsen waren, zu nehmen. Dafür wurde der Geruch einer bestimmten Sonnencreme, die damals in war, benutzt. Das wecke Erinnerungen an Urlaub, Sonne, Jugend, so die Agentur. Es soll ein Erfolg gewesen sein.

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10. Dezember – Tag der Menschenrechte

menschenHeute vor 65 Jahren wurden die Grundrechte aller Menschen in einem internationalen Vertrag – der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte – festgelegt. Alle Länder der Vereinten Nationen haben sie anerkannt. Dazu sind in vielen Ländern der Welt die Menschenrechte noch einmal in den landeseigenen Gesetzen verankert.

Fast alle Länder der Welt arbeiten in den Vereinten Nationen zusammen. Es geht vor allem darum, sich für den Frieden einzusetzen und die vielen Probleme zu lösen. Die Menschenrechte gelten für alle, Männer, Frauen, Kinder, ganz gleich welcher Nationalität, Hautfarbe, Religion, Kultur, usw.

Leider ist es bekanntlich so, dass längst nicht in allen Ländern der Welt die Regeln der Menschenrechte eingehalten werden. Immer wieder kommt es zu Diskriminierungen. Dieses Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Unterscheidung“. Nicht nur von Mensch zu Mensch, auch manche Regierungen handeln nicht korrekt. Beispielsweise in China kann es passieren, dass man bei Äußerungen gegen die Politik bestraft wird. In einigen Militärdiktaturen werden Menschen unterdrückt, verfolgt, eingesperrt, sogar getötet. Dann denke man nur an die Kinderarbeiten und Kindersoldaten.

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Backpulver – jetzt viel gebraucht – wo kommt es her?

backpulverGanz klar, werden jetzt die Hausfrauen sagen, die mit der Weihnachtsbäckerei beschäftigt sind: Wir wissen doch, wo das Backpulver herkommt: von Dr.Oetker, Bielefeld. Allerdings geht eigentlich die Erfindung des Backpulvers auf den Chemiker Justus von Liebig zurück, aber es stimmt schon, die meisten Verbraucher denken an Dr. Oetker.

Die Erfolgsstory des Backpulvers begann in einer Bielefelder Apotheke, wo im Jahre 1891 der junge Apotheker Dr. August Oetker bis spät in die Nacht mit Versuchen beschäftigt war. Er wollte ein Backpulver erfinden, dass sowohl lagerfähig als auch geschmacksneutral war. Die entscheidende Idee war aber, dass er die Portionierung in kleine Tütchen, die exakt für ein Pfund Mehl ausgerichtet war, erfand.

Ein Teil des Erfolges war auch die Marke, die er dem Produkt gab: Backin! Damit hatte er 1893 den ersten Markenartikel überhaupt geschaffen! Ein Jahr später wurden Vanillin-Zucker und Puddingpulver mit ins Sortiment aufgenommen, 1898 kam noch die Speisestärke Gustin dazu. Dieser Name leitete sich aus dem Vornamen Oetkers ab. Wer hätte gedacht, dass es diese Artikel und Begriffe schon so lange gibt.

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