Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen, ist sie da, die dunkle Jahreszeit. Da geht es uns wie den Kuscheltieren, sie wollen alle beieinander sein. Da wächst das Bedürfnis nach Geborgenheit, Home sweet Home ist uns dann am liebsten.
Das haben sogar die Designer der Möbelbranche erkannt, wie zu lesen war. Die Kunden sehnen sich nach mehr Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden. Sogar Wissenschaftler haben dafür auch eine Erklärung: Erstmal wächst jetzt der Wunsch, im Privaten Zuflucht zu finden vor der düsteren Welt da draußen. Dann kommt unbewusst unsere alte Vergangenheit wieder hervor: Der Mensch war ja in alten Zeiten ein Jäger und allen damaligen Unbillen ausgesetzt. Da sehnte er sich im Winter zurück in seine Höhle – dorthin, wo seine Feuerstelle war.
Damit ist eigentlich klar, man benötigt einen Raum, der einem die Möglichkeit bietet, zu sich zu kommen. Da sollte man auch die Reizflächen reduzieren, so die Fachleute. Zuviel Fenster bringen Störendes von außen. Da helfen weichfallende Vorhänge, die man zuziehen kann. Dann seien Spiegel ungünstig, wo man sich im Sitzen betrachten kann. Da käme man nicht zur Ruhe.
Dagegen sind höher oder niedriger angebrachte Spiegel sehr gut, wenn sie beispielsweise ein warmes Licht oder Kerzenschein reflektieren. Da kommt auch wieder der alte Germane ins Spiel, Feuer ist der Inbegriff von Wohlbehagen. Das muss nicht immer ein großer Kamin sein, Kerzenlicht wirkt allemal sehr beruhigend und gemütlich. Oder eben warmer Schein einer Steh- oder Tischlampe. Keinesfalls kaltes Neonlicht.
Gemütliches Wohnklima bringen auch warme Textilfarben, Kissen, Polstermöbel, Schals und Decken. Damit kann man ja auch ein Sofa schön schmücken. Teppiche sind auch wichtig für die Behaglichkeit. Vielleicht eine Florbrücke, wo man sich gut drauf niederlassen kann.
Dann eine Kuschel- oder Lesestunde mit der ganzen Familie einlegen, wenn es draußen früh dunkel und regnerisch ist. Knabbereien, Nüsse und ein guter Tee, was will man mehr. So lässt sich auch der vielgeschmähte Novemberblues überwinden.
Bald kommt ja die Vorweihnachtszeit mit Geschäftigkeit, Weihnachtsmärkten, Glühwein und Wunschzettel. Da ist man dann sowieso gut drauf. (Wenn es nicht in zuviel Stress ausartet!)
Foto: Anna Holzknecht / pixelio.de

Geschrieben von Eva
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Lange haben wir uns an der herbstlichen und goldbunten Farbenpracht erfreut. Aber nun zeigt sich der Herbst von seiner anderen Seite mit Regen und Wind. Das treibt die Blätter in Massen von den Bäumen runter und diese bilden durch die Regennässe ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential. Davor wurde heute sogar im Fernsehen gewarnt! Der ADAC warnt davor, dass Regen und das nasse Laub die Straßen in Rutschbahnen verwandeln und vor allem den Bremsweg drastisch verlängern. Es wird empfohlen, ausreichend Abstand zu halten, langsam zu fahren und Vorsicht walten zu lassen. Auch für Fußgänger und Radfahrer kann es gefährlich werden! Ebenso müssen die Hauseigentümer oder entsprechend die Mieter dafür sorgen, dass die Bürgersteige frei gekehrt sind. Ja, leider fängt das jetzt an mit dem abklingenden schönen Wetter!
Einen regelrechten Wohnungsmarkt über den Wolken gibt es, also Wohnen in hohen Wolkenkratzern. Hier dominiert Dubai – Vier der höchsten Wohngebäude der Welt befinden sich in der Metropole am Persischen Golf. Das hat jetzt eine Studie gezeigt.
Da ich meine Gedanken über Halloween aufgeschrieben habe, weil ich unbedingt wissen wollte, was der Kürbis damit zu tun hat, möchte ich auch dieses gute Gemüse nicht zu kurz kommen lassen. Die Überschrift sah ich vor Jahren in einem Artikel, den ich aufgehoben hatte; er gefiel mir so gut, dass ich in auch verwenden möchte. Das ausgehöhlte Fruchtfleisch und die Kerne der Kürbisgrimassen-Gesichter sind sehr vielseitig zu verwenden.
Der Halloween-Brauch stammt ursprünglich aus dem keltischen Raum, der sowieso sagenumwoben ist: In der Nacht vom31. Oktober zum 1.November verabschiedeten sich die Druiden vom Sommer und feierten die Herrschaft des Todesfürsten: Samhain, der während des Winters regiert. Obwohl dieser Brauch aus der Zeit vor Christus stammt, war und ist er immer noch lebendig und wird in mancher Form zelebriert, früher hauptsächlich in Irland. Längst ist er auch ein christlicher Brauch, zum Gedenken an die Verstorbenen. Im 16.Jahrhundert führte die protestantische Kirche den Namen: All Hallowed Evening ein. Daraus wurde Halloween.
Man hört und liest es immer wieder in den Medien, wie schädlich eigentlich die so beliebten und viel benutzten Plastiktüten sind. Aber die meisten stören sich nicht dran. Da muss man sich an die eigene Brust klopfen! Wie schnell hat man beim Einkauf alles eingetütet, weil man schon wieder den Jutebeutel oder den Korb vergessen hat!
Eigentlich sind es sogar zwei Buchempfehlungen: In einer Zeitschrift fiel mir die Buchrezession von „Abschied von Sansibar“ des Schweizer Schriftstellers Lukas Hartmann auf. Es ist neu herausgekommen. Bei der Schilderung des Inhaltes merkte ich, dass ich genau die Geschichte schon gelesen hatte, und zwar in dem Buch“ Sterne über Sansibar“ von Nicole C.Vosseler, von 2010.