Veggie Day – der Trend geht zu veganen Produkten!

veganWer hat ihn nicht noch im Ohr – den Slogan, der im letzten Wahlkampf von den Grünen propagiert wurde – einmal in der Woche ein Veggie-Day! Aber egal, was man davon halten mag, da ist was dran. (Obwohl ich Guido Westerwelle auf einer Wahlveranstaltung sagen hörte, das Zeug habe er schon als Kind nicht gemocht, also Spinat mit Spiegelei).

Ob es nun gerade jetzt mehr auffällt, es geht eindeutig ein Trend zu veganen Produkten! Sogar der stärkste Mann Deutschlands, der unter anderem den Rekord im Baumstamm-Stemmen hält, ernährt sich vegan. Veganer sind ja noch ein wenig extremer als Vegetarier. Sie verzichten nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf tierische Produkte wie Milch, Käse und Eier. Sie ersetzen dies durch pflanzliche Alternativen. Das sind Nüsse, Soja und Tofu beispielsweise. Die ganz eisernen Veganer lehnen auch Lederprodukte wie Schuhe und sogar Daunenjacken ab. Kleidung aus Schafswolle oder Seide, Lippenstifte, an deren Produktion Tierversuche beteiligt waren und vieles mehr.

Sie meinen, dass die Nutzung der Tiere für den Menschen ethisch nicht vertretbar wäre, in welcher Form auch immer. Erst wurden die Veganer für Exoten gehalten, aber jetzt gibt es nach Schätzungen des Vegetarierbundes Deutschland schon ca. 800 000 Veganer bei uns. In Berlin gibt es beispielsweise bereits 23 Cafès, die auschließlich pflanzliche Speisen und Getränke anbieten. Oder viele Lokale, die ihr Angebote um Produkte für Veganer erweitern, beispielsweise Sojamilch.

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Seltenes Gemüse – aber gut

gemüseErfreulicherweise kommen alte Gemüsesorten, die man im Zeichen der Globalisierung fast vergessen hatte, wieder mehr zur Geltung. Noch vor wenigen Generationen waren viele Sorten alltägliches Essen. Gerade Bio-Landwirte haben sich der Anpflanzung von Gemüsen, die man damals kannte, verschrieben. Wer kennt heute Mairübe, Bamberger Hörnchen, Zuckerhut, alte Bohnen-, Karotten- und Mangoldsorten, Pastinaken und viele mehr?

Immer mehr Menschen interessieren sich für diese Gemüsearten, sie kommen sogar vielerorts in die Küchen von Gourmet-Restaurants. Besonders eins, die Chioggia-Rübe – eine Verwandte der Roten Rübe mit weiß und rot geringeltem Fleisch. Oder die Bamberger Hörnchen, eine Kartoffelsorte, sind wieder begehrt. In den Hofläden der Bio-Landwirte sind sie zu finden.

Warum sind sie lange verschwunden, das erklärt ein Botanikerin: Sie seine nicht ertragreich genug gewesen und schwer zu ernten. Heute muss es Gemüse sein, das leicht zu verpacken und maschinell zu verarbeiten ist. Dabei hatten die alten Sorten Eigenschaften, waren winterfest oder gut zu lagern, damit die Verbraucher auch im Winter vitaminreiche Kost hatten.

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Indian Summer – auch bei uns schön!

herbstErinnert Ihr euch, wie wir als Kinder bunte Blätter gesammelt haben, aufgeklebt im  Kindergarten und in der Schule? Wie waren wir begeistert von der Farbenpracht! Aber auch jetzt noch, als Teenie, und später, also einfach in jedem Alter, ist das Naturerlebnis des Herbstes mit der Laubfärbung jedes Jahr schön.

Man braucht auch gar nicht zum Indian Summer nach Maine, New Hampshire oder Neufundland zu reisen, so herrlich es dort auch ist. Auch hier ist der Wechsel der Blattfarbe faszinierend.

Ich habe gerade gelesen, dass Deutschland zu den baumreichsten Regionen Europas zählt: Ein Drittel der Fläche ist bewaldet. Allein Buchen bedecken eine Fläche von 1,7 Millionen Hektar, so viel wie Schleswig-Holstein.

Ich habe mich mal ganz unromantisch schlau gemacht und erfahren, dass die Änderung der Blattfarbe durch den Abbau von Stickstoff und Phosphaten  und die Speicherung für die nächste Wachstumsperiode verantwortlich ist. Das für die grüne Farbe zuständige Chlorophill wird nun farblos und die gelblichroten Carotinoide werden nun sichtbar. Dadurch kommt der charakteristische Farbton zustande.

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Drachen steigen lassen – gehört zum Herbst

dracheWer hat nicht als Kind mit Begeisterung Drachen steigen lassen, wenn der Wind über die herbstlichen Stoppelfelder weht? Es ist wie ein Traum vom Fliegen – den man in Händen hält. Wie schön ist es, den Weg ins Himmelsblau zu verfolgen. Da sagte ein Experte,  vom Prinzip her hat sich beim Drachenbau nichts in 2000 Jahren geändert. Da gibt es wirklich interessante Überlieferungen: Die Geschichte des Drachenbaus reicht wirklich über 2000 Jahre zurück.

Chinesische Quellen, so habe ich gelesen, berichten vom ersten Flugdrachen im sechsten Jahrhundert vor Christus. Auch in Indonesien waren sie früh bekannt. Allerdings wurden sie nicht nur als Spielzeug benutzt, sondern waren technische Hilfsmittel, die die Windkraft nutzten, um Boote oder Wagen zu ziehen. Wahrscheinlich haben buddhistische Mönche die Drachen von China aus nach Japan und Korea gebracht. In vielen Teilen Asiens gelten Drachen noch heute als Glücksbringer.

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Heute – Welternährungstag

hungerEs gibt fast jeden Tag einen Gedenktag an wichtige oder auch weniger wichtige Themen. Gestern war beispielsweise Welthändewaschtag, was es nicht alles gibt. Dagegen ist heute, wie zu lesen ist, ein sehr wichtiger Gedenktag: Welternährungstag. Wir, die wir in der Regel genug zu essen haben, sollten nicht vergessen, dass es nicht überall auf der Welt den Menschen so gut geht., Manche haben noch nicht mal Zugang zu einem der Grundnahrungsmittel, wie auf nebenstehendem Foto, dem Weizen.

Der Welternährungstag wird am 16. Oktober begangen, da am 16. Oktober 1945 die Welternährungsorganisation (FAO) gegründet wurde. Sie bemüht sich seitdem, etwas gegen den Hunger in der Welt zu tun. Dazu wird eine erschreckende Zahl veröffentlicht: Immer noch leiden rund 800 Millionen Menschen! unter Hunger.

Wie ist Hunger zu definieren? Die Welternährungsorganisation hat dafür eine Regel aufgestellt: Wenn der Körper für längere Zeit weniger Kalorien bekommt als er braucht, um gesund zu sein. Das sind nach ihren Angaben 1.80o Kilokalorien pro Tag. Dazu wird ein Vergleich veröffentlicht: Die Menschen in reichen Ländern verbrauchen durchschnittlich 3.360 Kilokalorien am Tag.

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Traumberufe für Kinder

fussb allEine interessante Umfrage gab es im Auftrag der Versicherungsgruppe Cosmos Direct. Grundschüler im Alter von sechs bis neun Jahren wurden befragt, ob sie schon wüssten, was sie später mal werden wollten. Was denn so ihr Traumberuf wäre! Und siehe da, schon 64 Prozent hatten ein ganz bestimmten Berufswunsch.

Hier die ersten fünf Plätze der „Traumberufe“: An erster Stelle steht als Berufswunsch für Mädchen Tierärztin, für Jungen (hätte man sich fast denken können!) Fußballer. Den zweiten Platz nehmen für Mädchen Ärztin, für Jungen Polizist (sehr achtbar!) ein.

Die dritten Favoriten sind für Mädchen Lehrerin, für Jungen Feuerwehrmann (auch sehr begehrt1). Dann kommen für Mädchen Reitlehrerin, für Jungen Forscher (auch sehr interessant als früher Wunsch!).

Die fünfte Stelle nehmen Polizistin für Mädchen!, Lokomotivführer für Jungen ein (auch ein beliebter Wunsch).

Da wünscht man sehr, dass die Wünsche alle in Erfüllung gehen!

Foto: Petra Morales / pixelio.de

Harte Schale – gesunder Kern…

haselnüsseAuch wenn sie lecker schmecken, Nüsse, Kerne und Samen waren lange als Dickmacher verschrieen. Doch das Image ändert sich, weil sich herausgestellt hat, dass sie durchaus ihr Gutes und vor allem Gesundes haben.

Die Früchte von Hasel-und Walnüssen, die Kerne von Sonennblumen, Kürbis oder die Samen des Lein haben zwar tatsächlich viel Fett. Doch es handelt sich hierbei um einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Außerdem enthalten sie Vitamine und Mineralstoffe sowie Eiweiß.

Ernährungswissenschaftler erklären, dass sei beispielsweise dazu beitragen können, den Cholesterinwert zu senken. Sie haben auch einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure, die zu den Omega-3-Fettsäuren gehören, die Herz und Kreislauf schützen. Sie senken auch den Blutdruck, so die Experten.

Das belegt sogar eine Studie von Forschern aus Barcelona, die jetzt veröffentlicht wurden. 7400 Teilnehmer, denen Kost mit Haselnüssen, Walnüssen und Mandeln vorgesetzt wurde, litten seltener an Herzerkrankungen als andere, die sich fettarm ernährten. Eine andere Gruppe, die reichlich Olivenöl verzehrte, schnitt gleich gut ab.

Damit ist bewiesen, was schon in alten Zeiten bekannt war, dass sie eine große Rolle in der Ernährung spielen. Sie sind eines der ältesten Lebensmittel, die bekannt sind. In der Steinzeit schon waren  die Haselnüsse in Europa ein wichtiges Mittel zum Überleben. In den Jäger- und Sammlerkulturen gehörte sie zum Grundbestand der Nahrung. Das haben auch Dozenten für Umweltarchäologie bestätigt.

Haselnusssträucher verbreiteten sich nach der letzten Eiszeit nördlich der Alpen und kamen in den mitteleuropäischen Wäldern schon vor 8 – 10.000 Jahren sehr häufig vor. Noch heute findet man sie vor allem an Waldsäumen.

Also, was damals schon gut war, schmeckt uns auch heute noch

Foto: Lilo Kapp / pixelio.de

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