Nelson Mandela – eine Lichtgestalt wird 95 Jahre alt –

Am 18.Juli feiern viele Menschen auf der Welt den internationalen Nelson-Mandela-Tag. Das ist sein Geburtstag, er wird dieses Jahr 95 Jahre alt. Leider liegt er seit einem Monat schwerkrank in einem Krankenhaus in Südafrikas Hauptstadt Pretoria. Was die ganze Welt sehr bewegt und hoffen lässt, dass er sich wieder erholt.

Das ist ein guter Anlass, sich noch einmal mit dem Leben dieses außergewöhnlichen und, nicht nur aus meiner Sicht, bewundernswertesten Menschen zu befassen. Er ist durch seinen außergewöhnlichen Lebensweg und das, was er bewegt hat, zu einem ganz großen Idol geworden.

Sein Leben: 1918 kommt Nelson Mandela in dem Dorf Mvezo zur Welt. Er ist der Sohn eines Thumbu-Häuptlings – ein reicher Mann mit vier Frauen und 13 Kindern. Er nennt seinen Sohn „Rolihlahla“ – Unruhestifter.

Die Thumbu sind ein Stamm vom Volk der Xhosa an der östlichen Küste Südafrikas. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Heimat von Nelson Mandela noch eine Kolonie von Großbritannien. Der Bevölkerungsanteil der Weißen war noch klein. Noch nach vielen Jahrzehnten, vor allem nach dem Sieg der Nationalpartei 1948 war das Leben von Weißen und Schwarzen immer noch so unterschiedlich wie ihre Hautfarbe.

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Vor dem Urlaub – Haus und Wohnung absichern!

Die Urlaubszeit hat begonnen. Es ist nicht nur die Zeit, auf die man sich das ganze Jahr freut zum Ausspannen oder was Erleben. Es ist auch wieder Hochkonjunktur für Einbrecher! Da ist es eine gute Sache, dass der Verband Wohneigentum NRW Tipps zu Eigentumssicherung gibt.

Allgemein sind die größten Schwachstellen die Türen und Fenster. Eben die „Öffnungen“ als Einstiegsmöglichkeit. Da ist es nach Ansicht der Experten ideal, wenn alle Türen, auch Keller- und Nebeneingangstüren mit einem hochwertigen Schutzbeschlag versehen sind, der den Schließzylinder sicher gegen Aufbohrungsversuche schützt.

Ein weiterer Gefahrenpunkt ist die Garage, wenn sie sich direkt an der Fassade befindet. Sie ermöglicht potenziellen Einbrechern oft einen leichten Zugang zur Wohnung. Diese Zugänge sollten genau so gut gesichert sein wie die Hautpteingänge. Dann sollten sowieso grundsätzlich die Türen beim Verlassen abgeschlossen werden, nicht nur zugezogen. Auch Fenster, das ist ein altes Übel, immer zumachen, nicht gekippt lassen!

Da muss man auch bedenken, dass die Hausratversicherung nicht für Schäden aufkommt, wenn Tür oder Fenster nicht richtig verschlossen sind. Das gilt dann als Fahrlässigkeit und der Versicherungsschutz geht verloren.

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Sonnenschutz – wichtig, nicht nur im Urlaub

Die große Urlaubswelle rollt – in einigen Bundesländern haben die großen Ferien bereits längst begonnen, in NRW stehen sie bevor. Da fängt das Rüsten für den Urlaub an. Was nimmt man mit, was ist wichtig. Da ist vor allem für Ferien im Süden ein guter Sonnenschutz unentbehrlich. Aber auch für das schöne Wetter, an dem wir uns zur Zeit hier in Deutschland erfreuen können, ist ein Sonnenschutz zu empfehlen.

Pünktlich zu diesem Thema hat die Stiftung Warentest wieder Sonnenschutzmittel getestet. Es wurden 19 Mittel geprüft, vor allem Lotionen und Sprays. Mit den meisten Mitteln ist man gut auf der Sonnenseite, das Positive: Guter Sonnenschutz muss nicht teuer sein. Da schlägt die preiswerte Sonnenmilch sogar teure Markenware!

Die besten Sonnenmilchprodukte, die, das ist wichtig, auch eine sehr gute Feuchtigkeitsanreicherung für die Haut bieten, sind Ombia Sun Care, mit Sonnenschutzfaktor 15, von Aldi Nord. Dann kommt Ombia Sun, Faktor 20, von Aldi Süd, Elkos Sun von Edeka, Faktor 20, Sunozon von Rossmann, Faktor 20. Diese kosten teilweise weniger als einen Euro pro 100 ml.

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Luxemburg – Stadt mit vielen Gesichtern

Luxemburg und besonders die Landeshauptstadt hat den Gästen, die zu Besuch kommen, viel zu bieten. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Kulturerbe, die Stadt Luxemburg ist nicht nur bekannt als Finanzmetropole und Sitz wichtiger Gremien der EU, sie ist europäische Drehscheibe. Zweimal war Luxemburg Europäische Kulturhauptstadt. Darüber hinaus ist die Stadt sehr facettenreich, sie hat überraschend viele Grünanlagen.

Die europäische Größe der Stadt kann man beispielsweise auf dem thematischen Rundweg „Luxemburg, europäische Hauptstadt“ entdecken. Das kann man gut auf eigene Faust machen oder auch mit einem Gästeführer. Ich persönlich war schon etliche Male in dieser schönen Stadt, bin mit dem Reiseführer in der Hand das erste Mal herumgestromert. Später wusste ich schon die schönen Plätze auszumachen. Es lohnt sich allemale. Auf dem Rundweg passieren die Besucher dabei Bauwerke, in denen wichtige Entscheidungen getroffen werden, so das Rathaus und den Europäischen Gerichtshof. Dann das Geburtshaus von Robert Schumann, einem der Gründungsväter Europas, dessen 50.Todestag im September ist.

Wer durch das Altstadtviertel spaziert oder den berühmten unterirdischen Kasematten einen Besuch abstattet, im mächtigen Bockfelsen, bekommt einen guten Eindruck, wie Luxemburg einst als mittelalterliche Festungsstadt war. Und mit dem Großherzoglichen Palast in der Altstadt verströmt die kosmopolitische Stadt sogar adligen Glanz. Es ist bekannt, dass die großherzogliche Familie sehr bodenständig und volksnah ist, das macht sie besonders sympathisch.

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Der tückische „tote Winkel“!

Was ist der problematische „tote Winkel“? Es ist das „Areal rechts von einem Fahrzeug, das der Fahrer trotz Außenspiegel nicht vollständig überblicken kann“. So wurde es in einem Fachartikel kürzlich erklärt. Für schwächere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger und Radfahrer kann das schwierig werden. Der Fahrer übersieht sie leicht, wenn er abbiegt. Daraus können schwere Unfälle entstehen, wie man ja oft genug hört und liest. Für Kinder ist die Gefahr wegen ihrer noch geringeren Körpergröße besonders hoch.

Besonders groß ist der „tote Winkel“ bei Bussen oder Lkw. Biegt der Fahrer ab, kommt das rechte Hinterrad dem Fußgänger oder Radfahrer gefährlich nahe. Es kann deshalb einen seitlich vom Fahrzeug stehenden Verkehrsteilnehmer auch dann erfassen, wenn im Stand eigentlich noch genug Platz war.

Darum war jetzt noch mal ein Appell besonders an alle Eltern zu lesen, wobei auch die Unfallkassen an die Eltern herantreten, ihren Kindern den „toten Winkel“ noch mal zu erklären. Gerade weil Kinder sich gern auf dem Schulweg unterhalten, umhertollen usw. Kinder, die an einer Kreuzung geradeaus gehen wollen, sollten sich vergewissern, dass links von ihnen kein Lkw steht, der rechts abbiegen will. Und Fahrradfahrer sollten nicht seitlich an einem wartenden Lkw vorbeifahren, sondern sich hinter ihn stellen. Natürlich mit einem genügenden Sicherheitsabstand.

Foto: Lichtkunst 73 / pixelio.de

Wer erfand eigentlich die „Maus“?

Mit dieser „Maus“ ist natürlich nicht das possierliche Tierchen gemeint, sondern die uns seit langem allgegegnwärtige und unentbehrliche PC-Maus. (Wer wie ich noch nicht ohne sie sein kann!).

Erst mal bewusst ist mir und vielen anderen vielleicht geworden, dass auch die PC-Maus mal erfunden worden sein muss. Das kam jetzt wieder in die Medien, als gemeldet wurde, dass der Erfinder, Douglas Engelbart, verstorben ist.

Er war ein Tüftler, der schon lange viele „weltverbessernde“ Vorschläge gemacht hatte, aber als Träumer und Außenseiter galt. Auf einer C’omputer-Konferenz am 9. Dezember 1968 hat er alle Unkenrufenden eines Besseren belehrt: Er präsentierte den „X-Y-Positons-Anzeiger für ein Bildschirmsystem“, ein Holzkästchen mit zwei Metallrädchen und roter Taste zum Klicken. Das wurde flach über eine Ebene hin und her bewegt und war über ein Kabel mit dem Rechner verbunden. Beides zusammen verlieh ihm eben die Anmutung einer Maus.

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Sind Namen Schall und Rauch – Woher kommen die Familiennamen?

Niemand kann sich seinen Nachnamen aussuchen, man bekommt ihn von seinen Eltern. Und die wieder von ihren Eltern und dann weiter.

Bis ins Hochmittelalter gab es gar keine Nach- oder Familiennamen, sondern nur Vornamen. Es war ja auch kein Problem, da es noch nicht so viele Menschen gab. In einem Dorf gab es meist nur einen desselben Vornamens.

Doch die Orte und Städte wuchsen, da reichten die Rufnamen nicht mehr. So entwickelten sich Beinamen, die die Person näher beschrieben. Seine Herkunft, sein Aussehen und sein Beruf. So hieß dann Hans der Schmied, weil er diesen Beruf hatte, oder Hans der Lange, der Kleine, oder Altenburger Hans, weil der von dort war.

Aber diese Beinamen waren nur an eine Person gebunden, nicht an eine Familie. Im Laufe der Zeit war es wichtig, dass nicht nur Familien, auch ganze Generationen am Namen erkennbar waren. So hießen die Söhne wie die Väter, Großväter usw. Das war in der überwiegend bäuerlichen oder kaufmännischen Familie wichtig für Landbesitz, Verträge und Urkunden.

Das führte dazu, dass Familiennamen nun lebenslang bestehen blieben und vererbt wurden. Also dass Hans Schmieds (oder später Schmidt) Nachkommen längst keinen Schmiede mehr waren, sondern andere Berufe hatten. Oder dass einer namens Klein ein Hüne von Mann war.

Übrigens gibt es auch hierfür ein Spezialgebiet: die Namensforschung oder Onomatologie. Da wird erforscht, woher ein Name ursprünglich stammt. Die Onomatologie befasst sich nicht nur mit Vor- und Nachnamen, auch mit Ortsnamen, Namen von Gewässern usw.

Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

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