Lavendel – die Sommerfreude!

Schon längst wollte ich über meinen ganz besonderen Liebling, den Lavendel, schreiben. Ich liebe den zarten Duft, in natura, und auch in Seifen, Parfüms, im Wäschesäckchen usw. Einen meiner schönsten Urlaube verbrachte ich in Südfrankreich, wobei mir noch immer, nach langen Jahren, unvergesslich die riesigen Lavendelfelder der Provence in besonderer Erinnerung sind. Ich habe sogar für meinen Laptop als Desktop-Hintergrund ein Lavendelfeld gewählt. Freut mich jedesmal aufs Neue.

Außerdem finde ich immer wieder schön, den Lavendel in den Gärten zu erleben. Jetzt, wo er in voller Blüte steht, ist er besonders herrlich mit Rosen in jeder Art kombiniert. Am besten sehen die kleinblütigen, buschartigen Rosen in zartem Rosè zu der zarten Farbe des Lavendel aus. Ich habe mir einen Kübel mit Lavendel für den Balkon angeschafft, da kann ich mich immer wieder begeistern.

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Sprach-Dschungel beim Einkaufen

Allmählich haben sich englische Begriffe überall in unsere Sprache eingebracht, ob das Werbung ist, Politik, und vieles mehr. Man geht nicht mehr zum Friseur, sondern zum „hairdresser“, der Dachdecker empfiehlt „Roofing“, Manager, Supervisor, usw. usw.

Vor allem auch beim Einkaufen stoßen wir immer wieder auf englische Bezeichnungen, die auf den Produkten auch nicht erklärt sind. Man erwartet scheinbar, dass alle „denglish“ können.

Einige Begriffe sind mal rausgegriffen zum Erklären: Convenience Food: Hinter diesem sperrigen Begriff verbringt sich eigentlich nichts anderes als eine Fertigmahlzeit. Es kann aber auch die Bezeichnung für ein schon küchenfertig vorbereitetes Lebensmittel sein, beispielsweise Tiefkühlgemüse.

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Sommer, Sonne, Suppen…

Suppen sind in ihrer Vielfalt aus unserer Esskultur nicht wegzudenken. Sie bieten gerade für die Sommermonate eine ideale Mahlzeit. Nicht zu schwer und doch sättigend, vor allem mit viel Flüssigkeit. Sie lassen sich leicht konservieren – man kann also schon im Voraus kochen. Neben den vielen Kaltschalen-Rezepten gibt es aber auch für warme Suppen wunderbare Möglichkeiten.

So eine Suppe ist auch leicht vorzubereiten und nach einem langen Tag im Freien schnell erwärmt. Mit frischem Salat und Baguette sind sie eine komplette Hauptspeise.

Außer dem Klassiker schlechthin – der Tomatensuppe – gibt es eine Fülle leckerer Rezepte. Zwei ausgefallene und leckere Rezepte zum Ausprobieren:

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Souvenir, Souvenir……

Wie gern bringt man doch vom Urlaubsort ein Souvenir mit. Erstens ist man in Kauf- und Urlaubslaune, zweitens hat man Zeit, sich umzusehen, drittens könnte man ja vielleicht ein Schnäppchen machen!

Gerade da ist der Haken, zunehmend werden in Urlaubsorten den Touristen gefälschte Parfüms und Kosmetika angeboten! Der VKE-Kosmetikverband weist in einer Veröffentlichung darauf hin.

Zwar seien die Kartons meist gut nachgemacht, aber an den aufwendigen Feinheiten wie Prägungen, die das Original ausmachen, sparen die „Poduktpiraten“. Markennamen werden oft schlampig aufgedruckt und auf den Verpackungen fehlten Hinweise auf das Produkt, so die Fachleute.

Wahrscheinlich setzen die „Piraten“ auf eben das Urlaubsfeeling, dass man nicht so genau draufschaut und sich eher von dem niedrigeren Preis blenden lässt.

Also, das wäre ein Grund, aufzupassen, wenn man doch Wert auf ein Original legt!

Foto: Gerhard Frassa / pixelio.de

Den Duft des Sommers genießen

Jeder Balkon ist groß genug, um ihn in einen schönen Garten zu verwandeln. Es haben eben nicht alle Leute die Möglichkeit, einen Garten zu genießen. Eine Aromatherapie kann man jedem Balkon verpassen, ihn auf kleinstem Raum in einen Kräutergarten verwandeln.

Vier Beispiele sind da zu empfehlen von vielen Möglichkeiten: Lavendel: Mit diesem wunderbaren Gewächs, allseits beliebt und im Sommer unentbehrlich holen Sie sich Südfrankreich ins Haus! Der Zwergstrauch lässt sich gut im Topf ziehen. Lavendel verträgt es auch, wenn das Gießen mal vergessen wird. Die Erde sollte mit Sand gemischt werden. Übrigens verströmen schon die Blätter einen betörenden Duft.

Chinesische Gardenie: Botanisch „Gardenia Jasminoides“, sie stammt aus Asien. Diese Pflanze braucht etwas Zuwendung. Dafür belohnt sie uns im Herbst mit herrlich duftenden Blüten. Die Gardenie liebt es warm und hell, aber sonnengeschützt. Ab Juli kann sie nach draußen. Die Erde muss immer leicht feucht sein.

Kapuzinerkresse: Sie riecht und schmeckt sehr intensiv, sogar etwas scharf. Kapuzinerkresse eignet sich sehr gut als Hängepflanze. Sie mag es warm und feucht. Nicht düngen, dann blüht sie besser. Übrigens kann man von den Blättern ein wunderbares Pesto machen! (Aber da braucht man schon größere Mengen!)

Scharfer Mauerpfeffer: Diese Pflanze wächst wie ein dicker Teppich, darum sieht man sie oft in Dach- oder Steingärten. Aber sie gedeiht auch gut in Töpfen oder Schalen. Der Mauerpfeffer braucht Sonne und sandigen Boden. Seine Blätter bleiben auch im Winter sattgrün.

Tipps für viel Grün auf wenig Platz gibt es z. B.  in „Mein Balkon-Garten“ von Isabelle Palmer, Deutsche Verlagsanstalt 2013, 23 Euro.

Foto: M. Großmann / pixelio.de

 

Lebensmittel – immer frisch?

Wie oft steht man im Supermarkt und überlegt, ob das Gemüse oder die Früchte, die man kaufen möchte, auch wirklich frisch sind. Nicht jeder hat ja die Möglichkeit, morgens auf den Markt zu gehen.

Da gebe ich ein paar Tipps weiter, eine kleine Auswahl, aber für vieles grundsätzlich gültig:

Himbeeren: Diese zarten Früchte schmecken am besten, wenn sie prall und glänzend aussehen. Dann sind sie auch ganz frisch und voller Aroma. Man sollte aber lieber keine eingepackten Früchte kaufen, die schimmeln sehr schnell.

Kirschen: Nun ist endliche Kirschenzeit. Die meisten Sorten schmecken tiefrot am besten. Man sollte aber keine Kirschen ohne Stiele kaufen. Sind diese nämlich von alleine von der Frucht gefallen, ist diese überreif. (In manchen Geschäften stehen große Körbe, wo man sich selbst die Früchte raussuchen kann!)

Kopfsalat: Da ist auch gutes Anschauen wichtig! Die Blätter sollten knackige, gründe Ränder haben. Die Schnittstelle am Strunk sollte fest und hell sein. Wenn das zutrifft, ist der Salat frisch. Dann zugreifen! Ein dunkler Struck deutet darauf hin, dass der Salat mindestens drei Tage lang unterwegs war.

Kohlrabi: Die Knollen dürfen keine Risse haben, das Blattgrün muss frisch aussehen. Weiße Blätter verraten eine lange Lagerzeit. Kleine Knollen, mit 9 cm Durchmesser, sind besonders saftig.

Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

 

 

 

 

Getränk mit Zukunft – alkoholfreies Bier

Dank neuer Braumethoden schmeckt es heute besser denn je. Also, die eingefleischten Bedenken können überwunden werden. Sportler können vor allem davon profitieren. Aber auch so, es kann dann ruhig mal ein Glas mehr sein!

Erstaunlich ist aber zu lesen, dass laut Auskunft des Statistischen Bundesamtes der Bierdurst der Deutschen abgenommen hat! 2012 sank der Bierabsatz um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch lag laut den  Statistikern in den 1980ern bei 146 Litern, 2011 waren es nur noch 107! Dagegen nahm der Absatz von alkoholfreiem Bier in der gleichen Zeit um 15 Prozent zu. Laut Aussagen der Experten werden die Leute gesundheitsbewusster.

Dass viele Bierfreunde sich nicht mit dem alkoholfreien Bier anfreunden können, liegt vor allem an dem vergleichsweise faden Geschmack. (Ich sehe es in der eigenen Familie und im Freundeskreis, dass viele es nicht mögen!) Außerdem riecht es etwas eigenartig. Das ist darauf zurückzuführen, dass bei der gängigsten Braumethode für alkoholfreies Bier die Gärung früher gestoppt wird. Bei geringerem Alkoholgehalt entstehen weniger Aromastoffe.

Nun gibt es neue Herstellungsverfahren, die bewirken, dass das alkoholfreie Bier dem herkömmlichen näher kommt. Was viele nicht wissen, auch alkoholfreies Bier darf bis zu 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten, das sind 4 Gramm pro Liter.

Das bewog Rechtsmediziner der Universität Freiburg zu einer Studie, ob auch Fahranfänger rechtliche Konsequenzen befürchten müssten. Für die gilt bekanntlich die 0,0-Promille-Grenze. 78 Testpersonen tranken innerhalb einer Stunde anderthalb Liter alkoholfreies Bier. Anschließend wurden in regelmäßigen Abständen Blutproben entnommen. Das Ergebnis war sehr gut, es gibt keine negativen Auswirkungen. Die höchste gemessene Blutalkoholkonzentration betrug nur 0,0056 Promille. Schon 30 Minuten nach dem letzten Schluck konnte kein Alkohol mehr nachgewiesen werden.

Auch Schwangere und Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, dürfen demnach alkoholfreies Bier als Durstlöscher trinken. Nur ehemalige Alkoholiker sollten es nicht probieren, so die Forscher. Es erinnert doch sehr an richtiges Bier! Auch Kinder dürfen es natürlich nicht bekommen, dann könnten sie sich zu früh an den Konsum gewöhnen, das ist auch richtig so.

Foto: www.foto-fine-art.de

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