Am Weihnachtsbaume ….lange Freude haben!

Zu einem richtigen Weihnachtsfest gehört für die meisten auch die geschmückte Festtagstanne. Es ist einfach schön, vor allem für Kinder, dann strahlen die Augen. Selbst für die Erwachsenen ist es immer wieder ein Anblick, der das Herz erfreut.

So schön es ist, da kommen aber auch die Bedenken, wie hält man den Baum bis zum Dreikönigstag frisch? Da kommen die Tipps vom Fachmann beim Verband Wohneigentum NRW e.V. gerade recht. Man will ja schließlich vom Weihnachtsbaume mit den grünen Blättern singen und nicht etwa nur einen nadelnden Baum vor sich haben.

Also, da wäre wichtig, den Baum nach dem Kauf im Netz belassen. An einem kühlen Ort, möglichst im Freien lagern. Und aufrecht stellen! Den Baum sollte man am Fuß des Stammes um zwei cm kürzen und in einen Eimer Wasser stellen. Mit Schlauch oder Gießkanne von Zeit zu Zeit leicht anfeuchten, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Beim Aufstellen den Baum noch mal anschneiden. Grundsätzlich ist es so, dass der Baum immer genug Wasser haben muss, sonst verschließen die Leitungsbahnen. Die beste Lösung ist ein Christbaumständer mit Wasserreservoir. Hilfreich ist auch, so der Experte, den Baum einmal täglich mit Wasser zu besprühen. Außerdem sollte er möglichst weit von der Heizung stehen und keine Zugluft bekommen.

Viele erstehen einen Weihnachtsbaum mit Ballen, um ihn später in den Garten einzupflanzen. Auch hier sind einige Pflegetipps nützlich: Man sollte den Baum frühestens einen Tag vor Heiligabend in die Wohnung holen. Beim Eintopfen einen Gießrand anfertigen und die Erde intensiv wässern. Auch dieser Baum sollte möglichst kühl stehen und keine Zugluft bekommen. Auch hier täglich gießen, dabei die ganze Pflanze mit Wasser besprühen. Den Baum mit Ballen höchstens 10 Tage im beheizten Raum behalten.Vor dem Auspflanzen ins Freie sollte man ihn entsprechend abhärten und nach dem Auspflanzen vor Wind und Sonne schützen. Auch hier wichtig, das Gießen nicht vergessen!.

Foto: SiepmannH / pixelio.de

Eine Weihnachtsreise -zum Uluru – dem Ayers Rock – am anderen Ende der Welt

In diesen Tagen sind meine Gedanken bei dem schönsten Weihnachten, welches ich je verbracht habe – in Australien. Ich habe darüber auch schon am 24.12.2010 geschrieben! Wer es lesen möchte, einfach auf www.frauerlei.de oben rechts eingeben: unser schönstes Weihnachten, und auf suchen gehen.

Was ich aber gern noch ausführlich beschreiben möchte, ist die Zeit am Uluru, dem heiligen Berg der Ureinwohner Australiens. Wir verbrachten den 1. Weihnachtsfeiertag und noch einige folgende Tage im naheliegenden Ayers Rock-Resort mit unserem Camper-Van. Natürlich bei großer Hitze, dort ist Hochsommer! (Vielleicht gehen meine Gedanken gerade jetzt dorthin, wo wir den Winter vor der Nase haben!) Nun sind auch die Reisen nach Down Under sehr begehrt, die beste Zeit, der Kälte zu entfliehen und unvorstellbar schöne und interessante Landschaften zu sehen.

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Woher kommt eigentlich der Name „Spekulatius“?

Eines der beliebtesten Weihnachtsplätzchen ist der Spekulatius. Zudem hat er eine lange Tradition. Es gibt in fast jeder Familie alt überlieferte Rezepte und vielerorts auch alte ererbte Spekulatiusformen.

So schwer der Name zu buchstabieren ist (Böse Zungen behaupten, man hätte ihn schneller gegessen, als buchstabiert!), so interessant ist es auch, seine Herkunft zu kennen. Vorab ist gleich zu sagen, woher das Wort stammt, ist nicht völlig geklärt.

Übernommen wurde es wahrscheinlich aus dem Niederländischen, dort hat das Gebäck in Figurenform eine ganz alte Tradition. Und es hieß „speculatie“. Eine andere Möglichkeit gibt es auch, nämlich, dass der Name aus dem lateinischen stammt. Und zwar von dem Begriff „speculum“ abgeleitet wurde. Denn das heißt lateinisch so viel wie Spiegel oder Abbild. Das leuchtet ein, denn die Figur, die der Spekulatius darstellt, wird spiegelverkehrt in die Backform geschnitzt. (Übrigens heißen diese Formen auch „Model“).

Dann gibt es noch eine andere Erklärung der Sprachforscher, nämlich, dass es auf das lateinische“speculatio“ zurückkgeht. Das bedeutet Betrachtung- denn der Spekulatius diente auch als Tischschmuck, eben wegen der vielfältigen Figuren.

Wie auch immer, wir erfreuen uns in der Weihnachtszeit an diesem würzigen und leckeren Gebäck.

Foto: Barbara Eckschold / pixelio.de

Wer – wie – was – 40 Jahre Sesamstraße

Wer – wie – was? Wieso -weshalb – warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm! Jeder hat die Melodie des Eingangsplots der „Sesamstraße“ im Ohr! Ernie und Bert, Samson, Tiffy, das Krümelmonster und so viele lustige Gesellen sind uns allen altvertraut!

Was sah ich denn da heute abend plötzlich im Fernsehen, die „Sesamstraße“ wird 40 Jahre alt! Ich traute meinen Augen nicht! Schon 40 Jahre und uns allen lieb geworden und für immer jung. Am 08. Januar 1973 lief die erste deutschsprachige Sendung der schon damals beliebten US-Serie hier bei uns im Fernsehen. (Ich erinnere mich,mit meinem Sohn damals erst auch die englische Fassung gesehen zu haben.)

Generationen von Kindern (und ihre Eltern) aller Schichten sind mit dieser Sendung aufgewachsen. Wir denken alle mit Wehmut daran, mit den Kindern dabeigewesen zu sein und die Jüngeren unter uns an ihre eigene Kindheit. Unsterblich die Dialoge von Ernie und Bert beispielsweise. Ab 1978 wurden auch deutsche Fassungen erstellt. Namhafte Schauspieler haben den Puppen ihre Stimmen geliehen. Und auch viele haben mitgewirkt. Da wurden heute abend Ausschnitte im TV gezeigt, mit dem jungen Horst Janson. Dann waren Lieselotte Pulver dabei, Manfred Krug und vielen anderen.

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Scharfer Typ – Meerrettich – für Küche und Gesundheit

Scharf ist er, wenn er geschnitten oder gerieben wird, der Meerrettich. Aber sehr schmackhaft und in der Küche nicht wegzudenken. Außerdem sehr gesund und auch als Heilmittel geschätzt.

Der Meerrettich gehört zu der Familie der Kreuzblütengewächse. Bairisch und fränkisch heißt er Kren, oder auch Beißwurzel. Die Herkunft des Wortes Meerrettich ist ungewiß, erwähnt wurde er schon im 10. Jahrhundert. Im Mittelalter wurde er erst als Heilpflanze angebaut, dann als Gewürz. Bevor der Pfeffer zu uns kam, waren Meerrettich und Senf die einzigen Gewürze, die Schärfe in die Speisen brachten. Auch heute hat die scharfe Wurzel in der Hausmannskost ihren festen Platz.

Ursprünglich kommt Meerrettich aus Ost- und Südeuropa, in Deutschland gibt es große Anbaugebiete im Spreewald, in Franken und Baden. Er wird auch im Elsass und in Österreich, besonders in der Steiermark, aber auch in USA kultiviert. Er ist nicht nur in Gärten oder in Kulturen zu finden, die Meerrettichpflanze wächst auch wild am Wegesrand. Diese wird 50 cm, manchmal bis zu 1,20 m hoch. Ihre großen, lanzettartigen Blätter sind am Rand gekerbt, gewellt und kraus. Die braunen, gerillten Pfahlwurzeln werden bis zu 40 cm lang.

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Adventsbräuche in Europa

In Deutschland ist der Advent die Zeit der Lichter und Kerzen, Adventsschmuck in Stadt und Land. Auch in den Wohnungen wird adventlich geschmückt, die meisen haben einen Adventskranz oder ein Gesteck mit Tannenzweigen. In vielen Familien wird noch (oder wieder) gebacken, gebaselt und auch gesungen. Ein alter Brauch ist, am Barbaratag (4.12.) nicht nur den Kindern was Süßes in die Schuhe zu stecken, sondern auch Kirschzweige von draußen zu holen in die warme Wohnung. Es ist schön, wenn sie dann zu Weihnachten blühen. Dann kommt am 6.12. der Nikolaus, das wird auch überall begangen.

Da ist man doch mal neugierig, wie wohl die anderern Europäer Advent feiern. Es gibt da so viele verschiedene Bräuche, landestypisch. Eine kleine Auswahl, was ich gelesen habe. Vieles ist auch bekannt, wird aber bei uns meist nicht begangen.

England: Im Advent werden die Wohnungen mit Girlanden dekoriert und die Weihnachtskarten werden an Wäscheleinen, die quer durchs Zimmer gespannt werden, mit Klammern angehangen. Das haben sich manche hier bei uns auch abgeguckt. Unverzichtbar ist, einen Mistelzweig über einer Tür aufzuhängen. Das hat eine lange Tradition, denn Mistelzweige sind ein Symbol für Frieden. Wenn sich früher zwei Feinde unter einem Mistelzweig trafen, umarmten sie sich. Heute wird der Brauch auch so abgewandelt, wenn sich ein junges Pärchen unter dem Mistelzweig an Weihnachten küsst, werden sie heiraten. Dieser Brauch hat sich hier in Deutschland auch eingebürgert.

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Der Wind, der Wind……

Leider sieht man es oft im Fernsehen, dass wieder irgendwo ein schwerer Sturm gewütet hat. Überflutete Straßen, zerstörte Häuser und Ortschaften – solche Bilder erfüllen uns mit Schrecken. Ob es wie kürzlich die Ostküste der USA oder auf den Philippinen, es berührt schon sehr. Sogar hier in Deutschland war das schon manchmal der Fall. Man denke nur an den denkwürdigen Sturm „Kyrill“ am 18. Januar 2007. Da hört man immer wieder die Begriffe: Taifun, Orkan, Hurrikan.

Da taucht auch wieder die Frage auf, was ist eigentlich der Unterschied dabei? Da lohnt es sich, mal nachzuschlagen: Tornado: Der Tornado sieht aus wie ein Trichter. Da ist am Himmel eine dunkle Wolke zu sehen, aus der sich eine Säule bis zum Boden zwirbelt. Der Wind dreht sich bei ihm schnell um eine senkrechte Achse. Die Fläche, auf der einTornado wütet, ist aber viel kleiner. Der Unterdruck im Zentrum eines Tornados reißt alles in die Höhe. (Ich hatte selbst Gelegenheit, in Australien aus der Ferne einen Tornado zu sehen und zu fotografieren.)

Orkan: Ein Orkan ist kein Wirbelsturm. Er entsteht außerhalb der Tropen, in den mittleren Breiten. Das ist der Sturm, der auch uns heimsuchen kann. Beispielsweise könne er sich über der Nordsee bilden und dann über unser Land siehen, so die Meterologen. Bei Böen mit Windstärke ab 12 spricht man von einem Orkan.

Hurrikan, Taifun, Zyklon: Diese drei sind tropische Wirbelstürme und bilden sich in der Nähe des Äquators. Wie sie genannt werden, hängt von der Gegend ab, wo sie entstehen. Hurrikane bilden sich beispielsweise im westlichen Atlantik und im östlichen Pazifik. Wo es öfter vorkommt, ist der Golf von Mexico und die amerikanische Küste. Der Taifun entsteht im Nordwesten des Pazifiks. Da geht er dann in Richtung China oder Japan. Im Indischen Ozean spricht man vom Zyklon.

Diese Wirbelstürme können sich auf gigantische Flächen ausdehnen, so haben wir es ja schon erlebt. Das geht von 200 km bis zu 1000 km. (Ein Streckenvergleich: Von Hamburg nach München sind es 800 km).

Dass sie Wirbelstürme sind, kann man anders als bei Tornados nur von oben sehen, beispielsweise auf Satellitenbildern.

Foto: Angela Parszyk / pixelio.de

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