Oma und Opa sind die Besten…

566877_web_r_by_randolf-feiertag_pixelio-deAuf die Großeltern ist Verlass. Wenn es um die Enkel geht, sind Oma und Opa sofort zu jeglicher Hilfe bereit.

Das wissen besonders berufstätige Eltern zu schätzen – wenn es um Kindergarten und Schule geht, wenn die Kinder krank sind usw. Ein Anruf genügt – und Oma und Opa sind zur Stelle.

Das belegt sogar eine Betreuungsstudie des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Es wurde festgestellt, dass jedes dritte Kind bis zu drei Jahren regelmäßig mehrere Stunden pro Woche beiden Großeltern ist. Eine noch wichtigere Rolle spielen die Großeltern bei der gelegentlichen Betreuung der Enkel. Auch das hat die Studie erfragt. Zwei Drittel aller Eltern greifen hin und wieder auf die Großeltern als Babysitter zurück.

Natürlich geht das nur, wenn die Familien nicht zu weit voneinander entfernt wohnen. Doch selbst wenn Oma und Opa beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht einspringen können, gibt es Lösungen. Vielerorts bieten Initiativen in der Nachbarschaft und soziale Verbände Leih- Omas und -Opas an. Häufig ist sogar das Angebot größer als die Nachfrage.

Überhaupt hat das generationenübergreifende Zusammenwirken große Vorteile. Die Großeltern können die Zeit mit den Enkeln besser genießen. Denn sie haben nicht den Drang, pädagogisch handeln zu müssen. Zudem hat man durch den Umgang mit den Enkeln die Chance, Dinge anders machen zu dürfen als früher.

Die Nachgiebigkeit muss auch nach Ansicht von Sozialpädagogen aber auch Grenzen haben: Großzügigkeit ist gut und schön, Ausnahmen sollten aber mit den Eltern vereinbart werden. Auch Regeln, die die Eltern aufgestellt haben, sollten nicht gebrochen oder gedehnt werden. Vor allem darf man den Kleinen nicht alles durchgehen lassen.

Meist sei es kein böser Wille, wenn sich die Großeltern über die Vorgaben hinwegsetzen. Trotzdem sollte man als Eltern am besten sofort darauf reagieren und Probleme besprechen.

Trotzdem war es schon früher schön bei den Großeltern, vor allem in den Ferien. Die heutige Großelterngeneration ist noch viel aktiver, so wie keine vor ihr. Ob Ausflug oder ganzer Urlaub – Oma und Opa machen vieles mit.

Foto: Randolf Feiertag / pixelio.de

9,5 Milliarden Lichter leuchten in dieser Zeit…

430923_web_r_b_by_kurt-bouda_pixelio-deSchon ist es wieder soweit, wo ist das Jahr nur geblieben? Pünktlich zur Adventszeit und manchmal schon vorher werden die Weihnachtslichter herausgeholt. Da sind die beliebten Lichterketten, Fensterbilder, blinkende Weihnachtsfiguren usw. In Millionen von Häusern, Vorgärten und Fenstern sind sie nun zu sehen.

Insgesamt  sage und schreibe 9,5 Milliarden Lämpchen und Lichtlein erhellen in den kommenden Wochen die privaten Haushalte, wohlgemerkt! Das hat das Hamburger Energieunternehmen Lichtblick mit Hilfe des Marktforschungsunternehmens Yougov ermittelt.

Die Lichterkette gehört für die Deutschen zu Weihnachten wie der Christstollen und der Weihnachtsbaum, so sagen auch die Marktforscher. Dabei erreiche dieser Trend dieses Jahr ein Rekordniveau, so hört man. Gegenüber dem Vorjahr steige die Zahl der Weihnachtslämpchen um 400 Millionen!!

Man hat für diese Angaben mehr als 2000 Haushalte befragt. Durchschnittlich wird mit fünf bis sechs verschiedenen Leuchtmitteln geschmückt, an denen 20 bis 200 kleine Lämpchen erstrahlen.

Nur mal so zum Runterschlucken: Die Festtagsbeleuchtung wird rund 820 Millionen! Kilowattstunden Strom schlucken, das entspricht dem Jahresverbrauch einer Großstadt mit 270.000 Einwohnern! Die Energiekosten belaufen sich auf rund 235 Millionen Euro.

Na denn, eine schöne strahlende Advents- und Weihnachtszeit.

Foto: Kurt Bouda / pixelio.de

 

Schon ist die Erholung dahin….

737643_web_r_k_b_by_rainer-sturm_pixelio-deMan denkt, dass die meisten Menschen die Sommerzeit genossen haben. Sommer, Sonne, Ferien, Natur – schön war es.

Da sagt der DAK-Urlaubsreport 2016, der jetzt veröffentlicht wurde, was anderes! Demnach konnte jeder Neunte sich weniger gut oder überhaupt nicht erholen. So stand zu lesen.

Mehr als jeder Dritte in der Gruppe der Menschen, die sich noch erholungsbedürftig fühlen, gab Probleme beim Abschalten an. Jeder Fünfte hatte Stress mit Familie oder Freunden. (Das ist ein altes Problem, dass immer wieder auftritt. Meist ist die ständige Nähe gewöhnungbedürftig?)

Dann kommt noch das allgemein als nicht gerade förderlich eingestufte Problem dazu, dass man über Handy oder Internet erreichbar sein musste! Damit hatte jeder Zwölfte zu kämpfen und konnte sich deshalb nicht so entspannen, wie es nötig gewesen wäre.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wer motzt denn da schon wieder?

428360_web_r_k_b_by_margot-kessler_pixelio-deEs muss einfach sein, dass mal über die Lieblingsbeschäftigung vieler Leute geschrieben wird, das Rummotzen, das wegen allem Motzen, dass gehässige Motzen, das grantige Motzen, das meckrige Motzen und so weiter….

Dabei ist es durchaus so, dass Motzen verbindet. Beispielsweise, wenn der Bus einfach nicht kommt, es nicht aufhört zu regnen und ähnliches, ist man sich sogar unter Fremden einig. Es entsteht ein richtiges Wir-Gefühl unter dem Motto: Wir sind mal wieder angeschmiert, wie schrecklich! So wird man manchmal zu einer eingeschworenen – nein eingenörgelten Gemeinschaft!

Interessanterweise hat sich jemand die Mühe gemacht, festzustellen, dass in jeder Ecke Deutschlands anders gemotzt wird! Schon die Bezeichnung an sich ist überall anders – nörgeln, sich beschweren, granteln, mosern, murren, meckern, grollen, grummeln, so vielseitig ist es. Und wie schön, Motzen im Dialekt macht viel mehr Spaß als auf Hochdeutsch. Hört es sich nicht nett an „So a Gschaftlhuberei, sog i do.“

Motzen der besseren Hälfte nervt, aber es nützt (manchmal) was. Wenn man beispielsweise dauernd hört, dass man immer nur faul auf der Couch rumsitzt, kann mancher Mann die Nörgelei mal nicht mehr hören und rafft sich tatsächlich zu etwas mehr Aktivität auf! Da gibt es doch wahrhaftig eine Studie der Universität von Lincoln in England drüber, die das belegt.

Schon in alten Zeiten, bis zu den alten Griechen, war das Motzen da. Man denke nur an „Xanthippe“, sie ist, wie die Geschichte sagt, womöglich zu Unrecht, zum Sinnbild der zänkischen Gattin geworden. Aber in Wirklichkeit war sie wichtig für ihren Ehemann Sokrates. Einmal brachte sie eine gute Mitgift mit in die Ehe, sonst hätte er nicht sein Leben als Philosoph führen können. Sie soll ihn auch inspiriert haben. Seine Schüler waren da unterschiedlicher Meinung – leider hielt sich die negative Seite am längsten – bis heute -.

Auch beim Dichterfürsten Goethe ist Motzen nicht unbekannt. Sein Faust motzt auch – und ändert damit sein Leben. Die Unzufriedenheit dient ihm als Antrieb. Aber, wie jeder Theatergänger weiß, sobald er komplett zufrieden ist, also nicht mehr motzt – ist er des Teufels!!

Foto: Margot Kessler / pixelio.de

Süßkartoffeln – halten schlank

237910_web_r_by_w-r-wagner_pixelio-deWas man gar nicht denken sollte, war zu lesen – Wer schlank bleiben will, auch wenn jetzt im Herbst viel Gutes auf dem Speisplan steht, kann einen einfachen Rat befolgen:

Einfach abends das Brot durch eine Scheibe Süßkartoffel ersetzen. Richtig gelesen! Die Scheibe Süßkartoffel einfach im Toaster zweimal auf höchster Stufe rösten, bis sie gar und knusprig ist.

Der Trick: Eine Scheibe enthält jede Menge Karotinoide und Mineralstoffe – aber nur die Hälfte der Kalorien vom Brot!

Den gesunden Snack  kann man sich nach Belieben belegen, auch gesund, mit Frischkäse, Gurken oder Avocado.

Einfach mal probieren.

Foto: w.r.wagner / pixelio.de

Du oder Sie… Vieles hat sich geändert

629760_web_r_k_b_by_rainer-sturm_pixelio-deDie Kultur der Ansprache im öffentlichen Leben, vor allem in Unternehmen, hat sich im Laufe der Jahre sehr geändert. Was früher im beruflichen Alltag die Ausnahme war, ist fast überall zu spüren: Per Du mit dem Chef und ohne Dresscode!

Das ist nicht nur in den modernen Internet-Agenturen etc. üblich, da gehören lockere Umgangsformen schon lange dazu. Auch in großen Konzernen findet allmählich eine andere Umgangsform Einzug. Dabei geht es aber eigentlich nicht nur um den Umgang miteinander, sondern vielmehr ein neues Verständnis der Führung, was ja auch sehr zu begrüßen ist.

Generell ist auch die Kleiderordnung legerer geworden. Den älteren unter uns ist noch gut im Gedächtnis, dass Hosen für Damen verpönt waren, vor allem, wenn sie im Kundenverkehr tätig waren. Das Jackett durfte auch bei großer Hitze nicht ausgezogen werden, auch nicht die Krawatte.

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Ein Geburtstag – 60 Jahre TV-Werbung in Deutschland…

666111_web_r_by_rolf-handke_pixelio-deWer hätte das gedacht! Mit dem Fernsehkonsum zog natürlicherweise auch die TV-Werbung ein. Die erste Werbung sah so aus, wie berichtet wird: Ein Mann, eine Frau, ein Fleck auf der Tischdecke des Restaurants und am Ende die Erkenntnis: „Der gebildete Mensch sagt nur: Persil!“ Mit diesem knapp eine Minute langen Spot begann vor 60 Jahren die Geschichte des Werbefernsehens in Deutschland. Die erste Ausstrahlung war beim Bayrischen Rundfunk am 3. November 1956.

Damals war das umstritten, viele Gremien diskutierten heftig. Die Kritiker fürchteten, dass Unternehmen dadurch Einfluss auf die Sender nehmen könnten. Da war allerdings durchaus was dran. Schon beim ersten Spot war nicht alles „persilrein“. Die Chronisten berichten, dass es kein Zufall war, dass die erste Werbung aus dem Hause Henkel kam. Der BR wollte nämlich auf dem Wendelstein einen Sender bauen. Das Gipfelgrundstück gehörte aber der Firma Henkel. Damit es gepachtet werden konnte, bekam Henkel das Vorrecht auf den ersten Spot.

Seitdem ist viel passiert. Aus dem Fernsehen ist Werbung nicht mehr wegzudenken. Viele bei Werbungen Mitwirkende wurden regelrecht berühmt, man denke an den Melitta-Mann, die unvergessliche Clementine, Herrn Kaiser und unzählige mehr.

Mehr als 3,8 Millionen TV-Spots liefen 2015 im Deutschen Fernsehen, mit Netto-Einnahmen von 4,4 Milliarden Euro ist TV-Werbung das werbestärkste Medium in Deutschland. Diese Angaben gibt der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft heraus.

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

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