Sommerpflege – jetzt das Richtige für die Haut wählen…

550402_web_R_K_B_by_Inessa Podushko_pixelio.deFür die heißen Sommertage benötigt unsere Haut eine besondere Pflege. Sie braucht jetzt weniger Fett, mehr Feuchtigkeit und eine tägliche Portion Sonnenschutz – auch, das wird meist nicht beachtet – wenn es mal bewölkt ist. Der Dermatologe erklärt, dass ab 15 Grad die Haut mehr zu schwitzen beginnt. Sie verliert mehr Feuchtigkeit und neigt zum Austrocknen. Dazu kommt die Hitze, Klimanlagen-Luft, Chlor- und Salzwasser und natürlich die Sonneneinwirkung.

Gleichzeitig hat die Haut im Sommer mehr Fett zur Verfügung, dadurch erscheint der Teint auch fettiger. Nun muss man seine Hautpflege den Gegebenheiten anpassen. Also zu leichteren Pflege- und Make-up-Produkten greifen, die sich dem Teint gut anpassen. Was ist am besten? Das kommt auf die Haut an, ist sie unkompliziert, genügt im Hochsommer eine leichte Feuchtigkeitspflege. Ist der Teint trocken, sollten in der Creme ausreichend Lipide enthalten sein. Vor allem, wenn die Haut spannt. Sensible Haut braucht etwas zum Beruhigen. Etwa mit Mineralien, die ausgleichend wirken.

Unabhängig vom Hauttyp neigt die Haut im Sommer schneller zum Schwitzen, das ist leider sehr oft so. Den Flüssigkeitsverlust sollte man mit Thermalwassersprays, fettfreien Fluids oder Gels ausgleichen. Am besten gleich nach dem Duschen auftragen. Ein Hausmittel für alle, die weniger schwitzen wollen, wird vom Fachmann empfohlen: Morgens die Haut mit abgekühltem frischem Salbeitee abtupfen. Das desinfiziert gleichzeitig.

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Vor 175 Jahren gab es den ersten Ausflug mit Thomas Cook…

748601_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deNicht nur Gern- und Vielreisenden ist der Brite Thomas Cook ein Begriff. Er ist der Inbegriff des Reisens, er prägte den Pauschaltourismus. Dabei kam er aus einfachsten Verhältnissen, 1808 geboren, musste er mit zehn Jahren die Schule verlassen, um zu arbeiten. Einige Jahrzehnte später war er der erfolgreichste Reiseanbieter Englands. Aber alles begann vor 175 Jahren.

Am 5. Juli 1841 nämlich organisierte er die erste Reise für 500 Menschen,  eine Eisenbahnreise vom englischen Leicester ins elf Meilen entfernte Loughborough. Cook, baptistischer Missionar und strikter Abstinenzler, ging es zunächst nur darum, den sozial Schwächsten der Gesellschaft durch Ausflüge eine Alternative zum Alkohol zu bieten. Das Ziel dieses Ausfluges wählte er, weil sich dort ein Treffen der Abstinenzler befand.Im Reisepreis von einem Schilling war sogar ein Schinkenbrot und eine Tasse Tee enthalten. Und es spielte eine Blaskapelle, was großes Aufsehen erregte. Es war alles in allem ein Vorläufer der modernen Pauschalreise!

Ab 1846 organisierte er dann Gruppenreisen nach Schottland, Irland und aufs europäische Festland. Ab 1866 bot er Gruppenfahrten in die USA und nach Kanada, Kreuzfahrten auf dem Nil und sogar Weltreisen an. Bereits im Jahre 1900 hatte er es zu einem Weltunternehmen gebracht.

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Schon immer wollten die Frauen schön sein….

703504_web_R_K_B_by_Ruby-Stein_pixelio.deJede Frau möchte schön aussehen, das war schon in der Antike so und hat sich nicht geändert. Heute wie damals gehört beispielsweise die Wahl des Schmucks zu den gewohnten Ritualen einer Frau. Das kennzeichnete schon das weibliche Verhalten in der Steinzeit und sogar vor der letzten Eisenzeit. Schmuck ist nicht nur ein Ausdruck des eigenen Ichs. Schmuck als Ausdruck von gesellschaftlicher Zugehörigkeit, von Stand und Rangordnung ist seit ewigen Zeiten präsent.

Es war schon immer so, dass man sich in Szene setzen musste, um Herrschaft und Reichtum herauszustellen. Schon in vorhistorischen Zeiten wurden aus Schnecken und Muscheln Ritualobjekte gefertigt, der älteste Fund ist 82 000 Jahre alt.

Mittel und Methoden, die Schönheit zu betonen, haben sich verändert, aber im Prinzip blieben die Ideale über Jahrtausende erhalten. Ins Gesicht kam Farbe, Puder und Bleichungscreme, das Haar wurde verlängert und die Taille verschlankt. Make-up-Moden im alten Ägypten unterscheiden sich nicht von denen im heutigen Westen. Das beweisen manche Funde von Kämmen, Tiegeln und Tinkturen, die in Museen zu bewundern sind.

So stand zu lesen, dass sogar Ötzi, der unerschöpfliche Zeuge der Jungsteinzeit, mehrere Dutzend mit Farbe unterlegter Einschnitte in der Haut aufweist. Das legt die Frage nahe, ob damals schon tätowiert und gepierct wurde? Womöglich. Ganz bestimmt, so weiß man aus Funden, waren ornamentale Narben und Kopfverformungen an der Tagesordnung. Das weist auf Schönheitschirurgie hin. Da gibt es einen schönen Ausspruch: Wofür heute Mondpreise bezahlt werden, ist im Grunde ein alter Hut! Wie wahr.

Foto: Ruby-Stein / pixelio.de

8.8. – Weltkatzentag

82697_web_R_by_Peter Behrens_pixelio.deHeute ist Weltkatzentag – die Medien berichten über die absoluten Lieblingshaustiere der Deutschen. Es gibt mehr Katzen als Hunde in den deutschen Familien, nämlich 12 Millionen. Übrigens, der Weltkatzentag wurde vor 14 Jahren von der Tierschutzorganisation Fund for Animal Welfare ins Leben gerufen.

Haben es die wunderschönen Fellknäuel nicht auch verdient? Es gibt sogar ein Ranking der beliebtesten Katzennamen, die sich im Laufe der Zeit geändert haben: Aktuell sind für Katzen Luna, für Kater Leo die beliebtesten Namen. Wer denkt nicht dabei an die berühmten Katzen, die alle kennen: Aristocats, Susi und Strolch, natürlich der unvergleichliche Garfield. Die derzeit berühmteste Katze ist, wie berichtet wird, Grumpy Cat aus den USA. Eine Katze, die immer sehr miesepetrig dreinblickt. Ihr Frauchen hat es verstanden, aus diesem Gesichtsausdruck Kapital zu schlagen und hat bisher große Summen mit ihr zu verdienen! Unglaublich – nicht wahr?

Dann gibt es immer wieder Statistiken, wieviel die Deutschen für ihre Lieblinge ausgeben. Auch da fließen reichliche Summen. Manches ist vielleicht übertrieben, diverse Kleidchen, das feinste Spielzeug, das beste Fressen usw. Feine Kratzbäume, denn die Katze von Welt stromert natürlich nicht draußen rum!

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Fischerstechen – bayrischer Sommersport

412581_web_R_by_Hartmut910_pixelio.deDas Fischerstechen ist eine bayrische Sommergaudi und mehr. Volkssport, Tradition, Gemeinschaftserlebnis etwa. Es ist eine wackelige Angelegenheit, dieses Fischerstechen. Junge Burschen oder auch gestandene Mannsbilder, sogar bei einigen Veranstaltungen auch fesche Frauen im Dirndl stehen auf einem langen schmalen Brett, das an ein hölzernes Ruderboot montiert ist. Schon der Weg an die Spitze des Bretts ist eine Herausforderung. Dann aber kommt erst das Schlimmste, in der Hand halten die Kontrahenten eine vorne gut gepolsterte Lanze, die ganz schön schwer ist. Der Gegner steht ebenso auf einem Brett an einem Boot.

Es geht ganz offiziell zu bei diesen Volksfesten: Wenn der Schuss des Schiedsrichters ertönt, geht es los. Die Wettbewerber müssen versuchen, mit allen Tricks den anderen ins Wasser zu befördern. Sie dürfen zwischen Schulter und Gürtellinie angreifen, nicht darunter oder darüber. Da passiert es schon mal, dass der Angreifer das Übergewicht bekommt und selbst im Wasser landet. Der ruhende Pol dabei ist der Mann im Boot, der dafür sorgt, dass das Gefährt möglichst still an einer Stelle bleibt, damit sich der Teilnehmer auf seinen Gegner konzentrieren kann.

Einer Sage zufolge sollen Ritterturniere Vorbild für das Fischerstechen gewesen sein, denn Fischer hatten keine Pferde, eben Boote. Diese alte Tradition, die in Vergessenheit geraten war, wurde am oberbayerischen Staffelsee   im Jahre 1985 wieder belebt. Seither treten am 15. August, dem bayerischen Feiertag Maria Himmelfahrt, 24 junge Männer an, um den Fischerkönig zu küren. An manchen Orten treten auch Mannschaften gegeneinander an, teils kümmern sich Vereine um die Ausrichtung, manchmal auch Gemeinden oder die Feuerwehr.

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Spanien ohne Siesta ? –

734275_web_R_by_w.r.wagner_pixelio.deWas hört man da, eine alte Tradition soll verschwinden? Spanien ohne Siesta? Sie gehört doch zum Land wie Paella und Sangria! Wir haben die Spanier sogar immer beneidet um ihren Mittagsschlaf!

Aber immer mehr Spanier wollen eine kürzere Mittagspause. Sie haben scheinbar die Nase voll von der dreistündigen Ruhepause. Manche bezeichnen die Siesta, die täglich von 14 bis 17 Uhr eingehalten wird, sogar als „verdammte Zwangspause“. Grund dafür ist häufig die große Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort: Wer nicht so ohne weiteres nach Hause fahren kann, schlägt die Zeit nur tot, so sagen viele.

Die Vereinigung zur Rationalisierung der Zeiten (ARHOE) fordert eine Anpassung des Tagesablaufs an die Gewohnheiten anderer Länder in Westeuropa. Von zu wenig Produktivität ist die Rede, die sich logischerweise auf die Wettbewerbsfähigkeit des Landes auswirke.

Überdies stellen sich viele die Frage nach dem Sinn der Siesta im Zeitalter moderner Klimaanlagen! Schließlich hat die Siesta mit der brütenden Hitze zu tun, die nachmittags über dem Land liegt.

Foto: w.r.wagner / pixelio.de

Tipps für den Sommer, die Hitze und den Durst…

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Bei den Temperaturen, wie sie endlich da sind, kommt man ja auch sprichwörtlich ins Schwitzen. Da sollte man den einen oder anderen Tipp vom Fachmann beherzigen, um gut und unbeschadet dadurch zu kommen.

Gesundheitsexperten raten, wie ja eigentlich bekannt sein sollte, auch wenn man keinen Durst hat, trinken, trinken, trinken. So wird erklärt: Normalerweise brauche der menschliche Körper täglich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit. An sehr heißen Tagen könne sich der Bedarf durchaus verdreifachen. Gerade bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen sollte unbedingt auf genügend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Sonst bestehe die Gefahr der Austrocknung und der Bluteindickung.

Der beste Durstlöscher ist immer noch Wasser, Kaffee oder Tee sollte man nur in Maßen trinken. Eisgekühlte Getränke sind nicht so gut. Sie können in großen Mengen zu Magenverstimmungen führen. Mineralwasser ist insofern gut, weil es wichtige Mineralstoffe enthält.

Aber man sollte an heißen Tagen, so wird zu Recht ebenfalls geraten, nur leichte Speisen zu sich nehmen, vielleicht mehrere kleinere. Sie sind dann besser verträglich als eine große Portion. Gemüse, Salat und wasserreiches Obst sind ideal.

Wer gern joggen geht und in dieser Zeit nicht darauf verzichten will, könne das durchaus auch durchführen. Morgens oder abends laufen und Tempo und Strecke den gestiegenen Temperaturen anpassen, ist allerdings ratsam. Schattige Waldwege sind ideal. Auch Funktionskleidung ist eine Erleichterung. Das passende Sportgetränk nicht vergessen! Wegen des Natrium- und Magnesiumgehaltes, der wichtig ist, sind Mineralwasser, Saftschorlen oder ungesüßter Tee ratsam.

Ganz allgemein gesehen, sollte natürlich jeder möglichst seinen Tagesablauf der Hitze anpassen. Körperliche Belastungen und Tätigkeiten im Freien, wenn es geht, in die frühen Morgen- oder späteren Abendstunden verlegen. Unbedingt beachten: Säuglinge und Kleinkinder sowie Kranke, aber auch Haustiere dürfen niemals! in einem unbelüfteten Fahrzeug allein gelassen werden. Hier kann es zu einem Hitzschlag kommen. ( Mit großer Empörung liest man immer wieder von solchen Fällen! Gerade heute war von einem vierjährigen Mädchen zu lesen, dass die Mutter im Auto für Stunden allein gelassen hatte. Es ist leider böse ausgegangen.)

Wer aber so einige Tipps der Experten beherzigt, kann also auch einen heißen Sommertag ohne Reue genießen.

Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

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