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Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben….

So heißt ein altes Sprichwort: Es kann der Frömmste nícht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt! Wie wahr, wie wahr. Da gibt es wirklich nervige Nachbarn, die sich an allem stören. Wenn es dann doch wenigstens mit einem nachbarlichen Gespräch möglich wäre, den Steindes Anstoßes zu beseitigen! Aber nein, manche sind auf Streit aus, und wie oft schaukelt sich das so hoch, bis beide vor Gericht landen.

Da fand ich eine Zusammenstellung von Gerichtsurteilen, wie beispielsweise Menschen sich das Leben schwer machen: Ein beliebtes Streitobjekt sind Hunde oder überhaupt Haustiere. Und vor allem alles, was Krach macht. Da gibt es ein Urteil es Landgerichtes Mainz (Az.: 6 S 87/94): Ein Mann hatte geklagt, weil er immer durch das Bellen des Nachbarhundes geweckt wurde. Da hatten die Richter aber Mitleid und befanden, dass auch in einer ländlichen Gegend ein Hund nicht ungestraft immer bellen darf. Das finde ich schon enorm, ich wohne auch auf dem Dorf. Mich hat es noch nie gestört. Aber da wurden dem Hundehalter genaue Zeiten aufgetan, also kein Gebell bitte morgens vor 7 Uhr, auch nicht zwischen 13 und !5 Uhr, sowie nach 22 Uhr. 

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Auf Frauen hören!

Natürlich tun Männer gut daran, auf (ihre) Frauen zu hören! Hier in diesem Fall geht es um die weibliche Ansage des Navis! Da las ich doch eine schöne Glosse, wie es so unter Männern beredet wird. Nicht nur Frauen klatschen gerne über das andere Geschlecht! Obwohl die meisten Männer meinen, in  Zeiten des Straßenatlas-Lesens war auf die Frauen als Beifahrerinnen kein Verlass! Da muss ich aber meinen Mann loben, der richtete sich gern nach meinen Angaben, und wir sind noch immer angekommen.

Aber hier gab es doch tatsächlich auch mal wieder eine Umfrage, und zwar des IT-Branchenverbandes Bitkom. Danach findet fast die Hälfte der Männer (46 Prozent) eine weibliche Stimme angenehmer. Nur 9 Prozent hören lieber auf ihresgleichen. 45 Prozent ist es egal, wer da zu ihnen spricht, Hauptsache, sie kommen an.

Da habe ich mich doch gewundert, warum man scheinbar nur Männer gefragt hat. Vielleicht hätten Frauen alle zugunsten eines virtuellen wohlklingenden männlichen Ansagers gestimmt.

Was wohl etwas in Mode zu kommen scheint, ist die Ansage in Mundartform. Aber das scheint die Männer wenig zu interessieren. Da haben gerade mal zwei Prozent der Autofahrer Interesse gezeigt.

Das bringt mich auf eine andere Meldung, die ich vor kurzem gelesen habe: Da haben Stewardessen beim Anflug auf Stuttgart die Ansage erst auf Hochdeutsch getätigt  und dann doch tatsächlich in waschechem Schwäbisch! Das hat erst etwas Aufruhr ausgelöst, ist aber gut angekommen. Ob das aber für alle Ailines Schule macht, ist mir nicht bekannt.

Flirten Sie auch im Verkehr?

Eine nette Meldung las ich kürzlich, die ich doch gern weitergeben möchte: Es ist hierzulande, aber wohl auch überall, ein beliebter Sport, im Stau und wenn die Ampel rot ist, die Äuglein wandern zu lassen. Im Klartext, andere Verkehrsteilnehmer/innen anzubaggern, besser ausgedrückt: dem anderen Geschlecht schöne Augen zu machen.

Das ist zwar eine altbekannte Tatsache, aber auch dafür hat es doch tatsächlich auch eine Umfrage gegeben, und zwar des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Internetportals AutoScout24. Was es nicht alles gibt!

31 Prozent der Autofahrer gaben das zu, und 71 Prozent der Befragten hatten auf Anfrage schon mal Flirterfahrungen. Was leider nicht zu erfahren war, mich aber sehr interessiert hätte, haben nun nur die Herren der Schöpfung die Wartezeit zum Flirten benutzt oder machen das Frauen auch? Im Zeitalter der Gleichberechtigung wäre das durchaus erlaubt!

Bei der Gelegenheit haben doch tatsächlich auch ein Sechstel der Befragten zugegeben, schon mal Sex im Auto gehabt zu haben! Bei den unter 30-jährigen hätte jeder Dritte damit Erfahrung, wurde bekannt.

Na dann, mit beidem viel Spaß!

Selber kochen – macht nicht nur Spaß

Als leidenschaftliche Köchin hat mich eine Feststellung in den Printmedien schon sehr interessiert. Da heißt es nach Angaben der Verbraucherzentrale in Hamburg, dass das Leben mit Fertigprodukten sage und schreibe 184 Prozent! teurer ist als selbst sein Essen zuzubereiten.

Sind wir mal ehrlich, auch ich habe schon manchmal aus Zeitmangel oder Bequemlichkeit zu Fertigprodukten gegriffen. Das gebe ich ehrlich zu. So, wie ich von anderen Familien höre, geht es bei mir aber (meist) nicht zu. Ich kenne junge Frauen, die beispielsweise Kartoffelpürree nur aus Pulver zubereiten. Die wissen gar nicht, wie köstlich ein selbstgemachtes Pürree sein kann. Kinder von Freunden haben das noch nie gegessen. Es ist natürlich etwas zeitaufwendiger.

Aber zurück zu der Studie der Verbraucherzentrale: Bei dem Test wurden die Preise verglichen von 14 Originalprodukten und deren 21 Fertigvarianten. Dabei wurden die Kosten der Zutaten sowie die Energiekosten verglichen mit den Preisen der unterschiedlichen Fertiggerichte. Dabei kam heraus, dass alle 21 untersuchten Fertig- oder Halbfertiggerichte teurer waren als die selbstgemachten Speisen.

Den gößten Unterschied gab es übrigens laut den Angaben mit 650 Prozent bei einer in kleine Stücke geschnittene Melone. (Habe ich erst nicht verstanden, wo gibt es Melonen als Fertiggericht? Dann kam ich drauf, dass ich im Geschäft fertig zerkleinerte Früchte im Klarsichtpack gesehen habe.)

Bambus – exotischer Hingucker im Garten

Da fiel mir unterwegs ein Bambusstrauch in einem Garten auf. Bambus – warum nicht auch bei uns? Als asiatisches Immergrün wird er immer beliebter. Er eignet sich auch besonders gut als Sichtschutz, da er drei bis vier Meter hoch wird. Es gibt sogar Sorten, wie Fargesia- und Phyllostachysarten, die bis neun Meter hoch werden, habe ich gelesen.

Dabei gehört Bambus eigentlich zur Familie der Gräser. Und er ist wie eben die Gräser eigentlich sehr anspruchslos. Experten von einem Bambusfachhandel wurden befragt, er liebt lediglich lockeren nährstoffreichen Boden. Sandige Böden sind bereits ein guter Schutz vor Stauwassr, das würde nämlich die Wurzeln faulen lassen. Gewöhnlicher Kompost reiche für die Grundversorgung, im Frühjahr sei jedoch zusätzlich ein Spezialdünger zu empfehlen, der organische und mineralische Anteile enthalte.

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Glück – die vier G`s

Da glaubte ich heute Abend meinen Augen und Ohren nicht zu trauen: Im Regionalsender, dann in sämtlichen Nachrichten (ich habe natürlich nicht alle gesehen, aber bin mir sicher) wurde über das Glück der Deutschen berichtet. Grund ist die Herausgabe eines Glücksatlas, eine Forschungsstudie im Auftrag der Deutschen Post hat ihn erstellt. Die Angaben basieren wiederum auf Daten des sozio-oekonomischen Panel (SOEP) und einer Umfrage des Allensbacher Demoskopie-Instituts.

Es ist laut Mitteilung der Experten die umfangreichste und aktuellste „Bestandsaufnahme“ zur Lebenszufriedenheit der Deutschen. Mitgewirkt haben namhafte Forscher und bekannte Wissenschaftler.

Aber erstmal: Was ist überhaupt Glück? Ganze Verfassungen sind darauf aufgebaut, so las ich. Die Menschen streben unaufhörlich danach, die Forscher haben das Glück natürlich in messbare Faktoren aufgeteilt. Und kluge Köpfe haben das alles analysiert. Also, da wäre Einkommen, Berufs- und Familiensituation, Gesundheit u.a. wichtig. Dadurch kamen sie auch auf die vier G`s: Gesundheit, Geselligkeit, Geld und Genetik.

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Krachmacher -die lautesten Städte

Beim Suchen nach der vorigen Studie stieß ich zufällig im Internet auf eine ganz andere Studie. Eine wie sie nicht unterschiedlich sein kann von der vorigen. Aber ich fand sie auch so interessant, dass ich sie gleich weitergeben möchte.

Eine wissenschaftliche Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) wurde nach Angaben der gemeinnützigen GEERS-Stiftung  durchgeführt in den 27 deutschen Großstädten mit mehr als 250 000 Einwohnern. Es ging um die Belastung durch Lärm auf die Einwohner. Bemessen wurde dabei, welche Fläche Tag und Nacht über Lärm von mehr als 55 Dezibel verfügt.

Dabei ist nach Aussagen des Leiters des Arbeitskreises Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik der Straßen- und Schienenverkehr die Lärmquelle Nummer eins. Ständiger Geräuschpegel wirkt sich vor allem auf den Schlaf und damit auf die Gesundheit aus.

Da will ich auch das Städteränking auszugsweise für Interessierte aufschreiben:

1. Hannover mit einer belasteten Fläche von 69,4 Prozent, 2. Frankfurt-Main – 65,6, 3. Nürnberg – 61,4, 4. Bonn – 57,7, 5. Köln – 55,0, 6. Berlin – 50,9, 7. München – 49,7, 8. Gelsenkirchen – 49,6, 9.Dortmund – 48,7, 10. Bochum – 56,9 Prozent.

Verblüfft haben mich einige Positionen, beispielsweise dass Bonn lauter ist als Köln, oder Nürnberg lauter als Berlin und München.

Übrigens stand auch zu lesen, dass die leisesten Städte Münster und Augsburg sind.

Da kann der froh sein, der wie ich auch in einem kleineren Ort lebt, sozusagen auf dem Dorf. Aber selbst hier haben wir Probleme mit dem naheliegenden Schienenverkehr: Eine Unerhaltung auf dem Balkon ist in Sommerzeiten nicht möglich, wenn in der Nähe ein Güterzug vorbeirattert. (Aber das ist nur zeitweise und man gewöhnt sich dran).

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