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Heiß und glühend im Winter – Glühwein

Unverzichtbar als wärmender Trank, wenn es stürmt oder schneit und vor allem als unverzichtbare Duftnote auf jedem Weihnachtsmarkt ist der Glühwein. Er heizt ein, wärmt die Finger und weckt so ein weihnachtliches Gefühl in einem.

Der Glühwein hat eine lange Tradition. Die erste schriftliche Erwähnung ist zu lesen in einem 2000 Jahre alten Kochbuch des Römers Apicus. Die Römer waren ja große Freunde von gutem Essen und Trinken, wie man weiß aus der Geschichte! Der Feinschmecker Apicus schrieb Honig und allerlei Gewürze wie Nelken, Zimt, Lorbeer und Thymian vor. Die sollten zum einen den Wein haltbar machen, zum anderen waren die Gewürze sehr kostspielig und sollten somit nur für die reichen Römer, die es sich leisten konnten, gelten.

Heute gibt es unzählige Rezepte für Glühwein. Das klassische Rezept ist ganz einfach: Es sollten aber nur gute Zutaten verwandt werden. Vor allem ein trockener, kräftiger Rotwein als Basis. Hinzu kommen Zimtstangen, Gewürznelken und Kandis. Nach Wunsch kann man auch mit Sternanis, Kardamom und Zitronenschale verfeinern.

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Endlich wieder da- Christstollenzeit

Endlich ist wieder Christstollenzeit. Ich freue mich das ganze Jahr darauf. Natürlich gibt es sie in den Supermärkten immer früher in Mengen auf den Markt geworfen, aber richtig munden sie erst in der Vorweihnachtszeit.

Dieses Weihnachtsgebäck ist längst das beliebteste in ganz Deutschland, es heißt in den verschiedenen Regionen auch anders, aber lecker ist es immer. Die Fertigung ist etwas aufwendig, aber es lohnt sich. Wer sich nicht die Mühe machen kann oder will,  jeder gute Bäcker und Konditor, der etwas auf sich hält, lässt es sich nicht nehmen, seine speziellen Stollen anzubieten.

Durch eine Geschichte um den Stollen, die mir in die Hände fiel, wollte ich auch etwas über den Ursprung des Christstollens wissen. Eine Sage erzählt übrigens, dass die Form an das gewickelte Jesuskind erinnern soll! Das ursprüngliche „Christbrot“ wurde schon im 14. Jahrhundert erwähnt. Da war es noch ein Fastengebäck der Klöster mit Mehl, Hefe und Wasser. Zucker war auch damals viel zu teuer.

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Bald ist Nikolausabend da……

Nun will ich aber zur Abwechslung von den anderen, auch sehr wichtigen Themen, was fürs Herz schreiben. Auch das muss doch mal sein, nicht wahr? Mit Riesenschritten ist das Jahr mal wieder vergangen, die Weihnachtsmärkte brummen, die Häuser sind geschmückt. Wer will, hat am 4.12. die Barbarazweige hereingeholt und ins Wasser gesteckt, damit an Weihnachten die Kirschblüten das Herz erfreuen.

Oder auch den alten Brauch befolgt, etwas Süßes in die Schuhe zu stecken an Barbara! Dann kommt schon bald der Nikolaus! Da habe ich alte Weisheiten, die ich im Kopf hatte und neue angelesene Details mal zusammengestellt über diesen heiligen Mann, den ich  sehr verehre!

Nikolaus von Myra war ein Bischof. Er wurde ungefähr um 286 in Patara in Kleinasien geboren, der heutigen Türkei, und ist am 6. Dezember etwa um 350 gestorben. Genau weiss man die Daten nicht. Er war jedenfalls einer er ersten Nichtmärtyrer, die heilig gesprochen wurden. Myra, das heute Demre heißt, hat eine sehenswerte alte Nikolauskirche sowie Felsengräber. Ich habe die Stadt während einer Rundreise durch die Türkei besucht und festgestellt, dass man sich als Stadt des Nikolaus damit auch eine Touristenattraktion geschaffen hat. So weit, so gut, das ist ja das gute Recht, wie es viele andere Städte oder Regionen auch machen. Aber was mich da, ich möchte sagen, verwundert hat, war eine riesengroße Nikolausfigur aus aufgeblasenem Plastik mitten auf einem zentralen Platz, aber als Weihnachtsmann dargestellt!! Das mitten im Frühling! Das hatte dann nichts Bischöfliches mehr!

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Was Wichtiges für Autofahrer: Zentralruf

Was ich als langjährige Autofahrerin leider bisher nicht wusste, habe ich per Zufall entdeckt: Es gibt einen Zentralruf der Autoversicherer, den man anwählen kann, um nach einem Unfall die gegnerische Versicherung zu erfragen. (Ich hatte es bisher Gottlob nicht nötig, habe mich aber sehr geschämt, dass ich das überhaupt nicht wusste!).

Die Dienstleistungsgesellschaft des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV DL) betreibt die Hotline hierfür. Bisher und auch weiterhin bleibt der Zentralruf : 0180-250 26 und kostet 6 Cent aus dem Festnetz, maximal 42 Cent vom Handy.

Ab sofort kann, so die GDV DL, auch die Festnetznummer; 040-300 330 300 genutzt werden. Das ist für Flatrate-Besitzer interessant, damit kann der Anruf kostengünstiger getätigt werden.

Da habe ich auch Interessantes über die wichtige Hotline herausgefunden: Nach Angaben der Gesellschaft gehen jährlich 1,2 Millionen Anrufe bei der Hamburger Zentrale ein. 180 Mitarbeiter bearbeiten durchschnittlich 5800 Anrufe täglich.

Zu Unfällen im Ausland kommen 30 000 Anrufe im Jahr, naturgemäß meist in den Ferienmonaten. Dann ermittelt der Zentralruf seit 2003 zugleich die nationale Auskunftsstelle für Unfallschäden im Ausland. Es gibt einen Schadenregulierungsbeauftragten der ausländischen Versicherer, lt GDVL DL, in jedem EU-Mitgliedsland, sowie in Island, Norwegen, Liechtenstein und in der Schweiz.

Foto: pixelio.de

Wodka – gefährlicher Trank!

Heute stieß ich auch auf eine Warnung der Thüringer Verbraucherschutzbehörde, und zwar vor Wodka der Marke Bärenkrone, der mit Menthanol verunreinigt ist. Jeder, der sich an vergangene Skandale dieser Art erinnert, wird da hellhörig. Wie man daher weiss, können Methanolvergiftungen zu Gesundheitsschäden führen und sogar tödlich wirken.

Es handelt sich um die Marken: „Excellent Vodka V 24 Original“, „Vodka AntiVirus Premium Quality“, „Premium Cosmos Vodka“, „V 24 Orignal Wodka „.

Es wird dringend davon abgeraten, den benannten Wodka zu komsumieren!!

Verbraucher und Händler, die noch im Besitz dieses Produktes sind, sollten sich unverzüglich mit der nächsten Lebensmittelüberwachung in Verbindung setzen, so wird geraten. Die oben genannten Getränke dürfen nicht mehr verkauft werden. Der Herstellerbetrieb wurde auch inzwischen geschlossen.

Bei meinen Recherchen stieß ich im Internet auf die Seite: www.cleankids.de, die alle aktuellen Rückrufe anzeigt. Außerdem gibt es, wie ich da noch weiter erfahren habe, auch die offizielle Seite, in der die Bundesländer Lebensmittelrückrufe anzeigen:

www.lebensmittelwarnung.de

Das hat mir gezeigt, dass man immer noch was Neues und Wichtiges erfährt und nie auslernt.

Foto: Bettina Hein / pixelio.de

Zeit der schönen Hagebutten

Jetzt im Herbst sind ein schöner Blickfang die Hagebutten. Besonders von Wildrosen sehen sie besonders schön aus. Und was das Gute ist, die Früchte der Wildrosensorten sind auch essbar. Nicht nur die Gartenvögel erfreuen sich daran, auch beispielsweise die Steinmarder sind wild auf die vitaminreichen Hagebutten.

Es sind sogenannte Scheinfrüchte, die ähnlich wie Erdbeeren aus vielen Nüsschen bestehen. Diese Nüsschen haben im Hagebutteninneren feine, mit Widerhaken versehene Borsten. Ohne das so genau zu wissen, haben immer schon die Kinder die mit Vorliebe als Juckpulver benutzt. Ich erinnere mich da sehr genau dran, dass die Jungen gern den Mädchen damit Streiche spielten!

Was Wissenswertes: Das Wort „Hagebutte“ setzt sich aus „Hag“ – Gebüsch und „Butzen“ – Batzen zusammen. Schon die alten Griechen wussten sie als Heilmittel gegen müden Kreislauf zu schätzen. Auch Hildegard von Bingen verwendete sie gegen Nierenleiden und Blasenbeschwerden. Allein der Vitamin-C-Gehalt der Hagebutten wird nur noch vom Sanddorn übertroffen. Da gibt es vor allem Tee oder auch Mus, damit vertreibt man Erkältungen, Rheuma, Fieber. Mit Kalzium und Rutin verstärt ihr Vitamin C das Zahnfleisch. Hagebutten kräftigen das Immunsystem, und nebenbei heben sie mit ihrer anregenden Wirkung gerade jetzt im schnell dunklen Herbst die Stimmung. Also zum Hagebuttentee greifen!

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Recht und Ordnung – das muss sein!

Einige interessante Gerichtsurteile, die mir auffielen, möchte ich doch gern weitergeben. Ich fand sie in verschiedenen Medien. Es gibt so manches, was da beachtenswert ist.

Erstmal etwas, das jetzt zum Herbst wieder ganz aktuelle Bedeutung erlangt: Es ist ja schon eine ganze Zeit sehr schön, aber wie lange wird es dauern, bis der Herbst nass und kalt wird. Da ist nicht nur auf der Straße besondere Vorsicht geboten. Auch als Fahrgast in Bus und Bahn sollte man vorsichtig sein, wie aus einem Urteil des OLG Bremen (Az.: 3 U 19/10) zu ersehen ist.

Da kam eine ältere Dame beim Anfahren eines Linienbusses so schwer zu Fall, dass sie mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus musste. Ihre Versicherung verklagte die Verkehrsbetriebe auf  Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Begründung: Der Boden war bei dem nassen Herbstwetter nass und sehr rutschig. Außerdem hätte der Busfahrer die Fahrt fortgesetzt, bevor sie richtig saß, so die Aussage der Frau. Also sollten die Verkehrsbetriebe haften.

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