Kategorie ‘Gesundheit’

Alles Backpulver – oder was?

Viele sagen, früher war alles besser – vor allem der Hausputz. Immer noch schwören sie auf die alten Hausmittel, wie sie Oma verwendete. Heute ist alles nur noch Chemie! Aber moderne Haushaltsexperten und Lebensmittelchemiker haben manches untersucht und doch nicht für gut befunden. Außerdem hat sich die chemische Zusammensetzung von zu Putzendem und Putzmittel verändert.

Hier einige Beispiele, die zu lesen waren: Fliesenfugen werden wieder sauber, wenn man sie mit Backpulver scheuert. Nein, Fliesenfugen werden nie gescheuert – auch dadurch werden sie tiefer. Außerdem enthält Backpulver Stärkemehl, und wenn in der Fuge Wasser und Stärke stehen, ist der Schimmelpilz nicht weit. Besser man sprüht Sodareiniger auf, eine halbe Stunde einwirken lassen, die Fugen sanft ausreiben und mit klarem Wasser nachspülen.

Und überhaupt  –  Wer neben Wasser genug Lappen im Haushalt hat, brauche sonst nicht viel, so die Expertin. Ein Universalreiniger, ein Badreiniger und Spiritus. Nur manchen Oberflächen – Hochglanz, geöltem oder gewachstem Holz oder Glattleder – sollte man nicht mit Mikrofasern zu Leibe rücken. Dazu zählen auch selbsteinigende Duschwände – da können Kunstfasern Kratzer hinterlassen.

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Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust

Bewegung ist ein elementares Bedürfnis des Menschen und eine wichtige Voraussetzung, um gesund zu bleiben. Der Körper kommt dabei in Schwung un die Seele zur Ruhe. Wandern senkt den Blutdruck und baut Stress ab. Gleichzeitig werden Muskeln und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Und Spaß macht es obendrein noch!

Außerdem ist es aus gesellig, wenn man in der Gruppe wandert. Da gibt es viele Angebote, beispielsweise das Gesundheitswandern. Da steht nicht die Leistung, sondern das Wohlbefinden im Vordergrund. Deshalb sind da die Wanderstrecken auch kürzer. Dann gibt es Angebote für achtsames Wandern, Meditation beim Wandern, „brain walking“ usw.

Übrigens, die Deutschen wandern über 3,5 Milliarden km pro Jahr! Das entspricht einer Strecke von der Erde bis zum Mond. Die vielen km verteilen sich allerdings auf ca. 39 Millionen Wanderer in Deutschland, rechnerisch kommt also jeder „nur“ auf 90 km pro Jahr. Die Wanderwege in Deutschland haben eine Gesamtlänge von 200.000 km.

Das Wort „wandern“ gibt es schon seit dem 13. Jahrhundert. Es entstand aus dem althochdeutschen Wort „wanton“, was so viel heißt wie „wiederholt wenden“ oder „hin und her wenden“. Daraus entwickelte sich „von einem Ort zum anderen ziehen“.

Es gibt sogar einen Nacktwanderweg, den ersten gibt es in Dankerode im Harz. „Harzer Naturistenstieg“ getauft. Hier können FKK-Fans nackt durch die Natur wandern – für die 13 km lange Strecke werden lediglich Wanderschuhe und Rucksack benötigt. Hinweisschilder warnen Unwissende Wanderer: „Willst Du keine Nackten sehen, darfst Du hier nicht weitergehen“.

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Über 90-jährige Tradition – Hansaplast

Die Annahme, dass frische Luft die Heilung einer Wunde begünstigt, ist aus Sicht der Fa. Beiersdorf nichts weiter als ein Mythos. Sie hat nun einmal eine über 130-jährige Erfahrung bei Pflastern.

Am 28.März 1882 erhielt der Apotheker Paul Carl Beiersdorf das ReichspatentNr. 20057 für ein Verfahren zur „Herstellung von gestrichenen Pflastern“. Zusammen mit Professor Unna hatte er mit Mullbinden Versuche gemacht, die in heiße Salben getränkt wurden. Eine klebrige Masse aus den getrockneten Milchsäften des Kautschukbaums wurde benutzt, damit die Pflaster auf der Haut hafteten und dort ihre Wirkstoffe freisetzen konnten.

Die in Alt0na bei Hamburg gegründete Fabrik produzierte bald 50 verschiedene Pflaster mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Das erste weltweit erfolgreiche Produkt wurde allerdings erst 1901 herausgebracht. Die Käufer, die die Firma 1890 erworben hatten, brachten ein Viskoseband auf den Markt, das mit Kautschuk-Masse bestrichen war. Es erhielt die Bezeichnung Leukoplast.

Eine kleine Revolution auf dem Gebiet der Wundversorgung gab es dann 1922 mit Hansaplast. Es war das erste selbstklebende Pflaster mit integrierter Mullauflage und konnte über offene Wunden geklebt werden. Bisher musste man bei allen Verletzungen den Arzt aufsuchen.

Mit dem ABC-Wärmepflaster kam 1928 ein Produkt heraus, dass 2002 in die Hansaplast-Familie aufgenommen wurde. „ABC“ stammt vom Erfinder, Professor Raubenheimer. Er verarbeitete hier die drei pflanzlichen Wirkstoffe Arnika, Belladonna und Caosaicin. Das erst antibakterielle Pflaster wurde 1930 unter dem Namen Hansaplast-Silber eingeführt. Es wurde aber 1932 wieder vom Markt genommen.

Nach dem Krieg gab es weitere Neuerungen – 1953 produzierte die Firma erstmals wasserfeste Pflaster und Fingerverbände, 1960 kamen die Strips dazu. 1968 folgte das Hansaplast Kinderpflaster und zehn Jahre später die apothekenexklusive Marke Hansamed für besonders empfindliche Haut.

Die Entstehung des Markennamens Hansaplast ist nirgendwo dokumentiert. Es kann sein, dass „plast“ vom lat. „emplastrum“ für Pflaster kommt. Und „Hansa“ soll die Verbundenheit mit der Hansestadt Hamburg ausdrücken.

 

Foto: Tim Reckmann – pixelio.de

Kühlen Kopf behalten in der Sommerhitze…

Nun haben wir den ersehnten heißen Sommer. Da heisst es aber auch, gesund damit umzugehen. In südlichen Ländern wird tradtionell Siesta über die heiße Mittagszeit gehalten. Das Leben spielt sich dann bis in die Nacht hinein ab. Hierzulande geht das gewohnte Leben weiter, da ist man oft nicht so gut eingestellt auf hohe Temperaturen.

Gesunde stecken das weg, doch alle vertragen die Hitze nicht. Insbesondere, so warnt eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst, besondere Vorsicht gilt vor Überhitzung. Dazu muss man wissen, dass der menschliche Körper mit Schweißdrüsen übersät ist. Diese funktionieren bei Kindern bis zu zweieinhalb Jahren noch nicht verlässlich. Und bei alten Menschen nimmt die Aktivität der Schweißdrüsen ab.

Ähnlich wie mit dem Schwitzen ist es mit dem Durstgefühl, auf dass sich Kinder und Senioren häufig nicht verlassen können. Dabei ist das höchste Gebot jetzt, regelmäßig trinken! Kinder vergessen es beim Spielen, wenn sie nicht darauf hingewiesen werden. Senioren sollten sich an heißen Tagen vornehmen, etwa zwei Liter am Tag zu trinken. Dabei ist besonders wichtig, regelmäßig zu trinken. Also nicht eine Flasche auf einmal, damit führt man dem Körper mehr Flüssigkeit zu, als dieser verwerten kann. Dann kann sein, dass wichtige Mineralien ausgespült werden und die Salzkonzentration im Körper stark abfällt. Das kann zu Schwindel und bei alten Menschen zu Desorientierung führen. (mehr …)

Müsli – für manchen unentbehrlich am Morgen..

Es geht doch nichts über ein leckeres Müsli am Morgen und nicht nur dann! Wer hat`s eigentlich erfunden?

Es ging von der Schweiz in alle Welt. Nämlich lange vor der Superfood-Zeit erfand ein Schweizer Arzt eine Apfel-Diätspeise, die noch heute seinen Namen trägt und so gut wie weltweit bekannt ist: Das Bircher-Müsli. Es liegt noch heute bei vielen brotfaulen Frühstückern im Trend. Angeblich ließ sich der Medicus aus dem Aargau, Dr. Maximilian Oskar Bircher-Brenner von einer Sennerin zu dieser Speise inspirieren.

Damals, also um 1900 war der Apfel für ihn wichtiger als die Haferflocken. Mit diesen ist er allerdings zum Pionier der Vollwertkost geworden. Heute hat das Bircher-Müsli allerlei trendige Brüder und Schwestern, die es zum Teil schon lange gab. Die wurden aber teilweise erst später wieder entdeckt: So der angelsächsische Porridge, Haferbrei, der im Gegensatz zum Müsli aus gekochten Getreideflocken besteht. Granola hört sich neu an, ist aber nur der in den USA gebräuchliche Begriff für Müsli. Mittlerweile gibt es Granola aus allem, was die Erde hergibt.

Ob Dinkel, Leinsamen, Mohn – egal, da gibt es der Kombinationen vielerlei. Findige Firmengründer bieten sogar riesig viel Müsli-Mischungen an, die man sich im Internet auch individuell zusammen stellen lassen und zuschicken kann.

Selber machen ist aber immer noch günstiger und leckerer. Es gibt dazu ein Buch mit vielen Rezepten“ Müsli & Granola“. Hier gibt es kernige und nussige kalte Müsli-Mixturen, warme Porridge- Varianten, Getreide-Breis mit Früchten. Auch Tees gibt es und Mischungen, die man schon am Abend ansetzen kann, z.B. die Overnight Oats.

Da gilt auch nicht mehr die Ausrede: Morgens habe ich keine Zeit dafür….

Foto: Harry Hautumm / pixelio.de

 

Allerlei über uns Deutsche…

Wusstet Ihr eigentlich so manches Lesenswerte über uns Deutsche: Beispielsweise dass Deutschland noch nie so dick war wie heute!

Da gibt es den aktuellen Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, der besagt, dass mittlerweile 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen übergewichtig. Besonders gravierend bei Männern zum Ende ihres Berufslebens: Von ihnen sind 74,2 Prozent zu dick. Dagegen nur 56,3 Prozent der Frauen. Einziger Lichtblick der Studie: Bei Kindern, die eingeschult werden, steigt die Zahl der übergewichtigen seit einigen Jahren nicht mehr an!

Wusstet Ihr, dass 2016 in den 100 größten Städten Deutschlands 220.000 Ladendiebstähle angezeigt wurden!! Die meisten ereigneten sich in Flensburg, Saarbrücken, Dortmund, Heidelberg und Hannover. Allerdings liegt auch die Aufklärungsquote hoch, 90 Prozent. Viele Diebstähle werden aus verschiedenen Gründen (erst später bemerkt usw.) gar nicht angezeigt. Auffällig ist zudem, dass die Langfinger aus allen Bevölkerungsschichten kommen, sowie auch Altersgruppen. Von der Großmutter über Grundschüler und Studenten bis zu Migranten ist alles vertreten.

Und wusstet Ihr, dass die Deutschen über 10 Stunden am Tag mit der Nutzung von Medien verbringen? Das geht aus der VPRT-Mediennutzungsanalyse 2016 hervor. Schon Kinder ab drei Jahren sitzen im Durchschnitt 3 Stunden und 43 Minuten vor dem Fernseher! Bei den über 14-jährigen sind es schon 4 Stunden.

Foto: Florian-Schmilinsky / pixelio.de

 

Erkältungsbad – wohltuend wirksam!

Nun hält uns der Winter immer wieder fest im Griff. Das ist auch die große Zeit für Erkältungen! Frösteln, Niesreiz und Halskratzen gehören zu den ersten Anzeichen. Hinzu kommt noch meist eine allgemeine Abgeschlagenheit.

Das ist der richtige Zeitpunkt für ein wirkungsvolles Bad! Auch Gesundheitsexperten raten dazu, denn in dieser Phase könnte sich der Infekt oft noch abschwächen und der Ausbruch manchmal ganz abwenden, raten sie.

Durch die Wärme des Wassers wird die Durchblutung angeregt. Das wiederum brauchen die Schleimhäute, um die Krankheitserreger besser abwehren zu können. Außerdem weiß man um die wohltuende Entspannung der Muskeln beim Baden. Man merkt richtig, wie die Gliederschmerzen nachlassen. Und schließlich steigt auch die Körpertemperatur an, das ist gut so, denn dann können Viren und Bakterien gut bekämpft werden.

Damit das Vollbad aber seine Wirkung voll entfalten kann, kommt es auf die richtige Anwendung an. Da wäre die Wassertemperatur: Sie sollte idealerweise bei 36 bis 38 Grad Celsius liegen. Wärmer ist für den Kreislauf nicht gut, so der medizinische Rat. Die heilende Wirkung wird noch unterstützt von Badezusätzen mit ätherischen Ölen, etwa aus Eukalyptus, Thymian oder Kiefernadeln. Das sollte man sich ruhig mal gönnen. Außerdem werden Husten und Schnupfen damit gut gelindert und die Atemwege freier. Wer sich selbst noch was Gutes tun will, kann ruhig ein Gläschen Sekt oder Wein dabei trinken!

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