Kategorie ‘Gesundheit’

Wie kommen wir gut durch den Winter – ein paar Tipps

198657_web_R_by_Maren Beßler_pixelio.deEs ist nicht zu übersehen, nach milden Tagen wird es zusehends kälter. In höheren Lagen hatten die Autofahrer mit dem ersten Schnee zu kämpfen. Ich habe meine erste Erkältung hinter mir. Da ist es nicht verkehrt, sich mal wieder der Dinge zu erinnern, womit wir uns den „Winterblues“ erträglicher machen können.

Altbekannt, aber nicht immer gemacht, ist, dass man sich trotz Kälte an der frischen Luft bewegen soll. Schön warm eingepackt hinaus, das versorgt die Lungen mit frischem Sauerstoff und stärkt das Immunsystem. Vor allem die Füße sollten immer warm und trocken gehalten werden. Ganz Mutige sollten auch die sportliche Betätigung weiter führen. Ob Radeln, Joggen, Schwimmen, Hauptsache regelmäßig.

Wichtig ist, nach Anstrengungen, besonders wenn man ins Schwitzen gerät, sofort die Kleidung wechseln und heiß duschen. Auch für die Kinder ist es gut, draußen zu sein. Natürlich wetterfest eingepackt, Gut ist es, ihnen das Gesicht mit einer Kälteschutzcreme einzureiben, die aber, wenn sie ins Haus zurückkommen, abgewischt werden sollte. Feuchte Sachen natürlich auch sofort wechseln.

Was gibt es Schöneres, als ein warmes Bad, um sich aufzuwärmen? Nicht länger als 20Minuten und mit einem rückfettenden Badeöl ist es ideal.

Wer es mag und wer es gesundheitlich verträgt (Herzleidende sollten erst den Arzt fragen), kann jetzt vermehrt in die Sauna gehen. Das ist für den ganzen Immunhaushalt gut und stärkt die Abwehrkräfte. Es gibt auch hier, wie für alles, eine Untersuchung, die des Deutschen Sauna-Bundes, die besagt, dass 78 Prozent aller regelmäßigen Saunabesucher nur selten oder gar nicht an Grippe erkranken. Nach der Sauna sollte man sich gut eincremen, das wirkt jetzt besonders gut.

Eine andere Studie ergab, dass auch Wassertreten oder Wechselduschen nach Kneipp gut für den Körper – gerade jetzt – sind. Eifrige können es mindestens fünfmal die Woche machen, um einen guten Effekt zu erzielen. Man sollte allerdings langsam mit den Temperaturen beginnen, also nicht gleich zu heiß und zu kalt. Wassertreten kann man auch in der Badewanne machen: Füße erst mit einem heißem Duschstrahl erwärmen, dann in kaltem Wasser (bis zur Wadenmitte) in der Badewanne langsam durchs Wasser waten, zwei Minuten. Dann nicht abtrocknen, sondern dicke Socken anziehen. Was zu bedenken wäre, eine rutschfeste Matte in die Wanne legen!

Hautpflege ist im Winter wichtig, Körperöle und eine besonders reichhaltige Gesichtspflege.

Was nicht unerheblich ist, ist eine gute Ernährung. Schützende Stoffe stecken in Obst und Gemüse, besonders die gelben  und grünen Farbstoffe haben viele positive Effekte, wie ich mehrfach gelesen habe.  Noch eine Studie sagt: Nüsse, Sonnenblumenöl, mehrfach in der Woche Seefisch essen, dieses liefert viel wichtige E und D-Vitamine. Natürlich viel Vitamin C ist wichtig, der in Zitronen und Orangen ist.

Meine immer schon bewährten Hausmittel in dieser Zeit sind heiße Milch mit Honig, nicht erst, wenn es im Hals kratzt. Honig auf aufgesprungene Lippen ist überdies eine gute Hilfe. Dann die gute alte Zitrone, mit heißem Wasser, unschlagbar.

Oder trotz Kälte mal bummeln, nun locken überall die Weihnachtsmärkte.

Foto: Maren Beßler / pixelio.de

Das Salz in der Suppe ……..

salz Ist Salz gleich Salz oder was? Es gibt inzwischen eine Unmenge exotische und teure Speisesalze, meist mit Namen wie Fleur de Sel, rosa Kristalle vom Himalaya oder Blausalz aus dem Iran. Da staunt die Hausfrau, die bisher mit normalem Salz oder Jodsalz ausgekommen ist.

Die Stiftung Warentest hat jetzt insgesamt 36 verschiedene Salze unter die Lupe genommen. Da hat sich herausgestellt, dass diese teuren Salze zwar in der Werbung allerhand versprechen für mehr Genuss und Gesundheit, aber nicht besser sind als einfaches Haushaltssalz. Dabei sind die besonderen Salze oft mehr als hundertmal so teuer als einfaches Salz. Da kommen nämlich leicht 6,65 Euro für 100 Gramm zusammen, während die gleiche Menge einfaches Salz vier Cent kostet.

Einige dieser exotischen Salze fielen sogar beim Test mit „mangelhaft“ durch. Bei den einfachen Siede- und Meersalzen erhielten 15 von 21 Salzen „gut“. Bei den besonderen Salzen lagen nur vier von 15 beim Test mit „gut“ in der Bewertung.

Bei der chemischen Untersuchung unterschieden sich die 36 Salze wenig voneinander. Sie bestehen zu 93  bis 99,9 Prozent aus Kochsalz. Der Rest sind überwiegend schwer lösbare Verbindungen der Elemente Kalzium und Magnesium. Manche Anbieter werben mit besonders vielen Elementen. Das konnten die Tester beispielsweise bei dem Fleur de Sel aus Ibiza nicht feststellen – sie fanden nur einen Bruchteil der angeblich 80.

15 der getesteten Salze, so haben die Prüfer festgestellt, sind mit Jod und Fluorid oder nur mit Jod angereichert. Nach Ansicht der Tester von Warentest ist die Aufnahme beider Zusätze im Salz für die meisten Menschen gesund und sinnvoll.

Wer sich genau schlau machen will, im Oktoberheft der Stiftung Warentest nachsehen, oder im Internet: www.test.de

Foto: twinlili / pixelio.de

Gewitter ziehen über`s Land – Vorsicht!

Die große Hitze in Deutschland bringt zur Zeit auch sehr häufig starke Gewitter, Sturm, Blitz und Regen mit sich. Tennisgroße Hagelkörner waren zu sehen. Gewitzte Leute hatten sogar welche eingefroren, als Beweis für die Versicherung.

Da ist es an der Zeit, auch daran zu denken, was so ein Blitz für eine Gefahr darstellt. Da habe ich auch dieses Jahr meine Fakten und Ratschläge gesammelt und gebe sie gern weiter.

Millionen Blitzeinschläge treffen täglich die Erde, so haben Meteorologen herausgefunden. Fünf bis sieben Deutsche sterben jährlich daran. Deutlich mehr Menschen werden durch Blitze verletzt. Da solle man so ein Gewitter nicht auf die leichte Schulter nehmen, am besten sehen, dass man im Haus ist, möglichst mit einem Blitzableiter!

Schon als Kinder haben wir gezählt vom Blitz zum Donner, das ist nicht verkehrt, denn die Experten sagen, wenn der Abstand 10 Sekunden ist, sollte man schleunigst in Sicherheit sein.

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Wie im Backofen – Sommerhitze

Die große Sommerhitze ist da! Jeder versucht, damit zurecht zu kommen. Die Kinder freuen sich, weil Ferien sind und Badespaß angesagt ist. Die Biergärten und Eissalons haben Hochkonjunktur. Wer es nicht so verträgt, sucht sich ein kühles Plätzchen, sei es im Schatten der Bäume oder zu Hause. Auch die Tiere wollen es meist schattig haben. Viel Trinken ist wichtig für alle, Mensch und Tier.

Aber was ist mit den Menschen, die trotz großer Hitze draußen arbeiten müssen? Braungebrannt ist ja schön, aber für viele ist das nur ein Merkmal, dass sie in der Sonne ihren Job machen.

Beispielsweise die Bauarbeiter, die zwar mit Schutzhelm meist, aber ansonsten im prallen Sonnenlicht immer weiter aushalten müssen. Oder die Dachdecker, Gerüstbauer, Straßenarbeiter und Maler. Da hilft nur eins -viel trinken!

Mit Menschen, die das manchmal in dieser Zeit vergessen, hat dann der Rettungsdienst zu tun. Ich las ein Interview mit einer Rettungssanitäterin. Sie sagte zu Recht, dass Menschen, die beruflich draußen sein müssen und sich darauf einstellen, weniger Probleme mit der Hitze hätten als diejenigen, die tagsüber in der Sonne dösen, zuwenig trinken und dann abends Probleme mit dem Kreislauf bekommen.

Die Sanitäter beispielsweise haben es auch nicht einfach, Trinken ist natürlich auch Pflicht. Aber die reflektierende Kleidung und meist auch ein Schutzhelm sind dick und schwer. Aber das ist nötig für den Job.

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Tränen – wichtig und nötig

Wie schnell hat man was im Auge, gerade im Frühling und Sommer ist schnell im Freien was hinein geflogen, einen kleine Fliege oder Sand. Da kommen einem gleich die Tränen. Die Mediziner halten das auch für wichtig und gut. Tränen versorgen unsere Augen mit allem, was sie brauchen, um zu funktionieren.

Die Wissenschaftler erklären, dass Tränen eine Mischung aus Wasser und vielen verschiedenen Stoffen sind. Salz ist drin, das hat man sicher schon mal geschmeckt. Aber auch Zucker ist enthalten, ein bisschen Fett und noch vieles mehr. Das stellen die Tränendrüsen unter den Augen her.

Was gar nicht so bekannt ist und nur unbewusst wahrgenommen wird: Jeder Mensch hat immer Tränen in den Augen. Mit jedem Blinzeln werden sie auf den Augen verteilt. Es ist so wie bei einem Scheibenwischer, so erklärt der Mediziner, dadurch werden die Augen gereinigt. Aber Tränen schwemmen auch Krankheitserreger weg.

Wenn die Tränen einmal über die Augen gelaufen sind, fließen sie in die Nase ab. Wenn man richtig viel weint, läuft dann auch die Nase. Aber ohne Tränen könnte man bald nicht mehr gut sehen.

Dann weinen manche, wenn ein Film traurig ist oder wenn man gerührt ist. Das haben die Forscher noch nicht ergründen können, warum einen das so überfällt. Ob das eine Botschaft an andere sein soll, man ist sich da unsicher.

Übrigens, beim Schneiden von Zwiebeln fließen oft auch Tränen. Da gibt es einige Tricks, um das zu vermeiden: Schneidebrett, Messer und Zwiebeln einige Zeit vor dem Schneiden  in den Kühlschrank geben. Kälte verhindert die Entstehung dieses beißenden Stoffs. Oder vorher alles unter fließendes Wasser halten. Dann gibt es einen kuriosen Trick, der zu lesen war. Aber Profis schwören darauf: Die Taucherbrille vom letzten Urlaub aufsetzen!

Foto: Chocoladol / pixelio.de

 

Wieso ist man morgens größer als abends?

Wer hätte das gewusst? Ich nicht, jedenfalls. Verblüffenderweise war das neulich in einem Kindermagazin erklärt! Man kann das ganz einfach testen, indem man sich morgens nach dem Aufstehen misst. Und abends nochmal, bevor man ins Bett geht.

Es ist also wirklich so, dass wir im Laufe des Tages schrumpfen, das liegt an unserer Wirbelsäule. Also genau gesagt, an den Bandscheiben, die sich ja zwischen den Wirbeln befinden. Man muss sich das so vorstellen, so erklären es die Mediziner, dass die Bandscheiben wie Stoßdämpfer funktionieren. Sie polstern die Stöße ab, wenn wir laufen. Das schützt die Wirbelknochen. Etwas von dem Wasser, das sich in den Bandscheiben befindet, wird durch die Belastung herausgepresst. Dadurch werden die Bandscheiben dünner, logisch. Das ist auch der Fall beim Stehen, nur durchs Körpergewicht.

Also ist man abends, nach getanem Tagewerk, kleiner. Wenn wir uns hinlegen zum Schlafen, füllen sich die Bandscheiben wieder mit Wasser. Also werden sie wieder dicker und wir wieder größer!

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Zahnpasta im Test – die billigsten sind die besten!

Die Stiftung Warentest hat 20 Zahnpasten zur täglichen Anwendung geprüft. Die Tester prüften auch die Liste der Inhaltsstorffe, ob über die normale zahnpflegende Wirkung hinaus spezielle Wirkstoffe gekennzeichnet waren.

Man sollte ja zweimal täglich die Zähne putzen. Die meisten der getesteten Produkte verprechen einen Komplettschutz für Zähne und Zahnfleisch, vor allem auch vor Karies. Fast alle Produkte waren in dieser Hinsicht gut. Fünfmal vergaben die Tester das Qualitätsurteil sehr gut, zwölfmal gut. Dreimals allerdings musste mangelhaft vergeben werden.

Dabei kam heraus, dass preiswertesten Produkte zu den besten gehören. Ab 31 Cent pro 100 ml kann man schon die Zähne pflegen. Das bestätigten mir unabhängig voneinander zwei Zahnärzte, was mich sehr verblüfft hatte. Hier wurde das bestätigt. Ich kaufte eine teure Zahnpasta in der Apotheke, das sei nicht nötig, so die Mediziner.

Die Tester prüften nicht nur Fluorid, sondern auch den Abrieb. Das sind Putzkörper in den Zahnpasten, die unschöne Verfärbungen, beispielsweise von Kaffee, Tee oder Zigaretten, von den Zähnen entfernen.

Wer sich genau schlau machen will, auch über die einzelnen Anbieter, könnte in das Märzheft von Stiftung Warentest schauen, oder einfach anklicken: www.test.de

Foto: Alexandra H / pixelio.de

 

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