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Sauber – oder nicht – Ärger mit der Reinigung

Es gibt eben Sachen, die man nicht selbst behandeln sollte, sondern in die Reinigung gibt. Aus eigenem Erleben kann ich sagen, dass ich ein wunderschönes rotes Jäckchen habe und einen kleinen Fleck am Revers selbst entfernen wollte. Leider hatte ich dann eine weiße Stelle. Da bin ich jetzt schlauer.

Aber wie ist es damit, wenn selbst die Reinigung Kleidungsstücke verdirbt. Da ist das neue Kleid eingelaufen, oder die Lieblingsbluse verfärbt, beispielsweise. Man ärgert sich dann sehr, man ist doch extra in die Reinigung gegangen! Experten vom Deutschen Textilreinigungs-Verband geben den Rat, den Schaden binnen zwei Wochen zu reklamieren. Das ist Standard.

Gibt die Reinigung den Fehler zu, muss sie entweder maximal das 15-fache des Reinigungspreises oder den Zeitwert des Kleidungsstücks zahlen. Für die Ermittlung des Wertes gibt es Zeitwerttabellen. Sehr vorteilhaft ist es natürlich, wenn man die Rechnung vom Kauf noch hat.

Weigert sich die Reinigung, für den Schaden aufzukommen, kann eine Textilschiedsstelle helfen – gut, dass es sowas gibt! Das lohnt sich aber nur für wertvolle Sachen. Für 30 bis 60 Euro prüft sie, wer verantwortlich ist. Im Härtefall akzeptieren auch die Gerichte die Prüfberichte.

Bleiben Flecken, muss man trotzdem erstmal zahlen. Man kann eine zweite Reinigung in Anspruch nehmen. Wenn diese den Fleck beseitigt, kann man sein Geld von der ersten zurückverlangen.

Übrigens, sehr interessant ist, zu lesen, dass sich die Reinigung mit Fug und Recht auf Pflegezeichen in der Kleidung verlassen darf. Ensteht ein Schaden, obwohl sie sich daran gehalten hat, geht der Kunde leer aus. Dazu gibt es ein Urteil des Amtsgerichts Offenbach (Az: 38 C 263/02).

Noch ein Beispiel – Was ist günstiger: Reinigen  lassen oder selbst waschen? Da gibt es ein Beispiel: Ein Hemd selbst zu waschen, zu trocknen und zu bügeln, kostet laut Waschmittelverband ca. 15 Cent für Energie, Wasser und Waschmittel. In der Reinigung werden aber 1,80 Euro fällig. Ersparnis bei 10 Hemden: 16,50 Euro.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Tische und Schränke aufmöbeln –

Mit vorsichtiger und umsichtiger Möbelpflege bleiben ihre Prunkstücke in Form – oder es werden aus vernachlässigten Möbeln erneut wahre Prunkstücke. Erstmal kommen ja die Holzoberflächen dran – ob Massivholz oder Furnier, man sollte ein trockenes oder leicht angefeuchtetes Baumwolltuch benutzen. Auf keinen Fall agressiven Reiniger oder Scheuermittel verwenden! Wichtig ist, immer ein sauberes Tuch zu nehmen, sonst könnten die Schmutzreste vor allem bei offenporigen Holzarten wie Eiche oder Esche eingerieben werden. Flüssigkeit sofort abwischen – das schützt vor Flecken.

Chrom und Edelstahl werden heute sehr pflegeleicht konzipiert. Darum reicht es, sie regelmäßig mit einem weichen Tuch zu polieren. Das können Stuhl- oder Tischbeine sein, Griffe und Möbelsockel. Auch bei glänzenden Oberflächen muss man nicht zum Mikrofasertuch greifen.

Filzgleiter verwenden – sie sind für Glas der beste Schutz. Porzellanvasen oder Kerzenständer aus Metall können Schrammen verursachen. Das kann man verhindern, wenn man Unterlagen oder Filzgleiter benutzt. Zur Reinigung das Glas nur feucht abwischen und mit einem Baumwolltuch polieren. Aber aufpassen: Keine extrem heißen oder kalten Dinge auf dem Glas abstellen – die Temperaturunterschiede können es sonst brechen lassen.

Foto: Sue Schi / pixelio.de

Schön und teuer – Urlaubsziele

Nun ist die Urlaubszeit da – natürlich können viele auch zu anderen Jahreszeiten Urlaub machen. Aber jetzt zur Haupturlaubszeit hat ein Internationaler Hotel Price Index ein neues Ranking aufgestellt. Das sagt uns, wo die schönsten, aber auch teuersten Urlaubsziele liegen.

Da gibt es pulverfeinen  Sand am Palmenstand, Super-Hotels, beste Bedienung von früh bis spät, Sterneküche und so weiter. Allerdings hat der Besuch einer solchen Traumdestination auch einen stolzen Preis.

Hier sind die fünf teuersten Ziele, Preis gilt jeweils für eine Übernachtung! Das Foto zeigt übrigens die Insel Praslin der Seychellen.

An erster Stelle liegen die Seychellen mit 236 Euro Übernachtungspreis, dann kann man im Emirat Oman luxuriös nächtigen für 227 Euro, Monaco – sehr sehenswert – tatsächlich etwas preiswerter: 183 Euro pro Nacht. Auf Mauritius kann man für 171 Euro Strandfeeling haben, an fünfter Stelle liegt Brasilien, dort zahlt man 164 Euro.

Wo auch immer Sie Urlaub machen, erholen Sie sich gut!

Foto: Cornelia Biermann / pixelio.de

Sommer-Sonnenwende

Nun haben wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht erreicht. Gerade jetzt ist der Sternenhimmel besonders schön. Gerne bleibt man ja auch jetzt an den milden schönen Sommerabenden auf der Terrasse mit kühlem Wein oder Bier oder im Park sitzen und genießt, dass man draußen sein kann. Aber auch am Tage gibt es etwas Besonderes: Die Sonne erklimmt den Zenit ihrer Jahreslaufbahn. Genau um 13.28 Uhr Sommerzeit passiert sie am 21. Juni den Sommerpunkt, der ihren Eintritt in das Tierkreiszeichen Krebs markiert. Darum heißt es auch: der Wendekreis des Krebses. Noch am 21. Juni abends wechselt die Sonne in das Sternbild Zwillinge.

Interessant zu wissen ist, wie in Deutschland der längste Tag ist. Ich habe nachgelesen: in Hamburg dauert der längste Tag 17 Stunden und drei Minuten, in Leipzig 16 Stunden und 37 Minuten, in München 16 Stunden und fünf Minuten. Da sich unsere  Zeitrechnung nach einer fiktiven mittleren Sonne richtet, erfolgt der früheste Aufgang der wahren Sonne bereits am 16. und ihr spätester Untergang erst am 25.Juni. Das wird Zeitgleichung genannt.

Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlt im Juni Venus als Abendstern am Westhimmel. Auch Mars, allerdings nicht so auffällig wie Venus, kann in der ersten Nachthälfte beobachtet werden. Der dritte Planet ist Saturn, auch in der ersten Nachthälfte zusehen. Für Fachleute und Hobby-Astronomen gäbe es sicher noch viel mehr Interessantes am Sternenhimmel zu sehen.

Es gibt auch natürlich viele Bräuche zur Sommersonnenwende oder auch am 24.Juni, Johannnisnacht.

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Sommerspaß – Grillen mit Freunden, Familie oder einfach so

Nun ist Sommer und pures Grillvergnügen angesagt. Was gibt es Schöneres! Mir fielen einige Notizen dazu in die Hände, so dass ich was zu diesem Thema weitergeben möchte.

Grundsätzlich ist das Grillen eine gesunde Sache, da man dazu kein Fett braucht, außerdem bleiben viele Nährstoffe erhalten, so äußerte sich kürzlich auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).  Da beim Grillen eine Kruste entsteht, die verhindert, dass die Nährstoffe austreten, ist das besser als Kochen, wo viele Nährstoffe ins Kochwasser gelangen.

Es wäre trotzdem ratsam, einige Dinge zu beachten:

Für Holzkohlegrills nur Holzkohle oder -briketts verwenden. Die Kohle gut durchglühen lassen, bis sich ein weißer Aschebelag bildet.

  • Auf keinen Fall Fett oder Marinade in die Glut tropfen lassen, durch den entstehenden Rauch bilden sich krebserregende Stoffe. Die sind dann auf dem Grillfleisch und werden mit gegessen. Darum immer am besten bei fettem oder mariniertem Fleisch Aluschalen oder -folie verwenden.
  • Das Grillgut nicht mit Bier bespritzen, las ich, aber wer macht denn sowas?
  • Gepökeltes Fleisch, z. B. Leberkäse oder Wiener Würstchen soll man nicht grillen. Durch starkes Erhitzen bilden sich Nitrosamine (die auch krebseregend sein können)
  • Grillgut nur so lange auf dem Grill lassen, bis es gar ist. Schwarze Stellen wegschneiden.

Das und manches andere wäre zu beachten, aber am besten ist es, auch viel Spaß dabei zu haben.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Regenwasser sammeln – der Garten freut sich

Wenn man sich auch in der letzten Zeit über Regen nicht zu beklagen brauchte, kommen auch – hoffentlich – trockenere Zeiten. Für den Gartenliebhaber bedeutet das: Gießen, gießen, gießen. Da bietet sich doch an, das Regenwasser zu sammeln, wenn es reichlich fließt. Da bietet sich die gute alte Sitte der Regentonne an!

Im Baumarkt sind Regenfässer erhältlich, aber auch andere Gefäße bieten sich an. Allerdings raten die Gartenfachleute, solle man keine Ölfässer nehmen, darin können sich Rückstände befinden, aber Lebensmittelfässer sind geeignet. Man zapft am besten die Regenrinne an, die das Wasser vom Dach ableitet. Günstig sei eine Regenrinne aus Kunststoff, so die Experten.

Da taucht besorgten Gärtnern die Frage auf, ob das Wasser schlecht werden kann. Das sei nicht der Fall, das Wasser könnte wohl faulig riechen, wenn Blätter mit in die Tonne gelange. Giftig wird es aber nicht, man kann trotzdem die Blumen damit gießen. Wer aber mal die Tonne reinigen will, einfach ganz entleeren und ausschrubben – Putzmittel sind nicht nötig. Wer einen Hochdruckreiniger hat, ist auch gut bedient dafür.

Dann ist natürlich auch das Problem, dass evtl. Schadstoffe ins Regenwasser geraten könnte. Die Experten, so las ich, halten Eisenpartikel für unbedenklich. Aber befindet sich beispielsweise eine Fabrik in der Nähe, die entgegen den gesetzlichen  Auflagen Schwermetalle in die Luft entlässt, sollte man lieber eine Bodenprobe machen lassen. Belasteter Boden eignet sich nicht zum Gemüseanbau, logischerweise. Im Wasser und im Becken schaden die Partikel der Gesundheit nicht.

Aber das Auffangen des Regenwassers hat auch viele positive Seiten. Erstens kann man Geld damit sparen: Man verbraucht nicht das teure Leitungswasser, möglicherweise können auch Abwassergebühren gespart werden. Es kann von den städtischen oder gemeindlichen Ämtern, die dafür zuständig sind, geprüft werden, ob Niederschlagswasser auf dem Grundstück versickert werden darf.

Verblüffenderweise kann man mit dem Auffangen von Regenwasser auch einen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten! Das berührt uns ja alle im Moment. Wenn man in der Nähe eines Flusses wohnt und das Wasser nícht in die Kanalisation leitet, sondern den Überschuss auf der Wiese versickern lässt, gelangt es nicht erst in den Fluss.

Nebenbei macht es aber auch Spaß, wenn man – selbst ist die Frau – in Eigenregie für gutes Wachstum der Blumen und Pflanzen sorgt!

Foto: alipictures / pixelio.de

 

Für einen Sommerabend – Kerzenstimmung auch im Sommer

Endlich ist der Sommer da, wir haben lange darauf gewartet. Nun genießen wir jede Stunde, die uns die Sonne und mit ihr die Wärme bringt. Doch nicht nur am Tage kann man den Sommer genießen!

Was gibt es Schöneres, als an einem lauen Sommerabend den Tag draußen auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten ausklingen zu lassen? In der Dämmerung und bei einbrechender Dunkelheit dürfen Kerzen oder Windlichter nicht fehlen. Sie zaubern nicht nur eine schöne Atmosphäre, sie haben auch einen praktischen Nebeneffekt: Ihr Licht verlängert die Abende.

Sei es die schöne Terrakotta-Kugel mit oben angebrachtem Dochtgehäuse, das man mit duftendem Lampenöl füllt. Den brennenden Docht kann man dann einfach mit einem anhängenden Stöpsel wieder schließen, wenn der Abend beendet ist. Oder die guten alten Teelichter, in vielen Farben und    Düften, die man in bunte Gläser stellen kann oder in Laternen oder Windlichter, die es in jeglicher Form und Größe beispielsweise im Baumarkt gibt. Stumpenkerzen auch in allen Größen und Farben geben manche schöne Dekoration ab. Wie wäre es, in einem weiten hohen Glas mit Sand gefülltem Boden? Farbige Kerzen leuchten besonders schön.

Es gibt auch Kerzen mit fruchtigem Zitronenduft, die zudem noch die Insekten fernhalten.

Ein Hingucker sind immer, auch bei sommerlichen Tafeldekorationen -oder einfach so am Abend – Schwimmkerzen. Einfach eine Schale mit Wasser füllen, einzelne Blüten und Schwimmkerzen hinein geben und anzünden –  und sich daran erfreuen.

Dazu eine Sangria mit Früchten ( Zitrone, Melone, Orangen z.B.) oder ein gut gekühlter Sommerwein, ich bevorzuge Chardonnay, Soave, Pinot Grigio.

So macht es Freude, den Abend ausklingen zu lassen.

Foto: Petra Bork / pixelio.de

 

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