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Südtirol – jetzt die schönste Zeit dafür…….

Südtirol – ist auch eines meiner Lieblingsreiseziele. Jetzt ist es besonders schön, denn in den Tälern sind die Herbsttage oft noch herrlich mild. In Meran kann es oft  noch 20 Grad warm sein. Südtirol zählt zu den schönsten Bergregionen weltweit. Und während unten in den Tälern die Apfelernte und Weinlese ist, wofür gerade Südtirol berühmt ist, liegt oben auf den Gipfeln der erste Schnee. Jetzt trifft man sich zum Törggelen in den urigen Bauernschänken, das man auf keinen Fall versäumen darf. Das Törggelen ist ein Jahrhunderte alter Brauch, bei dem die Produkte der hiesigen Ernte in geselliger Runde verkostet werden.

Wer will, kann viele Wanderungen in den bunten Wäldern unternehmen, oder zum heilsamen Baden in einer der schönen Thermen gehen. Also findet man Erholung pur. Von unterwegs hat man ein einen Traumblick auf Schloss Tirol, dass heute das Südtiroler Heimatmuseum  mit der Kultur- und Landesgeschichte beherbergt. Oberhalb von Meran liegt Schenna mit dem Schloss der Grafen von Meran, es ist noch heute von der Familie bewohnt. Im Dorf kann man auch gut Urlaub machen. Der Herbst feiert hier ein Fest für alle Sinne.

Natürlich muss man auch unbedingt Meran besuchen mit seiner wunderbaren Therme. Bis 1880 reicht die Geschichte der Flaniermeile Gilfpromenade zurück. Hier flanierte schon Kaiserin Sisi. Viele sehenswerte Häuser aus der k.u. Zeit gibt es zu bestaunen. Dann sollte man unbedingt auch die Hauptstadt Bozen besuchen. Die Laubengasse ist eine der schönsten in der Stadt.

Doch zurück zur Landschaft –  Sulden ist mit 400 Einwohnern auf 2000 m Höhe ein wahres Juwel zu Füßen des „Königs der Südtiroler Berge“ des Ortler. Der ist mit 3905 Metern Höhe der höchste Berg Südtirols. Weinliebhaber können rund um den Kalterer See die berühmten Weinorte Terlan und Tramin besuchen. Nicht nur Wanderer ist die gute Südtiroler Küche, wie Speckknödel, sehr zu empfehlen. Beispielsweise das Restaurant „Flurin“ in Glurns. Hier wird auf höchstem Niveau mit heimischen Zutaten gekocht.

Gut zu wissen ist, dass Südtirol den Guest Pass herausgibt. Da gibt es Vorteile bei der Unterkunft, Gratis-Fahrten und Vergünstigungen bei den Bussen und Bergbahnen. Südtirol- Informationen sind auf info@suedtirol.info zu erhalten, Internet-Seite www.suedtirol.info zu bekommen.

Übrigens, wer mit dem Auto hinfährt, wie ich das schon einige Male gemacht habe, kommt über den Reschenpass. Ins Auge fällt der hohe Kirchturm, der aus dem gleichnamigen See herausragt. Für mich war das immer das Signal, jetzt bin ich fast da.

 

Absolutes Traumziel – die Amalfiküste…

Auf meinen Reisen rund um den Globus habe ich manche schöne Orte und Länder, sagenhafte Landschaften und tolle Menschen erlebt. Aber ein wahres Traumziel war für mich ein Urlaub an der Amalfiküste am südlichen sorrentinischen Teil der gigantischen italienischen Halbinsel bei Neapel. Es ist ein wahrlich bezauberndes Fleckchen Erde. Man kann es so mit einfachen Worten gar nicht beschreiben.

Es gibt malerische Dörfer, wunderschöne Buchten und wilde Felsformationen – dazu immer eine herrliche Aussicht auf das azurbaue Meer. Elegant schmiegen sich die pastellfarbenen Häuser der großen und kleinen Orte an die wildromantische Küste. Ein Geheimtipp ist Atrani mit schmalen Treppenwegen, malerische Gassen und einer stimmungsvolle Piazza. Das Schönste ist, dass es selbst in der Hochsaison nicht überlaufen ist. Da kann man kaum glauben, dass einen Felsvorsprung entfernt, 800 Meter am Meer entlang, der berühmte Ort liegt, der der Küste den Namen gab, Amalfi. Rund 50 km erstreckt sich die „Costiera Amalfitana im Süden der Halbinsel. Kleine Zitronenhaine, in den Stein gehauene Ortschaften, die wie Vogelnester am Fels kleben, und natürlich immer wieder Strände.

Schon im 18. Jahrhundert und immer noch lockte und lockt diese Sehnsuchtslandschaft Künstler, Prominente und Reiche an. Bis heute hat die malerische Küste – etwa 40 km südlich von Neapel – ihren unsterblichen Charme. Sie gilt als schönste Küste Italiens und wurde sogar 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Einige Orte sind weltbekannt wie Positano, Ravello und eben Amalfi. Im Mittelalter war Amalfi eine glorreiche Seemacht. Die historischen Gebäude  und der Dom mit schwarz-weißer Marmorfassade erinnern daran. In der Nähe beginnt der Weg zum Bergdorf Ravello, 350 Meter über dem Meer. Einen tollen Panoramblick auf u.a. die Villa Rufolo, die Gärten sollen Richard Wagner zum Bühnenbild seiner Oper Parsifal verholfen haben.

Mein Lieblingsort ist Positano. Es war bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts noch ein armes Fischerdorf, dann entdeckte es die High Society und machte es zum Hotspot. Für Wanderer ist vor allem der legendäre „Pfad der Götter“ interessant, es gibt noch viele kleine Wege, die bis zum Bau der Küstenstraße 1850 die einzige Verbindung dort waren. Heute kann man auf der S 163 Amalfitana die schönen Küstenperlen leicht erreichen. Aber aufpassen, die Strecke ist eng und kurvenreich, aber schwindelerregend schön. Es ist zur Hochsaison natürlich auch schon mal Stau.

Einfach ist ein Flug nach Neapel und einen Leihwagen mieten. Es gibt natürlich auch Busrundreisen, auch von Deutschland aus. Aber das ist nicht mein Ding. Ich habe damals ein Hotel auf Ischia gehabt und auch Capri, sowie Neapel-Stadt, den Vesuv und Pompeji besucht. Aber das Schönste bleibt für mich die Amalfiküste.

 

Viele Vorzüge – Nudeln aus Hülsenfrüchten

Etwas sehr Nahrhaftes habe ich kürzlich entdeckt – Nudeln aus Hülsenfrüchten. Sie haben viele Vorzüge: In Pastaform sind beispielsweise Linsen u,a, in fünf Minuten gar, schneller als die Hülsenfrüchte selbst. Sie sind sehr nährstoffreich, denn 100 g Pasta aus Hülsenfrüchten enthalten 20 – 45 g Eiweiß – drei – viermal so viel wie übliche Nudeln. In beispielsweise Linsen stecken viel Zink und Eisen, in Kichererbsen Kalzium.

Außerdem haben sie viele Ballaststoffe, die unverdaulich sind. Sie quellen den Darm auf und regen so die Darmtätigkeit an. Dann sind sie blutzuckerfreundlich. Anders als Stärke aus Getreide lassen die Kohlenhydrate von Hülsenfrüchten den Blutzuckerspiegel nicht hoch werden und halten zudem lange satt. Eine weitere Alternative ist, sie sind glutenfrei. Steht auch auf der Pastapackung drauf. Das ist aber nur für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit wichtig.

Hülsenfruchtpasta schmeckt etwas anders als normale Nudeln, nämlich süßlich bis bitter, Dem kräftigen Eigenaroma von Erbsennudeln  kann man mit einer aromatischen Soße gegensteuern. Man sollte die Kochzeit einhalten, sonst wird die Pasta matschig. Abschmecken ist sinnvoll. Ökotest fand 2019 in 9 v0n 15 Produkten unerwünschte Mineralkomponenten vor, also am besten Bioprodukte verwenden.

 

 

Frankreichs wildes Geheimnis – die schöne Bretagne

Die Bretagne im Nordwesten Frankreichs ist unbedingt eine Reise wert! Spektakuläre Küsten, schöne Städte mit viel Flair und eine entspannte Lebensart, typisch französisch, machen die Bretagne so sehenswert. Es gibt natürlich auch wunderbare Sandstrände und Wanderwege.

Früher war die Bretagne für viele ein geheimnisvolles, unbezähmbares Land am riesigen Ozean. Aber eigentlich fasziniert Frankreichs größte Halbinsel durch einen urwüchsigen Charme und es hat auch eine sehr alte Kultur. Es gibt hier auch eine eigene Sprache, die kommt noch aus der Keltenzeit.

Zu den absoluten Highlights gehört die Küste mit steilen Klippen. Wind und Meer haben an der Cotes-d`Armor skurrile Steinskulpturen geschaffen. ‚Aber es gibt für die, die lieber baden und chillen, herrliche Sandstrände. Aber wer das Land erkunden will, kann die vielen malerischen Buchten besuchen. Beispielsweise am Golf von Morbihan, bretonisch heißt er „das kleine Meer“. 40 Inseln gibt es hier. Dazwischen sind schmale Wasserstraßen, Brücken und kleine Häfen für Segelschiffe. Ein Tipp der Tourismus-Info: Am besten macht man hier eine Tour mit einem Ausflugsschiff.

Auf dem Festland dieses Gebietes muss man unbedingt die Stadt Carnac mit Hinkelsteinfeldern besuchen. Das sind Reihen aus 3000 aufrecht stehenden Felsblöcken, Menhire genannt. Das ist eigentlich unbekannt, aber sie sind deutlich älter als die berühmte Kultstätte Stonehenge, die ja jeder kennt. Auch sehr schön ist die nördliche Uferlandschaft um das Cap Fréhel. Durch den Golfstrom ist das Klima recht mild. Hier gedeihen Ginster, Rosmarin und viele aromatische Pflanzen. Eine empfehlenswert Wanderung ist der Zöllnerpfad. Er wurde im 18. Jahrhunderts angelegt, hier versuchten damals Zollbeamte, Schmuggler auf frischer Tat zu ertappen. Auf ca. 2000 km führt der gut markierte Fernwanderweg GR 34 rund um die Bretagne immer an der Küste entlang.

Aber auch auf dem Festland sind die kleinen und größeren Städte unbedingt einen Besuch wert. Viele historische Bauwerke gibt es zu sehen. Auch in Rennes, der Hauptstadt der Bretagne, folgt man gern geschichtsträchtigen Spuren. Gleichzeitig ist die Universitätsstadt mitreißend lebendig. Hier gibt es Frankreichs größten Lebensmittelmarkt nach Paris.

Zum Ende zieht es viele Urlauber wieder ans Meer. Eine Perle ist Dinard an der Nordküste, einst Badeort der Society. Oberhalb der Klippen kann man noch die stattlichen Villen von damals sehen. Auf der gegenüber liegenden Seite lockt das einstige Fischerdorf Saint- Malo, das ist mir von der Lektüre her bekannt. Die verwinkelten Gassen und schmucken Läden, sowie Restaurants und Cafès laden zum Bummeln sein. Ein Tipp: Die Austern probieren, sie gelten unter Kennern als die besten der Welt.

 

Unbedingt lesen: „Atlas – die Geschichte von Pa Salt“..

Wenn Ihr wie ich zu den absoluten Fans der irischen Schriftstellerin Lucinda Riley gehört, wisst Ihr, wovon die Rede ist. Ich besitze sämtliche Bücher und liebe sie. Die Top-Bestseller sind die Geschichten der sieben Schwestern!

Erstmal zu der Schriftstellerin: Lucinda Riley hat mit 24 Jahren ihren ersten Roman veröffentlicht. Inzwischen sind ihre Bücher in 40 Sprachen übersetzt und wurden weltweit 50 Millionen Mal verkauft.

Wer wie ich die „Sieben Schwestern“ verschlungen hat, hat sich vielleicht gewundert, ob sich das Rätsel um den geheimnisumwitterten  Vater, Pa Salt, lösen würde. Es war die Rede davon, dass wohl ein achter Band folgen würde. Leider verstarb die wunderbare Schriftstellerin 2021 an Krebs, sie war noch verhältnismäßig jung. Es wurde bekannt, dass sie den achten Band schon vorbereitet hatte, sie hat ihn nicht fertigstellen können. Kurz vor Ihrem Tode hat sie ihren Sohn, Harry Witthaker, gebeten, das Buch für sie zu vollenden. Harry Witthaker ist ein preisgekrönter Radiomoderator der BBC.

Er sollte im Mai 2022 herausgegeben werden, aber wir erfuhren zu unserer Enttäuschung, dass sich das um ein Jahr verspätet. Am 11. Mai 2023 war es endlich soweit. Meine Familie und ich hatten schon eine Vorbestellung getätigt und pünktlich hatten wir „Atlas – die Geschichte von Pa Salt“ in den Händen. Der Verkauf sprengte alle Vorstellungen, es hatte Harry-Potter-mäßige Auswüchse. In kürzester Zeit wurden nicht nur in Deutschland Unmengen verkauft.

Obwohl das Buch 798 Seiten hat, habe ich es sofort in jeder freien Minute gelesen. Es war ungeheuer spannend, die Lebensgeschichte dieses ungewöhnlichen Mannes zu lesen. Es war auch stellenweise traurig, aber einfach wunderbar. Ich will nicht zu viel verraten, die Geschichte führt in die ganze Welt. Zum Schluss kommen die sieben Töchter nochmal zusammen. Man hat auch immer vermutet, dass es eine achte Tochter gibt, diese wurde zum Schluss noch gefunden.

Also, wer diese Schriftstellerin liebt, sollte unbedingt zugreifen und sich in die wunderbare Geschichte vertiefen. Ich werde das Buch auch noch ein zweites Mal lesen, habe mir es schon in mein Urlaubsgepäck für Spanien gelegt.

 

Killarney – Irland ist unbedingt eine Reise wert…

Irland pur ist der Ring of Kerry, rund um die Halbinsel Iveragh, er gehört zu den schönsten Panoramastraßen der Welt. Die 180 – km- Strecke gibt es auch als Fernwander- und Biker-Version. Sie ist geprägt von der großartigen Landschaft mit wildem Moor, sanften Hügeln und der berühmten zerklüfteten Steilküste. Die Grafschaft Kerry ist eine von weltweit nur wenigen Dutzend Lichtschutzgebieten der höchsten Stufe. Wer will, findet gerade im Südwesten von Irland, wenn nicht gerade im Hochsommer, viel Ruhe und Erhabenheit.

Ein absolutes Highlight auf den Ring of Kerry ist Killarney. Die Stadt hat 15.000 Einwohner und ist neben Dublin und Cork einer der beliebtesten Ferienorte. Auch im Winter gibt es keine allzu niedrige Temperaturen, durch den Einfluss des Golfstroms zeigt sich das Klima vergleichsweise mild. Es ist viel Grün und Blühendes in der Stadt zu bestaunen. Das ist auch in vollkommendem Stil in nahen Muckross House, einem im Tudor-Still erbauten Schloss, zu sehen. Es liegt unweit der Stadtgrenze und doch voll im Grünen. Im nahen Bourn Vincent Memorial Park ist das ganze Jahr über eine wunderbare Blütenpracht bzw. grüne Stauden und Bäume zu sehen. Ausserdem liegt es unmittelbar nahe am Meer! Das Herrenhaus ist heute das Kerry Folklife Centre, das dem Leben der Landbevölkerung im 19- Jahrhundert gewidmet ist. Geschichtsbewanderte wissen sicher von dem kargen Leben und der großen Hungersnot!

Wenn man vom Stadtzentrum den Hügel hinter der „Deenagh Lodge“ hinaufsteigt, bietet sich ein toller Blick auf den Lough Lane – den größten von drei Seen im mehr als 100 qkm großen Killarney-Nationlpark sowie auf Irland höchsten Gebirgszug mit über 1000 m. Nicht umsonst trägt Killarney ach den Beinamen „Heaven`s Reflex“.

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Und wieder blühen die Linden – mit ihrem Duft…..

Jedes Jahr ist es immer wieder schön, wenn die Linden blühen. Wer das auch liebt, wartet schon darauf, ob der betörende Duft der Lindenblüten schon da ist. Heute habe ich plötzlich den Duft wahrgenommen, zwei große Linden stehen nahe bei meinem Haus. Der Wind trug den wunderbaren Duft zu mir. Es ist so, dass mich diese eigentlich sehr verbreiteten und  beliebten Bäume mit großer Freude regelrecht magisch anziehen, weil da alte Erinnerungen wach werden an eine große Linde bei meinem Elternhaus und auch an eine alte Dorflinde, die es schon lange nicht mehr gibt.

Wer kennt nicht das wunderbare Gedicht von Wilhelm Müller “ Der Lindenbaum“, das eigentlich viel bekannter ist als „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“. Es ist eigentlich ein sog. Kunstlied, das zum Zyklus der „Winterreise“ gehört und von Franz Schubert vertont wurde. Die „Winterreise“ ist das unbedingte Muss für jeden guten Sänger. Von Dietrich Fischer-Dieskau über Hermann Prey, Peter Schreier, um nur einige zu nennen, haben uns große Stimmen damit erfreut. Das Lied vom Lindenbaum ist ein richtiges Volkslied geworden. Auch die Bilder von berühmten alten Dorflinden oder Lindenalleen und ihre Geschichte sind ja ein Begriff. Da habe ich mich mit Vergnügen ein bisschen in Wissen über diesen wunderbaren Baum vertieft. Was zum Baum selbst: Es gibt 20 bis 45 Arten der Linde, die meist in gemäßigten bis subtropischen Gebieten wachsen. Hier in Mitteleuropa gibt es hauptsächlich zwei Arten, die Sommer- und die Winterlinde. Die Linde erreicht eine Höhe von 15 bis 40 Metern, hat einen Stammdurchmesser bis zu 1,8 Metern und kann bis 1000 Jahre alt werden!  Siehe oben, die berühmten alten Dorflinden. (mehr …)

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