Jetzt im Herbst sind ein schöner Blickfang die Hagebutten. Besonders von Wildrosen sehen sie besonders schön aus. Und was das Gute ist, die Früchte der Wildrosensorten sind auch essbar. Nicht nur die Gartenvögel erfreuen sich daran, auch beispielsweise die Steinmarder sind wild auf die vitaminreichen Hagebutten.
Es sind sogenannte Scheinfrüchte, die ähnlich wie Erdbeeren aus vielen Nüsschen bestehen. Diese Nüsschen haben im Hagebutteninneren feine, mit Widerhaken versehene Borsten. Ohne das so genau zu wissen, haben immer schon die Kinder die mit Vorliebe als Juckpulver benutzt. Ich erinnere mich da sehr genau dran, dass die Jungen gern den Mädchen damit Streiche spielten!
Was Wissenswertes: Das Wort „Hagebutte“ setzt sich aus „Hag“ – Gebüsch und „Butzen“ – Batzen zusammen. Schon die alten Griechen wussten sie als Heilmittel gegen müden Kreislauf zu schätzen. Auch Hildegard von Bingen verwendete sie gegen Nierenleiden und Blasenbeschwerden. Allein der Vitamin-C-Gehalt der Hagebutten wird nur noch vom Sanddorn übertroffen. Da gibt es vor allem Tee oder auch Mus, damit vertreibt man Erkältungen, Rheuma, Fieber. Mit Kalzium und Rutin verstärt ihr Vitamin C das Zahnfleisch. Hagebutten kräftigen das Immunsystem, und nebenbei heben sie mit ihrer anregenden Wirkung gerade jetzt im schnell dunklen Herbst die Stimmung. Also zum Hagebuttentee greifen!

Eva
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