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Advent -Die Geschichte des Adventskranzes

Nun ist es wieder soweit, das Jahr ist wie im Flug vergangen und die Adventszeit ist da. Es ist schon ein Heidenbetrieb überall, die Weihnachtsmärkte sind vielerorts geöffnet und die Vorfreude aufs Fest ergreift allmählich nicht nur die Kinder. Überall werden Adventskränze und Gestecke angeboten, kommerziell oder auch liebevoll handgemacht auf den Märkten. Es gibt sie in allen Variationen, elegant, rustikal, klassisch, modern, wie man möchte.

Am schönsten sind immer noch die wie früher selbstgemachten, klassisch aus Tannengrün mit vier roten Kerzen, mit Tannenzapfen, Äpfeln aus Holz, schön bemalt. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Jetzt sind alle unterwegs, um rechtzeitig zum ersten Adventssonntag dieses unentbehrliche Symbol der vierwöchigen Adventszeit zu erstehen.

Da liegt es nahe, mal nachzuschauen, wie der Adventskranz überhaupt entstanden ist. Wie hier in Deutschland verbürgt ist, wurde der Adventskranz 1839 von dem evangelischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern eingeführt. Er kümmerte sich um arme Kinder und betreute sie in einem alten Bauernhaus. Da sie in der Adventszeit immer fragten, wann endlich Weihnachten ist, baute er aus einem Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten Kerzen für jeden Werktag der Adventszeit und vier großen weißen für die Adventssonntage. So verging die Zeit mit täglichem Kerzenanzünden viel besser. So ein Kranz, jetzt mit Tannengrün, aber mit der gleichen Kerzendekoration, hängt noch heute im Advent in der bekannten Hamburger Stadtkirche St. Michael.

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Herbst in Sizilien…..

Kürzlich las ich , dass der Herbst die perfekte Jahreszeit ist, um Siziliens Schönheit zu bewundern.

Im Sommer, wenn die Touristenströme einfallen, um sich in der Sonne braten zu lassen, hat man gar nicht die Ruhe, um mal die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Es gibt auch jetzt noch schöne Tage bis zu 26 Grad warm. Etwas Regen bleibt aber nicht aus.

Da ist beispielsweise Taormina mit seinem berühmten Teatro Greco – im dritten Jahrhundert vor Christus von den Griechen für Schauspiele in den Fels gehauen. Später wurde es von den Römern für Gladiatorenwettkämpfe umgebaut und später auch von Goethe bewundert. Im Herbst hat man die antike Atmosphäre fast für sich. Hinter dem Bühnengebäude erscheint in der Ferne der Ätna, mit über 3300 Metern Europas größter aktiver Vulkan. Weiter unten erblickt man im Norden die bekannte Isola Bella, eine Felseninsel vor der Küste. Diese kann man bei Ebbe sogar über einen Sandstreifen zu Fuß erreichen.

Weiter südlich liegt die Bucht von Geardini-Naxos, damit noch mehr Geschichte. Im antiken Naxos errichteten die Griechen im achten Jahrhundert vor Christus ihre erste Kolonie auf Sizilien. Übrigens war Sizilien einst der Ort, wo viele Adlige, Aristokraten und Künstler auf Bildungsreisen hinkamen. Sie auch wussten Sizilien im Herbst zu schätzen, wenn es nicht mehr so heiß ist, aber man noch gut im Meer baden kann.

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Zipp-Zapp – der Reißverschluss

Was uns allen heute selbstverständlich ist, wurde vor 125 Jahren in Amerika erfunden. Davor mussten besonders die Damen mit Unmengen Knöpfen kämpfen, aber wer was auf sich hielt, hatte ja eine Zofe! Das Urmodell bestand aus zwei schweren Metallketten mit Schiebern. Übrigens, das wurde von Whitcomb Judson, weil er sich immer ärgerte, dass er seine Schuhe umständlich binden musste. Das fiel im schwer, weil er leider ziemlich dick war.

Er hatte einen Gesinnungsgenossen, Lewis Walker, der ihm half, eine Fertigungsfirma zu gründen. Doch von dem markigen Werbeversprechen „Ein Zug und fertig“ war der Ur-Reißverschluss noch weit entfernt! Die Kinderkrankheiten der ersten Modelle gingen so weit, dass die Nutzer entnervt waren. Um weiter bestehen zu können, musste man auf die Produktion von Knöpfen umsteigen. Judson zog sich aus dem Geschäft zurück und starb 1909, ohne den Siegeszug seiner Erfindung miterleben zu können.

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Sehenswert – die Deutsche Alleenstraße

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße hat einen neuen Reiseführer herausgegeben: „Unter Bäumen unterwegs – Ein Reiseführer von der Insel Rügen bis zum Bodensee“.

Hier gibt es 1000 Tipps für einen spannenden Urlaub! Auf 130 Seiten wird man hier unter einem grünen Alleen-Blätterdach von Deutschlands Norden bis in den Süden zur Insel Reichenau geführt. 200 Orte, die es lohnt, zu besuchen, werden vorgestellt. Sie liegen direkt an der Route oder in der näheren Umgebung und bieten viele Sehenswürdigkeiten. Dazu gibt es Serviceinformationen mit allen nützlichen Hinweisen u.a. auf Tourismusbüros.

Der Reiseführer ist reich bebildert, farbig natürlich, gibt Tipps zur Reiseplanung und informiert auch über den Nutzen der Alleen. Er ist ein guter Begleiter bei entspanntem Reisen abseits der Autobahnen. Ein Einblick in die „Leuchtturmprojekte“ informiert über die Möglichkeiten zum Erhalt und weiteren Ausbau der Alleen entlang dieser Ferienstraße. Eine Ortsübersicht führt bei der Suche nach einem gewünschten Reiseziel schnell an das Ziel der 2.900 km langen Deutschen Alleestraße.

Wer interessiert ist und 9,50 € investieren will, unter info@alleenstrasse.com nachsehen.

Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

 

Bunt sind schon die Blätter….

An den Bäumen sind die bunten Blätter eine Zierde. Am Boden stellen sie aber eine Gefahr da. Wenn das Wetter herbstlich nass kalt ist, rutscht so mancher auf den herunter gefallenen Blättern aus. Denn oft liegen die Anwohner die Blätter einfach liegen. Das birgt besonders für ältere Menschen eine große Verletzungsgefahr.

Aber soweit darf es eigentlich nicht kommen – denn nicht nur bei Schnee im Winter besteht eine Räumpflicht, sondern auch für Herbstlaub. Es muss von den öffentlich zugänglichen Bereichen entfernt werden, wie es amtlich heißt. Nicht immer ist die Gemeinde zuständig.
Da waren wichtige und nützliche Hinweise zu lesen, die ich gerne weitergebe. Manche fragen sich, ob sie überhaupt wirklich kehren müssen. Da heißt es, im Zweifel ja! Zwar muss, wie oben erwähnt, die Gemeinde dafür sorgen, dass die Bürgersteige gefahrlos zu begehen sind. Diese Pflicht kann aber auch auf die Anwohner übertragen werden, so wirk erläutert. Wie die Angelegenheit für die Straße, in der man wohnt, geregelt ist, erfährt man beim Ordnungsamt. Übrigens – Auf privaten Wegen muss auch Laub, dass von fremden Bäumen dahin gefallen ist, entfernt werden.

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Wissenswertes über uns Frauen!!!

Es ist informativ und auch ergötzlich manchmal, was es alles über uns Frauen zu wissen gibt (könnten ruhig die Männer auch lesen!). Da waren ganz viel wissenswerte Dinge zu lesen.

Erstmal ein paar Fakten: Im aktuellen Bundestag ist der Anteil der Frauen auf 31 % gesunken. Also ist nur knapp ein Drittel der Abgeordneten weiblich, obwohl Frauen die Hälfte der Wählerschaft stellen! Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag pro Monat für Männer im Westen beträgt 1.014 €, der von Frauen 583 €. Frauen bringen ungefähr 60 5 mehr Zeit für unbezahlte Arbeit auf. Selbst wenn beide Partner in Vollzeit arbeiten, machen Frauen deutlich mehr im Haushalt. (WSI 2017).

Schon zu allen Zeiten gab es mutige und auch kluge Frauen. Schon in der griechischen Mythologie gab es die Amazonen, ein kriegerisches Frauenvolk. Sie lebten autark und scheuten Mord und Totschlag nicht. Sie trugen kurze Röcke, Helme und Panzer und lehrten die Männerwelt das Fürchten. So ist das unter anderem in Homers Ilias dem 7. oder 8. Jahrhundert nachzulesen. Ob es tatsächlich Amazonen-Völker gegeben hat, ist leider historisch nicht belegt.

Die Pforzheimerin Bertha Ringer war unternehmerisch weitblickend für die damalige Zeit. Sie ließ sich ihre Mitgift schon vor der Ehe auszahlen und investierte in das Automobilunternehmen ihres späteren Mannes Carl Benz in Mannheim. Legendär ist ihre Autofahrt im Jahre 1888 von Mannheim nach Pforzheim. Dieses Ereignis ging zweifach in die Geschichte ein: die erste Auto-Fernfahrt und mit Bertha Benz als erster Frau am Steuer eines Kraftfahrzeuges.

Frauenrechte – ist auch ein wichtiges Thema: Seit 1918, also vor 100 Jahren, haben Frauen in Deutschland das aktive und das passive Wahlrecht. Was für uns heute selbstverständlich ist, wurde von mutigen Frauen nach dem Ersten Weltkrieg erstritten. Erst seit 1949 sind Frauen nach dem Gesetz gleichberechtigt! Kaum zu glauben für uns heute: Noch in den 1970er Jahren brauchte eine Frau in Deutschland die Erlaubnis ihres Ehemannes, wenn sie arbeiten gehen wollte -nicht zu fassen. Nach Willy Brandts Motto: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer“ haben Frauen auch heute noch einiges zu tun.

Noch was Lustigeres: 1904 entwickelte der schwäbische Korsettmacher Wilhelm Meyer-Ilschen aus Bad Canstat den ersten Büstenhalter, ähnlich wie wir ihn heute kennen. Er wurde später patentiert und ging 1912 unter dem Markennamen „Prima Donna“ in Serienproduktion. Dass der Büstenhalter im Erfinderland Baden-Würtemberg erfunden wurde, wundert eigentlich keinen. Aber warum wurde er von einem Mann erfunden??

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

In Skandinavien ist es auch im Herbst schön

Auch im Oktober gibt es noch schöne Tage in Schweden und Finnland. Die Hauptsaison in Skandinavien ist zwar vorbei, an den Seen und in den Wäldern wird es aber jetzt ruhiger und schön für einen Urlaub zum Relaxen. In den Metropolen Stockholm, Malmö und Helsinki kehrt jetzt nach 10 Wochen Ferien wieder der Alltag ein. Viele Ferienhäuser kann man nun zudem deutlich günstiger mieten, daher ist jetzt die beste Zeit zum Wandern und Angeln.

Die besondere Färbung des Herbstlaubes wird von den Finnen „Ruska“ genannt, auch hier wird die Landschaft dadurch in spektukaläre warme Farbtöne getaucht. Übrigens gut zu wissen: In Finnland und Schweden dürfen in den Wäldern so viele Beeren und Pilze gesammelt werden, wie man für den Eigenverzehr braucht. Vor allem die finnischen Blaubeeren sind besonders köstlich und gesund.

Besonders reizvoll ist, die Reise in den Norden mit der Fähre anzutreten. Schließlich ist Wasser ja das Element, das die Länder prägt. Die Überfahrt von Lübeck-Travemünde nach Helsinki dauert 29 Stunden –  und der Urlaub beginnt gleich an Bord. Denn die Nutzung des Saunabereichs mit Whirlpool sowie des Fitnessraums ist bereits im Ticketpreis enthalten.

In den Bars und im großzügigen Bordrestaurant kann man gut essen. Geschenke und Souvenirs gibt es im Shop. An Bord der Schiffe stehen diverse Kabinenkategorien zur Auswahl, darüber hinaus gibt es spezielle Kabinen für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität und für Reisende mit Haustieren.

Ebenfalls in Lübeck-Travemünde startet einen Fährverbindung ins südschwedische Malmö (von mit selbst schon genutzt und sehr genossen!). Bis zu dreimal täglich wird die neunstündige Überfahrt angeboten. Da gibt es gemütliche großzügige und komfortable Außen- und Innenkabinen.

Neben einem Buffettrestaurant gibt es eine Bar, einen Shop, Sauna-Bereich und Kinder-Spielecken. Diese Route ist besonders ideal für die Weiterfahrt in die Provinz Smaland, die nur zwei Autostunden von Malmö entfernt ist.

Foto: Wolfgang Colditz / pixelio.de

 

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