Kategorie ‘Infos’

Flandern – Blumen, Bier und Kunst

703060_web_R_by_Helga Hauke_pixelio.deDas belgische Flandern hat viel zu bieten. Es gibt auch immer große Events an den sowieso sehenswerten Plätzen, Bauwerken und vielem mehr. Drei Städte, viel geliebt, sehr sehenswert, als Reisetipp: Brüssel, Brügge und Antwerpen.

Brüssel – Die belgische Metropole wartet mit einem besonderen Ereignis auf: Der 20. Brüsseler Blumenteppich vom 12. bis 15. August. Dieses Ereignis findet alle zwei Jahre statt. Prächtige Farben kombiniert mit anmutigen Ornamenten; Immer wieder neue Muster – ein Blütentraum auf 1800 qm. Dazu werden 300 Begonien innerhalb weniger Stunden zu einem nach einem bestimmten Plan verteilt. Am besten kann man den Blütenteppich vom Rathausbalkon bewundern, der für Besucher zugänglich ist.

Aber auch die Kunstliebhaber können sich freuen – Vom 18.Mai bis 27. August wird im Museum der Schönen Künste und in weiteren 39 Brüsseler Ausstellungshäusern eine völlig neue Aktion stattfinden: Unter dem Titel #100 masters wird für 100 Tage jeweils ein Meisterwerk medial in den Fokus gerückt. Das kann über Facebook oder Twitter sowie über Straßenposter sein. Die Besucher können an interessanten Führungen, spannenden Vorträgen und vielem mehr teilnehmen.

Ein weiterer Höhepunkt wird das Brüsseler Bierwochenende vom 2. bis 4. September sein. Die besten Biere auf einem der schönsten Plätze des Landes, so macht es der Verband Belgischer Brauer bekannt. Zu den Höhepunkten gehört ein Umzug von historischen Brauereikarren durch die Innenstadt, der am Samstag um 14.30 Uhr auf dem Grote Markt ankommt.

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Eine gute Sache: Lebensmittel sinnvoll verwerten!

335143_web_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.deImmer mehr Bestrebungen werden laut, nicht so viel Lebensmittel weg zu werfen. Es sind jährlich Unmengen und damit Unsummen! Auch das Kaufen von immer makelloserem Gemüse und Obst gehört dazu. Da darf keine Kartoffel etwas krumm sein oder Möhren oder vieles andere. Meist gelangt das gar nicht erst in die Läden. Es sind zwar schon einige, die da Vorreiter sind und auch nicht so ganz toll gewachsenes Obst oder Gemüse anbieten.

Da ist wunderbarerweise von Unternehmen zu lesen, die solche Lebensmittel restaurantmäßig verwerten und die schönsten Gerichte daraus anbieten. Beispielsweise in Berlin gibt es ein Projekt, das Freunde ehrenamtlich betreiben. Mit Spontanität und Kreativität kochen sie für Veranstaltungen usw.

Die Idee kam durch ein Restaurant in Kopenhagen, das ausschließlich mit solchen Lebensmitteln arbeitet. In anderen deutschen Großstädten gibt es ähnliche Konzepte. Da werden die Lebensmittel bei Bauern oder Bäckereien abgeholt. Eben Gemüse, das wegen seiner Form nicht loszuwerden ist oder übriggebliebene Brote.

Die Betreiber sagen, dass sie mit ihrem Engagement auch bei vielen Leuten im  Umfeld gut ankommen. Mancher hat sich das zu Herzen genommen, was sie vorleben und wirft kaum noch was weg. Und das Essen aus solchen Produkten genau so viel wert ist als herkömmliches.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wikipedia – weiß (fast) alles…

749299_web_R_by_birgitH_pixelio.deSo gut wie jeder PC-Benutzer, also User, hat mal was gesucht zu einem bestimmten Thema, oder eine Persönlichkeit usw. Wikipedia hat für fast alles einen Eintrag. In kürzester Zeit erfährt man mehr.

Wikipedia gibt es seit 2001 und hat sich in 15 Jahren zu einem großen Unternehmen entwickelt. Übrigens, der Name setzt sich aus dem hawaiischen Wort „wiki“ für „schnell“ und „encyclopedia“, dem englischen Wort für „Enzyklopädie“ zusammen. Es ist also ein schnelles Nachschlagewerk. Die Wikipedia gibt es in mehr als 280 Sprachversionen und gehört seit 15 Jahren zu den zehn meistgeklickten Websites der Welt, momentan auf Platz sechs.

Im September 2015 gab es mehr als 37 Millionen Wikipedia-Artikel. Darunter sind knapp 1,9 Millionen deutschsprachige Artikel. Wer sich wundert, dass Wikipedia immer wieder zu Spenden aufruft, muss wissen, dass es hier keine Werbung gibt, mit der man Geld verdienen kann. Allein der Spendenaufruf in Deutschland hat im Dezember 2015 rund 8,6 Millionen Euro ergeben. Das Geld wird für Technik und einige Angestellte ausgegeben.

Wikipedia ist ein freiwilliges Gemeinschaftsprojekt. Das heißt: Jeder kann mitmachen. Freiwillige Autoren schreiben unentgeltlich über Themen, die sie interessieren. Dabei haben alle Benutzer die Möglichkeit, Artikel zu schreiben und auch zu verändern. Sie müssen natürlich bestimmte Regeln einhalten. Beispielsweise müssen sie die Quellen angeben und auch freundlich schreiben.

Da frägt man sich: Wer überprüft die Texte? Wer ist für die Richtigkeit verantwortlich. Die Gefahr ist, dass man vielleicht sogar was Falsches ins Netz setzt, weil man was falsch verstanden hat. Wird der Text hochgeladen, sind im Nu alle falsch informiert. Es gibt zwar Autoren, die die Texte prüfen. Aber sie können in ihrem Zeitplan nicht so schnell alle Texte prüfen, dass nicht eine falsche Information schon rausgeht.

Für Nutzer gibt es die Möglichkeit, über die „Versionsgeschichte“ zu erkennen, wer wann was geändert hat. Dieses Kontrollverfahren soll verhindern, dass möglicherweise Unsinn veröffentlicht wird.

Foto: birgitH / pixelio.de

Tanzende Glühwürmchen im Juni..

284176_web_R_K_B_by_s.kunka_pixelio.deDer besondere Zauber in Juninächten sind die tanzenden Glühwürmchen. Wer hat nicht schon mal fasziniert diesem Naturwunder zugeschaut.

Glühwürmchen sind wirklich wahre Wunder, nicht nur zum Anschauen, auch an Energieeffizienz. Da kann man nur staunen, was Naturforscher so alles untersuchen. In diesem Falle durchleuchten!

Eine Glühbirne verwandelt nur fünf Prozent des Stroms in Licht. Der Rest wird zu Wärme. Die Glühwürmchen, exakt die Käfer der Familie der Lampyridae lassen indes sozusagen nichts anbrennen.

Glühwürmchen verwandeln nämlich etwa 95 Prozent ihrer Energie in Licht. Ihr Panzer ist zudem besonders lichtdurchlässig. Selbst LED-Lampen können da nicht mithalten.

Wer hätte das gewusst?

Foto: s. kunna / pixelio.de

Grüne Erholung im Wald…..

761231_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deSchon jeher ist im Grünen, besonders im Wald die Erholung besonders gut. Denn die Luft ist im Wald besonders rein. Blätter und Nadeln der Bäume haben eine spezielle Oberflächenstruktur, mit der sie kleinste Schwebeteilchen aus der Luft filtern. Eine geringere Dichte ultrafeinen Staubs als in Waldgebieten findet man nur am Meer, so erklären die Fachleute den guten Einfluss des Waldes.

Interessant zu wissen, was für Bäume in Deutschlands Wäldern stehen: Die häufigste Baumart ist die Fichte mit 26 Prozent. Es folgen Kiefer, 23 Prozent, Buche, 16, Eiche, 9, und Birke, 4.

Die Japaner haben einen eigenen Ausdruck für medizinisch wirksame Erholung im Wald: Shinrin Yoku. Das bedeutet in etwa „Baden in der Waldluft“. Eine wunderbare Definition! Mittlerweile belegen etliche Studien die positiven Effekte. Der Aufenthalt im Wald kann Stress abbauen, das Immunsystem stärken, den Schlaf verbessern und vor allem überhaupt positive Gefühle hervorrufen.

Das hat auch die Dichter bewogen, ihre Gedanken hierzu niederzuschreiben. Beispielsweise Erich Kästner schriebe in dem Gedicht „Die Wälder schweigen“ folgende Zeilen: Die Seele wird vom Pflastertreten krumm. Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden und tauscht bei ihnen seine Seele um. Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm. Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.

Etwas ganz Besonderes gibt es in Schleswig-Holstein: Baumpost anstatt Online-Dating. An der Bräutigamseiche in Eutin (Ostholstein) treffen fast täglich Briefe von Menschen ein, die auf der Suche nach einem Partner sind. Der Postbote steckt die Briefe in ein Astloch, und jeder, der mag, kann sie herausnehmen, lesen und evtl. beantworten. Manche Paare haben sich schon auf diesem Weg gefunden. Eine wunderbare Sache! Wer Interesse hat, hier die Adresse: Bräutigamseiche, Dodauer Forst, 23701 Eutin.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

Klassische Salate – immer wieder gut

556967_web_R_K_B_by_Helene13_pixelio.deDie Klassiker unter den Salaten, die wir immer schon liebten, sind immer wieder gut. Auch wenn moderne Köche die Zutaten etwas verändern. Am besten sind die Rezepte mit wenig Kalorien, aber reichlich Vitaminen und Mineralstoffen. Nicht nur als Party- oder Abendmahlzeit, auch zum Mitnehmen ins Büro als Mittagssnacks gut geeignet.

Hier einige Beispiele:

Heringssalat – unvergänglich lecker

Zutaten für vier Personen:4 kleine Rote Bete, vorgekocht und vakuumiert, 1 TL Meerrettich, 200 g Frischkäse (0,2 % Fett), 150 g Sauerrahm, 4 Gewürzgurken, in Essig, 400 g Bismarckhering, 2 große Äpfel, 1 Bund Schnittlauch, Salz, Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Rote Bete würfeln, Saft auffangen, mit Meerrettich, Frischkäse und Sauerrahm vermengen, ggf. Gurkensud unterrühren. Gurken, Fisch und Apfel-Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Schnittlauch hacken, mit Hering, Gurke, Rote Bete und Apfel unter die Frischkäse-Sauerrahm-Soße mischen, würzen.

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Urlaub auf einer Nordseeinsel – immer schön

737643_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deViele schwören auf Urlaub an der Nordseeküste, am liebsten auf einer der vielen Inseln. Da ist die Auswahl groß, wie Ihr lesen könnt:

Sylt – ist natürlich die Nr. 1 für viele, auch viele Prominente zieht es dort hin. Außerdem sind vom Strandspaziergänger, Feinschmecker, Hobby-Ornithologen bis zum Party-Hipster alle hier richtig. Hauptort ist Westerland, Endstation für die Anreise per Bahn – die Insel ist ja bekanntlich mit einem Damm zum Festland verbunden. Wer es ruhiger mag, wird hier auch fündig, beispielsweise in Munkmarsch, Morsum oder Archsum. Besonders schön ist Keitum mit seinen alten reetgedeckten Kapitänshäusern. Ruhig ist auch Wenningstedt mit seinem Spaziergang zu Sylts höchster Erhebung, der Uwe-Düne. Gleich daneben liegt Kampen, Sylts schickster Inselort.

Amrum – ist Sylts südliche kleine Schwester. Hier sind nicht so viele Promis, die Boutiquen sind nicht so schick, aber die Orte wie Norddorf oder Nebel sind genau so schön. Und der Kniep genannte Strand ist besonders breit, er nimmt rund ein Drittel der Inselfläche ein. Der FKK-Strand ist größer als der auf Sylt. Und auf keiner anderen Nordseeinsel gibt es so viel Wald. Hauptort ist Wittdün, hier legen die Fähren an.

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