Kategorie ‘Infos’

Ostern – wie feiert man international?

osternBei uns gehört der Osterhase einfach zum Osterfest dazu, wie die Henne zum Ei. Da ist es interessant, zu wissen, wie andere Länder das Fest feiern.

In Australien ist es nichts mit Meister Lampe, denn dort hat er bekanntlich einen miesen Ruf. Das liegt an seinen Verwandten, den Kaninchen. Man weiß ja aus der Geschichte, dass die ersten Einwanderer vor über 250 Jahren Kaninchen mitbrachten als Fleischlieferanten. Nicht alle wurden natürlich gleich verzehrt, und da sie sich bekanntlich rasch vermehren, wurden sie zur Plage. Heute gibt es 300 Millionen davon – 16 auf jeden Einwohner. Die Folge ist, dass sie alles kahl fressen, sodass für viele einheimische Tierarten nichts mehr übrig bleibt. Die Eier werden aber trotzdem zu den Kindern gebracht, von Easter Billby, dem Kaninchennasenbeutler.

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Noch`n Toast, noch `n Ei…. Vitaminreiche Eierkost!

spiegeleiWie lecker ist doch so ein Frühstücksei, egal ob gekocht, als Rührei oder als Spiegelei! Da ist interessant, was Wissenschaftler der Universität Leuven herausfanden: Denn es ist altbekannt, wie gesund und vitaminreich so ein Ei ist. Aber bei der Zubereitung des Frühstückseis kann man sich auch von ernährungswissenschaftlichen Erwägungen leiten lassen. Denn das hat durchaus Einfluss auf  den Nährstoffgehalt des Eis.

So ist die Eiweißquelle größer, wenn das Ei gegart und nicht roh gegessen wird, fanden die Wissenschaftler heraus. Dann liegt ihre Verwendungsquote bei über 90 Prozent, sonst nur bei knapp 50 Prozent. Gerade Sportler und Bodybuilder schwören ja seit langem darauf, rohe Eier zu schlürfen (Igitt!), aber das bringe nur mäßigen Erfolg, so die Fachleute. Dabei bleibt offen, inwieahmweit sich der Verzehr großer Mengen auf die Cholesterinwerte auswirkt. Das tägliche Frühstücksei sei zwar weniger problematisch, aber der dutzendweise Verzehr auch bedenklich, so fanden die Forscher heraus. (Das ist aber eigentlich altbekannt.)

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Urlaub auf den Halligen – auch ein Reisetipp!!

halligWer Reisepläne schmiedet, da die Osterferien da sind, sollte mal einen erholsamen Urlaub am Wattenmeer einplanen! Auch für ein ruhiges Wochenende fernab von Hektik und Stress ist es auf den Inseln im Spätfrühling und Sommer richtig zum Wohlfühlen. Grüner Strand und Watt laden zu Spaziergängen ein, der Blick geht weit über das Meer und die frische Brise lässt einen so richtig durchatmen.

Allerdings gibt es jetzt im März und April noch einen gutgen Grund, zu den zehn Marschinseln im nordfriesischen Wattenmeer zu reisen: Die Ringelgänse schwärmen ein! Da ist es allerdings einige Zeit mit der Ruhe vorbei! Vor dem Weiterfliegen fressen sich die Gänse nämlich an den Kräutern und Gräsern der Salzwiesen noch mal so richtig satt und heben zwischendurch zu einem einzigartigen Konzert an. Am Boden verständigen sich die Vögel mit dumfen Rufen, wenn sie aber in die Lüfte schwingen, ertönt vom Himmel ein hundertfach ausgestoßener Ruf, wie Ack-ack. Auch bei uns hier im Binnenland hat das wohl jeder schon mal gehört und gesehen und war fasziniert. (Übrigens sind die Ringelgänse bis 60 cm groß und haben eine Flügelspannweite von bis zu 1,2 Metern!).

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Malta – genießen und erleben

maltaMalta ist nicht nur des guten Klimas und der Kultur eine Reise wert, auch der ungewöhnlichen Landschaft und der guten Küche wegen. Diese ist mal mediterran, mal orientalisch, ab und zu kommt auch noch was Englisches vor. Denn Malta war ja mal englische Kolonie.

Noch bis 1974 war die Queen Staatsoberhaupt. Aber die Malteser haben ihre eigene Sprache und pflegen sie. Sie entstand aus einem arabischen Dialekt, nahm im Laufe der Geschichte aber auch italienische, spanische und französische Worte auf.

70 Prozent der Einwohner leben vom Tourismus. Landwirtschaft gibt es weniger, da es nicht viel fruchtbare Böden gibt.

Die Hauptstadt La Valetta ist kulturell unwahrscheinlich sehenswert. Aber auch eine Landpartie ist für Urlauber, die nicht nur am Strand sein wollen, ein Erlebnis. Im Inland macht die Landschaft auf den ersten Blick einen kargen Eindruck. Im Sommer ist es sehr trocken, so dass man nur Wolfsmilchgewächse und harte Gräser sieht. Aber um so bunter ist es in den malerischen Dörfern, wo sich die wunderbaren Bougainvillea bis hin zum obligatorischen Dachgarten an den Häusern empor ranken. Riesige Oleanderbüsche und Palmen bilden Alleen an den Straßen. Offiziell ist hier auch noch immer Linksverkehr, aber da nimmt es niemand so genau. Wenn man Einheimische fragt, fahren sie weder rechts noch links, sondern am liebsten im Schatten!

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Ein Baum – der`s in sich hat…..

gummiDas Wissen um den Kautschuk ist sehr alt, schon vor mehr als 3.600 Jahren wussten die Indianer im brasilianischen Regenwald davon. Vorsichtig ritzten sie die Rinde einer bestimmten Art von Bäumen an, um Naturkautschuk zu gewinnen. Den austretenden zähflüssigen Saft, wie Milch, fingen die Eingeborenen auf und verwendeten ihn zum Abdichten von Gefäßen  und Booten.

Es gibt viele Pflanzen, die Milchsaft erzeugen, aber der Kautschukbaum ist die ergiebigste Quelle. Woraus besteht nun dieser Stoff, aus dem vieles hergestellt wird. Hevea-Latex enthält vor allem Wasser und 30 bis 4o Prozent Kautschuk, so erklären es die Botaniker. Das wirtschaftliche Interesse am Kautschuk erreichte Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt, nachdem der US-Chemiker Charles Goodyear das Vulkanisieren erfunden hatte. Damit konnte man aus dem klebrigen Milchsaft das formbare, technisch nutzbare Material Gummi gewinnen.

Dem Naturforscher Henry Wickham ist es gelungen, Samen aus Brasilien über England nach Asien zu schmuggeln. Darum sind heute Malaysia, Indien und Vietnam die größten Gummilieferanten. Inzwischen gibt es fair gehandelten Naturkautschuk, von der Organisation Fair Rubber in London betreut. In Asien verdienen Millionen von Kleinbauern und Wanderarbeitern, meist Frauen, ihren Lebensunterhalt mit dem Zapfen und Auffangen des Latexsaftes. Die Bäume sind mit fünf bis sieben Jahren so weit, dass sie alle zwei Tage Latex abgeben können. Geübte Zapferinnen bearbeiten am Tag 200 bis 300 Bäume. Die Ernte wird in einer Sammelstelle zu einem flüssigen oder festen Zwischenprodukt verarbeitet. Das endgültige Vulkanisieren erfolgt in Gummifabriken, zunehmend auch in China.

Dennoch macht Naturkautschuk inzwischen den geringeren Anteil an der Welt-Gummiproduktion aus, meist wird Kunstgummi aus Petroleum produziert. Aber die Nachfrage nach Naturlatex steigt wieder, denn ist heute ist es nicht möglich, synthetisches Gummi so zäh und zugleich elastisch herzustellen.

Foto: Peter Bargmann / pixelio.de

Weltkulturerbe – Brot aus Deutschland

brotInzwischen gibt es viele verschiedene Landschaften, Gebäude usw., die zum Weltkulturerbe gezählt werden dürfen. Aber nur eine Handvoll Lebensmittel ist dabei: Der türkische Kaffee, die mediterrane Küche, das Koreanische Kimchi, das Japanische Washoku und die Weinkultur in Georgien beispielsweise.

Nun möchte Deutschland mit seiner einzigartigen Brotvielfalt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbe eingetragen werden. Immerhin soll es nach neuesten Zählung 3553 Brotsorten bei uns geben. Damit sind wir mit Sicherheit Weltmeister. Aber langt es auch fürs Weltkulturerbe? Da meldet sich sogar der Leiter des Museums für Brotkultur in Ulm zu Wort: „Die deutsche Brotkultur ist einzigartig“. Das liege an der Vielfalt der angebauten Getreide im Gegensatz zu anderen Ländern. Wir haben sowohl Roggen und Weizen – und auch den Dinkel. In Skandinavien gibt es nur Roggen, in den südlichen Ländern nicht. Daher dort das viele Weißbrot. Mal ehrlich, jeder vermisst trotz Sonne im Süden etwas, nämlich das deutsche Brot! Außerdem konnten sich durch die föderale Struktur Deutschlands in den verschiedenen Regionen die unterschiedlichsten Produkte entwickeln.

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Immer den Schienen nach ….

draisineNun kommt mit dem Frühling auch bald die Reisezeit und Ferienzeit. Erst stehen die Osterferien an und bei schönem Wetter viele schöne Wochenenden. Da kommt auch die Zeit für die Draisinenfahrten. Ist nicht so sehr bekannt, aber man hat es bestimmt schon mal gehört. Ich las schon die ersten Angebote in den Printmedien.

Aber Draisinenfahrten erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit! Auf stillgelegten Bahnstrecken nutzen viele Urlauber die Möglichkeit, diese außergewöhnliche Fortbewegungsart einmal auszuprobieren. Das macht Spaß und ist besonders für Familien ideal, auch ein bisschen Abenteuer ist garantiert.

Bestimmt hat man schon vom Urvater der Draisinen, Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn gehört. Er erfand die nach ihm benannte Draisine im Jahre 1817 und wurde von seinen Mitmenschen belächelt. Knapp 200 Jahre später haben die Schienenfahrzeuge Kultstatus: Auf rund 50 Strecken mit insgesamt fast 1000 Kilometern Länge sind heute deutschlandweit Urlauber unterwegs. Angeboten werden für Gruppen bis zu 13 Personen die Fahrrad-Draisinen, da wird in die Pedale getreten. Bei der Handhebel-Draisine muss wie an einem Brunnen gepumpt werden. Das ist ein vergnügliches Gemeinschatserlebnis. Die Kinder können ihre Muskelkraft beweisen und es macht Hunger! Darum für unterwegs Verplegung und Getränke einpacken! Das Tempo bestimmen allein die Passagiere, Motorhilfe bieten die wenigsten Draisinen an.

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