Kategorie ‘Essen und Trinken’

Linsen – von altersher ein gutes Essen….

507953_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deDa war doch was mit dem Linsengericht, schon aus der Bibel bekannt!

Und seit altersher ein  nahrhaftes Essen, mir aus der Kindheit bekannt. Wenn es früher eher ein Essen für einfache Leute war, hat sich das geändert.  Man kennt auch heute viel mehr Sorten von Linsen. Ob gelb, rot, braun oder schwarz – die Hülsenfrüchte veredeln Salate und Currys, Eintöpfe, Aufläufe und Brotaufstrich.

Darüber hinaus ist gar nicht allen bekannt, wie gesund Linsen sind: Reichlich B-Vitamine, die den Stoffwechsel aktivieren, und viele Mineralstoffe wie Kalzium für die Knochen und Eisen zur Blutbildung machen Linsen zu echten Fitmachern! Besonders die Ballaststoffe       fördern die Verdauung, senken den Cholesterinspiegel und binden Schadstoffe. Außerdem sind sie wertvolle Proteinspender, was besonders bei vegetarischer und veganer Ernährung wichtig ist.

Und last but not least: Richtig zubereitet, sind sie wirklich eine Delikatesse!

Mal interessant, was es für Sorten von Linsen gibt:

Rote Linsen – Eigentlich sehen sie braun oder violett aus, nach dem Schälen sieht man ihren signalfarbenen Kern, der beim Kochen gelb wird. Sie zerfallen beim Garen – also ideal für Pürrees, Eintöpfe, Currys und sogar Brotaufstriche.

Berglinsen – Sie stammen aus Norditalien. Sie sind rotbraun, haben ein mildes Aroma und werden wegen ihrer Festigkeit gern für kräftige Eintöpfe, Aufläufe oder vegetarische Frikadellen verwendet.

Mung-Linsen – Diese sind aus der indischen Küche bekannt und geschält. Sie heißen auch Mung Dal. Es gibt sie in Gelb und Rotorange. In Indien macht man daraus einen aromatischen Brei, den Dal.

Gelbe Linsen – Weil sie grundsätzlich geschält werden, verkochen sie schnell zu Brei. Sie werden oft als Ersatz für Mung-Linsen verwendet.

Beluga-Linsen – Sie werden wegen ihrer tiefschwarzen Farbe, dem feinen Aroma und der festen Konsistenz von Sterneköchen geschätzt. Sie machen daraus Salate, Vorspeisen und Brotaufstriche, die an Beluga-Kaviar erinnern.

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Jetzt einen heißen Kakao!

244935_web_R_K_B_by_Claudia Hautumm_pixelio.deWas ist das für eine Wohltat! Bei dem eisigen Winterwetter, das wir gerade haben und auch sowieso, ist eine schöne Tasse Kakao doch was Feines! Am liebsten natürlich mit Sahne….

Wie gut tut so ein Kakao nach dem Winterspaziergang! Für die Hälfte aller deutschen Kinder unter 13, so hat man bei einer Umfrage (iconKids) festgestellt, hat der Kakao sogar ganzjährig Saison: nämlich als Frühstücksritual.

Da ist es interessant, etwas über die Geschichte dieses heißgeliebten Getränks zu lesen: Die Liebe zum Kakao ist alt – Die Ersten, die flüssige Schokolade tranken, waren wahrscheinlich die Olmeken in Mexiko. Das war immerhin mehr als 1000 Jahre vor Christus. Auch die Azteken und die Mayas liebten Kakao, sie tranken ihn mit Chili,Wasser und geröstetem Mais. Das Gemisch besaß für sie eine zeremonielle Bedeutung. Übrigens waren Kakaobohnen auch ein Zahlungsmittel.

Kakao sei auch in der Fastenzeit erlaubt, soll Papst Gregor XIII. im 16. Jahrhundert bestätigt haben, nachdem er gründlich sich an Kakao gelabt hatte. Er meinte, das sei erlaubt, nach dem Grundsatz: Flüssiges bricht das Fasten nicht!

Dann gibt es noch die Geschichte von Robert Falcon Scott, dem Südpolabenteurer. Hätte er doch mehr Schokolade gegessen, denkt man heute! Stattdessen nahm er auf seine Südpol-Expedition Kekse und eiweißreichen Proviant mit. Der lieferte aber zuwenig Energie. Die Folge, Scott starb an Unterernährung. Heute weiß man es besser: Auf Expeditionen gibt es nun viel Schokolade – wegen der Kalorien. Für alle Liebhaber des süßen Getränkes, die nicht gerade auf großer Fahrt sind: Eine Tasse Kakao enthält viel weniger Kalorien als eine Schokotafel.

Was ganz Tolles war zu lesen – die größte Portion heiße Schokolade! Diese wurde 2013 in einem Pool in Tampa (USA) serviert. Das Rezept: 3331 Liter Wasser, 30 kg Milchpulver, 502 kg Kakao. Dazu haben Kinder Marshmellows hinein katapultiert! Das ist dann natürlich Geschmackssache!

Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

 

So isst Deutschland….

89342_web_r_by_brandtmarke_pixelio-deWieder wurde der Ernährungsreport veröffentlicht, und zwar Ausgabe 2017, für den dass Forsa-Institut im Auftrage des Bundeslandwirtschaftsministeriums Ende 2016 mehr als 1000 über 14 Jahre alte Bundesbürger befragte. Die Aussagen sind ziemlich widersprüchlich. Unterm Strich wünschen sich die Deutschen eigentlich alles auf einmal, Bioware zu Discountpreisen. beispielsweise. Legen aber auch Wert auf guten Geschmack, hohe Qualität, alles aber preiswert.

Es zeichnet sich aber auch eine abnehmende Lust am Kochen ab, 39 Prozent kochen noch täglich, wenn aber, dann bitte rasch: Fast drei Viertel der 19- bis 29-jährigen wollen möglichst wenig Zeit dafür aufwenden. Allgemein sind es immerhin 55 Prozent. Frauen arbeiten im Haushalt, also auch am Herd, mehr als die Männer, nämlich 160 Minuten täglich. Während es die Männer nur auf 90 Minuten bringen.

Infolge der Kochunlust sind natürlich Tiefkühlgerichte auf dem Vormarsch, 41 Prozent essen „gern mal“ aus der Truhe, voriges Jahr waren es erst 32 Prozent.

Übrigens achten auch viele Leute darauf, wie die Lebensmittel erzeugt werden. 87 Prozent wünschen sich möglichst artgerechte Haltung der Nutztiere. Da sind auch 88 Prozent bereit, etwa ein Drittel mehr für Fleisch aus guter Haltung zu zahlen.

Möglichst regionale Lebensmittel wünschen sich 73 Prozent. Aber kleinere Anbieter sind trotzdem nicht so gefragt. Discounter gelten mittlerweile für 43 Prozent  als wichtigste Lebensmittelbezugsquelle. Supermärkte haben einen Marktanteil sogar von 62 Prozent.

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Schokolade – richtig gesund!!

377469_web_r_k_b_by_grace-winter_pixelio-deGerade jetzt in der dunklen Jahreszeit und vor allem zu Weihnachten, füllen sich die Regale in den Geschäften mit Schokoladen-Leckereien. Da kann man nur zugreifen und genießen. Und braucht eigentlich gar kein schlechtes Gewissen haben!

Warum – darum: Sie macht schlau und schön, sie hält sogar gesund. Das und noch vieles andere hat ein Forscherteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung herausgefunden. Die Forscher haben im Rahmen einer Langzeitstudie mit rund 20 000 Teilnehmern beispielsweise bewiesen, dass ein Stück Schokolade pro Tag den Blutdruck senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Auch das Schlaganfall-Risiko könne gesenkt werden, so die Wissenschaftler.

Konkret ermittelten die Forscher, dass jene Personen, die im Schnitt etwa sieben Gramm kakaohaltige Schokolade pro Tag essen, im Vergleich zu Personen, die nur wenig Schokolade zu sich nehmen, ein um fast 40 Prozent verringertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Das Schlaganfall-Risiko sank fast um die Hälfte, das Herzinfarkt-Risiko sank um 27 Prozent.  Besonders die in dunkler Schokolade enthaltenen Flavanole wirken sich nämlich günstig  auf die Elastizität der Blutgefäße und den Blutdruck aus.

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Süßkartoffeln – halten schlank

237910_web_r_by_w-r-wagner_pixelio-deWas man gar nicht denken sollte, war zu lesen – Wer schlank bleiben will, auch wenn jetzt im Herbst viel Gutes auf dem Speisplan steht, kann einen einfachen Rat befolgen:

Einfach abends das Brot durch eine Scheibe Süßkartoffel ersetzen. Richtig gelesen! Die Scheibe Süßkartoffel einfach im Toaster zweimal auf höchster Stufe rösten, bis sie gar und knusprig ist.

Der Trick: Eine Scheibe enthält jede Menge Karotinoide und Mineralstoffe – aber nur die Hälfte der Kalorien vom Brot!

Den gesunden Snack  kann man sich nach Belieben belegen, auch gesund, mit Frischkäse, Gurken oder Avocado.

Einfach mal probieren.

Foto: w.r.wagner / pixelio.de

Herbst – Pilzezeit – Leckeres aus Wald und Flur

pilzeKein Grund, traurig zu sein, dass der Sommer vorbei ist. Gerade für Hausfrauen und Köche ist der Herbst – kulinarisch gesehen – die schönste Jahreszeit. Bohnen, Kürbisse, junge Kohlsorten, das erste Wildbret und natürlich Pilze in allen Formen und Farben erfreuen uns. Jetzt schießen sie wieder aus dem Boden, da fällt einem doch bestimmt unser altes Kinderlied ein: „Ein Männlein steht im Walde….“. Aber genau so, wie man das Lied zwischen Hagebutte und Fliegenpilz deuten kann, so ist es mit den Pilzen. Viele Speisepilze haben giftige Doppelgänger.

Da ist es ratsam, wenn man Pilzfan ist, vor dem Genuss genau darauf zu achten, was man für Pilze sammelt. Wer auf Nummer sicher geht, greift da lieber auf Pilze aus Kulturanbau zurück, wie Champignons, Pfifferlinge, Kräuterseitlinge, Shitake-, Austern- und Steinpilze. Wer aber „in die Pilze“ geht, sollte nur die Pilze sammeln, wo er hundertprozentig sicher ist. Dann lieber eine der vielen angebotenen Pilzwanderungen mitmachen, die von fachkundigen Experten geführt werden.

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Sommerküche – Pasta – warm und kalt

724483_web_R_K_B_by_planphoto_pixelio.deMit Gemüse und Kräutern werden Nudeln zu leichten und frischen Mahlzeiten im Sommer. Die Vielfalt der Sorten ist groß, dazu leichtes Geflügelfleisch, Lachs, Schinken und frisches Gemüse und Salate.

Übrigens, einmal ausprobieren: Nudelgerichte schmecken sowohl warm als auch kalt. Das ist nicht nur schön an heißen Tagen. Was mancher nicht weiß, Nudeln enthalten einen Teil ihrer Kohlehydrate nach dem Kühlen in Form von sog.“resistenter Stärke“. Und dann enthalten sie weniger Kalorien als sonst. Das ist doch eine gute Aussicht für den Erhalt der schlanken Linie!

Hier zwei Rezepte, die mir auffielen, aus der unerschöpflichen Vielfalt der Nudelrezepte:

Spaghetti mit Schmorgurke und Lachs – 

Zutaten für vier Personen: 800 g Schmorgurken, 1 Zwiebel, 2 EL Olivenöl, 150 ml Gemüsebrühe, 150 ml Kochsahne, 15 % Fett, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 250 g Lachsfilet, 1 EL Senf, 320 g Spaghetti, 1 Bund Dill.

Zubereitung: Die Schmorgurken schälen, längs halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen. Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Die Zwiebel abziehen, hacken. In heißem Öl andünsten. Gurke zugeben, kurz anbraten. Brühe und Kochsahne mischen, angießen. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Fisch abbrausen, trocken tupfen, würfeln. Salzen und pfeffern, im Gurkenragout ca. 6 Minuten ziehen lassen. Senf einrühren, nachwürzen. Die Spaghetti in kochendem Salzwasser bissfest garen, über ein Sieb abgießen, mit dem Schmorgurken-Ragout mischen und mit Dill bestreut servieren.

(Werde ich bei allernächster Gelegenheit nachkochen!).

Fussili mit  Feigen und Parmaschinken – 

Zutaten für vier Personen: 6 frische Feigen, 80 g Parmaschinken, dünn geschnitten, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl, 100 ml Gemüsebrühe, 2 EL heller Crema di Balsamico, 1 EL süßer Senf, 320 g Fussili, Salz, 1 Bund Rucola, Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Die Feigen abbrausen, trocken tupfen, vierteln oder achteln . Schinken in Streifen schneiden. Knoblauch abziehen, hacken. In heißem Olivenöl andünsten. Feigen und Schinken zufügen und kurz mitbraten. Brühe mit Senf und Crema di Balsamico verrühren. Zu dem Schinken und den Feigen in die Pfanne geben, heiß werden lassen. Die Fussili in kochendem Salzwasser bissfest garen. Abgießen und mit Feigen, Schinken und Soße mischen. Salat in mundgerechte Stücke zupfen, untermischen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreut auf vier Tellern anrichten.

Foto: planphoto / pixelio.de

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