Pfingsten – Pfingstrosen – Pfingstbräuche….

461344_web_R_K_by_Angelina Ströbel_pixelio.deZum schönen Pfingstfest ein paar Gedanken. Gerade sehe ich die herrlichen Pfingstrosen, die ich sehr liebe, blühen. Zur Pfingstrose habe ich einiges aufgestöbert, davon später.

Außerdem gibt es ja viele Pfingstbräuche, gerade hier, wo ich lebe, sind einige sehr beliebt. Auch davon gleich.

Erst dachte ich, sollte man an den eigentlichen Ursprung und Sinn des Pfingstfestes denken. Was ja allen bekannt ist, Pfingsten wird am 50.Tag nach Ostern begangen. Es ist ein christliches Fest, das zum Andenken an die Entsendung des Hl. Geistes gefeiert wird und wird als die Gründung der christlichen Kirche verstanden. Nach der Apostelgeschichte soll auf die Jünger Jesu der Hl. Geist herabgekommen sein und sie bekamen die Fähigkeit, in fremden Sprachen zu sprechen und sie zu verstehen, um die Lehre Christi verbreiten zu können. Damit wurde aus christlicher Sicht die „Babylonische Sprachverwirrung“ beendet.

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80 Jahre – so alt und unsterblich ist Monopoly….

90365_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deWer kennt und liebt nicht das unsterbliche Monopoly-Spiel? Die meisten sind damit aufgewachsen, haben es dann mit den Kindern gespielt und später, wie die Autorin, mit den Enkeln. Viele Millionen auf der ganzen Welt haben es schon gespielt – und das viele Stunden. Denn eine Runde Monopoly dauert lange: Das längste Monopoly-Spiel der Geschichte dauerte volle 70 Tage.

Seit 80 Jahren wurden von der Herstellerfirma Hasbro 275 Millionen Spiele verkauft, in 111 Länder der Welt. Wer hat es eigentlich erfunden? Lange dachte man, dass es Charles Darrow war, in den 1930er Jahren. Deswegen feiert Monopoly auch offiziell in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Aber in Wahrheit ist die Idee des Geldspiel viel älter – Die Amerikanerin Elizabeth Magie Phillips erfand schon 1903 das „Landlords Game“. Es bestand zur Hälfte aus dem Spiel, wie wir es kennen. Aber zusätzlich gab es ein Spielbrett, das nach anderen Regeln funktionierte. Hier gewann am Ende nicht der Reichste – sondern alle Spieler gewannen, wenn sie gut zusammen arbeiteten. Die Erfinderin wollte damit den Kindern zeigen, dass Zusammenarbeit wichtiger ist als Eigennutz.

Beim Monopoly spielt der Zufall eine große Rolle – schließlich entscheiden die Würfel, auf welcher Straße du landest. Aber kluge Leute wie auch sogar Wirtschaftsexperten sagen, dass man mit Monopoly spielerisch Finanzunterricht bekommen. Da geht es darum, keine Schulden zu machen. Man sollte sich immer mehrere Möglichkeiten offen lassen bei seinen Spielzügen. Und man muss manchmal klug verhandeln. Dafür musst du diskutieren – und dein Gegenüber respektieren.

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Noch ein Geburtstag – der Nylonstrumpf wird 75 Jahre alt…..

637580_web_R_K_B_by_Edeltraud Woydeck_pixelio.deAm 14. Mai 1940 kam es in New York zu einer Massenbiwakierung von Frauen. Denn Hunderte verbrachten die Nacht vor dem Kaufhaus Gimbels. – So etwas gibt es heute nur für junge Leute vor Rockkonzerten oder iPads-Starts. – Die New Yorkerinnen wollten sichergehen, dass sie am Morgen das brandneue Produkt kaufen konnten, was schon bei der letzten Weltausstellung die Sensation gewesen war. Jetzt gab es sie für 25 Dollar – die Nylonstrümpfe.

Bisher hatten Seidenstrümpfe die Damenbeine geziert, sie waren teuer und empfindlich. Höchstens drei Mal konnte man sie tragen, bevor sie sich auflösten. Das war ein Luxus, den sich nur die gehobene Gesellschaft leisten konnte.

Nylon – die Mischung aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff, entstanden in den Labors des Chemiekonzern DuPont, löste das Problem. Denn Nylon war haltbar und erschwinglich. Man hatte schon lange versucht,  Textil aus einer nicht natürlichen Faser zu produzieren. Dann versuchte man es mit Damenstrümpfen: Denn der Aufwand an  Nylon, der für die Strümpfe benötigt wurde, war gering, der Absatzmarkt aber riesig. Innerhalb von Stunden an besagtem ersten Kauftag wurden vier Millionen Paar verkauft! Im ersten Jahr waren es 64 Millionen Stück.

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70 Jahre – und noch immer putzmunter

223021_web_R_by_Robert Babiak_pixelio.de70 Jahre – herzlichen Glückwunsch Pippi Langstrumpf! Wer hätte das gedacht, vor 70 Jahren erschien das erste Buch über das kleine Mädchen mit den roten Zöpfen in Schweden. Man erzählt sich, dass die Autorin Astrid Lindgren damals ihrer kranken kleinen Tochter eine Freude machen wollte und sich die Geschichte ausgedacht hat. Ihre Geschichten gehen seitdem um die Welt und haben nichts von ihrem Zauber verloren.

Als das erste Buch über Pippi Langstrumpf erschien, betrat ein ganz und gar ungewöhnliches Mädchen die literarische Bühne und revolutionierte die Welt der Kinderbücher. Für die einen verkörpert Pippi Langstrumpf ein Vorbild für die Frauenbewegung, weil sie mit dem ursprünglichen  Rollenschema bricht. Andere feiern das bunte und unkonventionelle Mädchen sogar als Vorläuferin des Punk. Und wiederum andere sehen in ihr einfach nur eine rotzfreche Göre und ein schlechtes Vorbild für Kinder.

Wie dem auch sei, viele Erwachsene sind mit ihr groß geworden, mit ihren Sprüchen, der Villa Kunterbunt, dem Pferd Kleiner Onkel, ihrem Affen und all den herrlichen Geschichten. Und alle lieben Pippi bis heute.

Foto: Robert Babiak / pixelio.de

 

Das Schönste im Frühling – Rhododendron-Blüten

Lieben Sie auch die wunderbare Blütezeit der Rhododendren (Plural von Rhododendron- habe ich nachgelesen!) so sehr? Ich warte schon immer im Frühling, bis es endlich soweit ist. Es ist jedesmal eine wunderbare Zeit. Für mich fast so wie die Sommer-Rosenzeit. Ich fahre und gehe täglich zur Zeit an einer großen Zahl von blühenden Sträuchern vorbei, das zeugt von der Beliebtheit dieser herrlichen Staude. Es geht also auch vielen anderen so! Da hatte ich große Lust, darüber meine Gedanken nieder zu schreiben. Es ist auch höchste Zeit, die ersten Sorten sind schon am Verblühen, aber bei meinem Nachbarn, täglich beobachtet, fängt ein riesiges Strauchgebilde von spät blühenden Rhododendren gerade an, in herrlichen lila, orange und pink Farben zu erstrahlen. Besonders schön sind die purpur und weiß geflammten Sorten. Ich schaue von meinem Balkon in den herrlichen parkähnlichen Garten des besagten Nachbarn, wo zur Zeit von Azaleen bis Rhododendren ein wahres Blütenmeer zu sehen ist.

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Zeit für eine köstliche Maibowle….

Nun sind mit dem Frühling die warmen Temperaturen gekommen.  Alles blüht und vor allem die Birken erfreuen uns mit dem jungen Grün. Gerade passend, um dem Mai zu huldigen.

Was jetzt nicht fehlen darf, ist eine Waldmeister-Bowle! Traditionell wird damit der Mai begrüßt, vor allem ist es zünftig, wenn man den Waldmeister selbst sammelt. Er wird ja auch Maikraut genannt, da er von Mitte April bis Anfang Mai mit seinen kleinen, weißen Blüten uns erfreut. Waldmeister wächst an Waldrändern, am meisten liebt er schattige Rotbuchenwälder. Aber auch in Eichennähe findet man ihn. Die Pflanze kann bis 30 cm hoch werden.

Er wird aber auch in Gärten gezogen, meine Freundin Helene gab mir vor einigen Jahren einen ganzen Bund, sie hatte eine große Fläche davon. Natürlich kann man ihn auch jetzt in Gemüsegeschäften oder auf dem Markt in Sträußchen kaufen.

In frischem Zustand duftet der Waldmeister kaum, man muss ihn, wenn er gepflückt ist, erst etwas anwelken lassen, dann entfaltet sich der typische würzige Duft. Für die Bowle nimmt man am besten nicht blühende Pflanzen deswegen.

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Mai – Monat der Liebe

Der Mai wird seit altersher der Monat der Liebe genannt. Aber zu jeder Zeit kann man diesem schönen Gefühl der Welt huldigen. Es hält Körper und Seele gesund. Wir können Liebe nicht erzwingen, wir können sie nicht kaufen, und doch ist sie das Kostbarste, das es gibt!

Viele Dichter haben sie gepriesen zu allen Zeiten. Gerade lese ich einen Ausspruch von Hermann Hesse:“ Glück ist Liebe. Wer lieben kann, ist glücklich.“ Es ist schon etwas Magisches mit der Liebe, sie lässt unsere Augen strahlen und macht uns mutig. Menschen in glücklichen Beziehungen legen sogar länger, das ist erwiesen. Darum sollte man die Liebe feiern, und zwar nicht nur, vor allem aber, im Mai, sondern jeden Tag- wann immer sie uns begegnet.

Liebe hat viele Gesichter, so hat ein schlauer Autor herausgefunden: Sie steht für Geborgenheit, Zärtlichkeit, Dankbarkeit, Verbundenheit, Leidenschaft, Sehnsucht und Treue.

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