Vor 55 Jahren – man glaubt es kaum – ist der erste Asterix-Comic erschienen. Es waren nur zwei Seiten in einer Jugendzeitschrift. Noch heute sind Asterix und Obelix, das unschlagbare Gespann, allgegenwärtig. Heiß geliebt von Generationen, mich selbst mit eingeschlossen! Die Bände findet man in jeder Buchhandlung, meist auch in den Bahnhofsbuchhandlungen. Im Fernsehen werden die wunderschönen Zeichentrickfilme oft wiederholt. Ebenso die Spielfilme, die man mit Starbesetzung gedreht hat.
Weltweit wurden mehr als 230 Millionen der 35 Asterix-Bände verkauft. Übersetzt wurden sie in viel Sprachen und Dialekte. Die beiden Schöpfer der pfiffigen Gallier – Albert Uderzo und René Goscinny – sind damit die erfolgreichsten Autoren Frankreichs.
Man kann sich in den Büchern herrlich in die Abenteuer reinversetzen, die Asterix, der Intelligente, und sein Freund Obelix, der gemütliche Dicke (den man aber nicht dick nennen darf!) erleben. Es geht die Sage, dass man seltsamerweise einen Heißhunger auf Wildschwein, der Lieblingsspeise der Gallier, entwickelt. Obwohl man gar keine Ahnung hat, wie das schmeckt.
Das beste ist, dass man bei Asterix auch etwas über Geschichte lernen kann. Was so 50 Jahre vor Christi Geburt nur ein paar hundert Kilometer von uns entfernt passiert ist. Vor allem über Cäsar, den römischen Feldherrn, der vieles, auch Frankreich erobert hat. Er war so berühmt, dass man seinen Namen in Deutschland zu „Kaiser“ und in Russland zu „Zar“ abgewandelt hat. Aber nur an dem kleinen Dorf der Gallier hat sich Cäsar die Zähne ausgebissen. Vor allem weil der Druide Miraculix die Dorfbewohner mit einem Zaubertrank versorgt hat. Der hat sie unbesiegbar gemacht. Leider findet man das Rezept in keinem Geschichtsbuch!
Übrigens kommt der Name Asterix von dem Sternchenzeichen, das Asterisk heißt. Es befindet sich rechts oben auf der Computertastatur:*. Das -ix, mit dem fast alle Namen der Gallier enden – Verleihnix, Troubadix, Majestix, sogar der treue Hund Idefix – haben sich die Autoren von den Namen der gallischen Könige geliehen. Beispielsweise von Vercingetorix, der von Cäsars Legionen fürchterlich verprügelt wurde. Was den meisten nicht bekannt ist, in den Bänden mit gerader Zahl bleibt Asterix im Dorf, in denen mit ungerader Zahl begibt er sich mit Obelix auf Reisen.
Übrigens gibt es sogar ein Supermann-Heft aus dem Jahre 1986, in dem der amerikanische Held zurück durch die Zeit reist – zu einem Dorf mit Galliern. Leider trifft er dabei nicht auf Obelix. Noch eine Info: Die Abenteuer des Asterix, Band 1 – 35, sind in deutscher Sprache bei der Egmont Ehapa Media GmbH und der Egmont Comic Collection erschienen. Der aktuelle Band ist „Asterix bei den Pikten“.
Weiterhin wünsche ich Euch und mir viel Spaß bei den beliebten Helden!
Foto: sanjos / pixelio.de

Geschrieben von Eva
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Vieles spricht jetzt noch für eine Reise in den südfranzösischen Herbst, vor allem die Ruhe. Wenn die Saison austrudelt und die Touristenströme weg sind, lässt es sich bei dem noch milden Wetter gut aushalten. Die ideale Reisezeit geht noch bis in den November. Nur, wenn in Frankreich Herbstferien sind – vom 19. Oktober bis 2.November – wird es nochmal lebhaft. Die deutlich niedrigeren Übernachtungspreise sind ein Anziehungspunkt, nur die Schiffstickets haben weiterhin unveränderte Preise. Die freie Wahl bei Parkplätzen, Cafè-Logenplätzen, Barhockern sind auch sehr angenehm. In der herbstlichen Camargue lässt sich das Typische der Region viel entspannter erleben. Hier, wo die Rhone zu einem Delta verzweigt, ins Mittelmeer fließt. Von den rosa Flamingos sind zwar schon viel ins Winterquartier geflogen, aber beispielsweise in den Salzgärten von Aigues-Morte bekommen die Besucher noch viele Vögel zu sehen. Sie verharren in den Verdunstungsbecken der Saline. Jetzt im Herbst ist die Ernte der Salzplatten zwar abgeschlossen, doch die hoch aufgetürmten weißen Berge, die auf den Abtransport warten, sind ein imposanter Anblick.
Da gab es eine bemerkenswerte Studie des King`s Colleges in London, die Kindermalereien untersuchte. Die schönen Krikel-Krakel von Strichmännchen oder was kleine Kinder so zeichnen, sollen Hinweise auf die spätere Intelligenz geben!
Es ist nun in allen Medien bekannt gemacht worden, dass keiner vergisst, die Uhr umzustellen. In der Nacht vom 25. zum 26. Oktober 2014 werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. So laufe ich, da keine Funkuhr da ist, von Raum zu Raum und stelle die Uhren um. Dann kommt noch das Handy, die Uhr im Auto usw. usw.
Wer hätte das gedacht, der allseits geliebte, zeitlos elegante Trenchcoat wird 100 Jahre alt! Er begleitet uns gerade jetzt im Herbst, ist das optimale Kleidungsstück für Regentage und hält auch die Kälte fern.
Für Gartenbesitzer naht jetzt der Endspurt, denn die kalte Jahreszeit kündigt sich an. Nach den unwahrscheinlich schönen Sonnentagen ist es nun herbstlich stürmisch. Beete, Rasen und Gehölze müssen auf den Winter vorbereitet werden. Das klingt nach viel Arbeit, aber keine Sorge, im Oktober und November bleibt schon noch Zeit für die wichtigsten Herbstarbeiten im Garten.
Es ist ja wirklich allgemein bekannt, dass die Deutschen Autonarren sind. So ein Auto wird ausgeguckt, wenn man das Wunschauto dann hat, wird es gehegt und gepflegt. Da sieht man vor allem die Herren der Schöpfung am Wochenende liebevoll das gute Stück säubern und polieren.