Was habe ich vor einigen Tagen im Fernsehen mitgekriegt: Viele Menschen meinen, sie müssten immer und überall erreichbar sein, machen sich abhängig von Handy, Smartphones usw. Es begegnet einem doch überall inzwischen, fast jeder ist mit diesen Dingen jederzeit beschäftigt, scheint es. Da schrieb sogar einer in der Zeitung, dass das sogar als schick gilt. Aber das hat vor allem mit der Veränderung der Gesellschaft zu tun, mit dem Leistungsdruck im Beruf. Es ist eine Schraube ohne Ende.
Da gab es dazu eine Umfrage des Hightech-Verbandes Bitkom, die ergab, dass 88 Prozent aller Berufstätigen außerhalb der regulären Arbeitszeit ansprechbar sind. Ein Drittel gab an, dass sie jederzeit für den Arbeitgeber zu sprechen sind. Andere Zahlen besagen, dass 50 Prozent der Berufstätigen ständig sozusagen im Stand-by sind.
Das hat jetzt auch die Bundesarbeitsministerin von der Leyen veranlaßt, Stellung dazu zu nehmen, dass es so nicht geht. Sie sagte vor der Presse, dass „klare Regeln“ geschaffen werden müssten, wie Mitarbeiter zu erreichen sein müssten. Im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes müsse der Einsatz von Diensthandys beschränkt werden. Es ginge ja auch um die Gesundheit der Mitarbeiter, die nicht mal ihre Freizeit genießen dürfen.

Geschrieben von Eva
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