Sind wir eine Wegwerfgesellschaft?

Wieder gab es eine Studie des Verbraucherministeriums, die mich aufs neue sehr erschrocken gemacht hat. (Ich hatte schon mal darüber geschrieben). Demnach landen in deutschen Privathaushalten jährlich 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll!! Vor allem werden auch Lebensmittel weggeworfen, die durchaus noch genießbar wären. Pro Kopf hat man errechnet, sind das 235 Euro an Speisen, die vernichtet werden. Das müsste wirklich nicht sein.

Da wurde von den Verbraucherzentralen auch wieder eine ganze Reihe von Aufklärungen und Tipps bekanntgegeben. Einige habe ich mir zum Beherzigen rausgesucht und möchte sie gern weitergeben:

Wenn es um das Mindesthaltbarkeitsdatum geht, sind viele Lebensmittel auch danach noch genießbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird nach Angaben der Fachleute vom Hersteller festgelegt. Es markiert den Zeitraum, in dem er dafür garantiert, dass verpackte und ungeöffnete Lebensmittel bei sachgerechter Lagrung alle Eigenschaften wie Geruch, Geschmack und Nährwert noch haben und genießbar sind.Sind Produkte kürzlich abgelaufen, raten die Experten, aber das weiß eigentlich die Hausfrau auch, sollten sie nach Veränderungen untersucht werden. Also, Verfärbungen, Schimmel, unangenehmer Geruch, dann sollten sie natürlich gleich weg.

Das Verfallsdatum ist da was anderes, das ist keineswegs flexibel. Nach Ablauf darf dieses Produkt weder verkauft noch gegessen werden. Meist ist das bei abgepacktem Fleisch wie Hack oder bei Bratwurst der Fall. Sie müssen sowieso kühl bei unter sieben Grad gelagert werden. Aber egal wie, die sollten nicht länger aufbewahrt werden.

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Andere Länder, andere Sitten – was für Reisende wichtig wäre

Wer hat es nicht schon mal erlebt auf Reisen, dass unsere Sitten und Umgangsformen woanders gar nicht angebracht sind oder andere Bedeutungen haben. Selbst im Zeichen der Globalisierung gibt es halt andere Kulturkreise. Da kann man leicht ins Fettnäpfchen treten.

Leider habe ich oft auf Reisen Landsleute getroffen, die der festen Überzeugung waren, sie machen es allein richtig. Aber auch, dass muss man der Ordnung halber sagen, Reisende aus anderen Nationen. Die meisten machen sich nämlich gar keine Gedanken darüber, dass andere Völker sich eben anders benehmen.

Da gibt es sogar zahlreiche Bücher, sogar einen Auslands-Knigge, der natürlich nicht den Reiseführer ersetzt, aber doch gute Tipps gibt, das wäre von Susanne Rohner, beispielsweise, 3.95 Euro. Sie habe, so las ich, bei ihren Recherchen allerhand entdeckt, was man einfach so nicht weiss. Allgemeine Regeln gibt es naturgemäß nicht, nur eine Äußerung fand ich sehr gut, die ich immer verinnerlicht habe auf meinen Reisen. Es gäbe kein Land der Welt, so sich die Bewohner nicht freuen würden, wenn man wenigstens Bitte, Danke, Guten Tag in ihrer Sprache versuchen würde. Dann ist schon der erste Kontakt ein guter.

Dann las ich, dass es sogar interkulturelle Trainer gibt, die Reisende auf fremde Kulturen vorbereiten, meist im Auftrag einer Gesellschaft oder Stiftung. Da wird zu Recht geraten, sich mal in ein Cafè zu setzen und die Menschen zu beobachten. Dann einfach höflich fragen, wie macht Ihr dieses oder das.

Mit der Religion ist das auch so eine Sache, viele Reiseführer raten dazu, Fragen dazu und auch zu der Politik des Landes zu umschiffen. Was unbedingt eingehalten werden muss, ist die Kleiderordnung im Islam. Dann noch dazu, eine gläubige Muslima darf beispielsweise einem fremden Mann nicht die Hand reichen. Oder Kubaner erwähnen beim Gespräch nicht den Namen Fidel Castros, sondern machen mit der Hand eine Geste, die seinen Bart meint. Das hat wohl auch mit dem staatlichen Geheimdienst zu tun.

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Reiseziele – wo Schlafen was kostet!

Wie jedes Jahr, so gab es auch für Übernachtungspreise eine Umfrage. Das Hotelbuchungsportal hotel.com hat weltweit die Übernachtungspreise für 2011 verglichen. Es wurde auch jeweils die Differenz von 2010 zu 2011 dazu veröffentlicht. Das ist, wer es genau wissen möchte, wie immer im Internet abzurufen. Es wurde ein Hotelindex erstellt, dafür wurden 142.000 Hotels in 96 Reiszielen getestet.

Ich habe mal die ersten 20 Plätze herausgesucht. Es geht da um die durchschnittlichen Übernachtungspreise, natürlich kann man in Luxushotels und -Suiten wahnsinnig viel Geld bezahlen, wer es kann und möchte.

Also, das Ranking sagt folgendes: 1. Maskat, Oman – 244 Euro, 2. Capri, Italien – 207 Euro, 3. New York City – 177 Euro, 4. Genf, Schweiz – 173 Euro, 5. Moskau, Russland – 166 Euro, 6. Amalfi, Italien – 165 Euro, 7. Zürich, Schweiz – 155 Euro, 8. Monte Carlo, Monaco – 145 Euro, 9. Boston, USA – 143 Euro, 10. Sao Paulo, Brasilien – 139 Euro, 11. Singapur – 138 Euro, 12. Hongkong – 137 Euro, 13. London, Großbritannien – 136 Euro, 14. Doha, Katar – 136 Euro, 15. Venedig, Italien – 132 Euro, 16. Dubai – 131 Euro, 17. Stockholm, Schweden – 129 Euro, 18. Palo Alto, USA – 127 Euro, 19. Washington D.C. – 126 Euro, 20. Perth, Australien – 125 Euro.

Am billigsten übernachtet man in Pnom Penh, Kambodscha – 44 Euro.

Die deutschen Städte sind mit Frankfurt auf Rang 52 – 95 Euro und mit Berlin, Rang 74 – 76 Euro vertreten.

Dann kann man nur sagen, gute Reise und schlafen Sie gut!

Foto: Marianne J. / pixelio.de

Die Sonne im Glas – Orangensaft

Was gibt es Schöneres zu einem Frühstück, besonders zum Sonntagsfrühstück, als ein Glas Orangensaft. Bei mir darf das einfach nicht fehlen. Besonders sonntags, wenn die Familie Zeit hat, ausgiebig zu frühstücken, muss es einfach sein.

Das allerbeste ist natürlich, wenn der Saft frisch gepresst auf den Tisch kommt. Wenn dafür aber doch die Zeit oder die Lust fehlt, greift man natürlich auf die Angebote zurück, die für Orangensäfte mannigfaltig da sind. Da habe ich neulich ein sogenanntes Saft-Lexikon entdeckt. Im Auftrag einer Zeitschrift hat eine Familie Säfte getestet. Vor allem weiß ich jetzt, was die diversen Bezeichnungen auf den Packungen bedeuten und was dahinter steckt.

Direktsaft: Er ist das, was man sich eigentlich vorstellt, also die Flüssigkeit, die man beim Entsaften gewinnt. Dabei werden die Früchte im Ursprungsland gepresst, evtl. wird noch das Fruchtfleisch abgetrennt. Dann kurzzeitig pasteurisiert, also erhitzt. Der Saft wird zu riesigen Saftwürfeln gefroren, dann verschifft und beim Abfüller wieder aufgetaut. Dadurch ist es natürlich möglichst naturrein. (Ich muss sagen, dass mir das völlig neu war, wieder was gelernt!).

Aus Orangensaft-Konzentrat: Nach dem Pressen im Ursprungsland wird der Saft komplett aufgeteilt – in Saft, Fruchtfleisch und Aroma. Also werden dem Saft die fruchteigenen Aromen entzogen. Dann wird auch noch vom Saft der größte Teil des Wassers abgetrennt. Das ganze ergibt ein geschmackloses Konzentrat, das nun gefroren verschifft wird. Der Hersteller tut das nun auf und fügt wieder Wasser und Orangenaroma hinzu. Da kommt nun ein Getränk heraus, das immer gleich und oft nach Standard-Aroma schmeckt, egal wie die Ernte war. Steht auf einer Packung einfach nur „Saft“ drauf, ist das meist auch ein Produkt aus Konzentrat. (Auch das war mir neu, hört sich nicht so prickelnd an für mich!).

Ohne Zuckerzusatz: Das klingt ja recht gut, ist aber, wie ich gelesen habe, eigentlich Norm. Es darf auf allem, wo Saft draufsteht, sowieso kein zusätzlicher Zucker enthalten sein, das ist gesetzlich festgelegt.

Orangensaft hat übrigens von Natur aus eine ganze Menge Zucker, 9 Gramm pro 100 Milliliter. Das merkt man allerdings kaum, da auch viel Fruchtsäure drin ist. Da las ich auch einen guten Vergleich: Cola enthält nur wenig mehr vom süßen Stoff, ganze 11 Gramm pro 100 Milliliter.

Da würde ich sagen, egal, wo Ihr drauf zurückgreift, wohl bekomm`s und einen schönen Tagesbeginn!

Foto: birgitH / pixelio.de

Wo der Pfeffer wächst – aber es gibt auch andere Exoten

Gewürze sind das A und O des Kochens und machen aus dem einfachsten Essen was Gutes. Das ist nicht nur bei Köchen eine alte Weisheit. Beispielsweise der Pfeffer, nicht wegzudenken bei fast allen Speisen. Aber da habe ich bei einer indischen Freundin Gewürze entdeckt, die ich teilweise nicht kannte. Ich esse sehr gerne bei ihr ab und zu und bin immer begierig, was sie in einer riesengroßen Schublade für Gewürze hat. (Übrigens sind viele auch für die Gesundheit sehr bekömmlich). Ich habe mich über einige dann auch schlau gemacht und möchte das gern als Tipp weitergeben.

Wo fange ich bei meinen Funden an? Am besten dem ABC nach: Asofoetida. War mir vorher nicht bekannt. Manche mäkeln über den Geruch, aber der Geschmack wird sehr geschätzt. Das Aroma erinnert an eingelegten Knoblauch. Es sollte wegen des Geruches in einem fest verschlossenen Behälter aufbewahrt werden. In gekochter Form sind sowohl Geruch wie Geschmack aber viel milder. In Öl gebraten schmeckt es nach Zwiebeln. Es soll die Verdaulichkeit von Bohnengerichten erhöhen. Das Gewürz gibt es in Asia-Shops oder auch bei Online-Händlern.

Bockshornklee: Das Gewürz ist nicht so selten, kommt in vielen Curry-Mischungen vor. In Südtirol ist es beispielsweise bekannt zum Würzen von Käse und Brot. Der würzige Geruch erinnert an frisch geerntetes Heu, der Geschmack an Liebstöckel. Damit Bockshornklee sein volles Aroma entfalten kann, sollte er mitgekocht werden. Gibt es in Reformhäusern, Bioläden, Asia-Shops und beim Gewürzhändler.

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Was es nicht alles gibt – Tricks und Folgen

Was ganz Interessantes fiel mir neulich in die Hände. Das wollte ich doch mal weitergeben. Manches davon ist uns allen schon mal vorgekommen. Manchmal haben wir nicht darauf geachtet, manchmal haben wir uns geärgert. Nun sind mal so verschiedene Dinge aus rechtlicher Sicht betrachtet worden.

Da fange ich mal mit was an, wo ich nie draufgekommen wäre. Ich habe es auch als Bild gewählt: Geld aus Glücksbrunnen. Wir kennen alle die Stätten, wo es Tradition ist, meist rückwärts über die Schulter, Geld einzuwerfen. Damit man wiederkommt oder eben Glück hat. Das gibt es nicht nur an der Fontana de Trevi in Rom, an Schlössern, Burgen, Denkmälern usw. Da machen sich manche auf, um die Münzen rauszuholen. Das sei an sich nicht strafbar, so heißt es, da die Münzen ja „herrenlos“ sind. Allerdings sind sie auf irgendjemandes Territorium reingeworfen worden, der ja eigentlich dann ein Recht darauf anmelden könne! Da könnte es eine Geldbusse von zehn bis 15 Euro geben!

Gefundes Geld. Wenn es etwa in die eigene Tasche gesteckt wird, ist es eine Fundunterschlagung, zu Recht. Je nach Wert wird dann, wenn man erwischt wird, eine Geldstrafe von bis zu 50 Tagessätzen fällig (bei Ersttätern, wohlgemerkt). Da wurde ein interessantes Urteil des Bundesgerichtshofes als Beispiel genannt (VIII ZR 379/86). Wer etwa in einem Kaufhaus Geld findet und es ehrlicherweise abgibt, hat keinen Anspruch auf Finderlohn. Falls sich der Verlierer nicht meldet, geht es ins Eigentum des Kaufhauses über.

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Die Welt – aus Kindersicht

Die Großen – also die Erwachsenen -machen sich oft zu wenig Gedanken, was eigentlich Kinder über die Probleme und Geschehnisse der Welt denken. Vor allem auch, was sie aus ihrer Perspektive heraus fühlen.

Wie schon 2006, so gab es auch hierüber eine Umfrage von ELTERN family (übrigens ist die Ausgabe der Zeitschrift auch seit 14.3. im Handel). Dabei wurden 714 Kinder in Deutschland zwischen sechs und zwölf Jahren nach ihrer Meinung, ihren Wünschen und Ansichten befragt.

Dabei ist sehr interessant, was dabei heraus gekommen ist. Hier einige Meinungen: 93 Prozent der Kinder wünschen sich für die Zukunft Gesundheit, später mal ein Haus mit Garten, viel Geld und – man staune – alt zu werden. Was mich sehr berührt hat, viele Kinder wünschen sich, „dass die Reichen den Armen etwas abgeben!“

Zum Thema Schule sagten 77 Prozent, dass die gern zur Schule gehen. Allerdings meint auch fast die Hälfte, dass sie zu viel lernen müssten. Originalton: “ Vor lauter Lernen habe ich kaum noch Zeit für Freunde und andere Dinge.“

69 Prozent sind sich sehr bewusst, dass ein großes Thema die Schützung der Umwelt ist. Dabei bemängeln sie, dass die „Großen“, also die Erwachsenen, die was zu sagen haben, zu wenig dafür tun. Auch um die Tierwelt kümmerten sie sich zu wenig, so die Besorgnis der Kinder (zu Recht, meine ich).

68 Prozent sind sehr wohl auch an der Politik interessiert! Dabei fällt ihnen auf, so sagen sie, dass die Politiker immer ankündigten, den Menschen helfen zu wollen, es aber nicht tun!

Das gibt uns doch zu denken! Es ist durchaus so, dass Kinder helle sind im Denken und ihre Meinung sehr wohl darlegen können!

Foto: ranunkelingelb / pixelio.de

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