Natürlich schön – Cremes im Test

Gerade jetzt im Winter ist Gesichtspflege mit guten Produkten besonders wichtig. Nicht allein die rauhe Luft draußen setzt der Haut zu, auch die oft trockene Luft in manchmal überheizten Räumen tut nicht gut. Dann natürlich der Wechsel von einem ins andere.

Viele Frauen greifen inzwischen zu Pflegeprodukten mit möglichst natürlichen Inhaltsstoffen (nicht nur im Winter). Um festzustellen, ob die „Öko-Cremes“ halten, was sie versprechen, hat die Stiftung Warentest zehn Produkte – darunter zwei Männercremes! – getestet. Der Test ergab, dass Naturkosmetik-Cremes genau so viel Pflege bieten wie die herkömmlichen Cremes. Auch bei der Hautverträglichkeit gibt es keine Probleme.

Bei den Tests erreichten von acht Cremes fünf die Note „gut“. Sieger nach Punkten wurde das teuerste getestete Produkt: „Aloe vera Creme medium“ von Santaverde. Davon kosten 10 ml 7 Euro. Aber der Preishit ist die günstigste Creme und dabei fast genau so gut! Von „Alverde Tagescreme Olive Sonnenblume“ kostet die gleiche Menge 59 ct.!!

Auch die beiden getesteten Feuchtigkeitscremes speziell für Männerhaut kamen sehr an: „Lavara Men Care“ mit 10 ml für 2,32 Euro und „“Weleda“ mit 2,98 Euro erhielten die Note „gut“.

So lobenswert eine Kosmetik aus natürlichen Stoffen ist, eben durch den Verzicht auf synthetische Konservierungsstoffe sind manche Naturprodukte empfindlich für Keimbefall. Drei Produkte bekamen deswegen Punktabzug.

Fazit: Naturkosmetik ist sehr zu empfehlen, aber man sollte sehr achtsam damit umgehen.

Wer genau nachlesen möchte, kann das im  Heft „test“ 12/2010 tun oder ins Internet schauen: Stiftung Warentest

Zimmerpflanzen im Ruhestand

Jetzt im Winter ist für unsere Zimmerpflanzen eine schwere Zeit. Da die Tage kürzer und die Sonne seltener ist, dringt nur noch wenig Licht zu den Pflanzen. Man kann natürlich spezielle Pflanzenlampen anbringen, da sollte man sich im Fachgeschäft beraten lassen. Stehen Pflanzen im Zimmer zu warm und zu dunkel, versuchen sie trotzdem weiter zu wachsen. Man sieht dies an den langen, hellgrünen Trieben bei manchen Pflanzen. Die Energie entnehmen dazu entnehmen sie den Reserven älterer Blätter. Das ist der Grund, warum viele gelb und braun werden und abfallen.Ich stelle das bei meinem Gummibaum sowie einer Birkenfeige verstärkt fest. Experten raten zu einer gewissen Wachstumsruhe. Das kann vor allem durch mäßige Temperaturabsenkung erreicht werden, auch sollte weniger gegossen werden, nur noch alle paar Tage.

Birkenfeigen behalten die Blätter bei 18 Grad Celsius, während Kakteen und andere Dickblattgewächse am besten bei sieben bis zehn Grad ruhen. In dieser Ruhephase benötigen sie auch keine Düngung. Lediglich blühende Pflanzen sollten alle zwei bis drei Wochen schwach gedüngt werden. Ab Anfang März kann wieder regelmäßig gedüngt werden. Dann sind ja auch die Lichtverhältnisse und damit die Wachstumsbedingungen wieder besser.

Bei Hydropflanzen sollte der Wasserstand höchstens auf „Minimum“ oder knapp darüber stehen. Bei zu hohem Wasserstand kommt es schnell zu faulen Wurzeln.

Dann noch eine Empfehlung des Zentralverbandes Gartenbau in Bonn: Primeln sind robust und unkompliziert, wenn sie einen kühlen Platz am Fenster haben. Ich war erstaunt, das zu lesen, da ich immer Schwierigkeiten habe, Primeln in Töpfen oder Körbchen drinnen am Leben zu halten. Man bekommt ja jetzt oft Primeln zu verschiedenen Anlässen geschenkt. Becherprimel und Fliederprimel eignen sich gut, auch die schönen farbigen Aschenblumen. Alte Sorten wachsen wie ein Biedermeierstrauß, neue Formen bauen sich lockerer auf. Auch die unverwüstlichen Pantoffelblumen mögen den Platz auf der Fensterbank.

Winterstille – Winterfreude

Zwei interessante Dinge vom Winter habe ich heute entdeckt, die ich gern weitergeben möchte. Zum ersten, wir haben ja reichlich Schnee gehabt. Das Schöne, es gab wunderbare Winterlandschaften zu entdecken. Wie zauberhaft ist es, wenn sich die Schneedecke über Wald und Flur legt. Haben Sie nicht auch oft bei einem Winterspaziergang die herrlichen Ausblicke genossen und dabei gedacht, wie still das alles ist? Als wenn sich Watte über alles gelegt hätte! So eine Stille kann sich sehr beruhigend auf die Seele auswirken.

Aber jetzt erst habe ich erfahren, woher diese Stille kommt, wenn man es einmal wissenschaftlich und nicht romantisch betrachtet!  Die Schneedecke besteht nämlich zu 90 Prozent aus Luft, so werden Schallwellen nur zu einem kleinen Teil reflektiert. Die anderen werden von den Luftlöchern im Schnee verschluckt!

Das zweite, ich habe meine Liebe zu Christrosen aufgefrischt. Lange hatte ich eine im Garten und habe mich jedes Jahr wieder auf die Blüte gefreut. Mitten in den grauen und kalten Tagen inmitten von eisigem Schnee erstrahlen diese weißen Blumen, gepaart mit tiefgrüner Lebendigkeit. Sie sind von einer einfachen, aber wunderbaren Schönheit.

weiter lesen »

Winter im Garten- Garten im Winter

Durch den vielen Schnee in den letzten Wochen waren nicht nur Gartenfreunde, wir alle, sehr beeinträchtigt. Dabei sollte man sich durchaus aufmachen, auch mal im Garten nach dem Rechten zu sehen. Was eigentlich logisch ist, ich aber auch nicht bedacht habe, die hohe Schneedecke ist für die Pflanzen durchaus gut. Es ist ein guter Frostschutz. Aber die hohe Schneelast kann auch im Garten Äste brechen oder Gehölze auseinander drücken. Da ist es gut, mit Besen oder langen Stangen Bäume vom Schnee befreien. Die armen Vögel sind jetzt auch auf der Suche nach Futter. Unter dem Schnee ist nicht leicht an Insekten, Beeren usw. ranzukommen. Man soll die Vögel nicht übermäßig füttern, also nicht bis ins Frühjahr hinein. Aber jetzt ist es doch gut. Sie werden sehen, welche Vielfalt da heranschwirrt, wenn ein Futterhäuschen aufgestellt ist. Auch las ich einen gärtnerischen Rat, dass man bestimmte Ziergehölze im Garten anpflanzen kann, die bis in den Winter Früchte tragen, z. B. Wildrosen wegen der Hagebutten, Schlehe, Weißddorn, Vogelbeeren.

Übrigens, falls der Weihnachtsbaum noch nicht im Müll ist, für den Garten ist er gut zu gebrauchen. Tannenzweige sind ideal, um Pflanzen im Garten, auf dem Balkon und auf der Terrasse abzudecken. Für Februar und März ist es wichtig, wenn die Sonne schon stärker ist, aber nachts noch Frost kommt. Es ist ja nicht aufwendig, die Zweige locker auch über Stiefmütterchen, Primeln oder Buchsbaum zu decken. Selbst Rosen bekommen ein Bündel Zweige gut, dass die Veredlungsstelle umhüllt.

weiter lesen »

The same as every year – gute Vorsätze

Die guten Vorsätze gehören zum Jahreswechsel wie das Feuerwerk. Wer nimmt sich nicht allerhand Gutes vor, vor allem natürlich endlich die Diät, mit dem Rauchen aufhören, langsamer fahren, Sport treiben, nicht wahllos einkaufen, mehr Zeit mit der Familie. Die Liste ist lang. Mancher weiß natürlich schon im stillen, dass er es wieder nicht schafft, aber es ist ein schönes Gefühl, es sich vorzunehmen.

Auch dazu gab es eine Umfrage einer großen Krankenkass, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa durchführte. Diese wurde in Nordrhein-Westfalen gemacht, aber ich denke, dass sie durchaus als representativ für alle gelten könnte. Es ist sehr aufschlussreich, was dabei herausgekommen ist:

59 Prozent wollen möglichst Stress vermeiden, 54 Prozent wollen Familie und Freunde wichtiger nehmen, das sind überraschende zehn Punkte mehr als im Vorjahr. Ein gesünderes Leben wollen 51 Prozent führen, also mehr Sport treiben. 47 Prozent wollen endlich mal mehr Zeit für sich selbst haben. 45 Prozent wollen sich gesünder ernähren. Da die Deutschen immer dicker werden, ist das ein guter Vorsatz. Jeder Dritte will sich vornehmen, abzunehmen. Weniger Alkohol trinken wollen 16 Prozent, das Rauchen aufgeben wollen neun Prozent.

Mit den beiden letzten Werten sind die Gesundheitsexperten allerdings nicht zufrieden. Beispielsweise hatten im letzten Jahr noch 14 Prozent vor, das Rauchen aufzugeben. Gerade was Nikotin und Alkohol angeht, gäbe es bei der Gesundheitsaufklärung noch großen Handlungsbedarf, so die Krankenkasse. Gerade was die Jugendlichen angeht, würden sie einen Schwerpunkt setzen. Das kann ich aus eigener Ansicht nur begrüßen. Mit Erschrecken habe ich in den Medien verfolgt, wie dieses Problem zugenommen hat. Das „Komasaufen“ ist inzwischen so populär, gilt als cool, das ist schon sehr bedenklich.

Da ist nur zu hoffen, dass es möglichst vielen Menschen gelingt, ihre guten Vorsätze auch einzuhalten. Natürlich hat man auch dazu Umfragewerte: Ein Fünftel kapituliert bereits nach einem Monat, 18 Prozent halten zwei bis drei Monate durch. Immerhin 48 Prozent halten länger durch. Das gilt für NRW. Die Umfrage berichtet, dass die Brandenburger mit 60 Prozent willensstärker sind, die Menschen in Schleswig-Holstein mit 59 Prozent. Schlusslicht in der Tabelle ist Sachsen mit 37 Prozent.

Da bleibt nur zu wünschen (ich wünsche es mir auch selbst – like every year) dass es dieses Mal gelingt, was man sich vorgenommen hat.

Auf ein gutes   2 0 1 1.

Wie soll unser Kind heißen ?

Wie jedes Jahr, wurde auch zum Jahresende 2010 eine Umfrage gestartet, die die beliebtesten Vornamen für Neugeborene feststellen sollte. Es ist schon interessant, zu verfolgen, wie sich so im Laufe der Zeit die Geschmäcker ändern. Manchmal ist es einfach ein Trend, wo Film, Literatur oder ein Modetrend eine Rolle spielt.

Diesmal waren die Spitzenreiter der Deutschen gleich denen von 2009. Und so sieht die Beliebtheitsskala aus:

1. Leon /Mia, 2. Lucas / Hannah, 3. Ben /Lena, 4. Finn / Lea, 5. Jonas / Emma.

Schön ist, dass in den letzten Jahren auch „alte“ Vornamen wieder zu Ehren kamen, sie Emma. Ich kenne auch Paul, Matthias, Anna usw.

Wie auch immer Sie sich entscheiden, falls es gerade in Frage kommt, es wird schon der schönste Name ausgesucht, da bin ich sicher.

Woher kommt das Glück?

Auch hierzu, wie für alles, gab es eine Umfrage des Max-Planck-Institutes Berlin. Zwischen 2004 und 2008 haben die Wissenschaftler mehr als 60 000 Fragebögen ausgewertet, die an Bundesbürger verteilt worden waren. Das Ergebnis ist so, dass Glücklichsein keine Frage der Verlagung ist, also nicht in den Genen liegt, sondern im sozialen Umfeld. Das hat oft einen größeren Einfluß auf auf das Lebensglück als der Charakter. Hätten Sie`s gedacht? Eigentlich ganz logisch!

Für eine dauerhafte Zufriedenheit seien ein gesunder Lebensstil oder/und der richtige Partner wichtiger als die genetische Veranlagung eines Menschen, sagen die Psychologen. Frauen sind demnach mit einem Partner, den die Familie nicht mag, unglücklicher als ohne Mann. Auch Religion und regelmäßiger Sport spielt eine Rolle, ob man sich wohlfühlt.

Was sagt uns das? Am besten für sich selbst beherzigen und das Beste drausmachen. Das ist ein guter Vorsatz für das neue Jahr, finden Sie nicht auch?

 In dem Sinne einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches  2 0 1 1 .

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss