Geschenke – wohin mit denen, die nicht gefallen?

Auch hierfür sah ich zufällig eine Umfrage in den Printmedien. Es ist Euch sicher auch schon mal (oder oft) so gegangen, dass man nicht nur die „Geschenke der Herzen“, wie sich so schön ausdrücken lässt, unter dem Weihnachtsbaum findet. (Das gilt eigentlich auch für alle anderen Anlässe, Geschenke zu bekommen).

Dann steht man vor dem Problem, was damit tun? Die Umfrage von „twenga.de“ hat unter den deutschen Verbrauchern ermittelt, was sie mit ungeliebten Gaben machen: (Mehrfachnennungen waren möglich).

Trotzdem behalten:                                   52 Prozent

Weiterverschenken:                                   28 Prozent

Umtauschen:                                                20 Prozent

Verkaufen:                                                     25 Prozent

Spenden:                                                          6 Prozent

Wegwerfen:                                                     5 Prozent

Gar nicht annehmen:                                    2 Prozent

Ihr habt übrigens sicher schon mal den Run auf die Geschäfte nach den Feiertagen erlebt, zum Umtauschen usw. Es gibt in vielen Städten regelrechte Umtauschbörsen, als Veranstaltung aufgezogen.

Würzige Weihnachts-Wildgerichte

In meiner Familie kamen von jeher Vögel auf den Tisch zu Weihnachten, meine Mutter züchtete Enten und Gänse, die sie sehr lecker zubereitete. Ich bevorzuge Wildgerichte. Früher wurde eine Rehkeule bestellt, die aber viel zu viel war. Heute gibt es so viele hervorragende Rezepte jeder Art für Wildgerichte jeder Art.

Ich las heute ein treffendes Bonmot in einer Zeitschrift über Wildfleisch: “ Die Jagd dient der Hege und Pflege des Wildes – und der des Genießers“. Gerade vor Weihnachten ist Wildfleisch sehr begehrt und sollte vorbestellt werden. An meinem Wohnort bietet beispielsweise das örtliche Forstamt einen Verkaufstag für Wildfleisch an. Am besten hat es da meine Kusine Rosel, deren Mann Uwe Hobby-Jäger ist und schon frühzeitig für den Weihnachtsbraten sorgt. Wie ich hörte, sind Probleme beim Nachschub speziell von Wildschweinfleisch nicht zu erwarten, es kam sogar zu einem Überangebot. Grund ist eine Überpopulation, da waren sogar enorme Wildschäden von Wildschweinen zu vermelden: Umgegrabene Felder, zerwühlte Rabatten, ruinierte Jungpflanzen und mehr.

Wildfleisch ist eine Delikatesse für den, der den kräftigen Geschmack und die dunkle Farbe des Wildbrets mag. Außerdem zählt es zu den fettarmen Fleischsorten und liefert viel blutbildendes Eisen. Man sollte nur aufpassen, dass die feinen Fasern beim Garen nicht austrocknen. Bei manchen Gerichten werden dünne Speckstreifen um das Fleisch gewickelt, damit es beim Anbraten saftig bleibt. Altbewährt ist das Beizen, ich mache es seit vielen Jahren. Man legt das Fleisch in Buttermilch, Essig oder Rotwein ein. Das macht das Fleisch besonders zart, außerdem mildert das Einlegen den manchmal etwas strengen Wildgeschmack. Ein Tipp: Besonders gut schmecken Hirschkälber und Frischlinge. Rehe sollten zwei bis drei Jahre, Feldhasen acht Monate alt sein.

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Ein Kloß im Hals – Knödel im Test

Gerade passend zu der Zeit mit Gänsebraten und Wild kommt eine Prüfung der Stiftung Warentest. Es geht eigentlich nichts über hausgemachte Knödel, aber leider macht das mehr Aufwand.  Es wurden 31 Fertig-Produkte aus rohen , gekochten Kartoffeln und halb und halb getestet, Pulver zum Anrühren, Kochbeutelklöße, Kloßteig, tiefgekühlte Knödel. Nur 10 Produkte verdienen die Note gut.

Wenn man die Maßstäbe für hausgemachte Knödel zugrunde legt, ist natürlich kein Produkt dem gleich. Das sind also immer noch die besten. Am nächsten kamen ihnen die tiefgekühlten Miniknödel von Burgis und Klöße aus Frischkloßteig von Heichelheimer. Die ungekühlten Miniknödel waren am weitesten von den echten entfernt.

Allerdings ist die Befürchtung, dass die Fertigknödel zuviel Chemiestoffe enthalten, nicht gegeben. Alle im Test festgestellten Zusatzstoffe sind in Europa zugelassen. Auch auf andere Stoffe, z. B. Mineralölbestandteile, die offenbar aus Faltschachteln stammen, wurde geprüft. Es sei noch offen, inwieweit solche Stoffe wirken, Grenzwerte fehlen.

Wer sich genau über die Tests informieren will, das ist hier zu viel, alles aufzuschreiben, kann sich im Heft der Stiftung Wartentest 11/2010 kundig machen oder im Internet unter Stiftung Warentest.

Buchempfehlung: Ich habe ja gewußt, daß ich fliegen kann

Heute möchte ich meine angefangene Reihe fortsetzen, Euch meine Lieblingsbücher vorzustellen. Vielleicht habt Ihr ja Interesse und vor dem Fest ist es auch noch eine schöne Geschenkempfehlung.

Es sind die Erinnerungen meiner Lieblingsschauspielerin Senta Berger. Ich habe sie immer bewundert, als junges Mädchen, als aufregende Frau und nun als Dame von scheinbar nicht vergänglicher Attraktivität.

Es ist sehr schön zu lesen, ganz leicht und mit einem sagenhaften Gedächtnis schildert sie ihre Kindheit und Jugend in Wien. Auch hier die ersten mageren Jahre nach dem Krieg, aber eine wunderbare Kindheit im noch fast ländlichen Stadtviertel, das sie mit ihren geliebten Kameraden erkundete.

Ihre Jugend, Ballettschule und Schauspielschule, wo sie mit manchen später ebenfalls bekannten Schauspielern zusammen war. Ihre ersten Filmerfolge, diese Erfolge, die  sie sogar bis Hollywood führten. Begegnungen mit manchen Filmgrößen. Sehr schön ist ihre erste Begegnung mit ihrem späteren Mann Michael Verhoeven im Haus seines Vaters, dem unvergessenen Paul Verhoeven, beschrieben. Sie hörte bei einem Gespräch mit diesem nur, wie Michael sich von draußen verabschiedete.

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Salzburger Weihnachtszeit

Vor einigen Tagen sah ich eine wunderbare Musiksendung aus der Reihe „Kein schöner Land“ mit Günter Wewel: Weihnachten in Salzburg und im Salzburger Land. Das brachte mich spontan auf die Idee, etwas über einen meiner absoluten Lieblingsorte zu schreiben.

Salzburg hat dieses ganz besonders österreichische Flair, es ist nicht so groß wie Wien. Überschaubar, mit alter Tradition, überall stößt man auf seinen größten Sohn, Wolfgang Amadeus Mozart. Besonders schön ist es im Winter, es hat den schönsten Weihnachtsmarkt, den ich kenne, den Salzburger Christkindlmarkt. In Salzburg zur Weihnachtszeit spielt auch einer meiner besonderen Lieblingsfilme: „Lauras Wunschzettel“.

Durch die Sendung wurde ich auch an die Entstehung des Liedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“ erinnert, das in der Kirche von damals vorgetragen wurde. Ich habe meine Erinnerungen noch mal aufgefrischt: Der Text wurde 1816 von dem Hilfspfarrer Joseph Mohr in Mariapfarr im Lungau geschrieben. An Heiligabend 1818 führten der Arnsdorfer Dorfschullehrer und Organist Franz Gruber und Joseph Mohr in der Kirche St. Nikolaus in Oberndorf bei Salzburg das erste Mal dieses Lied auf. Viele Legenden ranken sich um die Uraufführung. Man vermutet, dass die alte Orgel nicht bespielbar war, darum haben die Schöpfer das Lied mit Gitarrenbegleitung geschaffen.

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Tiere als Geschenk – bitte gut überlegen!

 

In der Zeitung stand es und auch im Fernsehen wurde darüber gesprochen: Jedes Jahr aufs neue stehen Tiere bei Kindern auf dem Wunschzettel. Das wird oft spontan in die Wirklichkeit umgesetzt und nach den Feiertagen stellt sich heraus, dass es doch nicht so einfach ist, ein Lebewesen im Haus zu haben. Dann werden die Tierheime überrannt mit Kaninchen, Meerschweinchen, Vögeln, auch Hunden und Katzen. So ein Tier kann man ja nicht einfach umtauschen wie Kleidung oder Spiele.

Tiere brauchen nun mal Liebe und richtige Pflege und auch Zeit, die man ihm opfert. Ein Hund will Auslauf und auch Streicheleinheiten beispielsweise. Es muss die richtige Unterbringung gewährleistet sein.

Vor der Anschaffung sollte man sich gut überlegen, wie hoch der finanzielle und auch der Zeitaufwand ist. Wer kümmert sich darum, wer macht den Käfig des Kaninchens sauber, wer kümmert sich um das Katzenklo?

Meist sind es die kleineren Kinder, die von einem süßen Kuscheltier begeistert sind, aber nicht überblicken können, was damit verbunden ist. Dann bleibt es meist an der sowieso ausgelasteten Mutter hängen.

Wenn man sich wirklich entschlossen hat, ein Tier bei sich aufzunehmen, sollte man es vorher gründlich mit der Familie besprechen, wer welche Aufgaben wahrnimmt usw. Dann wäre es natürlich wunderbar, wenn man sich ein Tier aus dem Tierheim aussucht. Da tut man ein gutes Werk, die armen Tiere sind ja begierig, wieder in eine Familie zu kommen. Man sollte am besten mit der Familie zusammen zum Aussuchen gehen. Die zu vermittelnden Tiere sind alle geimpft und untersucht.

Wichtig wäre auch, darauf zu achten, dass man kein Tier aussucht, das eigentlich Gesellschaft braucht. Da sollte man sich schon erkundigen, oft kommt es vor, dass beispielsweise ein Vogel ganz einsam rumsitzt.

Also, vor dieser Weihnachtsanschaffung erst ganz auf Nummer sicher gehen!

Weihnachtspost und Pakete

 

Gerade jetzt senden sogar Leute, die sonst nichts damit am Hut haben, mit Begeisterung Weihnachtskarten, -briefe und -pakete.

Da ist es wichtig zu wissen, wann man sie aufgeben muss, damit sie noch rechtzeitig ihre Empfänger erreichen.

Ich habe nachgelesen, es wurde jetzt mehrfach in den Medien angezeigt:

Die Ablieferung muss spätestens bis 22.12. um 12 Uhr erfolgen bei Paketen und Päckchen, damit die Zustellung zum Fest noch garantiert ist. Bei Briefen und Karten reicht der 23.12. Das gilt deutschlandweit.

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