Alle Jahre wieder – der Weihnachtsbaum

718811_web_R_by_Rolf Handke_pixelio.deDa viele Leute den Weihnachtsbaum nach der Sitte anderer Länder schon jetzt aufstellen, ein paar Tipps zur Besorgung und Pflege. Alle Jahre wieder ist es dasselbe Dilemma, man frägt sich, warum das gute Stück so schnell nadelt? Da las ich ein paar gute Tipps, wie man länger was davon hat. Beispielsweise gibt es zahlreiche Anbieter, bei denen man seinen Baum ganz frisch selbst schlagen kann. Bei geschlagenen Bäumen sollte man darauf achten, dass sich die Nadeln nicht krümmen, blass oder glanzlos sind. Ein gutes Zeichen sind frische Harzspuren am Stamm und eine helle Schnittstelle. Bevor der Baum ins Wohnzimmer darf, sollte man ihn ein paar Tage draußen lassen. Ansonsten könnte er frühzeitig nadeln.

Dann noch draußen den Stamm wie eine Blume anschneiden, damit er genügend Wasser aufnehmen kann. Das Transportnetz erst entfernen, wenn der Baum im Ständer festgemacht und das Gefäß mit Wasser gefüllt ist. Nach frühestens 48 Stunden ins Wohnzimmer platzieren. Regelmäßig Wasser nachgießen ist wichtig, zu meiner Überraschung soll ein Baum bis zu vier Liter täglich brauchen.

weiter lesen »

Dieses Jahr weniger Weihnachtsgeschenke?

516001_web_R_K_by_BettinaF_pixelio.deGerade wurde im Fernsehen gesagt und gezeigt, dass auf den Weihnachtsmärkten nicht so viel Leute unterwegs sind wie im letzten Jahr. Das kann natürlich auch mit der Angst vor Menschenansammlungen haben, die uns leider jetzt heimsucht. Aber viele, die interviewt wurden, waren nicht sehr ängstlich.

Aber eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab schon letzte Woche, dass die Deutschen dieses Jahr mit den Weihnachtsgeschenken knausern. Es wird diesmal mit durchschnittlich 274 Euro gerechnet, also 11 Euro weniger als letztes Jahr. Viele wollen auch mehr für die Flüchtlinge spenden.

Dennoch stieg laut GfK die Bereitschaft, mehr für den Kauf teurer Güter auszugeben, wie Sofas, Spielekonsolen und Schmuck. November und Dezember sind traditionell die umsatzstärksten Monte für den Handel. So rechnet der Branchenverband HDE doch noch mit guten Umsätzen bis zum Fest. Ein GfK-Experte erklärte, dass, wenn von den Verbrauchern manche Großansammlung gemieden werde, der Online-Handel steigt.

weiter lesen »

Reisen an Silvester – höchste Zeit für Schnäppchen!

506998_web_R_K_by_Lutz Stallknecht_pixelio.deEigentlich ist man ja jetzt gerade im Beginn des Weihnachtstresses, aber in den Printmedien war ganz richtig zu lesen, dass man sich sputen muss, um für Silvester ein Schnäppchen zu ergattern. Eigentlich sind Reisen zu diesem Zeitpunkt ja durch die Bank teuer, aber trotzdem sehr beliebt. Es ist ja auch was Tolles, beispielsweise auf einem Kreuzfahrtschiff weit weg das neue Jahr zu beginnen. Oder in einer Metropole das Feuerwerk zu bewundern oder rustikal auf einer Skihütte in den Bergen feiern.

Da war zu lesen, dass die ersten Angebote der Reiseveranstalter bereits im Juli oder August erscheinen. Wer da schon planen kann, ist natürlich gut dran. Da kann man noch was einigermaßen Erschwingliches erhaschen. Wenn man abwartet, ist man schon gezwungen, wegen der hohen Nachfrage tiefer in den Geldbeutel zu greifen.

Wer einigermaßen preiswert reisen will, sollte die großen Metropolen meiden. London, Paris, Rom stehen natürlich hoch im Kurs. Auch die Kanaren sind immer schnell ausgebucht. Andere Städte wie Prag, Madrid oder Kopenhagen sein bisher noch geringer nachgefragt, erklären die Reisefachleute. Es gibt da beispielsweise eine Website für Schnäppchen: www.urlaubspiraten.de.

weiter lesen »

Winterzeit – Kuscheltime….

244238_web_R_K_by_Stephan_pixelio.deJetzt, wo es kälter und früh dunkel wird, ist die beste Zeit, mal wieder zu kuscheln. Da gibt es eine Studie aus den USA, veröffentlicht im Fachmagazin Psychological Science, die das belegt: Wer eine starkes soziales Netzwerk um sich weiß, der niest und hustet seltener. Und wenn ihn ein Infekt doch mal erwischt, hat er weniger Beschwerden! Umarmungen, so erklären es sich die Forscher, machen dabei ein Drittel des Schutzeffektes aus. Das ist doch mal was, das man beherzigen sollte!

Brrr! Im Winter rückt man auch im Tierreich enger zusammen. Sogar Einzelgänger kommen herbei und gründen Schlafgemeinschaften zum Kuscheln gegen die Kälte. Da haben allerdings viele Tierarten eine Angewohnheit, die die Gemütlichkeit stört: Das Plätzetauschen! Denn es ist Sitte, dass jeder mal in die Mitte darf, wo es am wärmsten ist. Hättet Ihr das gewusst?

Jeder denkt ja, dass der Teddybär das Kuscheltier schlechthin ist, zumindest das älteste. Aber das ist nicht so, denn ein Elefant gilt als das älteste Kuscheltier! 1890 nähte Margarete Steiff den Filzelefanten. Das Schnittmuster dazu hatte sie in einem Modejournal entdeckt. Eigentlich war es als Nadelkissen gedacht, aber das Tier eroberte rasch die Herzen der Kinder. Damit war der Grundstein für eine ganze Kuscheltier-Dynastie gelegt.

Das irre Sachen gibt es zum Kuscheln – sogar einen Kuschel-Weltrekord. In Thailand umarmten sich 26 Paare 26 Stunden, 26 Minuten und 26 Sekunden lang. Damit halten sie den Kuschel-Weltrekord.

Noch etwas ganz Eigenartiges zum Kuscheln: In Tokio gibt es die sog. Cuddle Cafés, also Kuschel-Cafés. Da könnte man beispielsweise bestellen: Kaffee mit Milch und Nähe. Denn gegen Bezahlung kann man hier im Arm einer fremden Person liegen. Findige Leute haben im Internet recherchiert, was sowas kostet – Der Durchschnittspreis beträgt rund 45 Euro pro Stunde!

Foto: Stephan / pixelio.de

 

Reisetipp: Advent und Weihnachten in Luxemburg

158140_web_R_K_by_Rolf Krekeler_pixelio.deWer Luxemburg und seine Hauptstadt nur im Sommer kennt und gern dort ist, ahnt gar nicht, wie schön es im Winter dort ist. Besonders jetzt zur Advents- und Weihnachtszeit ist eine Menge los.

Vom 23. November bis 31. Dezember liegt ein zauberhafter Duft in der Luft, nach Honigkuchen, Pfannkuchen und Krapfen. Es gibt viele kulturelle Aktivitäten bei Tag und Nacht, Lichtinszenierungen, Nikolausparade, Feuerwerk, Attraktionen für Kinder und natürlich die Weihnachtsmärkte.

Das Festival Winterlights taucht Luxemburgs historischen Stadtkern in märchenhafte Stimmung. Die Weihnachtsmärkte sind über mehrere Plätze im Stadtzentrum verteilt. Riesenrad und Karusselle, Adventszirkus, Umzüge und Ausstellungen gibt es zu sehen. Auf den Weihnachtsmärkten findet man Kunsthandwerk, Zinn- und Silberschmuck, Keramik, Weihnachtsschmuck, Kristallwaren, handgemaltes Porzellan und schöne Lampen.

weiter lesen »

Advent, Advent – die Geschichte des Adventskranzes

Nun ist es wieder soweit, das Jahr ist wie im Flug vergangen und die Adventszeit ist da. Es ist schon ein Heidenbetrieb überall, die Weihnachtsmärkte sind vielerorts geöffnet und die Vorfreude aufs Fest ergreift allmählich nicht nur die Kinder. Überall werden Adventskränze und Gestecke angeboten, kommerziell oder auch liebevoll handgemacht auf den Märkten. Es gibt sie in allen Variationen, elegant, rustikal, klassisch, modern, wie man möchte.

Am schönsten sind immer noch die wie früher selbstgemachten, klassisch aus Tannengrün mit vier roten Kerzen, mit Tannenzapfen, Äpfeln aus Holz, schön bemalt. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Jetzt sind alle unterwegs, um rechtzeitig zum ersten Adventssonntag dieses unentbehrliche Symbol der vierwöchigen Adventszeit zu erstehen.

Da liegt es nahe, mal nachzuschauen, wie der Adventskranz überhaupt entstanden ist. Wie hier in Deutschland verbürgt ist, wurde der Adventskranz 1839 von dem evangelischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern eingeführt. Er kümmerte sich um arme Kinder und betreute sie in einem alten Bauernhaus. Da sie in der Adventszeit immer fragten, wann endlich Weihnachten ist, baute er aus einem Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten Kerzen für jeden Werktag der Adventszeit und vier großen weißen für die Adventssonntage. So verging die Zeit mit täglichem Kerzenanzünden viel besser. So ein Kranz, jetzt mit Tannengrün, aber mit der gleichen Kerzendekoration, hängt noch heute im Advent in der bekannten Hamburger Stadtkirche St. Michael.

weiter lesen »

Teddy und Co. – aufpassen beim Kauf!

305297_web_R_B_by_Huber_pixelio.deGerade jetzt zur Vorweihnachtszeit ist die große Parade der Teddybären und ihrer Genossen aus der Familie der Kuscheltiere überall in den Schaufenstern. Für die Kleinen eine immer wieder große Freude und für die Großen schöne Erinnerung an früher! Wer hat nicht mit dem geliebten Bärlein Tag und Nacht verbracht. Ohne ging nichts, nicht einschlafen, nicht Zauseln, sogar auseinander nehmen mussten sie sich gefallen lassen.

Da kommt gerade jetzt eine Meldung in den Medien, dass die Stiftung Warentest (Heft Test Dezember 2015) 30 Teddybären und andere Plüschtiere getestet hat. Was zu denken gibt, 21 der getesteten Spielzeuge bekamen die Not „mangelhaft“!! Nur acht wurden als empfehlenswert eingestuft.

Der TÜV Rheinland rät zur Vorsicht beim Kauf und empfiehlt den „Knuddeltest“ zu machen. Augen und Knöpfe sollten gut vernäht und die Nähte sauber verarbeitet sein. Kritisch sollte man sein, wenn das Füllmaterial aus winzigen Kunststoffkugeln besteht. Außerdem ist es bedenklich, wenn das Plüschtier unangenehm riecht.

Generell müssen Plüschtiere wie auch anderes Spielzeug das Gütesiegel „CE“ tragen. Ein Hinweis auf Elektrik oder beispielsweise eine Spieluhr im Spielzeug muss in deutscher Sprache ausgestellt sein. Da ist es auf jeden Fall besser, man kauft beim Handel, da ist man auf der sicheren Seite. Auf Märkten oder im Internet sei nicht so ratsam, erklären die Fachleute.

Bei drei mangelhaft bewerteten Plüschtieren war die Gefahr gegeben, dass die Nähte zu schnell reißen oder das Füllmaterial konnte leicht herausgezogen werden. Die anderen mangelhaft bewerteten Spielzeuge enthielten Schadstoffe wie PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). In einem Fall war zu viel Formaldehyd enthalten.

Man muss ja auch bedenken, dass Kinder naturgemäß ihre Plüschtiere nicht nur mit ins Bett nehmen, sondern oft auch überall mit hinschleppen (Kleine stecken ja auch oft was in den Mund).

Nichtsdestotrotz geht nichts über so ein goldiges Teddygesichtchen.

Foto: Huber / pixelio.de

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss