Ein Geburtstag – Coca-Cola

638677_web_R_K_B_by_SgH_Wien_pixelio.deDie Coca-Cola-Flasche feiert ihren 100. Geburtstag – Alltagskult und sogar Kunstobjekt. Sie gehört nicht nur zu den bekanntesten Verpackungen der Welt, sie war auch ein Star der Popart und ist – von Andy Warhol mehrfach gemalt – ein bedeutendes Objekt des Kunstmarktes. (Bis zu 60 Millionen Dollar wurden dafür bezahlt, wie zu lesen war.)

Dabei, wenn man den Werdegang betrachtet, hatte der Coca-Cola-Erfinder nie daran gedacht, sein Getränk überhaupt abzufüllen. Nein, er wollte es vom Fass verkaufen. Man hatte gar nicht erwartet, dass großer Bedarf entstünde. Joseph Biedenharn, Sohn deutscher Einwanderer, hatte aber eine andere Idee. Er zapfte 1894 die Limonade in Flaschen, ohne Wissen der Mutterfirma. Der Erfolg war tatsächlich so groß, dass Coca-Cola das Geschäft mit den Flaschen selbst übernahm. Leider hatten dann auch Fälscher ihre Hand im Spiel.

weiter lesen »

St. Helena – jetzt gibt es einen Flughafen

748847_web_R_by_wolfgang teuber_pixelio.deJeder, der im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiss wovon die Rede ist, St. Helena ist Napoleons Verbannungsinsel.

Am 15. September 2015 fand die erste Landung auf dem vor der Vollendung stehenden neuen Flughafen statt. Damit ist jetzt Schluss mit der Abgeschiedenheit der Atlantikinsel. 200 Jahre nach der Niederlage von Napoleon in Waterloo und seiner Verbannung nach St. Helena wurde eine der entlegensten Inseln der Erde plötzlich greifbar. Sie wurde schon gleich auf die Weltkarte des internationalen Tourismus gehoben. Die Insel wurde gerade vom Reiseführer „Lonely Planet“ in die Top-Ten der Regionen aufgenommen, die sozusagen aus dem Dornröschenschlaf erwachen.

Bisher war es ganz schön schwierig, die Insel zu erreichen. Besucher mussten eine beschwerliche Postdampfer-Fahrt in Kauf nehmen. Denn St. Helena, das zum britischen Überseegebiet gehört, liegt etwa auf dem halben Wege zwischen Afrika und Lateinamerika im Südatlantik.

Am 26. Februar 2016 soll die feierliche Einweihung stattfinden. Die British-Airways- Tochter Comair will dann von Johannesburg aus wöchentlich den fünfstündigen Flug nach St. Helena anbieten. Zudem plant die Fluglinie des in Hannover ansässigen TUI-Konzerns, Tuifly, ab Ostern von London aus regelmäßig Flüge auf die Insel.

Foto: Wolfgang teuber / pixelio.de

 

 

Wünsche für 2016….

436658_web_R_B_by_Thommy Weiss_pixelio.deWie immer wird auch für das gerade angefangene neue Jahr bei zahlreichen Umfragen nach den Wünschen der Mitmenschen gefragt. Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen beispielsweise hat 2.000 Menschen befragt.

Dabei war der vorherrschende Tenor: mehr Zeit. Denn Zeit ist ein kostbares Gut. Vor allem wünschen sich die Deutschen mehr davon für sich selbst.

Hier die ersten fünf Plätze der Antworten:

Also den ersten Platz nimmt mit 62 Prozent die Aussage „Mehr Zeit für mich“ ein.

Danach wünschen sich 60 Prozent, mehr Zeit für die Freunde zu haben.

Als drittes möchte man gern mehr Zeit für die Familie haben, das sagen 58 Prozent.

Auf den vierten Platz kommt mit 30 Prozent der Wunsch, einen Traum zu verwirklichen.

Den fünften Platz nimmt mit ebenfalls einem Wunsch die Antwort ein: Etwas Neues beginnen. Das möchten 29 Prozent.

Interessant ist, dass bei den Umfragen meist die Ziele wie Abnehmen, das Rauchen aufhören und Alkoholverzicht erst weiter hinten liegen.

Foto: Tommy Weiss / pixelio.de

 

Ein frohes Neues Jahr….

341457_web_R_B_by_Maria Lanznaster_pixelio.deEin frohes Neues Jahr allerseits. Die Raketen sind gezündet, jetzt müssen nur noch fast überall die Reste weggeräumt werden. Geböllert wurde meines Erachtens mehr als je zuvor, so kam es mir jedenfall vor. Der Silvesterkater wird gepflegt.

Ich bekam ein wunderschönes Töpfchen Glücksklee geschenkt. Das brachte mich auf die Idee,  nach dieser Sitte zu stöbern. Die vierblättrigen Kleeblätter wachsen ja nicht so ohne weiteres. Wir haben als Kinder immer gesucht und gesucht, wenn wir auf einer Kleewiese waren, um eins zu finden. Sie würden meist noch am Weißklee gefunden, habe ich gelesen. Der Vierblättrige Sauerklee ist in Mexiko zu finden. Heute werden speziell für Neujahr vierblättrige Kleepflanzen gezüchtet, die ihren Ursprung eben in  Mexiko haben.

Dabei haben schon die alten Druiden die vieblättrigen Kleeblätter als Schutzsymbole gekannt. Vor rund 2200 Jahren sahen die Kelten, so ist überliefert, im vierblättrigen Kleeblatt die Himmelsrichtungen und gleichzeitig auch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde miteinander verbunden.

Eine christliche Legende gibt es über Eva, die bei der Vertreibung aus dem Paradies als Andenken an das glückliche Leben im Paradies ein vierblättriges Kleeblatt mitgenommen haben soll. So sagt man, jeder Finder eines solchen habe ein kleines Stückchen Paradies in der Hand.

Da die Pflanze als Glücksbringer sehr begehrt ist, lohnt sich hier der Anbau. Es gibt Gärtnereien, die sich darauf spezialisiert haben. Das ist nicht so einfach, wie ich gelernt habe, die Pflanzen müssen sozusagen auf den Punkt genau verkaufsfertig sein. Denn naturgemäß ist die Hauptverkaufszeit nur auf einige Tage begrenzt. Die deutschen Gärtnereien beziehen die Zwiebeln für den Glücksklee aus Holland. Ab Mitte Oktober ist Pflanzzeit in die Töpfe. Im Gewächshaus bei 16 Grad kommen nach zwei Wochen die ersten Blätter raus. Dann nach einigen Wochen haben alle Pflanzen Blätter gebildet.

Da werden sie dann als Neujahrspräsent mit Glücksschweinanhängern, Schornsteinfegern oder Hufeisen angeboten, um den Empfängern Glück im Neuen Jahr zu bringen.

Foto: Rike / pixelio.de

Silvester – Bräuche und Wünsche

Bei der Silvesterfeier ist es sicher interessant, wenn internationale Gäste dabei sind. Dann sollte man ein paar Gepflogenheiten der Gäste beachten. Es ist auch so ganz lustig, manche Bräuche zu kennen.

Ist ein russischer Gast da, dann muss unbedingt ein Trinkspruch gesagt werden, sonst wird das Trinken als Alkoholismus verpönt. Häufig wird davon ausgegangen, dass der bekannteste Trinkspruch sei:“ Na zdorov`je – für die Gesundheit. Das ist falsch, denn der Wodka ist gar nicht gut dafür. Man sagt richtig:“ Budem zdorovy – Lasst uns gesund sein. Dann ist Anstoßen Pflicht, außer der Trinkspruch gilt einem Verstorbenen.

Feiert man mit Spaniern und es gibt Cidre, dann wird dieser Apfelwein im übertragenen Sinne ins Glas „geworfen“. Das Einschenken wird „tirar un culin de sidra“ genannt und ist eine Kunst für sich. Die Flasche wird nämlich hoch über den Kopf gehalten und das Glas etwa auf die Höhe des Oberschenkels. Dann mit vollem Schwung von oben ins Glas gegossen. Das soll den Cidre gut belüften und das Bouquet verbessern. Dann muss das Glas mit einem Zug leer getrunken werden.

weiter lesen »

Zwischen den Jahren…….

zw.d.j.Wieder mal ist es soweit, die Weihnachtsfeiertage sind zu Ende. Nun sind wir  so „zwischen den Jahren“, diese Tage zwischen dem festlichen Weihnachtsfest und dem fröhlichen Neujahr sind etwas Eigentümliches. Man fühlt sich so anders, es ist kein richtiger Rythmus drin. Viele haben ja auch Urlaub, manche natürlich müssen gerade jetzt hart arbeiten. Ich denke da an das Verkaufspersonal der Kaufhäuser, die den alljährlichen Umtausch- und Schnäppchenstress erleben, die Metzger, Bäcker, Friseure usw.

Aber mir und vielen anderen geht es jedes Jahr so, ich las sogar eine lange Kolumne darüber. Man fühlt sich so „aus der Zeit gefallen“, wie ein Autor es ausdrückte. Schon lange nimmt man sich vor, die Besinnlichkeit, die sich Weihnachten mit Essen und Besuchen nicht einstellen wollte, nachzuholen. Manche Einladungen oder Treffen hat man verschoben, nein, vor Weihnachten geht es gar nicht, aber wie wäre es „zwischen den Jahren“?

weiter lesen »

Einige Gedanken zum Weihnachtsfest

677045_web_R_K_B_by_Joujou_pixelio.deZum Weihnachtsfest gibt es  einige Aspekte, die es wert sind, auch dieses Jahr mal besinnlich betrachtet zu werden.  Auslöser war unter anderem bei mir der Bericht über ein Weihnachtspostamt. Dort gehen abertausende Briefe von Kindern ein, die auch alle beantwortet werden. Es gibt mehrere in Deutschland und auch in aller Welt. Beispielsweise in Engelskirchen, NRW, dort sind es weit über 100.000 bis jetzt!

Da wurden die „Beantworter“ gefragt, was die Kinder sich so wünschen: Da kommt sehr, sehr oft der Wunsch nicht nur nach Spielzeug, sondern dass die Eltern mehr Zeit mit ihnen verbringen sollten. Das hat mich doch nachdenklich gemacht. Dazu gibt es auch immer wieder Studien des Deutschen Kinderschutzbundes, die das gleiche aussagen.

Auf die Frage, wie die Kinder am liebsten ihre Zeit mit den Eltern verbringen möchten, gibt es ganz klare Aussagen: Mehr Gespräche, Spiele, Sport, Kochen und Backen, eine sehr gute Idee, und vor allem mehr Unterstützung bei den Hausaufgaben. Sehr aufschlussreich auch der Wunsch, dass die Eltern auch mehr gemeinsam mit den Kindern am Computer sind, beispielsweise Spiele zusammen spielen. Dabei betrachten die Eltern meist sogar unwissend die ständige Präsenz ihrer Kinder am PC als Inbegriff des Rückzuges. Gerade in der letzten Zeit tauchen immer mehr Tücken auf, die die Kinder am PC ereilen können. Da sollen Eltern ganz bewusst eingreifen. Leider leiden die Eltern oft unter Stress und Zeitnot, aber da sei es nach Ansicht des Kinderschutzbundes besonders wichtig, dass auch die begrenzte Zeit bewusst genossen würde. Am besten sei es, dass die Eltern auf die Kinder zugehen und fragen. Dann werden sie feststellen, das die Kinder in der Einschätzung ihrer wahren Bedürfnisse oft klüger sind, als man es wahrhaben will.

weiter lesen »

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss