Allerlei Weihnachtsbräuche….

342245_web_R_K_by_pandi_pixelio_de__jpgchristmas-crackers-150x122Weihnachten ist eigentlich ein Fest der Besinnung, ein Familienfest. Man umgibt sich mit den Menschen, die man liebt, zum Feiern. Aber da kann es durchaus sein, dass es auch lustige und nicht nur besinnliche Traditionen gibt. Da lohnt es sich richtig, mal diese Seite des Weihnachtsfestes zu beleuchten.

Hier einige witzige Weihnachtsbräuche: In Dänemark, Finnland, Norwegen und Island gibt es die Sage, dass die Wichtel die Geschenke bringen, darum muss man sie bei Laune halten. Wütende Wichtel sollen nämlich Unglück für das ganze Haus bringen. Darum stellt man in Skandinavien am Heiligabend eine Schüssel Reisbrei mit ordentlich Zimt in den Stall oder auf die Fensterbank – um die Wichtel gewogen zu halten.

In Großbritannien wird Weihnachten ziemlich fröhlich gefeiert, wie eine Party. Da knallt es auch! Denn bei den Feiern zum Fest gibt es die „Christmas Crackers“, große Knallbonbons. Zwei Leute müssen jeder an einem Ende ziehen. Wer nach dem Knall das größere Stück in der Hand hält, darf den Inhalt – eine kleine Überraschung – behalten. Dann die alte Tradition: Es werden zur Weihnachtszeit über jeder Tür Mistelzweige aufgehängt. Stehen zwei Personen gemeinsam darunter, darf die eine Person die andere ungefragt küssen – so sagt es der Brauch. Dieser führt auf den heidnischen Glauben zurück, der dem Mistelzweig besondere Kräfte zuschreibt.

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Gibt es einen Weihnachtsmann?

555042_web_R_by_Ruth Rudolph_pixelio.deGestern sah ich im Fernsehen, wie ein bekannter Mime die Geschichte von der kleinen Virginia erzählte. Da fiel mir ein, dass ich über diese wunderbare – wahre – Geschichte,  die mich sehr berührte, schon vor einigen Jahren geschrieben hatte. Ich hatte noch nichts davon gehört, obwohl diese Geschichte seit vielen, vielen Jahren sehr bekannt ist. Weil sie es wert, nochmal erzählt zu werden, möchte ich sie Euch ans Herz legen:

Sie spielt im Jahre 1897 und handelt von der kleinen Virginia aus New York, damals acht Jahre alt.  Sie glaubte zwar an den Weihnachtsmann, aber als andere Kinder sagten, es gäbe ihn nicht, bekam sie Zweifel. Sie fragte ihren Vater, der sich etwas überfragt fühlte. In der Familie war es üblich, bei Unsicherheiten bezüglich Begriffen oder historischen Fakten an die „Frage und Antwort“ – Kolumne der „New York-Sun“ zu schreiben. Das riet der Vater der kleinen Virginia, er meinte, die würden ihr schon die richtige Antwort geben.

Ihr Brief wurde an den Redakteur Francis P.Church weitergeleitet, der schon 20 Jahre bei der Zeitung war. Er war sich sicher, dass es keinen Ausweg gab, der Frage auszuweichen. So kam es, dass er einen der bis heute bemerkenswerten Kommentare der Zeitungsgeschichte schrieb. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „New York-Sun“ im Jahre 1949 alle Jahre wieder auf der Titelseite zu Weihnachten abgedruckt.

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Zwei Buchempfehlungen von Lucinda Riley….

714830_web_R_by_Susanne Hammel_pixelio.deGerade rechtzeitig vor Weihnachten wurde ich auf das neueste Buch von Lucinda Riley aufmerksam gemacht. Wer wie ich ein Fan dieser Schriftstellerin ist, wird sich mit mir freuen. Ich habe ja schon einige Bücher empfohlen. Inzwischen sind welche dazu gekommen, u. a. vor einiger Zeit das Buch:“ Die sieben Schwestern“ und jetzt ganz neu: „Die Sturmschwester“. Dieses wird auch unter dem Titel: „Die Sturmschwester – Die sieben Schwestern Band 2“ geführt.

Nachdem meine Freundinnen und ich „Die sieben Schwestern“ gelesen hatten, haben wir gleich prophezeit, dass es Folgebücher geben wird. Wer also beide Bücher kauft, hat das volle Lesevergnügen.

„Die sieben Schwestern“ handelt von, wie sie ihn nennen „Pa Salt“, einem Mann, der sechs Mädchen als kleine Babys adoptiert. Sie leben am Genfer See, werden erwachsen, kennen aber ihre wahren Wurzeln nicht. Als der Vater überraschend stirbt, kommen die Töchter, die inzwischen in aller Welt leben, nochmal an den Genfer See zurück. Hier erfahren sie vom Rechtsanwalt des Verstorbenen Hinweise, wie sie ihre Wurzeln finden können, wenn sie wollen.

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Warmes Kerzenlicht – gerade jetzt so schön…

725227_web_R_K_B_by_Yvonne Voigt_pixelio.deWie wunderbar ist es, gerade jetzt bei früher Dunkelheit und in Weihnachtserwartung den Raum mit Kerzenlicht gemütlich zu machen! Zur tea time, am Adventskranz, zum Feierabend, sogar im Bad kann Kerzenlicht eine besinnliche und ruhige Stimmung herbei zaubern.

Da ist es interessant zu lesen, dass jeder Deutsche 2,6 Kilo Kerzen im Jahr abbrennt. Das ist doppelt so viel wie der durchschnittliche Verbrauch in der EU. Also lassen wir es uns gutgehen bei Kerzenschein!

In der Vorweihnachtszeit spielt die Kerze sowieso eine große Rolle. Traditionell stehen vier Kerzen auf dem Adventskranz. Das war nicht immer so, auf dem ersten waren es 24. Entzündet wurden sie von dem evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern in Hamburg. Der Kranz bestand aus einem Wagenrad, 20 kleinen und vier großen weißen Kerzen. Wichert wollte so den von ihm betreuten Waisenkindern die Wartezeit auf Heiligabend verkürzen.

Jeder kennt die Märchen von Hans Christian Andersen, so „Das hässliche Entlein“ oder “ Die kleine Meerjungfrau“ . Vor drei Jahren wurde ein neues Märchen von ihm entdeckt. Es heißt  „Die Talgkerze“. Historiker fanden es in einem 190 Jahre alten Schreibheft. Vermutlich ist es Andersens erstes Werk, entstanden vermutlich in der Schulzeit des Dichters.

Manchmal, wenn einem alles egal ist, sagt man: „Das ist mir schnuppe.“ Gemeint ist damit nicht etwa die Sternschnuppe, sondern das abgeschnittene Ende des Kerzendochts. Damit dieser nicht rußte, musste man ihn früher öfter „schneuzen“, also kürzen.

Kann man in einem Raumschiff eine Candle-light-Dinner machen? Diese Frage trieb manche klugen Leute um. Die Antwort ist „Ja“. Ja, das geht, doch nur bei schwachen, runden Kerzen, die noch dazu blau leuchten. Das kommt daher, dass die Stoffe, die bei der Verbrennung entstehen, heiß sind und damit leichter. Sie steigen auf und formen die Flamme. Dabei leuchtet der Ruß rötlich. Wie aber jeder weiß, es gibt in der Schwerelosigkeit kein Leicht und Schwer. Darum sieht die Flamme anders aus. (Wer hätte das so gewusst? Wieder was gelernt.)

Allen Kerzenlichtfreunden eine gemütliche Zeit!

Foto: Yvonne Voigt / pixelio.de

 

 

 

Vergessene Frucht – die Mispel

610670_web_R_K_B_by_günther gumhold_pixelio.deDie Mispel war im Mittelalter ein beliebtes Obst, heute kennt sie kaum jemand. Eine Freundin zeigte mir eine Frucht, die sie auf einer Reise aufgesammelt hatte. Selbst die Leute dort am Ort kannten sie nicht. Ich hatte zufällig einen Artikel darüber gelesen. Ehrlich, sonst hätte ich auch nichts darüber gewusst.

Dabei hatte die Mispel schon in Westasien, Griechenland, Bulgarien, dem Kaukasus und in Italien schon früh ihr natürliches Verbreitungsgebiet. Bald kam die Mispel auch nach den USA, Neuseeland, Australien, Südamerika und Afrika. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in Europa großfruchtige und kernlose Formen angebaut. Heute sind sie leider nur noch selten zu finden.

Im Frühling trägt das Gehölz aus der Familie der Rosengewächse weiße Blüten ähnlich dem Apfelbaum. Im Herbst färben sich die mattgrünen Blätter der Mispel orangegelb bis rotbraun, ehe sie abfallen. Und spät im Jahr sind auch die Früchte zu ernten. Die Bäume werden bis zu fünf Meter hoch, so dass sie auch einen dekorativen Hausbaum für den Garten abgeben.

Die dem Apfel ähnlichen Früchte der Mispel sind nicht besonders groß und haben eine bräunliche Schale. Man soll sie nicht zu früh ernten, sondern warten, bis dunkle Flecken auf der Schale entstehen, erläutert ein Gärtner. Da ist meist der erste Frost nötig. Die gut schmeckenden Früchte isst man roh oder verarbeitet sie zu Mus. Sie sind sehr gesund, da sie viel Vitamin C enthalten. Wer nicht so lange mit der Ernte warten will, pflückt sie früher und legt sie auf eine Steige im Freien. Wer das nicht machen will, lässt sie einfach für die Vögel hängen, die sie gern mögen.

Man kann sie auch mit anderen Gehölzen veredeln. Die Mispel ist ein sehr pflegeleichtes Gehölz. Ratsam ist, so der Fachmann, einen regelmäßigen Auslichtungsschnitt vorzunehmen, der das Astwerk der Krone vital hält. Bei einem Befall von Spitzendürre kann es nach der Blüte zum Absterben von Trieben kommen. Befallene Äste sollten bis ins gesunde Holz zurück geschnitten werden.

Foto: gunther gumhold / pixelio.de

 

Reisen – allerlei Wissenswertes ……

Wissens747872_web_R_K_B_by_Stefanie Lauterwein_pixelio.dewertes über Reisen – gerade jetzt zu Weihnachten, oder auch zur jetzigen Situation in der Welt sind gesammelt worden. Da wäre es interessant, die Fakten auch weiterzugeben:

Also erst einmal, wo zieht es die Deutschen hin, die zu Weihnachten lieber verreisen wollen? Da hat das Unternehmen Traveltainment Zahlen zusammen gestellt, die es für Pauschal- und Last-Minute-Buchungen für die Feiertage ausgewertet hat. Demnach bevorzugen die deutschen Weihnachtsurlauber die Kanaren. Es entfallen nämlich auf der Nah- und Mittelstrecke 44 Prozent der Buchungen auf Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa und Lanzarote.

Dann  gab es die Meldung, dass von MSC Kreuzfahrten im kommenden Jahr einige Stopps in Ägypten und Tunesien sowie Israel gestrichen wurden. Auch die Ukraine wird nicht mehr angelaufen. Es wird erklärt, dass diese Maßnahme Gästen mehr Planungssicherheiten bieten solle. Es soll auch vermieden werden, dass wegen Sicherheitsproblemen kurzfristig umgebucht werden müsse. Istanbul wird 2016 weiter angelaufen. Man beobachte die Lage in der Stadt aber äußerst genau, so das Management.

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Was essen die Deutschen an Heiligabend?

365684_web_R_by_siepmannH_pixelio.deWas sind die Weihnachtsklassiker auf unseren Esstischen, besonders an Heilig Abend? Da gab es sogar eine Umfrage von YouCov – befragt wurden 1.128 Personen zwischen dem 1. und 4.12.

Der unbestrittene Liebling ist wie von jeher: Kartoffelsalat mit Würstchen. Das ist Tradition bei jedem 4. Befragten. Interessant ist, dass dieses Gericht besonders bei den über 55-Jährigen beliebt ist, bei den Jüngeren nicht.

Man ist auch der Frage nachgegangen, wie es wohl zu diesem Essen kam. Wahrscheinlich stammt es aus der Nachkriegszeit, weil die Zutaten dafür billig und zu bekommen waren. Es ist ja auch außerdem gut vorzubereiten. Die Würstchen brauchen nur noch aufgewärmt werden. Außerdem ist an Heiligabend oft keine Zeit für ein großes Menue, das gibt es dann am 1. und 2. Feiertag.

An zweiter Stelle stehen nach der Umfrage Fleischgerichte wie Braten, Steak oder Schnitzel. Die Gans kommt auf Platz drei. Auf dem 4. Platz steht Raclette, dann erst Fondue auf Platz fünf (Mein langjähriges Traditionsessen, löste 1968 aber auch den Kartoffelsalat ab!). Dann kommt für viele ein Fischgericht. Das Schlusslicht bilden sonstige Gerichte , wie etwa sogar Pizza oder ganz spezielle oder exotische Essen.

Foto: siepmannH / pixelio.de

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