Kategorie ‘Verbrauchernews’

Lebensmittelqualität auf dem Prüfstand – so gut wie nie!

Mit Erstaunen, aber auch mit Freude sah ich vor einigen Tagen im Fernsehen den Bericht über die Prüfung von Lebensmitteln. Auch in den Printmedien war darüber zu lesen. Ich habe mich dann auch im Internet schlau gemacht, da gab es mehrere Berichte. Fazit ist, dass die Qualität der Lebensmittel sehr gut ist.

Die Gesellschaft QS Qualitäts und Sicherheits GmbH, die das Prüfsiegel QS organisiert hat, gab sich sehr zufrieden, die Qualität sei so gut wie nie. Dazu habe ich mich schlau gemacht, dass das Prüfsystem nach der BSE-Krise von der Wirtschaft aufgebaut wurde. Das Vorhaben war und ist, die Lebensmittelproduktion „vom Landwirt bis zur Ladentheke“ zu kontrollieren.

Zehn Jahre nach der Gründung seien die Prüfkriterien gestiegen, Verstöße gebe es seltener, Überwachungslücken seien geschlossen, so die Verantwortlichen. Auch der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes betonte, dass das QS-System sich als wichtigster Faktor nach der BSE-Krise erwiesen habe, um das Vertrauen der Verbraucher wieder zurückzugewinnen.

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Was Erfreuliches – Fairer Handel im Aufwind

Schon vor einem Jahr hatte ich auf die sehr schöne Tatsache hingewiesen, dass Transfair – der Verein, der sich um Handel mit Produkten aus der dritten Welt kümmert – wachsende Umsatzzahlen verzeichnet. (Artikel: Fair gehandelte Waren  – erfreulich beliebt).

Nun erfuhr ich aus den Medien, dass Transfair seinen Jahresbericht in Bonn vorgelegt hat und erfreuliche 27 Prozent im Umsatz gegenüber 2009 zugelegt hat. Das heißt in Zahlen, dass im vergangenen Jahr Fair-gesiegelte Produkte für rund 340 Millionen Euro verkauft wurden. Selbst der Vorsitzende sagte, dass ihn dieses angesichts der vielen Krisen in der Welt überrascht habe. So wurde er zitiert, wörtlich “ Gerade in Krisenzeiten wird das Bewusstsein dafür gestärkt, dass viele Bereiche unseres Konsumverhaltens nicht stimmen.“ Das kommt mir doch so bekannt vor, siehe meinen vorigen Artikel!

Erstmal will ich erklären, was ich über den Verein Transfair las: Es ist ein gemeinnütziger Verein, der von zahlreichen Institutionen getragen wird. Er betreibt selbst keinen Handel, sondern vergibt ein Siegel für fair gehandelte Produkte.( Vor allem die Kleinbauern und Händler in der dritten Welt haben davon einen Nutzen.) In Deutschland bieten derzeit 180 Partnerfirmen rund 1000 Fairtrade-gesiegelte Produkte an. Es gibt sie in über 30 000 Geschäften, Eine-Welt- und Bio-Läden. Auch über 18 000 gastronomische Betriebe schließen sich an. Ganz toll!!

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Guten Hunger!

Mal wieder gab es eine Umfrage: Ich entdeckte eine Studie des Online-Marktforschungsinstitut Marktagent.com. Da wurden die deutschen Bundesbürger nach ihren liebsten Hauptspeisen gefragt. Da war ich doch sehr erstaunt, was diese Umfrage ergeben hat. Ich bin ganz privat der Meinung, dass da viele junge Leute ihre Vorlieben genannt haben und die, die viel auswärts essen. Ganz verblüfft war ich, dass Schnitzel erst an fünfter Stelle kam.

Hier das Ranking: Nudeln (46,1 Prozent), Pizza (37,3 Prozent), Geflügel (35,5 Prozent), Gegrilltes (29,8 Prozent), Wiener Schnitzel (29,2 Prozent).

Das ließ mir als deutsche Hausfrau und leidenschaftliche Köchin keine Ruhe! Nicht, dass ihr denkt, ich verschmähe die obigen Speisen, manchmal bestelle ich sogar online Essen bei Lieferheld.de, aber für typisch deutsch gelten Nudeln und Pizza ja eigentlich nicht. Es ist eben der Trend, wie gesagt.

Ich habe weiter gestöbert und fand im Internet eine andere Umfrage, die von Ostmann-Gewürzen in Auftrag gegeben wurde. Die hat mich doch versöhnlicher gestimmt!

1. Rinderrouladen, 2. Rheinischer Sauerbraten, 3. Schweinekrustenbraten, 4. Käsespätzle, 5. Kohlrouladen, 6. Königsberger Klopse, 7. Semmelknödel mit Pilzen, 8. Jägerschnitzel, 9. Grünkohl mit Pinkel, 10. Dampfnudeln.

Da lachte mir doch das Herz, es sind Klassiker und regionale Spezialitäten. Die isst man doch scheinbar bei Muttern sehr gerne. Bei dem Ranking sind auch schöne Erläuterungen beigefügt. Wer nachlesen möchte: http://www.livingathome.de

Liebe – heute modern per Internet!

Da der Mai der Monat der Liebe ist, kommt man ganz von selbst dazu, auch etwas über das uralte und immer wieder neue Geheimnis von Liebe und Glück zu verbreiten.

Wo sind die Zeiten hin, wo man auf den Richtigen wartete. Der Zufall muss es bringen, hat man früher den Mädchen eingetrichtert. Da gab es ja auch noch Tanzstunde, Bälle, Vereine, also ganz bürgerliche Gelegenheiten, jemand kennenzulernen. Natürlich auch die Freundeskreise, heute natürlich Cliquen genannt.

Heute sind die Gelegenheiten allerdings noch vielfältiger, die jungen Leute haben schon meist früh ihre ersten Freunde oder Freundinnen, können mehr in die Welt hinaus. Aber der Trend geht auch in gewisser Weise zur Beständigkeit, habe ich mir sagen lassen. Da ist die Jugend gar nicht immer so, wie man sie gern darstellt!

Aber was machen die schon etwas Älteren, die Geschiedenen, oder die, die fremd in eine andere Stadt kommen. Wir gingen früher zu Tanztees oder in seriöse Hotelbars, ersteres gibt es gar nicht mehr. Dafür gibt es in vielen Städten die Ü-30 Parties. Das ist alles ganz gut und schön, aber eine totale Marktlücke wurde vor zehn Jahren geschaffen: Liebe per Mausklick, die Partnersuche im Internet! (mehr …)

Achtung bei Käse!

Eine wichtige Meldung fiel mir auf, die ich gern weitergeben möchte. Das NRW-Verbraucherschutzministerium hat auf eine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher hingewiesen.

Es handelt sich um Schnittkäse der belgischen Firma Belgomilk CVBA mit der Bezeichnung „Nazareth Classic Balk“. Es sind das Mindesthaltbarkeitsdatum 15. April 2011 und die Kennzeichnungen (Los-Kennzeichnung) 0520018301 sowie 0520018302 angegeben.

Das Ministerium teilt mit, das darin Listerien nachgewiesen wurden, die zu schweren Erkrankungen führen könnten. Das fragliche Käseprodukt ist bis zum 21. März 2011 über mehrere Hit-Märkte in ganz Deutschland vertrieben worden. Allerdings soll es sich nur um geringe Mengen handeln.

Wie zu lesen war, sei der Käse lose an den Käsetheken der Märkte verkauft worden. Oder er wurde abgepackt und mit einem kürzeren Haltbarkeitsdatum im Verkauf angeboten.

Obst und Gemüse aus der Region kaufen!

Wir essen ja alle gerne frisches Obst und Gemüse und sind auch darauf bedacht, dass wir damit viel Vitamine zu uns nehmen. Das ist auch gut so, man sollte ja auf die Gesundheit bedacht sein.

Nun werden die ersten Erdbeeren und auch Spargel in den Supermärkten angeboten. Da las ich von einer Verbraucher-Initiative, die ich sehr wichtig finde. Darin  heißt es, das Verbraucher auf Geschmack und möglichst wenig Rückstände in den Waren achten sollen. Darum sollte man beim Einkauf Obst und Gemüse aus der Region und innereuropäische bevorzugen. Vor allem die kaufen, die gerade Saison haben. Diese seien erfahrungsgemäß mit weniger Resten von Pflanzenschutzmitteln belastet als solche, die eine lange Reise hinter sich haben.

Meist ist das Äußere sehr gut anzusehen. Sie haben es sicher selbst schon bemerkt, manches sieht aus, auch Äpfel „wie gemalt“. Was ja auch bekannt ist, z. B. bei Bananen, manches Obst und Gemüse wird unreif geerntet, damit es dann gut aussehend hier ankommt. Es wird auch praktiziert, dass eigens Sorten angebaut werden, die sich gut auf langen Wegen transportieren lassen.

Schon Schüler sollen Geldumgang lernen!

Auch dafür gab es eine Umfrage des Forsa-Institutes, und zwar unter Schülern der zehnten Klasse. Das ist eine sehr gute und nützliche Angelegenheit, wie sich herausgestellt hat. Es hat sich nämlich ergeben, als das Resultat bekannt gegeben wurde, dass erschreckend viele Jugendliche ganz große Wissenslücken zum Thema Finanzen und Versicherungen haben. Meist haben sie sich mit diesen Dingen noch nicht befasst. Es haben entweder die Eltern geregelt oder es war überhaupt auch in der Familie kein Thema.

Das fängt bei Girokonten an (da habe ich festgestellt, dass manche Banken gute Aufklärungsarbeit leisten), ober die üblichen Online-Bestellungen usw. Da müsste auch bei Jugendlichen das Konsumverhalten und das Verbraucherwissen gestärkt werden.

Unter diesem Aspekt haben die Verbraucherzentrale Bundesverband und das Bundesministerium für Verbraucherschutz ein Projekt ins Leben gerufen. Die Experten, sprich Ministerin Aigner und Verbraucherzentrale-Präsident Billen sind dafür, schon in den Schulen ein Pflichtfach einzurichten, um die Verbraucherbildung, aber auch Ernährung zu lehren.

Zur Zeit ist es noch so, dass es meist den Lehrkräften anheim gestellt würde, diese so wichtigen Dinge zu vermitteln, so die Experten. Frau Aigner spricht sich dafür aus, die Inhalte „in bestehende Lehrpläne einzubinden, bevor noch lange um ein Pflichtfach gestritten würde“.

Zum Beispiel könne im Biologieunterricht das Thema Ernährung, im Sozialkundeunterricht Datenschutz, Finanzen im Mathematikunterricht untergebracht werden, so der Vorschlag.

Es wurde inzwischen auch eine Internetseite eingerichtet, die Lehrern Materialien dazu vermittelt: www.verbraucherbildung.de

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