Kategorie ‘Verbrauchernews’

Wo möchten Sie shoppen gehen?

Auch eine Umfrage, die ich sehr interessant fand: Es geht um die wichtigsten Einkaufsmeilen der Welt. Da die Zeit der Flaute allgemein als vorbei angesehen wird, steigen auch die Mieten in den Top-Lagen. Das Immobilien-Beratungsunternehmen Cushman & Wakefield (C & W) hat in 59 Ländern bei 41 Prozent der teuren Einkaufslagen steigende Mieten, bei 25 Prozent stabile Spitzenmieten analysiert.

Natürlich, das war zu erwarten, ist die Fifth-Avenue in New-York mit 1.355 Euro pro qm und Monat am teuersten. Kein Wunder, den N.Y. gilt immer noch als die Einkaufsmetropole schlechthin. Wer seine Markenwaren stilvoll präsentieren oder neu positionieren will, wählt eben die Fifth-Avenue. Dann folgt Hongkongs Causeway Bay mit 1218 Euro, auf Platz drei die Ginza in Tokio mit 643 Euro. Die Bond Street in London belegt mit 612 Euro Platz vier und ist damit die teuerste Einzelhandelslage in Europa. Erstmals nach langen Jahren hat es meine Lieblingsstraße, die Avenue des Champs-Élysées, nicht mehr in die Spitzengruppe geschafft, sie belegt nur noch Platz fünf mit 580 Euro.

Weltweit sei zu beobachten, so die Studie, dass die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen in Nebenlagen rückläufig sei. Da fallen die Mieten oder werden kurzerhand Läden geschlossen, wenn sie den Investoren nicht rentabel genug erscheinen.

Wie sieht es in Deutschland aus? Man kann ja nicht einfach so dauernd zum Shoppen in der Welt rumfliegen! Da ist unangefochten die Kaufingerstraße in München am teuersten. Vor allem die hohe Nachfrage internationaler Labels hat die Miete auf 310 Euro steigen lassen. (Immer noch kein Vergleich zu N.Y.!) Auf Platz zwei die Zeil in Frankfurt mit 270 Euro, Dritte die Königsallee in Düsseldorf mit 230 Euro. Dann kommt die Königstraße in Stuttgart mit 225 Euro (wo ich gerade letztes Wochenende shoppen war!). Auf Platz fünf stehen hier gleich drei Einkaufsstraßen mit 220 Euro: Die Schildergasse in Köln (normalerweise meine bevorzugte Shoppinggegend), die Tauentzienstraße in Berlin und die Mönckebergstraße in Hamburg.

Und wo gehen Sie am liebsten hin zum Einkaufen? Oder wenn es in Ihrer Nähe ist, auch einfach zum Bummeln und Schauen!

Energiesparlampen-wirklich so gut?

Vom Umweltbundesamt kam vor kurzem eine Warnung vor Gefahren durch die jetzt vorgeschriebenen Energiesparlampen. Es geht um das in diesen Lampen verwendete Quecksilber: Wenn eine Birne zerbricht, könne das giftige Schwermetall in die Innenraumluft gelangen. Tests mit zwei Lampen haben ergeben, dass unmittelbar nach dem Bruch die Quecksilber-Belastung um das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter für Innenräume liegt. Intensives Lüften hilft die Belastung zu senken. Aber Kinder und Schwangere sollten sich von zerbrochenen Lampen fern halten! Die Experten raten, in Kinderzimmern oder anderen Stellen mit einem erhöhten Bruchrisiko Lampen mit einer Kunststoffummantelung einzusetzen. Die Industrie solle mehr solcher Lampen anbieten. Um sicherzugehen, müsse die EU dies durch eine gesetzliche Regelung vorschreiben.

Die Verbraucherschützer fordern sogar eine Aussetzung des Glühbirnenverbots, bis die Produktsicherheit gewährleistet ist. Hersteller und Händler sollten ihren Kunden das Geld für die unsicheren Produkte zurückerstatten.

Bekanntlich dürfen herkömmliche Glühbirnen mit 100 und 75 Watt in der EU nicht mehr verkauft werden, ab September 2011 auch die am meisten verbreiteten 60-Watt-Birnen nicht mehr. Lagerbestände dürfen die Händler aber weiter verkaufen.

Immerhin, so auch das Umweltbundesamt, bringt die Energiesparlampe bis zu 80 Prozent Energieeinsparung gegenüber den herkömmlichen Glühbirnen. Um wirklich sichere Produkte herstellen zu können, sei mittelfristig eine Lampentechnik nötig, die die Quecksilberbelastung ausschließe.

Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Ach du dickes Ei – Dioxinskandal!

Seit die Medien sehr präsent sind und täglich überall vom Dioxin-Skandal berichtet wird, sind wir Verbraucher ja auch sehr sensibel geworden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt ja inzwischen bei dem Futtermittelhersteller in Schleswig-Holstein. Es soll schon länger zu der Praxis der Herstellung gekommen sein, am 23.12.2010 wurden die Behörden in Schleswig-Holstein und Niedersachsen informiert, dass die zulässigen Höchstmengen von Dioxin überschritten wurden. Danach wurden von amtlicher Seite Proben entnommen.

Inzwischen werden auch immer mehr Einzelheiten bekannt, wie der Hersteller die Gifte verschleierte. So wurde im März eine Probe für das Labor nicht als Futtermittel deklariert, sondern als Maschinenfett. Nach Krisensitzungen des Bundes-Agrarausschusses erklärte auch Verbraucherschutzministerin Aigner, dass es völlig skrupellos sei, belastendes Material unter Futtermittel zu mischen. Und wer als Hersteller auffällige Testergebnisse vor den Behörden verschweigt, mache sich strafbar.

Betroffen sind vor allem Geflügelhöfe, also die Eierproduktion, auch Hähnchenmästereien, also Hähnchenfleisch. Viele mussten geschlossen werden. Seit gestern ist bekannt, dass in Niedersachsen auch Schweinemäster betroffen sind. 140 Schweine mussten bereits geschlachtet werden.

In der Region Hannover hat man nun belegt, dass bis Sonntag Eier mit dem Erzeugercode 2-DE-033350384 in den Handel gelangt sind, die eindeutig mit Dioxin belastet sind. Von amtlicher Seite wird vom Verzehr abgeraten. In NRW sind Eier aus zwei Betrieben mit überhöhten Werten bis zum 23.12.2010 in den Handel gekommen. Es sind XL-Eier mit der Nr. 2-DE-0513912 und bräunliche Eier mit der Nummer 3-DE-0514411.

In den Supermärkten wird zunehmend auf Bio-Produkte zurückgegriffen, wie auch im Fernsehen berichtet wurde. In vielen Geschäften sind diese Produkte schon ausverkauft. Die Nachlieferung hat dem Bio-Handel ein großes Hoch beschert.

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Geld machen mit Handy u. Co.

Warum man da nicht schon längst drauf gekommen ist: Mit ausrangierten Mobiltelefonen lässt sich im Internet leicht Geld machen. Wer hat es nicht schon erlebt, überall liegen alte Handys in irgendwelchen Schubladen rum.Vor allem die Kids und Teenies wollen alle Zeitlang das Neueste aus diesem Genre haben. Damit sie cool sind!

Es gibt inzwischen professionelle Ankäufer. Da wäre zum Beispiel: www.zonzoo.de, oder auch: www.wirkaufens.de.  Der Internetkäufer www.wirkaufens.de nimmt übrigens auch ausrangierte Digitalkameras, Objektive, Navis und MP3-Player an.

Also, auf und nachsehen, wo noch was schlummert. Bei den genannten Adressen dann schlau machen!

Silvesterböller – mit Ach und Krach

Alle Jahre wieder – es gehört einfach zum Jahreswechsel. Heute sah ich überall den Verkaufsstart für Feuerwerkskörper – riesige Mengen. Wussten Sie, dass in Deutschland nach ersten Schätzungen mehr als 110 Millionen Euro!! dafür ausgegeben werden. Letztes Jahr waren es 113 Millionen!!

Es wird natürlich überall um Vorsicht gebeten. Etliche deutsche Städte haben sogar ein Feuerwerksverbot in den Innenstädten erlassen, um wertvolle historische Bauten nicht zu gefährden: München, Tübingen, Würzburg, Bamberg, Nürnberg, Konstanz, Rudolstadt, aber auch in Norddeutschland mit seinen Reetdächern wird zur Vorsicht ermahnt.

Da ist auch eine Warnung von Polizei, Feuerwehr und Politikern ernst zu nehmen: Es wird dringend vor illegalen Angeboten aus dem Ausland, vor allem im Internet, gewarnt. Diese Knaller seien zwar billig, aber extrem gefährlich, da manche sogar Sprengstoff statt Schwarzpulver enthielten.

Außerdem könnte es nicht  nur zu Verletzungen kommen, sondern  es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei illegalen Böllern sogar um eine Straftat handelt. Die Verbraucherschützer raten, nur in Deutschland zugelassenes Feuerwerk zu kaufen, das kann man an der sog. BAM-Nr. erkennen, der Prüfnummer der Bundesanstalt für Materialforschung. Oder an dem CE-Kennzeichen. Feuerwerkskörper der Kategorie 2, wie etwa Raketen, Kanonenschläge und Böller dürfen nur an Personen über 18 Jahre ausgegeben werden, das wurde auch im Fernsehen noch mal betont. Eltern dürfen diese auch nicht an Heranwachsende weitergeben! Der Verkauf ist nur vom 29.-31.12. erlaubt, das Abbrennen nur am 31.12. und 1. Januar.

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Ein Kloß im Hals – Knödel im Test

Gerade passend zu der Zeit mit Gänsebraten und Wild kommt eine Prüfung der Stiftung Warentest. Es geht eigentlich nichts über hausgemachte Knödel, aber leider macht das mehr Aufwand.  Es wurden 31 Fertig-Produkte aus rohen , gekochten Kartoffeln und halb und halb getestet, Pulver zum Anrühren, Kochbeutelklöße, Kloßteig, tiefgekühlte Knödel. Nur 10 Produkte verdienen die Note gut.

Wenn man die Maßstäbe für hausgemachte Knödel zugrunde legt, ist natürlich kein Produkt dem gleich. Das sind also immer noch die besten. Am nächsten kamen ihnen die tiefgekühlten Miniknödel von Burgis und Klöße aus Frischkloßteig von Heichelheimer. Die ungekühlten Miniknödel waren am weitesten von den echten entfernt.

Allerdings ist die Befürchtung, dass die Fertigknödel zuviel Chemiestoffe enthalten, nicht gegeben. Alle im Test festgestellten Zusatzstoffe sind in Europa zugelassen. Auch auf andere Stoffe, z. B. Mineralölbestandteile, die offenbar aus Faltschachteln stammen, wurde geprüft. Es sei noch offen, inwieweit solche Stoffe wirken, Grenzwerte fehlen.

Wer sich genau über die Tests informieren will, das ist hier zu viel, alles aufzuschreiben, kann sich im Heft der Stiftung Wartentest 11/2010 kundig machen oder im Internet unter Stiftung Warentest.

Weihnachtspost und Pakete

 

Gerade jetzt senden sogar Leute, die sonst nichts damit am Hut haben, mit Begeisterung Weihnachtskarten, -briefe und -pakete.

Da ist es wichtig zu wissen, wann man sie aufgeben muss, damit sie noch rechtzeitig ihre Empfänger erreichen.

Ich habe nachgelesen, es wurde jetzt mehrfach in den Medien angezeigt:

Die Ablieferung muss spätestens bis 22.12. um 12 Uhr erfolgen bei Paketen und Päckchen, damit die Zustellung zum Fest noch garantiert ist. Bei Briefen und Karten reicht der 23.12. Das gilt deutschlandweit.

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