Trink nicht soviel caffee…..

Wer kennt nicht dieses Lied von Wolfgang Amadeus Mozart? Damals war das Kaffeetrinken noch etwas verpönt, weil man es nicht für gesund hielt.

Das hat sich inzwischen sehr geändert, gerade bei uns in Deutschland. Die Bundesbürger sind eine Gemeinschaft der Kaffeetrinker! Auch das wurde durch eine Umfrage festgestellt. Kaffee ist das meist getrunkene Getränk bei und Deutschen. Hier die Zahlen für die ersten fünf Plätze, wie sie 2016 waren:

Erster Platz – Kaffee mit einem Jahresverbrauch pro Kopf von 162 Litern

Dann – Mineralwasser – 153 Liter

Dritter – Softdrinks – 116 Liter

Vierter – Bier – 104 Liter

Fünfter Platz – Kräuter / Früchtetee – 53 Liter.

Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

Azoren – Europas Außenposten mit großartiger Natur

Wenn man von den Azoren spricht, ist das meist verbunden mit dem Wetterbericht – Azoren – Hoch -. Dabei ist dieses Inselreich, bestehend aus neun Inseln, zu Portugal gehörend, nur zwei Flugstunden von Europa weg. Vor allem die Ruhe und die wunderbare Natur sind eine Reise wert.

Wer auf die Azoren reist, kann mal so richtig Abstand nehmen. Urlaub mitten im Meer, eine Kombination der außergewöhnlichen Lage dieses Archipels – weit draußen im Atlantik – und der durch das feuchte Klima entstandenen außergewöhnlichen Botanik. Die unvergleichlichen Eindrücke locken immer mehr Touristen an. Während  noch vor einigen Jahren hauptsächlich Portugiesen vom Festland oder azorianische Auswanderer aus den USA kamen, sind es inzwischen Reisende aus aller Welt. Mehr als 620 000 Touristen besuchten die Azoren in 2016.

Viele davon haben Wanderschuhe im Gepäck, denn mit individuellen Wanderreisen locken Reiseveranstalter inzwischen Touristen jeglichen Alters auf die Inseln. Endlose Streifzüge durch die Natur gehören zu den Highlights jedes Azoren-Trips. Tropische Vegetation und vor allem auch der Kratersee Lagoa do Fogo sind ein Muss.

Genauso ans Herz gehen die Begegnungen mit denjenigen, die die Inselwelt hinter den Wolken ihr Zuhause nennen. So märchenhaft die Azoren wirken, gibt es auch hier nicht nur die heile Welt. Während der portugiesischen Diktatur, bis 1974 dauernd, wanderten viele in die USA aus. Danach wurde es in der Region besser  und viele Bewohner kamen wieder zurück. Bis heute gehören EU-Fördergelder neben Landwirtschaft und Tourismus zu den Haupteinnahmequellen. Und immer noch auch das Geld, das ausgewanderte Verwandte geschickt bekommen. Viele Bewohner sind auch so verwurzelt, dass sie nicht die Heimat verlassen wollten.

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Metallic-Look – Trend auch für den Sommer

Gold, Silber, Kupfer sind angesagte Farben, auch für den Sommer. Lange Zeit gab es die in der Frauenmode nur zu festlichen Anlässen – insbesondere zu Weihnachten. Doch der Metallic-Look ist mittlerweile auch in der warmen Jahreszeit angekommen. Es gibt ihn nun schon den zweiten Sommer.

Das sind Kleidungsstücke, die in Edelmetall-Farben schimmern, beispielsweise Roségold oder Kupfer. In diesem Jahr ist Silber angesagt.

Dabei gibt es nicht nur viele verschiedene Farbtöne, sondern auch eine Vielfalt an Modellen. Da sieht man in den Boutiquen nicht nur Kleider, auch Hosen, Shorts, Pullis in Metallic-Tönen. Da gibt es die trendy Bikerjacke in Silber, aber auch feine Stickereien mit metallischen Garnen oder Metallic-Muster. Eines haben die meisten Kleidungsstücke nach Ansicht der Fachleute gemeinsam, sie wirken lässig und cool.

Auch die Materialien sind vielfältig: Neben glatten, glänzenden Oberflächen sieht man Kleidung aus Garn mit Metallfaseranteil, auch wie das altbekannte – Lurex – genannt. Und vermehrt Palletten. Dabei wird es oft bunt – Grün, Dunkelrot bei Lurex, aber auch bunte, sommerliche Töne.

Modische Stücke, die nur Metall-Akzente haben, kann man zu fast allem tragen. Beispielweise ein Jeans mit Silberstreifen zum Business-Blazer! Sogar Pailletten-Kleider sind tagsüber erlaubt.

Dabei sollten modebewusste Frauen es nicht übertreiben, sonst fällt man zu sehr auf. Etwa die Silber-Bikerjacke nur mit schlichten Stücken kombinieren. Und nicht mit auffälligen Mustern, das ist zu viel des Guten. Kann auch außerdem leicht billig wirken. Und es ist wichtig, dass diese Teile besonders gepflegt werden. Ein Metallic-Pumps mit abgelaufenem Absatz sieht nicht gut aus.

Weniger ist mehr, das gilt auch fürs Make-up, da sollte man dann zurückhaltend sein. Andererseits ist gerade hier der Metallick-Trend angesagt. Da darf es ruhig schimmern und funkeln. Das sieht wiederum gut aus, wenn das Outfit sonst betont schlicht gehalten ist.

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

 

Und wieder blühen die Linden – mit ihrem Duft…..

Jedes Jahr ist es immer wieder schön, wenn die Linden blühen. Wer das auch liebt, wartet schon darauf, ob der betörende Duft der Lindenblüten schon da ist. Heute habe ich plötzlich den Duft wahrgenommen, zwei große Linden stehen nahe bei meinem Haus. Der Wind trug den wunderbaren Duft zu mir. Es ist so, dass mich diese eigentlich sehr verbreiteten und  beliebten Bäume mit großer Freude regelrecht magisch anziehen, weil da alte Erinnerungen wach werden an eine große Linde bei meinem Elternhaus und auch an eine alte Dorflinde, die es schon lange nicht mehr gibt.

Wer kennt nicht das wunderbare Gedicht von Wilhelm Müller “ Der Lindenbaum“, das eigentlich viel bekannter ist als „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“. Es ist eigentlich ein sog. Kunstlied, das zum Zyklus der „Winterreise“ gehört und von Franz Schubert vertont wurde. Die „Winterreise“ ist das unbedingte Muss für jeden guten Sänger. Von Dietrich Fischer-Dieskau über Hermann Prey, Peter Schreier, um nur einige zu nennen, haben uns große Stimmen damit erfreut. Das Lied vom Lindenbaum ist ein richtiges Volkslied geworden. Auch die Bilder von berühmten alten Dorflinden oder Lindenalleen und ihre Geschichte sind ja ein Begriff. Da habe ich mich mit Vergnügen ein bisschen in Wissen über diesen wunderbaren Baum vertieft. Was zum Baum selbst: Es gibt 20 bis 45 Arten der Linde, die meist in gemäßigten bis subtropischen Gebieten wachsen. Hier in Mitteleuropa gibt es hauptsächlich zwei Arten, die Sommer- und die Winterlinde. Die Linde erreicht eine Höhe von 15 bis 40 Metern, hat einen Stammdurchmesser bis zu 1,8 Metern und kann bis 1000 Jahre alt werden!  Siehe oben, die berühmten alten Dorflinden. weiter lesen »

Welcher Flughafen ist gut?….

Die Ergebnisse einer Studie waren jetzt zu lesen: Das Fluggasthelfer-Portal“Air-Help“ hat sie jetzt unter dem Titel „Score 2018“: Die besten Airlines und Airports der Welt veröffentlicht.

Dafür sind, wie das Unternehmen angibt, 72 internationale Airlines auf ihre Servicequalität, Pünktlichkeit und Procedere der Entschädigungen durch eine Stimmungsanalyse in sozialen Netzwerken bewertet worden.

Der Flughafen Köln-Bonn gilt demnach als bester deutscher Flughafen im Bereich der Kundenzufriedenheit. Im Gesamtranking belegt er den vierten Rang.

Lufthansa erreichte europaweit die beste Platzierung und landet auf dem zweiten Platz der Gesamtliste. Nur Quantas Airways kam noch davor, weil sie bessere Pünktlichkeitswerte hatte. Die Lufthans-Tochter Eurowings kam auf mit Rang 32 auf einen Mittelfeldplatz. Laut den Machern der Studie läge das trotz anderer bester Werte am Bereich Servicequalität.

Zehn deutsche Flughäfen  gehören zu der Analyse, für die u.a. 180 000 Tweets von Passagieren zu ihrer Zufriedenheit abgesandt wurden. Neben Köln/Bonn wurden getestet: Stuttgart (Platz 13), Hannover (Platz 19), Frankfurt (Platz 94), Düsseldorf (Platz 118), Berlin-Schönefeld (Platz 129), Tegel (Platz Platz 115).

Foto: Ingo Büsing / pixelio.de

Sommerhitze – kühle Tipps

Nun haben wir den ersehnten heißen Sommer. Da heißt es aber auch, gesund damit umzugehen. In südlichen Ländern wird traditionell Siesta über die heiße Mittagszeit gehalten. Das Leben spielt sich dann bis in die Nacht hinein ab. Hierzulande geht das gewohnte Leben weiter, da ist man oft nicht so gut eingestellt auf hohe Temperaturen.

Gesunde stecken das weg, doch alle vertragen die Hitze nicht. Insbesondere, so warnt eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst, besondere Vorsicht gilt vor Überhitzung. Dazu muss man wissen, dass der menschliche Körper mit Schweißdrüsen übersät ist. Diese funktionieren bei Kindern bis zu zweieinhalb Jahren noch nicht verlässlich. Und bei alten Menschen nimmt die Aktivität der Schweißdrüsen ab.

Ähnlich wie mit dem Schwitzen ist es mit dem Durstgefühl, auf dass sich Kinder und Senioren häufig nicht verlassen können. Dabei ist das höchste Gebot jetzt, regelmäßig trinken! Kinder vergessen es beim Spielen, wenn sie nicht darauf hingewiesen werden. Senioren sollten sich an heißen Tagen vornehmen, etwa zwei Liter am Tag zu trinken. Dabei ist besonders wichtig, regelmäßig zu trinken. Also nicht eine Flasche auf einmal, damit führt man dem Körper mehr Flüssigkeit zu, als dieser verwerten kann. Dann kann sein, dass wichtige Mineralien ausgespült werden und die Salzkonzentration im Körper stark abfällt. Das kann zu Schwindel und bei alten Menschen zu Desorientierung führen. weiter lesen »

Leeuwarden – 2. Kulturhauptstadt 2018

Valletta auf Malta habe ich bereits vorgestellt. Heute möchte ich auf die 2. Kulturhauptstadt 2018 – Leeuwarden – Niederlande – hinweisen.

Leeuwarden gilt als friesisch-bodenständig – und doch ist es eine außergewöhnliche Stadt. In diesem Jahr teilt sich die Stadt  den Titel „Kulturhauptstadt Europa 2018“ mit der maltesischen Inselhauptstadt Valletta. Jede für sich und auch gemeinsam zeigen sie ihre Aktivitäten.
In Leeuwarden ist nicht nur die Stadt mit ihren rund 122 500 Einwohnern an mehr als 200 einzelnen Aktivitäten und Kunstprojekten beteiligt. Diese verbergen sich hinter 60 Punkten im Hauptprogramm. Es nimmt auch die ganze Provinz Friesland teil. So will man die Gesellschaft näher zusammenbringen, sagt das Komitee zur Kulturhauptstadt.

Die Stadt an sich ist schon außergewöhnlich. Sie gilt als „Stadt der 100 Namen“ und steht im Guinness-Buch der Rekorde“. Das kommt daher, dass zwischen 1039 und heute zahlreiche Schreibweisen der Stadt im Historischen Centrum der Stadt dokumentiert sind. So feiert die Stadt im Rahmen des Kulturprogramms auch ihre Vielsprachigkeit. So gibt es beispielsweise unter anderem eine analoge Pixelwand, wo Wort aus 672 offiziellen Weltsprachen zu sehen sind.

Eine permanente und ein städtisches Wahrzeichen ist der Olehove. 1529 als Kirche begonnen, beendete man 1533 die Bauarbeiten, weil sich das 40 Meter hohe Konstrukt 1,99 Meter aus dem Lot neigte. So hat die Stadt seitdem einen schiefen Turm, den die Einwohner lieben.

Stolz ist die Stadt auch auf ihren großen Sohn Maurits Cornelis Escher, der 1898 hier geboren wurde. Ihm ist die Ausstellung „Escher op Reis“ im Fries-Museum am Wilhelminaplatz gewidmet.

Die Stadt hat aber nicht nur dies Jahr was zu bieten, sie ist jederzeit eine Reise wert und mit ihr ganz Friesland.

Foto: Susanne Hammel / pixelio.de

 

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