„Zwischen den Jahren“…..

84629_web_r_k_b_by_s-hofschlaeger_pixelio-deWieder mal ist es soweit, die Weihnachtsfeiertage sind zu Ende. Nun sind wir  so „zwischen den Jahren“, diese Tage zwischen dem festlichen Weihnachtsfest und dem fröhlichen Neujahr sind etwas Eigentümliches. Man fühlt sich so anders, es ist kein richtiger Rythmus drin. Viele haben ja auch Urlaub, manche natürlich müssen gerade jetzt hart arbeiten. Ich denke da an das Verkaufspersonal der Kaufhäuser, die den alljährlichen Umtausch- und Schnäppchenstress erleben, die Metzger, Bäcker, Friseure usw.

Aber mir und vielen anderen geht es jedes Jahr so, ich las sogar eine lange Kolumne darüber. Man fühlt sich so „aus der Zeit gefallen“, wie ein Autor es ausdrückte. Schon lange nimmt man sich vor, die Besinnlichkeit, die sich Weihnachten mit Essen und Besuchen nicht einstellen wollte, nachzuholen. Manche Einladungen oder Treffen hat man verschoben, nein, vor Weihnachten geht es gar nicht, aber wie wäre es „zwischen den Jahren“?

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Es weihnachtet – überall

47484_web_r_by_manfred_pixelio-deWeihnachten ist eigentlich ein Fest der Besinnung, ein Familienfest. Man umgibt sich mit den Menschen, die man liebt, zum Feiern. Aber da kann es durchaus sein, dass es auch lustige und nicht nur besinnliche Traditionen gibt. Da lohnt es sich richtig, mal diese Seite des Weihnachtsfestes zu beleuchten.

Hier einige witzige Weihnachtsbräuche: In Dänemark, Finnland, Norwegen und Island gibt es die Sage, dass die Wichtel die Geschenke bringen, darum muss man sie bei Laune halten. Wütende Wichtel sollen nämlich Unglück für das ganze Haus bringen. Darum stellt man in Skandinavien am Heiligabend eine Schüssel Reisbrei mit ordentlich Zimt in den Stall oder auf die Fensterbank – um die Wichtel gewogen zu halten.

In Großbritannien wird Weihnachten ziemlich fröhlich gefeiert, wie eine Party. Da knallt es auch! Denn bei den Feiern zum Fest gibt es die „Christmas Crackers“, große Knallbonbons. Zwei Leute müssen jeder an einem Ende ziehen. Wer nach dem Knall das größere Stück in der Hand hält, darf den Inhalt – eine kleine Überraschung – behalten. Dann die alte Tradition: Es werden zur Weihnachtszeit über jeder Tür Mistelzweige aufgehängt. Stehen zwei Personen gemeinsam darunter, darf die eine Person die andere ungefragt küssen – so sagt es der Brauch. Dieser führt auf den heidnischen Glauben zurück, der dem Mistelzweig besondere Kräfte zuschreibt.

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Die Geschichte des Weihnachtsbaumes…

207979_web_r_by_tim-caspary_pixelio-de-1Sehr interessant ist es, sich mal mit den Ursprüngen des Weihnachtsbaumes zu beschäftigen. Da war Wissenswertes zu lesen:

Immergrüne Pflanzen sind schon seit vielen Jahrhunderten in verschiedenen heidnischen Kulturen ein Symbol der Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Auch war das Grün ein Zeichen der Hoffnung auf den Frühling.  Im antiken Rom schmückte man die Häuser mit Lorbeerkränzen. Im Norden hing man in der dunklen Jahreszeit Tannenzweige auf, um böse Geister abzuwehren.

Im Mittelalter wurde erstmals ein geschmückter Baum schriftlich erwähnt: In Freiburg stellten 1419 Bäcker einen Baum auf, der mit Süßigkeiten behangen war. Nach Neujahr durften die Kinder ihn schütteln und plündern. Der Überlieferung nach wurde 1611 erstmals ein Weihnachtsbaum mit Kerzen geschmückt, von Herzogin Dorothea von Schlesien. Um die Zeit war das Aufstellen eines geschmückten Christbaums schon weit verbreitet, wobei es sich damals nur die obere Bevölkerungsschicht leisten konnte. Tannenbäume waren nämlich damals in Mitteleuropa selten und darum teuer. Um 1830 entstanden die ersten Christbaumkugeln aus Glas, 1878 gab es das erste Lametta. Mitte des 19.Jahrhunderts wurden dann verstärkt Tannen- und Fichten gepflanzt, um die Nachfrage zu decken.

Der Weihnachtsbaum setzte seinen Siegeszug von Deutschland aus um die Welt fort: Schon 1871 stellte das deutsche General-Ehepaar Riedesel den ersten Weihnachtsbaum in Sorel in Kanada auf. Sinnigerweise erinnert noch heute eine Tannenbaumsilhouette vor dem ehemaligen Hauptquartier der Braunschweiger Truppen an dieses Ereignis! In die USA brachten Auswanderer aus Deutschland 1848 diese Tradition. 1882 wurde in den Vereinigten Staaten der erste Weihnachtsbaum mit elektrischen Lichtern aufgestellt und 1891 bekam auch der amerikanische Präsident einen eigenen Weihnachtsbaum im Weißen Haus.

Heute ist es eigentlich kein Weihnachten ohne einen Baum. Da gibt es verschiedene Sorten, die Deko ist Modetrends unterstellt, aber der Zauber bleibt! Selbst wenn es ein künstlicher sein muss, wie ich in Australien erlebt habe, wo ja Hochsommer ist um diese Zeit. Die gute alte Fichte ist dort wohl auch nicht zu bekommen.

Foto: Tim Caspary / pixelio.de

 

Schokolade – richtig gesund!!

377469_web_r_k_b_by_grace-winter_pixelio-deGerade jetzt in der dunklen Jahreszeit und vor allem zu Weihnachten, füllen sich die Regale in den Geschäften mit Schokoladen-Leckereien. Da kann man nur zugreifen und genießen. Und braucht eigentlich gar kein schlechtes Gewissen haben!

Warum – darum: Sie macht schlau und schön, sie hält sogar gesund. Das und noch vieles andere hat ein Forscherteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung herausgefunden. Die Forscher haben im Rahmen einer Langzeitstudie mit rund 20 000 Teilnehmern beispielsweise bewiesen, dass ein Stück Schokolade pro Tag den Blutdruck senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Auch das Schlaganfall-Risiko könne gesenkt werden, so die Wissenschaftler.

Konkret ermittelten die Forscher, dass jene Personen, die im Schnitt etwa sieben Gramm kakaohaltige Schokolade pro Tag essen, im Vergleich zu Personen, die nur wenig Schokolade zu sich nehmen, ein um fast 40 Prozent verringertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Das Schlaganfall-Risiko sank fast um die Hälfte, das Herzinfarkt-Risiko sank um 27 Prozent.  Besonders die in dunkler Schokolade enthaltenen Flavanole wirken sich nämlich günstig  auf die Elastizität der Blutgefäße und den Blutdruck aus.

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Weihnachtsgeschenke – was gibt man aus?

436348_web_r_b_by_olga-meier-sander_pixelio-deSchon ist der dritte Advent gekommen, die Weihnachtsmärkte brummen, ebenso wie die Einkaufszentren. Auch im Internet ist man auf der Suche nach Geschenken. Aber am schönsten ist es doch, vor Ort auszusuchen.

Zu Weihnachten greifen die Deutschen tiefer in den Geldbeutel als vergangenes Jahr.Laut einer aktuellen Umfrage von GfK möchten insgesamt 90 Prozent der Deutschen Geschenke kaufen. Sie planen, dafür durchschnittlich 280 Euro auszugeben. Aus dieser Prognose kann der Handel demnach ein Umsatzvolumen von rund 14,3 Milliarden Euro erwarten.

Auch Bargeld wird wieder ein beliebtes Geschenk sein, das wird dann nach den Feiertagen in die Kassen der Händler fließen. Die Handelsexperten rechnen mit 3,5 Milliarden Euro.

Beim Weihnachtsbudget gibt es  deutliche Unterschiede je nach Alter und Einkommen. Von 125 Euro bei den jungen Leuten bis 25 Jahren steigt die Summe bis auf 356 Euro bei den über 50-jährigen.

Was schenkt man denn am liebsten: Hier ein Ranking – An der Spitze liegen nach wie vor Bücher (als Büchernärrin findet das die Autorin sehr gut!). 38 Prozent möchten mindestens ein Buch verschenken und dafür etwa 39 Euro ausgeben.

Spielwaren werden an zweiter Stelle verschenkt, 34 Prozente der Deutschen möchten etwas aus diesem Bereich wählen. Dafür wollen sie etwa 84 Euro ausgeben.

Dann sehr beliebt – Gutscheine. 27 Prozent wollen dafür etwa 97 Euro ausgeben. Bargeld, siehe oben verschenkt jeder Fünfte, dafür werden 241 Euro gegeben.

Abos und Tickets geben 15 Prozent als Geschenk. Das ist auch immer etwas Schönes. 84 Euro geben sie dafür aus, zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

CDs und DVDs als Weihnachtsgeschenk wollen etwas weniger Deutsche verschenken. Dafür geben sie durchschnittlich mehr aus dafür, 36 Euro, letztes Jahr 32 Euro.

Uhren und Schmuck stehen bei jedem achten Verbraucher auf der Geschenkeliste. Dafür sind sie bereit, 117 Euro auszugeben. Das sind 27 Euro mehr als letztes Jahr.

Selbstgebasteltes unter den Baum zu legen, ist zunehmend beliebter. 2010 lag die Anzahl derer, die selbst etwas anfertigten, bei 23 Prozent. Dieses Jahr wollen 28 Prozent etwas Selbstgemachtes verschenken. Dafür geben sie etwa 32 Euro aus, fünf mehr als letztes Jahr.

Das als kleine Übersicht, sehr interessant zu erfahren, wie es so mit der Schenkerei ist. Lassen wir uns überraschen!

Foto: Olga Meier-Sander / pixelio.de

Wissenswertes zum Nikolaustag…..

105246_web_r_by_karl-michael-soemer_pixelio-deMit Riesenschritten ist das Jahr mal wieder vergangen, die Weihnachtsmärkte brummen, die Häuser sind geschmückt. Wer will, hat am 4.12. die Barbarazweige hereingeholt und ins Wasser gesteckt, damit an Weihnachten die Kirschblüten das Herz erfreuen.

Oder auch den alten Brauch befolgt, etwas Süßes in die Schuhe zu stecken an Barbara! Dann kommt schon bald der Nikolaus! Da habe ich alte Weisheiten, die ich im Kopf hatte und neue angelesene Details mal zusammengestellt über diesen heiligen Mann, den ich  sehr verehre!

Nikolaus von Myra war ein Bischof. Er wurde ungefähr um 286 in Patara in Kleinasien geboren, der heutigen Türkei, und ist am 6. Dezember etwa um 350 gestorben. Genau weiss man die Daten nicht. Er war jedenfalls einer er ersten Nichtmärtyrer, die heilig gesprochen wurden. Myra, das heute Demre heißt, hat eine sehenswerte alte Nikolauskirche sowie Felsengräber. Ich habe die Stadt während einer Rundreise durch die Türkei besucht und festgestellt, dass man sich als Stadt des Nikolaus damit auch eine Touristenattraktion geschaffen hat. So weit, so gut, das ist ja das gute Recht, wie es viele andere Städte oder Regionen auch machen. Aber was mich da, ich möchte sagen, verwundert hat, war eine riesengroße Nikolausfigur aus aufgeblasenem Plastik mitten auf einem zentralen Platz, aber als Weihnachtsmann dargestellt!! Das mitten im Frühling! Das hatte dann nichts Bischöfliches mehr!

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Oma und Opa sind die Besten…

566877_web_r_by_randolf-feiertag_pixelio-deAuf die Großeltern ist Verlass. Wenn es um die Enkel geht, sind Oma und Opa sofort zu jeglicher Hilfe bereit.

Das wissen besonders berufstätige Eltern zu schätzen – wenn es um Kindergarten und Schule geht, wenn die Kinder krank sind usw. Ein Anruf genügt – und Oma und Opa sind zur Stelle.

Das belegt sogar eine Betreuungsstudie des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Es wurde festgestellt, dass jedes dritte Kind bis zu drei Jahren regelmäßig mehrere Stunden pro Woche beiden Großeltern ist. Eine noch wichtigere Rolle spielen die Großeltern bei der gelegentlichen Betreuung der Enkel. Auch das hat die Studie erfragt. Zwei Drittel aller Eltern greifen hin und wieder auf die Großeltern als Babysitter zurück.

Natürlich geht das nur, wenn die Familien nicht zu weit voneinander entfernt wohnen. Doch selbst wenn Oma und Opa beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht einspringen können, gibt es Lösungen. Vielerorts bieten Initiativen in der Nachbarschaft und soziale Verbände Leih- Omas und -Opas an. Häufig ist sogar das Angebot größer als die Nachfrage.

Überhaupt hat das generationenübergreifende Zusammenwirken große Vorteile. Die Großeltern können die Zeit mit den Enkeln besser genießen. Denn sie haben nicht den Drang, pädagogisch handeln zu müssen. Zudem hat man durch den Umgang mit den Enkeln die Chance, Dinge anders machen zu dürfen als früher.

Die Nachgiebigkeit muss auch nach Ansicht von Sozialpädagogen aber auch Grenzen haben: Großzügigkeit ist gut und schön, Ausnahmen sollten aber mit den Eltern vereinbart werden. Auch Regeln, die die Eltern aufgestellt haben, sollten nicht gebrochen oder gedehnt werden. Vor allem darf man den Kleinen nicht alles durchgehen lassen.

Meist sei es kein böser Wille, wenn sich die Großeltern über die Vorgaben hinwegsetzen. Trotzdem sollte man als Eltern am besten sofort darauf reagieren und Probleme besprechen.

Trotzdem war es schon früher schön bei den Großeltern, vor allem in den Ferien. Die heutige Großelterngeneration ist noch viel aktiver, so wie keine vor ihr. Ob Ausflug oder ganzer Urlaub – Oma und Opa machen vieles mit.

Foto: Randolf Feiertag / pixelio.de

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