Kategorie ‘Reisen’

Alternative – Urlaub im Ferienhaus –

Gerade in diesem Jahr wollen sich viele Urlauber nicht auf volle Flieger und die Massenhotels einlassen. Da gibt es sogar eine wissenschaftliche Feststellung, wie zu lesen war. Man geht davon aus, dass diesen Sommer mehr Menschen autarke Urlaubsformen wählen- also Camping, Ferienhaus oder Ferienwohnung. Aber man sollte genau prüfen, ob so ein Urlaub das Richtige ist.

Die meisten Gäste reisen selbstständig an, so erklärt es ein Tourismus-Experte. Dafür verbringen sie keine Zeit im vollen Flieger oder in der Bahn. Es gibt natürlich auch Ferienwohnungen im Ausland, etwa auf Mallorca, aber die meisten Fewo-Urlauber bleiben im eigenen Land. Denn die kürzere Anreise, die gute deutsche medizinsiche Versorgung und die vertraute Umgebung bringen ein höheres Sicherheitsgefühl, so wird auch erläutert. Man ist nicht mehr gefährdet als daheim und kann sich im Supermarkt versorgen. Denn das muss man in der Regel selbst. Es gibt aber auch  einige Ferienhausanlagen, die Frühstück bieten. Das ganze ist aber evtl. für Familien, die während der Kontaktbeschränkungen und HomeOffice schon viel Zeit auf engem Raum verbracht haben wenig verlockend.

Es gibt in diesem Jahr natürlich Konzepte, die die Tourismusbranche für die Hygiene erarbeitet hat: Mund-Nasen-Schutz ist unerlässlich, etwa beim Einkaufen. Bei vielen Ferienhäusern findet die Übergabe ohne persönlichen Kontakt statt. Oder es gibt eine Wiederbelegungsfrist zwischen den einzelnen Aufenthalten im Haus. Die Regeln, auch für Freizeitangebote, sind in Deutschland sehr unterschiedlich. Am besten bleibt man in engem Kontakt zu dem Vermieter.

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Wie wäre Urlaub mit dem Wohnwagen?

Auch damit kann man den Sommer genießen, Camping und Caravaning erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Deutschen. Das sieht man an den Rekordzahlen aus den vergangenen Jahren, beispielsweise an den Neuzulassungen. Es werden sicher auch noch mehr Menschen diese Urlaubsform entdecken, besonders da jetzt keine Fernreisen gemacht werden können.

Dazu muss man natürlich in Corona-Zeiten einige Vorschriften beachten, wie auch schon öfter im Fernsehen gezeigt wurde. Auf den Plätzen werden Maßnahmen umgesetzt, die das Infektionsrisiko senken sollen. Abstände und Hygiene, Kontakte minimieren. Dafür ist gerade jetzt die Reise mit dem Wohnwagen besonders sicher, da man ja in der Regel nur mit Personen des eigenen Haushalts verreist. Dann ist man auch durch Wohn-, Schlaf-, Koch- und -Sanitärmöglichkeiten weitestgehend sein eigener Herr.

Da Gemeinschaftseinrichtungen teilweise noch einige Zeit geschlossen bleiben oder eingeschränkt erden, werden jetzt erstmal nur vollständig autarke Fahrzeuge auf den Plätzen erlaubt sein. Dann kommt dazu, dass oft, wie auch zu Konzerten, Schwimmbädern etc. die Plätze vorab gebucht werden müssen. Auch wenn die Regeln in den einzelnen Bundesländern meist gleich sein werden, sollte man sich lieber vorher informieren, so empfehlen die Reiseverkehrsfachleute. Das kann beim jeweiligen Platz (evtl. online) oder bei den zuständigen Behörden der jeweiligen Bundesländer sein.

Wer sich jetzt noch entschließt, so einen Urlaub zu machen, sollte schnell buchen. Händler und Vermieter findet man am einfachsten über eine PLZ-Suche auf dem Info-Portal: www.caravaning-info.de. Da gibt es auch eine Liste mit allem Nützlichen.

Foto. christiaane / pixelio.de

Erinnern sich die älteren noch an Interrail?……

Kreuz und quer durch Europa – früher reisten Teens und Twens so. Da kann manches Kind der 1970er und 1980er Jahre mit verklärtem Blick dran denken! Wochenlang, für vergleichsweise niedrige Preise, so verbrachte man damals seinen Urlaub. Das Ticket gibt es heute noch, aber in anderer Form. Jetzt kann jeder damit reisen, egal wie er ist.

Das habe ich jetzt mit Verblüffung gelesen und noch manches Interessante dazu: Es gibt zwei verschiedene Pässe: Es können Reisende erwerben, die ihren Wohnsitz in Europa, der Türkei oder in Russland haben . Die anderen können  den vergleichbaren Eurail-Pass nutzen. Kinder können bis zu 12 Jahren auf der Fahrkarte eines Volljährigen umsonst mit fahren. Das Schöne ist, das muss kein Elternteil sein! Dann gibt es ermäßigte für Jugendliche von 12 – 17 Jahren, auch für Familienangehörige und Senioren. Es ist seit den vergangenen Jahren wirklich auch so, dass nicht nur Jugendliche reisen, nach Angaben der Bahn gibt es den größten Zuwachs bei Menschen über 60.

Das Interrail-Ticket ist in 33 Ländern gültig. Naturgemäß in den EU-Staaten, aber auch in der Schweiz, in Norwegen und der Türkei. Es kann für Bahn- aber auch für Fähren sowie mitunter auch für den Nahverkehr verwendet werden. Kaufen kann man das Interrail-Ticket am einfachsten übers Internet, auf Interrail.eu oder bahn.de. Natürlich auch auf allen großen Bahnhöfen. Es kann maximal elf Monate vor einer Reise gekauft werden, das geplante Startdatum muss beim Kauf eingetragen werden. Der Preis kann variieren, je nach Art und Alter des Nutzers, es gibt verschiedene Modelle. Das ist so umfangreich, dass ich vorschlage, das auf der entsprechenden Website nachzusehen oder bei der Bahnauskunft vor Ort.

Welche Züge kann man benutzen, wird sich mancher fragen. Grundsätzlich kann man den Pass für jeden Zug in den Ländern nutzen, für die er gilt. In einigen Schnell- und Nachtzügen muss man aber reservieren, das kostet mitunter einiges. Darum ist der gute Rat des Fachmanns, sich vor der Reise über die Route klar zu sein, um zusätzliche Gebühren einrechnen zu können.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Urlaub im schönen Deutschland……

Wie schön, dass man wieder reisen kann nach den langen Corona-Zeiten. Die sind natürlich noch nicht vorbei, aber von oben herab sind die Beschränkungen gelockert worden. Der Trend geht dazu, Urlaub im eigenen Land zu machen. Da ist man doch mehr auf der sicheren  Seite. (Das Foto zeigt, wie Ihr sicher erkannt habt, das schöne Würzburg.)

Da war schon länger zu lesen, was Deutschland alles bietet! Nicht nur zum Sommer an die See, im Winter in die Berge. Mit großem Interesse habe ich gelesen, was wann wo angeboten wird. Der Artikel ist in Jahreszeiten aufgeteilt, aber leider ist der Frühling ja dahin gegangen. Also fange ich mit dem Sommer an, was ich entdeckt habe:

Nord- und Ostsee laden natürlich jetzt mit weiten Stränden und Seeluft ein. Aber auch etwas abseits, beispielsweise im Länderdreieck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Hier wurden wie auch in der Kölner Gegend Braunkohle-Tagebaugebiete geflutet und in Seelandschaften umgewandelt. Allein rund um Leipzig gibt es 9 Badeseen, was manche gar nicht wissen. Bekannter ist da die Mecklenburgische Seenplatte, hier gibt es 200 Naturbadeseen. Rund 3.000 Badeseen soll es in Brandenburg geben!

Bei Andernach am Rhein kann man sich wie in Island fühlen, hier sprudelt alle 100 Minuten ein großer Kaltwassergeysir. Da wären schon  nahe bei den Badeseen, die vom Tagebaugebiet im Erftkreis bei Köln in Seen umgewandelt wurden. Es gibt etliche sehr schöne, wo man surfen kann usw.

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Der etwas andere Karneval – in Venedig

Während bei uns überall die närrische Zeit auf Hochtouren läuft, wird in Venedig der berühmte Karneval zelebriert. Aber ganz anders als bei uns üblich ist. Es ist eine ganz alte Tradition mit prachtvollen Festen und atemberaubenden Masken und Kostümen.

Es ist ein einzigartiges Erlebnis: Zehn Tage lang beherrschen geheimnisvolle Gestalten die italienische Stadt. Die Gesichter hinter kunstvoll verzierten Masken versteckt. Es war nicht immer so. Die großen Feste und Bälle wurden im Laufe der Jahrhunderte immer glanzvoller. Aber als auch diese Stadt von Napoleon im 18. Jahrhundert besetzt wurde, verbot er das närrische Treiben. Erst um 1980 wurde die alte Tradition wiederbelebt.

Nun bestimmen wieder die prächtigen Kostüme das Stadtbild. Inzwischen ist es auch längst ein Touristenmagnet. Sie kommen aus aller Welt, um dieses prunkvolle Bild zu sehen. Auf dem Markusplatz und in den Gondeln sind verkleidete Menschen unterwegs, oft mit turmhohen Hüten. Sogar die Haustiere werden kunstvoll kostümiert.

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Stopover ist sehr zu empfehlen …..

Wer in die Ferne fliegt, muss meistens irgendwo umsteigen – Statt gleich weiterzufliegen, kann man sich bei der Gelegenheit dort ein wenig umschauen. Das lohnt schon mal für eine Nacht und macht aus einer Reise zwei.

Manche finden das Umsteigen am Flughafen eher lästig, dabei ist es eine echte Chance, aus dem Zwischenaufenthalt einen Stopover – und damit aus einem Urlaub zwei zu machen. Viele beliebte Reiseländer sind nur mit einer Zwischenlandung zu erreichen. Oder diese ist billiger als eine Nonstop-Verbindung. Wer nicht gerne lange fliegt, für den ist die Reise mit einem Zwischenstopp außerdem entspannter. Außerdem kann so ein Kurzaufenthalt helfen, sich an die neue Zeit- oder Klimazone zu gewöhnen.

Auf dem Weg nach Asien und Australien bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, je nachdem wo der Zwischenstopp gemacht wird:  Dubai, Abu Dhabi, Bangkok, Hongkong, Singapur, Kuala Lumpur, um nur einige zu nennen.

Abseits der Klassiker geht es auch ausgefallener – So schreiben manche Reiseblogger über ihre Erfahrungen: Auf dem Flug in die USA in Reykjavik, an die Westküste der USA in New York oder Washinton. Oder Panama Stadt auf dem Weg nach Südamerika.

Manche Fluggesellschaften haben eigene Pakete für Zwischenstopps, teils mit günstigen Hoteltarifen oder organisierten Ausflügen vor Ort. Singapore Airline beispielsweise bietet bei Flügen von Düsseldorf, Frankfurt und München ein Stopover/Holiday-Programm an. Außerdem bietet der Changi Airport in Singapur selbst Stopover- Deals an.

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Rücksicht auf der Ski-Piste…..

Einiges zur Wintersportsaison: Auf Skipisten kommt es immer wieder zu Zusammenstößen. Meist gehen sie glimpflich aus, aber leider nicht immer.

Das kann sogar bis vor ein Gericht gehen, dafür waren einige Beispiele zu lesen – Da wurde vor dem Oberlandesgericht München ein Fall verhandelt, wo zwei Skifahrer zusammengest0ßen waren. Einer trug Kopfverletzungen davon. Die private Krankenversicherung erstattete ihm nur die Hälfte der Arztkosten mit der Begründung, dass er ohne Helm gefahren sei. Das Gericht bestätigte die Meinung der Versicherung mit der Begründung, dass der Helm ein erforderliches und angemessenes Mittel zur Abwehr oder Verringerung von Verletzungen sei.

Einfahrt auf die Piste sichern – Einen tragischen Fall gab es, bei dem ein Skifahrer sein Leben ließ: Eine Snowboardfahrerin kam nach einer Tiefschneefahrt abseits der gesicherten Piste wieder auf die präparierte Abfahrt „geschossen“, ohne auf den von oben kommenden Fahrer zu achten. Sie wurde wegen fahrlässiger Tötung bestraft. Begründung: Bei Einfahrt in eine Piste muss sich ein Wintersportler sowohl nach unten wie auch nach oben absichern, um niemand zu gefährden.

Nachfahrender Skifahrer trägt die Schuld – Komplizierter wird es, wenn etwas im Ausland passiert. Da gab es den Fall, dass in Österreich zwei Deutsche auf einer Skipiste zusammen geprallt sind. Grundsätzlich würde so ein Fall grundsätzlich nach deutschem Recht abgewickelt. Aber das deutsche Schadensrecht hält sich an die FIS-Regeln, die in Österreich „ohne Wenn und Aber“ gelten. Diese besagen, dass sich ein nachfahrender Skifahrer die volle Schuld trägt, wenn er jemand „hinten reinfährt“. Der Vorausfahrende wurde von einer Mitschuld freigesprochen.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

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