Kategorie ‘Reisen’

Rocky Mountains – auch im Winter ein Highlight…..

Wer wie die Verfasserin  die Rocky Mountains kennt und liebt, zwar im Sommer,  kann sich gut auch gelungene Winterfreuden hier vorstellen. Hier lernt man, wie Naturschutz und Wintersport auch vereint werden.

Besonders bekannt ist Lake Louise im Südwesten der Provinz Alberta. Das Skigebiet liegt innerhalb des Banff Nationalparks, der ein streng geschützter Bereich ist, in dem die Natur so geschützt ist, dass kein Baum ohne Erlaubnis durch die Parkverwaltung gefällt werden darf. Auch die Kapazität wurde begrenzt. Der Sessellift muss mit gedrosselter Geschwindigkeit fahren.

Da ist die Piste auch am Nachmittag noch wie frisch präpariert „groomed“, wie man hier sagt. Es gibt fünf Möglichkeiten für alle Schwierigkeiten. Man hat einen gigantischen Ausblick – denn das Tal ist nicht, wie in den Alpen so oft, gerodet und besiedelt.

Für den normalen Skifahrer kommt während der Fahrt eine Abzweibung – links eine blaue Piste, rechts eine schwarze, der Mens Downhill, die Weltcup-Abfahrt der Herren. In jedem Jahr finden hier zu Beginn der Wintersaison die FIS-Weltcup-Skirennen im Abfahrtslauf und Superriesenslalom statt. Die Strecke wird brutal – die Profis heben hier ab. Als Normalfahrer setzt man lieber viele Schwünge in den Hang, um das Tempo  rauszunehmen.

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Formentera – Ibizas kleine Schwester…

Ich war vor vielen Jahren, 1973 genau, in Formentera. Damals gab es nur eine Fährverbindung von Ibiza aus. Auch heute noch kann man mit dem Flugzeug nach Ibiza, dann nur mit der Fähre nach Formentera. Damals war es sehr ruhig. Inzwischen kommen jährlich eine Million her, bei einer Einwohnerzahl von 12.000. Mehr Gäste, so sagt der örtliche Fremdenverkehrsverband, müssten es auch gar nicht sein. Im Sommer ist also schon ganz schön was los. Wer aber Ruhe sucht, kann man Auswege finden. Im Herbst oder Winter oder in der Vorsaison.

Noch immer liegt Formentera im Schatten seiner großen Schwester Ibiza.Doch es war einmal ganz anders – Es gab keinen Strom, kaum Autos. Das Örtchen Pilar de la Mola auf der Hochebene im Osten, ist noch fast so wie früher. Zu Hippiezeiten bevölkerten diese die Insel. Das war in den 1970ern, als die Insel aus Aussteigedestination entdeckt wurde. Ich habe damals die Hippiekolonien in Ibiza besucht. Heute ist das lange vorbei. Aber immer noch kann man in Ruhe urlauben, denn oft konzentrieren sich die Besuchermassen nicht nur im Sommer an der angesagten Platja de Ses Illetes, wo die Superjachten anlegen. Am besten ist es auf Formentera im Süden, wo es sein sympathisches Gesicht zeigt. Es gibt nur eine durchgehend asphaltierte Straße von der Hochebene La Mola im Osten zum felsigen Cap de Barbaria im Südwesten. Dort ist ein alter Leuchtturm und es ist ganz dünn besiedelt hier.

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Winter am Bodensee….

Dbodensee1-150x86er Bodensee, beliebtes und wunderschönes Reiseziel, hat auch im Winter viel zu bieten. Was viele gar nicht wissen, es ist nicht nur im Sommer dort sehr schön! Auch im Winter ruht die Schifffahrt nicht, man kann per Fähre oder Katamaran (sehr zu empfehlen) überall hin gelangen.

Gerade fiel mir eine schöne Reiseempfehlung in die Hand, die möchte ich gleich weitergeben. Es gibt sehr sehenswerte Weihnachtsmärkte rund um den See. Wer kurz entschlossen ist, kann diese besuchen, es lohnt sich! Aber auch sonst ist durchaus im Winter was zu sehen.

Wer jetzt mit dem Katamaran in Friedrichshafen ankommt, den führt der Weg direkt auf den Weihnachtsmarkt. Gleich am Zeppelin-Museum beginnt er am Hafen. (Übrigens ist das Museum zu jeder Zeit einen Besuch wert, aus eigenem Erleben nur zu empfehlen!). Schöne geschmückte Holzbuden begrüßen den Besucher, kleine Lichter zu Tausenden sind in den Bäumen angebracht. Am Ufer entlang führt der Weg zum Schloss. Hier ist der Advent im Schlosshof des Herzogs von Württemberg mit Glühwein aus eigenen Trauben präsent.

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Leuchtendes Göteborg….

Was manchem gar nicht bewusst ist, auch nordische Städte haben in der Adventszeit eine besondere Stimmung. Voriges Jahr habe ich über Stockholm berichtet. Jetzt habe ich sehr Interessantes auch über Göteborg gelesen. Im Advent bekommt die schwedische Metropole am Kattegat etwas Zauberhaftes. Alles dreht sich um Lichter und die Weihnachtsgemütlichkeit.

Sterne und Laternen funkeln, weihnachtliche Düfte ziehen durch die Stadt – es ist die Zeit, skandinavische Traditionen zu zelebrieren und den dunklen Winter mit Licht und Frohsinn zu erhellen. In Schweden heißt es „julmys“ das steht für alles Schöne rund um Weihnachten. Es gibt viele Weihnachtsmärkte in der Stadt. Beliebt ist der „julmarknad“ entlang der Haga Nygata in der pittoresken Altstadt. Ab Ende November öffnen die Verkaufsstände am Wochenende. Besonders beliebt sind Leckereien aus der Region und handgemachte Waren. Schön ist auch u.a. der Weihnachtsmarkt im Kronhuset.

Kulinarische Genüsse sind Kanelbullar, das schwedische Zimtgebäck, auch Lussekatter. Das ist eine Hefebackware mit Safran und Rosinen. Das wird besonders gern zum Luciafest am 13. Dezember gegessen. Auch hier wird das traditionelle Fest mit Konzerten und Lichterprozessionen gefeiert. Ein besonderes Erlebnis ist das Lucia-Konzert im Dom.

Dann wird noch auf eine ultimative Winterwonderland-Atmosphäre hingewiesen in Skandinaviens größtem Vergnügungspark Liseberg. Da bringen sogar im Advent Göteborgs Sightseeing-Boote die Besucher hin.

Hinzukommen ist ganz einfach: Täglich gibt es Nonstop-Flüge ab mehreren Städten, zwei Stunden. Oder mit der Fähre ab Kiel, täglich  Nonstop-Über-Nacht-Fahrt, dauert allerdings 15 Stunden.

Foto: Renate Hermesmeier / pixelio.de

Zauberhaft – besonders im Advent: Rothenburg o.d. Tauber

Rothenburg ob der Tauber ist eine der bekanntesten Orte an der Romantischen Straße. Es ist für sein mittelalterliches Flair und seine Fachwerkromantik bekannt. Etwa vier km lang ist die Stadtmauer rund um die Altstadt. An ihr entlang sowie auf den einstigen Wehrgängen kann man auf den Spuren der Vergangenheit wandeln. Am fränkischen Jakobsweg gelegen, ist Rothenburg ob der Tauber auch eine Wallfahrtsstätte. Vor der Jakobskirche mit seinem meisterhaften Heilig-Blut-Altar grüßt die St. Jakobs-Statue.

Ich war im Frühling dort und habe das blühende Taubertal genossen. Besonders interessant war das historische Festspiel „Der Meistertrunk“. Es wird im nächsten Jahr vom 29.5. – 1.6. aufgeführt.Für Weinliebhaber bieten Winzer lokale Erzeugnisse an mit Weinproben in  Holzfasskellern.

Die historische Vielfalt wird auch in seinen Museen deutlich. Das Rothenburg-Museum dokumentiert die wechselhafte Stadtgeschichte, das Mittelalterliche Kriminalmuseum informiert über Folter und Todesstrafe. Besonders beliebt ist das Weihnachtsmuseum von Käthe Wohlfahrt: Dort erfahren Besucher Kurioses und Wissenswertes zum deutschen Weihnachtsfest.

Damit komme ich zum weihnachtlichen Rothenburg: Der Rothenburger Reiterlesmarkt ist ein Tipp für Weihnachtsmarktfreunde. Vom 29.11. – 23.12. zieht wieder der Duft nach gebrannten Mandeln, Glühwein und fränkischen Bratwürsten durch die Gassen und Plätze der Altstadt. Zu den Besonderheiten dieses tradtitionsreichen Marktes gehören Pelzmärtel und Nachtwächter, die allabendlich ihre Tour durch die Gassen durchführen. Freitags und Samstags ist auch die Handwerkerwitwe Walburga unterwegs.

Also, wie ich nur empfehlen kann, Rothenburg ob der Tauber ist immer eine Reise wert und besonders zur Adventszeit.

Foto: Annelore Peljasevic / pixelio.de

 

Seychellen – Ozean-Paradies

Seit Jahren sind die Seychellen ein beliebtes Urlaubsziel mit langen Stränden, wunderbarer Flora und Fauna, viel Sonnenschein, was will man mehr. Also auch im Winter unserer Breitengrade sehr schön.

Trinkbares Leitungswasser, kaum Kriminalität, keine Landraubtiere, keine Malaria, nicht einmal Bettler gibt es – Für ein afrikanisches Land sind die Seychellen im Indischen Ozean ganz schön unafrikanisch.

Da waren sehr interessante Hintergrundinformationen über diese schöne Region zu lesen, die man als Urlauber meist nicht so mit bekommt: Geografisch zählen die Seychellen zu Afrika. Es liegt weit über den Indischen Ozean verstreut. Die Landfläche beträgt 454 Quzadratkilometer. Seit 1976 erlangten die Seychellen ihre Eigenständigkeit.

Die Fischbestände gelten als nicht überfischt und teils sogar intakt. Das Land war 1993 eines der ersten, das den Umweltschutz in die Verfassung aufnahm. Allerdings ist das Paradies auch hier nicht ganz so 100-prozentig: Seekühe sind vom Aussterben bedroht, die Korallenbleiche tritt auf. 2018 richtete das Land ein Meeresschutzgebiet ein, dass ein Drittel der gesamten Gewässer umfasst. Auf der Insel Mahé leben die letzten Exemplare der Riesenschildkröten in Gehegen. Beispielsweie im Jardin du Roi, einem Gewürzgarten oberhalb einer Bucht, wo wie anderswo Möwen Flughunde kreisen.

Fische sind das Lebenselixier – An der Küstenstraße von Cascade bieten die Fischer ihren Tagesfang an, so den Hammerhai. Die brotlaibgrößen Stücke werden für 25 Rupien das Kilo, also weniger als zwei € an. Große bunte Aquariumfische begegnen einem  beim Schnorcheln, was man unbedingt hier machen sollte. Es gibt noch viele andere bunte Riffbewohner zu sehen.

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Nachhaltig Urlaub machen….

Hotelkette, familiengeführte Pension oder Öko-Resort, das Verhalten der Urlauber vor Ort bleibt nicht ohne Folgen für Umwelt und Bevölkerung. Um eine nachhaltige Unterkunft zu finden, gibt es mittlerweile Siegel und Zertifikate, doch sie sind nicht alle seriös. Das Label sollte von einem neutralen Dritten zertifiziert sein. Ist es nicht transparent, ist es nicht seriös, so erklärt der GSTC, der größte internationale Interessenverbund für nachhaltigen Tourismus.

Grundsätzlich ist jedes Hotel vorzuziehen, das sich für ökologische und soziale Standards einsetzt und das auch in seinen Anzeigen deutlich macht. Vor Ort lässt sich die Nachhaltigkeit nicht gleich so recht erkennen. Das liegt an vielen Kleinigkeiten: Liegen Plastikschlappen ungefragt im Zimmer, werden die Handtücher gewechselt, obwohl man deutlich gemacht hat, dass das nicht täglich nötig ist und manches mehr.

Da ist auch die Frage relevant, ob die soziale Dimension zählt, also die Menschen, die in der Unterkunft arbeiten. Das betrifft längst nicht nur ferne Länder wie Thailand oder Mexiko, auch in Europa herrschen ausbeuterische Arbeitsbedingungen, darauf weist die Tourism Watch hin.

Experten raten, inhabergeführte Unterkünfte zu buchen statt internationale Hotelketten. So kommt das Geld direkt vor Ort an und fördert lokale Wirtschaftsstrukturen. Man muss nicht alles komplett neu definieren, wenn man nachhaltig übernachten will, so wird erläutert, ein durchdachtes Management, welches nachhaltig ist, könne viel bewirken. Auch ohne dass der Gast auf Standards verzichten muss.

Foto: Christiaane / pixelio.de

 

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