Vielleicht unbewusst wahrgenommen, aber konkret jetzt gelesen: Duftmarketing. Das heißt, es werden in den Geschäften gezielt Duftaromen eingesetzt. Sogar in Ein-Euro-Läden ist das so. Dieses sogenannte Duftmarketing verspricht eine gewisse Wohlfühl-Atmosphäre, die den Kunden umschmeichelt und ihn länger im Geschäft bleiben lässt. Also, auch vielleicht dieses oder jenes noch anschaut und kauft.
Das kann eine künstliche frische Meeresbrise an der Fischtheke sein oder im Baumarkt ein Holzgeruch beispielsweise. Auf den Referenzlisten der Dufthersteller, so hat man festgestellt, stehen sowohl namhafte Einzelhandelsketten sowie Bäckereien, Tankstellen, Kinos, Baumärkte usw.
Da gab es eine Umfrage der Verbraucherzentralen bei Einzelhändlern über den Einsatz von Duftaromen! Diese haben bei 100 dieser Unternehmen nachgefragt, aber nur drei gaben zu, Aromen einzusetzen. Die meisten antworteten garnicht oder versuchten, von den Referenzlisten zu verschwinden.
Die Gründe sind laut den Verbraucherschützern dahingehend, dass man lieber nichts veröffentlicht über das Duftmaketing. Die Kundschaft weiß ja nichts von dieser Strategie und merkt gar nicht, welche Düfte echt oder falsch sind. Hier fehle es an Transparenz, so die Fachleute.

Eva
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