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Ein frohes Neues Jahr!

 

Die Buchhandlung meines Vertrauens sandte mir das folgende Gedicht von Peter Rosegger mit Wünschen zum Jahreswechsel. Da ich es immer schon sehr gut fand, möchte ich es mit allen guten Wünschen für das Neue Jahr weitergeben:

 

„Wünsche zum Neuen Jahr“ von Peter Rosegger 

 

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit

ein bisschen mehr Güte und weniger Neid

ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass

ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was.

 

Statt soviel Unrast ein bisschen mehr Ruh

Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du

Statt  Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut

und Kraft zum Handeln – das wäre gut.

 

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht

Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht

und viel mehr Blumen, solange es geht

nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät.

 

Ziel sei der Friede des Herzens – Besseres weiß ich nicht.

 

Foto: Lizzy Tewordt / pixelio.de

 

 

Wird 2013 ein gutes Jahr?

Pünktlich zum Jahreswechsel gab es eine Umfrage des Emnid-Institutes im Auftrag von „Bild am Sonntag“. Am 17.12. wurden 501 Personen befragt, was sie für sich und überhaupt für das neue Jahr erwarten.

Dabei kam das Ergebnis heraus, dass die Deutschen im allgemeinen voller Optimismus auf 2013 blicken; immerhin 35 Prozent meinen, dass es für sie persönlich besser wird als das abgelaufene Jahr. Das hört sich doch gut an! Nur 14 Prozent fürchten, dass sich ihre Position verschlechtern wird. Und 48 Prozent sind zufrieden, so wie es ist, sie erwarten keine Veränderung.

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Wie immer – auch für 2013 gute Vorsätze!

Wie jedes Jahr lässt man zum Jahreswechsel das alte Jahr Revue passieren und – was auch jedes Jahr unausbleiblich ist – die guten Vorsätze kommen wieder hervor! Was will man nicht alles diesmal besser machen: Weniger essen, weniger trinken, mehr joggen und für viele: nicht mehr rauchen!

Tröstlich ist, wir sind damit nicht allein: Auch hierfür gab es, wie für alles eine Umfrage. Für das Randstad Arbeitsbarometer wurden in ganz Europa die Menschen befragt: “ Gehören gute Vorsätze zum Jahreswechsel dazu?“ Und siehe da, überall dasselbe. Für 79 Prozent der Italiener gehört zum Neujahr der gute Vorsatz. Bei den Spaniern sind es 70 Prozent. In Frankreich halten es 57 Prozent mit der Tradition des guten Vorsatzes, bei uns Deutschen sind es 55 Prozent, die …siehe oben, dann sind in Polen 42 Prozent guten Willens, was Vorsätze angeht. Das sind nur die ersten fünf Plätze des Rankings im Test. Mehr oder weniger trifft es alle um diese Zeit!!

Aber ebenso sicher wie der gute Vorsatz zum Jahreswechsel ist leider auch das Scheitern. Auch da gibt es eine Studie mit 3000 Teilnehmern, diese hat ergeben, dass 88 Prozent ihre Vorsätze nicht einhalten können! Aber wie es so ist, auf ein neues und morgen ist vergessen, was heute war. Denn am nächsten Silvesterabend geht es wieder aufs Neue los, das mit den Vorsätzen.

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Auch heute Shoppingtrubel in den Geschäften!

Da hat man gedacht, nach den anstrengenden Einkaufstouren durch die überfüllten Geschäfte ist mit den Feiertagen endlich Ruhe eingekehrt. Und „zwischen den Jahren“ ist für viele wie ein halber Urlaub. Aber was hört man in den Medien? Wie jedes Jahr ist der Tag nach Weihnachten der „Weltumtauschtag“! Die Städte waren heute überfüllt wie letzte Woche und die Verkäuferinnen hatten Stress wie nie!

Im Fernsehen wurden einige Konsumenten interviewt, warum sie unterwegs sind, alle waren entweder nicht zufrieden mit dem Geschenk, oder es war zu klein, zu groß, zu bunt, zu wenig farbig. Eine junge Dame hatte eine Silberkette geschenkt bekommen, wollte aber lieber Gold usw. usw. Da sind all die guten Gaben, die man einfach nicht will, bunte Krawatten, dunkle Socken, falsche Bücher, und was nicht alles mehr.

Da war zu lesen, dass die Deutschen 80,4 Milliarden Euro! für Weihnachtseinkäufe ausgegeben haben! In einem Internetartikel wurde allerdings regional festgestellt, dass nur fünf Prozent ihre Geschenke umtauschen. Aber da sind ja auch die vielen, die ihre Gutscheine einlösen wollen (Obwohl die rechtlich gesehen drei Jahre gültig sind). Das ist an sich ja eine schöne Sache, da kann man nichts falsch machen. Oder die Geldgeschenke, die ja unbedingt heute umgesetzt werden mussten! Kein Wunder, dass ein Fachmann den Ausspruch tat, dass das Weihnachtsgeschäft eigentlich erst jetzt richtig los ginge!

Zum Thema Umtausch sagen die Fachleute, dass die Händler nicht dazu verpflichtet seien, aber es aus Kulanz in der Regel gemacht wird, wenn die Ware einwandfrei ist. Da sollte man den Kassenbon dabei haben! Es sei dem Händler überlassen,wie er verfährt, so ist zu lesen, ob Geld zurück, neue Ware oder einen Gutschein.

Dann sind jetzt nach Weihnachten auch die Schnäppchenjäger unterwegs, denn viele Warenhäuser haben drastisch reduziert. Das betrifft vor allem Textilien, aber auch Elektronik, Porzellan usw.

Ganz Pfiffige tun sich den Umtauschstress allerdings nicht an: Beliebt ist, ungeliebte Geschenke über E-bay oder Marktplatz zu verkaufen. Oder aber, weiterverschenken. Da muss nur aufpassen, dass es nicht auffällt!!

Foto: Benjamin Thorn / pixelio.de

Gibt es einen Weihnachtsmann?

Vor kurzem fiel mir eine wunderbare – wahre – Geschichte in einem Magazin in die Hände, die mich sehr berührte. Ich hatte noch nichts davon gehört, obwohl diese Geschichte seit vielen, vielen Jahren sehr bekannt ist.

Sie spielt im Jahre 1897 und handelt von der kleinen Virginia aus New York, damals acht Jahre alt.  Sie glaubte zwar an den Weihnachtsmann, aber als andere Kinder sagten, es gäbe ihn nicht, bekam sie Zweifel. Sie fragte ihren Vater, der sich etwas überfragt fühlte. In der Familie war es üblich, bei Unsicherheiten bezüglich Begriffen oder historischen Fakten an die „Frage und Antwort“ – Kolumne der „New York-Sun“ zu schreiben. Das riet der Vater der kleinen Virginia, er meinte, die würden ihr schon die richtige Antwort geben.

Ihr Brief wurde an den Redakteur Francis P.Church weitergeleitet, der schon 20 Jahre bei der Zeitung war. Er war sich sicher, dass es keinen Ausweg gab, der Frage auszuweichen. So kam es, dass er einen der bis heute bemerkenswerten Kommentare der Zeitungsgeschichte schrieb. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „New York-Sun“ im Jahre 1949 alle Jahre wieder auf der Titelseite zu Weihnachten abgedruckt.

Was schrieb er? Sinngemäß erklärte er Virginia, dass ihre Freunde nicht recht hätten. Dass es sehr wohl einen Weihnachtsmann gibt, so wie die Liebe und Treue. Wie dunkel wäre die Welt, so schrieb er, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe. Dann gäbe es auch keinen Glauben – nichts, was das Leben schön machte.

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Engel und Kerzen – weihnachtliche Symbole –

Engel und auch Kerzen sind gerade zur Weihnachtszeit allgegenwärtig. Engel brachten ja nach der Bibel den Hirten auf dem Felde die frohe Kunde von der Geburt Christi. Und in vielen anderen Begebenheiten sind Engel dabei.

Im Volksglauben gelten Engel als Symbol für Himmelsbewohner. Die wohl bekanntesten Engel sind die drei Erzengel, Michael, Gabriel und Raphael. Im 15. und 16. Jahrhundert verbreitete sich die Verehrung besonders für den Erzengel Michael. Daraus entstand die Verehrung von Schutzengeln, denn Michael gilt als Schutzengel Israels, der Kranken, der Händler, der Seeleute, der Soldaten und der Deutschen.

Der Glaube an Schutzengel ist auch in unserer Gesellschaft sehr groß. Besonders für Christen, denn die christiliche Lehre sagt, dass jeder einen persönlichen Engel hat, der ihm zur Seite steht und ihn beschützt.

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Weihnachtsbräuche – mal nicht besinnlich!

Weihnachten ist eigentlich ein Fest der Besinnung, ein Familienfest. Man umgibt sich mit den Menschen, die man liebt, zum Feiern. Aber da kann es durchaus sein, dass es auch lustige und nicht nur besinnliche Traditionen gibt. Da lohnt es sich richtig, mal diese Seite des Weihnachtsfestes zu beleuchten.

Hier einige witzige Weihnachtsbräuche: In Dänemark, Finnland, Norwegen und Island gibt es die Sage, dass die Wichtel die Geschenke bringen, darum muss man sie bei Laune halten. Wütende Wichtel sollen nämlich Unglück für das ganze Haus bringen. Darum stellt man in Skandinavien am Heiligabend eine Schüssel Reisbrei mit ordentlich Zimt in den Stall oder auf die Fensterbank – um die Wichtel gewogen zu halten.

In Großbritannien wird Weihnachten ziemlich fröhlich und wie eine Party gefeiert. Da knallt es auch! Bei den Feiern zum Fest gibt es „Christmas Crackers“, große Knallbonbons. Zwei Leute müssen jeder an einem Ende daran ziehen. Wer nach dem Knall das größere Stück in den Händen hält, darf den Inhalt – eine kleine Überraschung – behalten.

 

In Tschechien soll man vor dem Weihnachtsessen und dem anschließenden Geschenkeauspacken nichts essen. Die Eltern bringen den Kindern bei, dass sie ein goldenes Ferkelchen sehen können, wenn sie den ganzen Tag über nichts essen. Ein anderer Brauch geht so: Es werden an Weihnachten die Äpfel kreuzweise geschnitten. Wenn ein  Stern im Kern erscheint, steht ein gutes Jahr bevor, erscheint ein Kreuz, wird es ein schlechtes Jahr.

Spanien (Katalonien) hat den folgenden Brauch: Versteckt hinter einem Baum sitzt in Krippen in den katalanischen Regionen der Caganer: Das ist eine Figur mit heruntergelassenen Hosen – die mal muss. Man weiß nicht, woher dieser Brauch kommt, angeblich sollte sie früher Glück für eine gute Ernte geben.

In den USA gibt es neben Christbaumkugeln auch kleine Glasgurken zu kaufen. Die werden zwischen die Kugeln in den Baum gehängt. Naturgemäß sind sie dann schwer zu erkennen: Grün in grün eben! Dann wird danach gesucht, wer sie zuerst entdeckt, bekommt ein zusätzliches Geschenk. Das wirklich Witzige daran ist, dass viele Amerkaner meinen, dass dieser Brauch eigentliche eine alte deutsche Tradition ist. Das kann nicht stimmen, denn die meisten Deutschen haben davon noch nie gehört.

In Mexiko, genau in der mexikanischen Stadt Oaxaca wird am 23. Dezember das große Radieschenfest gefeiert. Dafür werden aufwendige Krippenfiguren aus Radieschen geschnitzt. Das erscheint auf den ersten Blick unmöglich, aber man muss wissen, dass die mexikanischen Radieschen ungefähr kartoffelgroß sind. Es gibt sie in Mexiko, seit  die spanischen Eroberer sie im 18.Jahrhundert nach Mexiko gebracht haben. Sie gelten in Mexiko als wichtiges Nahrungsmittel.

In Australien am anderen Ende der Welt ist gerade jetzt Hochsommer. Da wird Weihnachten in vielen Familien wie eine Party am Strand gefeiert. Man trifft sich zum unvermeidlichen Barbecue und auch zumPicknick. Da ist es üblich, dass zumindest die jungen Leute zur Badehose eine Nikolausmütze tragen! Oder die Mädchen zu Sommerkleidern. (Das ist echt, habe ich selbst erlebt!).

Foto: pandi / pixelio.de

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