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Ein Päuschen in Ehren kann niemand verwehren!

Ein wahres Wort las ich neulich von einem Fachmann eines Gesundheitszentrums. Es ist allgemein üblich, dass beim Sport Trainingspausen eingelegt werden, damit der Sportler dann wieder fit ist für neue Leistungen. Aber im Arbeitsleben ist das oft verpönt. Da wird man dann als nicht optimal leistungsfähig angesehen. Dabei gehörten gerade da auch Pausen unbedingt dazu, um die täglichen Herausforderungen zu meistern, so der Experte. Außerdem sei man nach einem Arbeitstag ohne ausreichende Pausen auch anfälliger für Infekte. Dazu kämen, da hat er nun mal Recht, Verspannungen, Rückenschmerzen und Durchblutungsprobleme. Von der psychischen Anspannung, die man erst mal abbauen müse, gar nicht zu reden.

Da ist es auch wichtig, die Pausen nicht nur einzuhalten, sondern auch versuchen, abzuschalten. Am besten ist es, die Mittagspause draußen zu verbringen, wenn es eben geht. Wenn man, wie ich mich an meine Arbeitstätigkeit erinnere, zwar zu Tisch mit Kollegen geht, dann aber sich die Gespräche doch wieder nur um betriebliche Belange drehen, ist das keine Erholung. 20 Minuten Spazierengehen sei was sehr Gutes für die Leistung.

Auch mehrmals zwischendurch wenigstens den Arbeitsplatz verlassen, ein paar Dehnungsübungen machen, tut schon auf die Dauer Wunder. Ich habe vor einiger Zeit sogar von ehemaligen Kolleginnen gehört, dass Physiotherapeuten vom Arbeitgeber bestellt würden, die Massagen im Hause durchführen. Das finde ich sehr lobenswert, das sollte möglichst viel angeboten werden.

Dann ein guter Tipp, den ich las, das Wochenende sollte möglichst zur Erholung genutzt werden, nicht mit Arbeit zu Hause verbracht! Auch im Urlaub ist Abschalten oberstes Gebot, die Erreichbarkeit sollte auf das Mindeste beschränkt werden.

Es wäre schön, wenn diese Ratschläge beherzigt würden, das brächte jedem etwas.

Foto: Helene Souza /pixelio.de

Früjahrsputz auch für die elektrischen Helfer!

Was manchmal etwas zu kurz kommt beim Frühjahrsputz oder überhaupt beim Saubermachen, sind die Elektrogeräte, die wir ja alle in unserem Haushalt haben. (Wenn es auch in den meisten Küchen nicht mehr so aussieht wie auf dem Bild! Das fand ich aber so wunderbar nostalgisch, erinnerte mich sehr an meine erste Küche).

Da fand ich eine Zusammenstellung, von Experten geschrieben. Eine Auswahl will ich gern weitergeben, muss es mir auch selbst hinter die Ohren schreiben!

Da wäre der Kühlschrank: Viel benutzt und ständig auf und zu gemacht. Den Innenraum mit warmem Wasser und Neutralseife abwaschen, ich nehme immer leichten Essigzusatz zum Wasser. Es beugt der Bildung von Mikroorganismen vor. Die Türdichtungen genauso reinigen, so bleiben sie nicht nur hygienisch, sondern auch dicht. Die Lüftungsgitter sollten sauber, von Resten befreit und frei von Gegenständen gehalten werden, damit die Luft gut zirkulieren kann.

Gefriergeräte: Eine unbeliebte Arbeit, aber muss ab und zu sein: Abtauen, das spart Energie und Geld!Schon ein cm Eisschicht erhöhe den Stromverbrauch um 50 Prozent, so die Experten von der Initiative Hausgeräte. Bei Geräten mit integrierter No-Frost-Funktion ist das Abtauen allerdings nicht mehr nötig.

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Morgenstund hat Gold im Mund – wieso?

Soviele Redewendungen, Metaphern und Sprichworte begegnen uns täglich. Sie sind im Sprachgebrauch meist so selbstverständlich, dass wir uns gar keine Gedanken über ihre Herkunft und Bedeutung machen. Aber das ist oft so ein interessantes Feld, da gibt es ganze wissenschaftliche Abhandlungen darüber. Und nicht jede Redewendung ist so einleuchtend auf den ersten Blick wie die auf dem Bild, das ich so witzig fand.

Einige habe ich entdeckt, die ich doch weitergeben möchte. Da ist das alte so wahre Sprichwort: Morgenstund hat Gold im Mund“. Es handelt sich hier um Übersetzung eines geflügelten Wortes aus dem Lateinischen. Da heißt es übersetzt so viel wie: „die Morgenröte trägt Gold im Mund und im Haar“. Das bedeutet im übertragenen Sinne, dass es sich lohnt, früh aufzustehen.

Dann die Redewendung von der treulosen Tomate: Sie kommt aus dem zweiten Weltkrieg, wer hätte das gedacht! Erst war nämlich Italien ein Verbündeter Deutschlands, dann schlug es sich auf die gegnerische Seite. Außerdem wareen die roten Früchte aus dem Süden nicht lange haltbar. So setzte man die Italiener mit den Tomaten gleich. Und so kam es zu der Redenasart von der „treulosen Tomate“.

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Für Weinfreunde ein Muss: Schloss Johannisberg

Jetzt im Frühling ist es besonders schön am Rhein, dem vielbesungenen und befahrenen deutschen Strom. Ganz besonders liebe ich den Rheingau mit seiner lieblichen Landschaft, den geschichtsträchtigen Orten und Bauwerken. Da fällt mir Eltville, Kloster Eberbach, Rüdesheim, aber besonders das hoch zwischen Weinbergen gelegene Schloss Johannisberg ein. Schon vor vielen Jahren war ich das erstemal dort und später immer wieder mal. Es gibt sogar ein Kulturfestival im Sommer dort.

Aber für Weinliebhaber und die, die sich mit der Weingeschichte befassen, gibt es keinen anderen Weinberg, über den sich so viel erzählen ließe wie der Johannisberg. Hier wurde schon im Jahre 1100 Wein angebaut, die erste Spätlese wurde hier geerntet und der erste Eiswein.

Goethe war hier ständig zu Gast und viele andere Persönlichkeiten. Heinrich Heine hat es so ausgedrückt:“ Mon Dieu, wenn ich so viel Glauben in mir hätte, um Berge versetzen zu können, der Johannisberg wäre just derjenige, den ich mir überall  hinkommen ließe.“

Das Schloss ließ einst Fürst Metternich errichten, heute gehört es der Familie Oetker. Das Weingut wurde restauriert und in Stand gehalten. Von dort erreicht man einen Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden Blick über das Rheintal bietet. Ich mache jedesmal ein Foto, wenn ich dort bin. (Da fällt mir ein, es wird langsam mal wieder Zeit für einen Abstecher dorthin!!).

Das Weingut produziert heute wie damals erstklassige Weißweine. Die haben, um es fachmännisch zu sagen, klar definierte Aromen, schlanke Strukturen und eine echte Eleganz. Für mich als Weinfreund heißt das einfach, sie munden hervorragend, sind gut bekömmlich und es ist eine Freude, sie bei einer Weinprobe zu kosten.

Die sehr gute Lage des Johannisberges, der nach Süden steil abfällt, sorgt dafür, dass die Trauben viel Sonne bekommen. Die Rebwurzeln graben sich in den kargen Taunusquarzit ein, der für eine ausgeglichene Versorgung der Pflanzen sorgt. Die Symbose zwischen Boden und Topographie ermöglichen es, dass es auch in weniger guten Jahren gute Weine gibt. So haben es die Weinfachleute erklärt, sie nennen den Berg auch Zauberberg.

Was mich bei Besuchen und Führugnen sehr beeindruckt hat, sind die alten rheinischen Fuderfässer, auf die man nicht verzichtet. Die Weine werden darin im kühlen Schlosskeller vergoren. Teilweise sind die alten Eichenfässer über 100 Jahre alt. Sie lassen den Riesling, der hauptsächlich angebaut wird, nicht nur atmen, in jedem Fass hat sich eine eigene Hefekultur entwickelt. So entsteht bei der Vergärung in jedem Fass ein eigener Geschmack, der nachher beim Verschneiden für noch mehr Komplexität sorgt. Das erklären die Fachleute gern den interessierten Zuhörern.

Auf dem Weingut gibt es natürlich eine Gutsschänke und auch einen Laden, wo alle Weine verkostet und erworben werden. Es ist wirklich ein Genuss, dort einen Tag zu verbringen, am schönsten natürlich bei Sonnenschein. Nachzuschlagen wie immer im Internet: www.schloss-johannisberg.de

Foto: Mohegan/pixelio.de

Schokoladenhasen gehören zum Osterfest!

Jetzt ist mir eine Meldung begegnet, die muss ich einfach noch zum Osterfest weitergeben: Was auf den ersten Blick nicht zu glauben ist, es werden weitaus mehr Schokoladen-Osterhasen hergestellt als Nikoläuse!!! Also das heißt, dass die deutschen Verbraucher mehr für Schokolade ausgeben als im Advent!!

Das bestätigte auch der Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie. Anders als zu Weihnachten sei Schokolade zu Ostern das Hauptprodukt. Das ist auch ganz klar, für Kleine und auch Große darf ein Osternest mit Schokohasen und Eiern aus Schokolade nicht fehlen. Da freuen sich doch alle drauf.

In Zahlen ausgedrückt, sieht das so aus, dass 18 700 Tonnen Schokolade dieses Jahr verarbeitet wurden, hauptsächlich zu Osterhasen. Damit ließen sich 187 Millionen Osternester bestücken.

Im Vergleich – zu Nikoläusen wurden nur 9 000 Tonnen Schokolade verarbeitet.

Interessant ist dabei, dass nur 56 Prozent, also etwa 83 Millionen Hasen in deutschen Osternestern landen. Die restlichen 44 Prozent werden ausgeführt. Sie sind sehr begehrt vor allem in der EU, aber auch in den USA und selbst in Australien. Da werden überall gern Schokohasen „made in Germany“ gegessen. Die schöne bunte Verpackung spricht  auch sehr an.

Übrigens werden, was ich sehr gut finde, auch immer mehr Schokohasen aus nachhaltig zertifizierter Schokolade angeboten. Relativ neu ist, dass es sogar laktosefreie Schokohasen gibt, für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Das war bisher auch bei anderen Lebensmittel ein großes Manko. Aber auch da sieht man vermehrt Angebote, an Milch, Käse usw.

Ansonsten geht der Trend zu Ostergeschenken auch in Richtung größerer Geschenke, fast steht es Weihnachten nicht nach. Beispielsweise geben 18 Prozent der Eltern mehr als 100 Euro für ein Ostergeschenk aus.

Aber egal wie, ein Schokoladenhase und Süßes gehört auf jeden Fall zum Osterfest! In diesem Sinne schöne Ostertage!

Da gibt es auch die niedlichsten Ausführungen, ob als Schmunzelhase, mit Füllung, aus Zartbitter, oder am beliebtesten als Vollmilchhase, man kann einfach nicht drauf verzichten.

Foto: Irene Lehmann / pixelio.de

Mit Energie in den Frühling – Leckeres mit Vitaminen

Über Ostern habe ich letztes Jahr manches geschrieben, einfach oben rechts – Ostern – angeben, dann kommen die Artikel zum Vorschein! Jetzt will ich mit guten Rezepten einfach mal den Frühling begrüßen. (Der leider vorübergehend mit warmen Temperaturen abhanden gekommen  zu sein scheint). Aber ein paar gute Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit sind willkommen. Die ergreift ja leider viele von uns, obwohl die Sonne mehr Kraft hat, es länger hell bleibt, sowie morgens in aller Frühe die Vöglein jubilieren.

Es ist ein altes Phänomen, dass wir nicht immer so jauchzen und in die Luft springen könnten. Das liegt daran, habe ich mich schlau gemacht, dass im Winter unsere Vorräte an manchen Vitaminen und Spurenelementen zur Neige gegangen sind. Dafür brauchen wir jetzt reichlich Vitamin C aus Gemüse, Eisen aus Fleisch, Muscheln und Hülsenfrüchten. Vitamin B für den Stoffwechsel ist in Vollkorn, Schweinefleisch und Milchprodukten.

Für das Stimmungstief, das manche erwischt, ist gut Folsäure aus Rohkostsalaten, Vitamin B 1 aus Schweinefleisch und B 2 aus Makrele, Seelachs, Milch und Käse.

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Von wegen dick – Schokolade macht schlank

Was ich da entdeckt habe, habe ich erst nicht geglaubt. Erst zweimal hinsehen machte mir bewusst, dass da wirklich zu lesen war, siehe oben! Der schlechte Ruf der geliebten Süßigkeit ist ja allgemein bekannt, Frustfutter (leider wahr!), Kalorienbombe, Zahnkiller usw. Und jetzt gar kein Dickmacher?

Da gab es mal wieder eine Studie, aus den USA, die belegt, dass diejenigen, die regelmäßig Schokolade essen, schlanker bleiben als die, die selten dazu greifen. Das muss man erst mal schlucken!

Also die Forscher fanden heraus, dass Erwachsene, die regelmäßig Schokolade essen, einen geringeren BMI (Body-Mass-Index) haben als die, die weniger naschen. Bei der Studie assen die Probanden, mehr als 1000 Frauen und Männer haben mitgemacht – nach eigenen Angaben – zweimal in der Woche Schokolade. Im gleichen Zeitraum trieben sie wie die Ethaltsamen 3,6-mal Sport. Keiner litt an Diabetes oder sonstigem, was gegen Schokolade sprach.

Also, was ist, naschen Dicke einfach zu wenig? Der Effekt sei gering, sagen die Wissenschaftler. Die Schokoladen-Esser hatten mehr Kalorien und Fett pro Tag aufgenommen und nicht mehr Bewegung wie die Schoko-Verächter, so berichten die Forscher. Eine Frage des Stoffwechsels, so sagt man landläufig, sollte es hier auch so sein?

Schon lange ist allerdings bekannt, dass Schokolade mit hohem Kakaoaneil die Cholesterinwerte und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Einige Inhaltsstoffe wirken sogar Zellschäden entgegen und fordern den Muskelaufbau. Das sind ja lauter gute Argumente. Dazu noch das, worauf meine Freundinnen schwören – Schokolade ist Nervennahrung! Also da greifen wir doch zu!

Aber da kommt der Nachsatz: Bei der Studie futterten die Schlanken stets, aber in Maßen Schokolade. Und ob die Sportangaben so präzise waren, wird auf einmal bezweifelt.

Also machen wir es so wie bisher, in Maßen Schokolade essen und ab und zu, als Nervennahrung (oder Frustfutter)!

Foto: Zami/pixelio.de

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