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Sehr begehrt – Ferienjobs

Gestern sass ich beim Friseur, da kamen zwei junge Mädchen und frugen nach einem Ferienjob. Leider vergeblich. Da fiel mir ein, dass ich etwas darüber gelesen hatte. Es wäre vielleicht interessant, es weiterzugeben.

Fast alle von uns haben schon mal in den Ferien gejobbt, ich habe beispielsweise auf dem Dorf bei der Ernte geholfen. Aber in früheren Jahren hat keiner nach Jugendarbeitsschutz und dergleichen gefragt. Da gibt es aus dieser Sicht sehr klare Vorgaben, wie ich erfahren habe: Unter 13 Jahren darf man eigentlich gar nicht arbeiten, außer bei Filmaufnahmen. Aber da habe ich schon öfter gehört und gelesen, da gibt es auch ganz strenge Regeln, was die Zeit angeht. Ab 13 Jahren darf man bis zu zwei Stunden Werbezettel austragen, was viele Schüler gern machen, als Babysitter tätig sein, Nachhilfeunterricht geben – wenn es gegen Bezahlung ist.

Mindestens 15 Jahre muss man alt sein, wenn man einen regelrechten Ferienjob bis zu vier Wochen annimmt. Dabei darf es sich nicht um schwere körperliche Arbeiten handeln, so das Gesetz. Die 5-Tage-Woche ist einzuhalten, bei 40 Stunden in der Woche. Da würde auch das Gewerbeaufsichtsamt streng darüber wachen betreffs der Vorschriften des Jugenarbeitsschutzgesetzes, so habe ich gelernt.

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Platschnass gespritzt

Da es ja zur Zeit viel regnet, fand ich etwas, das mir passend erschien, weiterzugeben. (Es soll ja besser und wärmer werden, das wäre für die Schulferien ja auch dringend nötig!) Was ist eigentlich, wenn man als Fußgänger am Straßenrand von einem Auto, das durch eine Pfütze fährt, nassgespritzt wird? Man kennt das nicht nur aus diversen Lustspielfilmen, es ist den meisten auch schon selbst passiert!

Da gibt es eine Stellungnahme des LG Schleswig-Holstein in Itzehoe (Az.: 1 S 186/10). Es hatte ein älteres Ehepaar geklagt, dass ein Autofahrer auf einer Straße ohne Bürgersteig so schnell durch eine Wasserlache gefahren war, dass das Ehepaar als Fußgänger vollkommen nassgespritzt wurde. Sie meinten, dass das hätte abgewendet werden können, wenn der Autofahrer im Schritttempo gefahren wäre.

Das Gericht gab dem nicht statt, es meinte, dass die Voraussetzungen für einen Schadenersatzanspruch nicht vorlägen. Man wäre nicht verpflichtet, Wasserlachen auf der Fahrbahn jeweils im Schritttempo zu durchfahren.

Ausserdem müsse die Unfallgefahr berücksichtigt werden, die durch plötzliches Abbremsen oder Langsamfahren für den nachfolgenden Verkehr entstehe. Das Gericht kam zu der Auffassung, wenn man das so sehe, müssten bei Regen ganze Ortschaften oder Städte im Schritttempo durchfahren werden, um die Fußgänger zu schützen.

Aber was sehr bemerkenswert ist, das Gericht empfiehlt den Fußgängern, die sich bei Regen oder danach auf Straßen begeben, wo sie Gefahr laufen, nassgespritzt zu werden, sich eben schon im voraus durch geeignete Kleidung zu schützen!

Dann wissen wir also Bescheid, wenn es uns mal trifft!

Ein Küsschen in Ehren….

Da fiel mir doch was Interessantes in die Hand, leider erst vor paar Tagen: Es gibt ja, wie ich neuerdings feststelle, für alles und jedes einen weltweiten Tag. Meistens erfahre ich es erst im Fernsehen oder in der Zeitung, wenn es dann schon vorbei ist. So war es auch mit dem, was ich berichten will.

Am 6.Juli war der offizielle Tag des Kusses, hättet Ihr es gewusst?? Sonst hätte man doch ein Wettküssen oder Kussmarathon oder so was veranstaltet! Hat es alles schon gegeben.

Aber sehr interessant ist, was man da so erfährt über die Kussgewohnheiten anderer Völker. Hier eine kleine Auswahl:

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Kräuter – unverzichtbar für die Küche

Wer so wie ich frische Kräuter sehr liebt, wird sich auch für einige Tipps dazu interessieren. Ich finde sie sehr wichtig, wohlschmeckend und auch aromatisch und für Dekorationen gut aussehend.

Dass man für Kräuter nicht unbedingt einen Garten braucht, ist ja bekannt. Auf der Terrasse oder auf dem Balkon kann man wunderbar in Töpfen und Kübeln die schönsten züchten. Im Frühling konnten sie auch nach draußen, wenn  man auf der Fensterbank vorgezogen hat.

Da las ich, wie man Kräuter richtig erntet, manches war mir neu. Ein Gartenbauexperte rät, bei mehrjährigen Kräutern darauf achten, dass bei der Ernte keine Wurzelspitzen, Knospen oder Triebspitzen beschädigt werden, sonst könne die Pflanze nicht weiterwachsen. Bei einjährigen dagegen kann man die ganze Pflanze abernten. Aber was mir neu war, aber eigenlich logisch, die beste Erntezeit ist vormittags, wenn der Morgentau abgetrocknet ist.

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Urlaubszeit, schönste Zeit!

Da die Reisezeit in vollem Gange ist, und auch in einigen Bundesländern die Ferien begonnen  haben, kann ich nicht umhin, auch einige gesammelte Werke zum Reisen beizusteuern.

Da sind erstmal die altbekannten Sprüche aus den Reisekatalogen, jeder weiß es, aber viele glauben es doch nicht: Viele Reiseveranstalter haben in ihren Angeboten eine sehr blumenreiche Sprache, die oft die wahren Gegebenheiten verschleiert. Da habe ich einige Sachen gefunden, die ich doch weitergeben möchte.

Touristisch gut erschlossen: Da kann man sicher sein, in einen Rummel von Massentouristen zu geraten, Bierstände und Bettenburgen eingeschlossen. Aufstrebende Gegend: Da wird gerade erst angefangen, also viele Baustellen und noch kaum touristische Infrastruktur. Zentral gelegenes Hotel: Siehe oben, mitten im Trubel, viel Lärm, auch nachts. Strandnah gelegen: Das ist auch sehr ominös, es ist Geschmacksache, wie man die Entfernung zum Strand auslegen kann – besser auf einen kleinen Fußmarsch einstellen oder ähnliches. Meerseite: Das ist nicht zu verwechseln mit Meerblick, da kann noch wer weiß wo sein. Uferstraße: Das klingt zwar romantisch, ist aber evtl. keineswegs eine ruhige Uferpromenade. Gerade im Süden sind Uferstraßen meist Hauptverkehrsstraßen, vor allem abends kann es sehr laut werden. Vor allem sind es auch beliebte Treffpunkte der jugendlichen Moped- oder Rollerfahrer. Kurzer Flughafentransfer: Auch da kann es sehr laut sein, es kann sein, dass das Hotel unmittelbar am Flughafen oder sogar in einer Einflugschneise liegt.

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Allerlei zur Reiserei!

Noch einiges Wissenswertes, was ich für die schönste Zeit des Jahres so aufgestöbert habe: Was ja auch eigentlich bekannt ist, mit einem Flughafenwechsel kann man Geld sparen. Vor allem Familien mit Kindern, die einen Urlaub mit Kindern nicht daheim verbringen möchten, sondern die nur zu den Sommerferien, also in der Hauptreisezeit, Urlaub machen können, kommt das teuer zu stehen. Aber dem kann man entgegentreten, wenn man nämlich von einem Flughafen in einem anderen Bundesland, wo noch keine Ferien sind, abfliegt. Wenn der nicht zu weit entfernt ist, lohnt sich das. Experten sprechen sogar von bis zu 40 Prozent. Es ist so in, dass es dieser Spartrick sogar schon einen Namen hat, natürlich auf neudeutsch “ Airport Hopping“.

Der ADAC hat eine Untersuchung bei 13 Fluggesellschaften durchgeführt und dabei bei den Nebenkosten große Unterschiede festgestellt. Gerade bei einer Online-Buchung solle man auf versteckte Zusatzkosten achten, besonders bei den Billigfliegern. (Ich kann das aus eigener Erfahrung nur bestätigen, einen Klick übersehen und schon konnte ich für das Gepäck zuzahlen.) Beispiel sei Ryanair, da müssten Reisende, die mit einem 24 kg schweren Koffer reisen, online einen Sitzplatz reservieren und mit Kreditkarte zahlen, für Hin- und Rückflug einen Aufpreis von 270 Euro zahlen!! Bei Turkisch Airlines wären es nur 15 Euro. Ryanair und Easyjet verlangen sogar als einzige prinzipiell extra Geld für die Mitnahme eines Koffers. Das Überschreiten des Gewichtslimits lassen sich auch einige Airlines teuer bezahlen. Air France verlangt ab 24 kg beispielsweise 200 Euro.

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Was zur Reisesicherheit

Die Verbraucherzentrale NRW hat einiges veröffentlicht, was einen Reisenden sehr vorsichtig mit der Reisekasse werden lassen soll. Überhaupt sollte vor der Urlaubsreise gut überlegt werden, welche Zahlungsmittel für das jeweilige Reiseziel und den Reistyp geeignet ist. Grundsätzlich hat man ja die Wahl zwischen  verschiedenen Zahlungsmitteln. Neben Bargeld, wo man eigentlich nicht so viel auf einmal mitnimmt, ist natürlich heutzutage die Kreditkarte hauptsächlich im Gebrauch. Je nach Typ enthält sie auch nützliche Zusatzleistungen wie Versicherungen und Haftungslimits bei Verlust oder Diebstahl. Neu sind, so erfuhr ich, sogenannte Prepaid-Karten, die wie eine Kreditkarte funktionieren, aber vorher aufgeladen werden. Am besten informiert man sich vorher bei seiner Bank.

Als besonders sicher, wenn auch etwas umständlicher, deswegen fast ein bisschen aus der Mode gekommen, sind Reiseschecks. Sie können bei Verlust weltweit binnen 24 Stunden ersetzt werden. Grundsätzlich gilt es aber sowohl für Bargeld, Karten und Reiseschecks, sie möglichst diebstahlsicher aufzubewahren. Besonders in großen Städten und Touristenzentren gilt da höchste Vorsicht.

Wer allerdings, wie zu Hause am Geldautomaten Bargeld abheben will, erlebt oft zu Hause die Überraschung, dass hohe Gebühren berechnet wurden. Das ist nicht immer am Ort klar zu erkennen. (Obwohl es für mich immer wieder faszinierend ist, zu sehen, wie man z.B. wie ich in Alice Springs im Outback von Australien wie daheim am Automaten Geld ziehen kann!). Sehr unangenehm kann auch sein, wenn man dem Skimming zum Opfer fällt. Also dem Ausspähen von Geheimdaten, das hat auch besonders in Urlaubsregionen sehr zugenommen. Dann kommt laut Verbraucherzentrale vor, dass Banken am Urlaubsort plötzlich die Karte „wegen auffällig vieler Kontobewegungen“ sperren. Die Geldinstitute sehen da ihre Sicherheitsinteressen vor der so gepriesenen flexiblen Nutzung. Sowas kann für den Verbraucher eine unangenehme Situation bedeuten. Mir war das neu, das hatte ich bisher noch nicht gehört.

Notrufnummern: Da ist es gut, wenn man für alle Fälle die entsprechenden Notrufnummern weiss: 116 116  und 0049 116 116 aus dem Ausland ist die zentrale Notrufnummern für EC-, Kredit-, Kundenkarten sowie Reiseschecks, Handykarten. Um ganz sicher zu gehen, empfehle ich beispielsweise http://www.sellpage.de oder http:// www.banktipps.de anzuklicken, die wissen es ganz genau.

Über Notrufnummern allgemein fand ich folgendes, was mir auch neu war: Reisende, die im EU-Ausland unterwegs sind, sollten seit Juli 2009 von ihrem Netzbetreiber eine SMS mit Informationen zur Notrufnummer 112 erhalten. Laut der entsprechenden EU-Kommission sei das aber bei 81 Prozent der Touristen nicht der Fall. So wüssten nur 26 Prozent davon, dass diese Notrufnumnmer mittlerweile in allen EU-Ländern installiert und kostenlos über Handy und Festnetz erreichbar ist, um Polizei, Feuerwehr oder einen medizinischen Dienst zu erreichen. In Deutschland sind es sogar nur 19 Prozent.

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