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Sag`s durch die Blume…

Das haben wir alle schon mal gehört oder auch selbst angewandt: Bestimmte Blumen haben bestimmte Aussagen: rote Rosen für die große Liebe, Olivenzweige für Frieden, um nur die gebräuchlichsten hervorzuheben.

Leider ist es heute in unserem modernen Zeitalter nicht mehr „in“, sich mit Blumen und der Bedeutung, die man ihnen zumisst, zu befassen. Unsere jungen Leute haben ja eine andere Auffassung von Romantik. Man überbringt keine Blumen, um die Angebetete mild zu stimmen, da wird mit unseren digitalen Nachrichtenmöglichkeiten kommuniziert. Wenn dann die SMS oder dergleichen nicht sofort beantwortet wird, hat man schon keine Geduld mehr! Ich beobachte vor allem junge Leute, da ich viel Bahn und Straßenbahn fahre. Da wird das Liebesleben oder überhaupt alles während der Bahnfahrt organisiert. Und jeder muss notgedrungen mithören!

Wie wohltuend empfand ich, was mir kürzlich in die Hände fiel: Es gibt auch heute noch Menschen, die sich mit Blumen und eben auch ihrer Sinnbildlichkeit befassen.

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Wer ist unser vertrauenswürdiger Favorit?

Bereits zum elften Mal wurde eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Readers Digest“ durchgeführt. Dazu wurden 33.000 Leser in 16 Ländern Europas befragt, darunter 7.000 in Deutschland. Die Umfrage fand im Herbst letzten Jahres statt.

Frage war, welche Vertreter eines Berufes haben unser Vertrauen. Auf den vorderen Plätzen waren jene Berufe, „die da sind, wenn es darauf ankommt“. So lautete der offizielle Tenor bei Bekanntgabe der Resulate.

Am meisten Vertrauen setzen wir in die Feuerwehrmänner, sie verteidigten den 1.Platz in Deutschland und Europa. 95 Prozent der Befragten waren sich einig, dass die Feuerwehrleute unser Vertrauen am meisten verdienen. Piloten und Krankenschwestern kamen auf 92 Prozent der Vertrauensstimmen. Apotheker sind auch Vertrauenspersonen, das meinten 86 Prozent, 85 Prozent vertrauen ihrem Arzt. Polizisten folgten auf dem nächsten Platz in Deutschland mit 79 Prozent und überflügelten damit ihre europäischen Kollegen um 20 Punkte. Taxifahrer kamen auf 45 Prozent.

Um 12 Punkte abgesunken sind Priester und Pfarrer. Das sei nicht verwunderlich, hieß es. Da sind die Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen, die in der letzten Zeit allgemein durch die Medien bekannt wurden, der Grund.

Auf den letzten vier Plätzen landeten Finanzberater und Fußballspieler mit 14 Prozent. Dann kamen die Autoverkäufer mit 10 Prozent.

Das Schlusslicht bilden, dreimal dürft Ihr raten, die Politiker!

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Schon Schüler sollen Geldumgang lernen!

Auch dafür gab es eine Umfrage des Forsa-Institutes, und zwar unter Schülern der zehnten Klasse. Das ist eine sehr gute und nützliche Angelegenheit, wie sich herausgestellt hat. Es hat sich nämlich ergeben, als das Resultat bekannt gegeben wurde, dass erschreckend viele Jugendliche ganz große Wissenslücken zum Thema Finanzen und Versicherungen haben. Meist haben sie sich mit diesen Dingen noch nicht befasst. Es haben entweder die Eltern geregelt oder es war überhaupt auch in der Familie kein Thema.

Das fängt bei Girokonten an (da habe ich festgestellt, dass manche Banken gute Aufklärungsarbeit leisten), ober die üblichen Online-Bestellungen usw. Da müsste auch bei Jugendlichen das Konsumverhalten und das Verbraucherwissen gestärkt werden.

Unter diesem Aspekt haben die Verbraucherzentrale Bundesverband und das Bundesministerium für Verbraucherschutz ein Projekt ins Leben gerufen. Die Experten, sprich Ministerin Aigner und Verbraucherzentrale-Präsident Billen sind dafür, schon in den Schulen ein Pflichtfach einzurichten, um die Verbraucherbildung, aber auch Ernährung zu lehren.

Zur Zeit ist es noch so, dass es meist den Lehrkräften anheim gestellt würde, diese so wichtigen Dinge zu vermitteln, so die Experten. Frau Aigner spricht sich dafür aus, die Inhalte „in bestehende Lehrpläne einzubinden, bevor noch lange um ein Pflichtfach gestritten würde“.

Zum Beispiel könne im Biologieunterricht das Thema Ernährung, im Sozialkundeunterricht Datenschutz, Finanzen im Mathematikunterricht untergebracht werden, so der Vorschlag.

Es wurde inzwischen auch eine Internetseite eingerichtet, die Lehrern Materialien dazu vermittelt: www.verbraucherbildung.de

Dekorieren – einfach so? nicht so einfach!

Wer möchte nicht gern außer in den eigenen vier Wänden auch im übrigen Haus für eine schöne Dekoration sorgen! Das ist gar nicht so einfach, wie ich kürzlich gelesen habe! Wenn man in einem Mietshaus wohnt, sollte man vorher den Vermieter fragen, ob man beispielsweise das Treppenhaus verschönern dürfte. Da bieten sich Bilder oder Poster an. Bei einer Eigentumswohnung sollte man die übrigen Eigentümer fragen.

Es gibt da ein interessantes Urteil, weil das jemand nicht gepasst hat scheinbar. (BGH V ZR 46/06). Fazit: Die Gestaltung des Treppenhauses ist nicht Sache des einzelnen Mieters. Das Gericht kommt aber zu der Ansicht, dass ein Mieter „zur Nutzung der Gemeinflächen berechtigt ist“, soweit der Gebrauch üblich ist und keine Belästigung darstellt. Außerdem, so das Gericht, wenn keine Gefährdung davon ausgeht und keine Vermüllung zu befürchten ist!

Da kommt gerade jetzt die Frage auf, wieweit man Oster- oder für später Weihnachtsdekoration anbringen darf? Daran hat sich wohl auch jemand gestört.

Ich fand dazu nämlich ein Urteil des Landesgerichtes Düsseldorf (Az 25 T 500/89): Dekoschmuck (Kranz oder Strauß) darf während der Feiertage an die Wohnungstür gehängt werden, wenn es nicht stört!

Da hoffe ich, dass es für alle, die es gern schön haben, weiterhin nur freundliche Mitbewohner gibt! (Ich kann da nichts Negatives aus eigenem Erleben berichten!)

Hinweg damit!

Wie für alles, habe ich ja schon oft aufgestöbert, gibt es eine wirklich lesenswerte Umfrage. Sie passt genau in diese Jahreszeit, eben auch zum Frühling und dem damit verbundenen Hausputz. Und bei vielen eben auch zum Ausmisten bei dieser Gelegenheit. Ich habe ja gerade erst darüber geschrieben.

Da fiel mir eine Umfrage des Emnid-Instiutes im Auftrage des evangelischen Monatsmagazin „chrismon“ in die Hände: „Was retten Sie vor der Mülltonne?“ so wurden 1000 Menschen gefragt. Ich hatte ja schon meine persönlichen Vorlieben fürs Aufbewahren von Erinnerungen genannt. Aber das ist ja richtig als repräsentativer Durchschnitt zu betrachten!

Also danach gibt es für die meisten Deutschen auch bei gründlichem Ausmisten bestimmte Dinge, die sie gern behalten wollen, wo sie sich nicht von trennen möchten oder die als allerletztes in die Mülltonne kämen.

Also als erstes werden behalten: Fotoalben und Schulzeugnisse. Dann können sich viele nicht von ihren Lieblings- oder überhaupt von Büchern trennen (Kann ich verstehen, mir geht es auch so!). Dann erst ist man geneigt, Liebesbriefe weiter aufzubewahren. Das hat allgemein verblüfft, jeder meint, an so was hängt man besonders! Dann kommen Brautkleid oder / und Hochzeitsanzug. Da sind scheinbar die Deutschen nicht so sentimental, dass sie das behalten wollen. Am wenigsten gibt man sich mit Geschenken ab, die mal ankamen und oft schon lange rumstehen oder in die Ecke verbannt worden sind. Also weg damit!

Nun könnt Ihr mal austesten, ob Ihr Euch in diesem Ranking wiedererkennt!

April, April…!

Gerade noch rechtzeitig kam mir der Gedanke, auf den bevorstehenden 1.April hinzuweisen. Das ist dann der Tag für die Aprilscherze. Seid auf der Hut, damit Ihr nicht reinfallt! Ich erinnere mich an viele schöne (und weniger schöne) Aprilscherze, die ich verbrochen habe oder die mir selbst mitgespielt wurden.

Besonders in den Jahren, wo noch der Ausbildungsbeginn der 1.April war, war es überall üblich, die neuen Azubis „in den April zu schicken“. Auch mir ist das passiert. Da wurden wir geschickt, irgendetwas einzukaufen, z.B. die Gewichte für die Wasserwaage o. ä. zu kaufen. Vorher wurden die entsprechenden Adressen informiert, die dann irgendwas einpackten. Sehr zum Gaudi der Initiatoren wurden wir dann vorgeführt und haben uns fürchterlich geniert.

Ich habe auch hierzu allerhand Informationen gefunden, also Aprilscherz wird definiert mit siehe oben, oder erfundene oder verfälschte Geschichten im Familien-, Freundes- oder Kollegenkreis in Umlauf zu bringen. Vor der Auflösung sagt man laut und schadenfroh.“ April, April“ oder wie in meiner rheinischen Heimat „Aprilsjeck“. (Jeck ist gleich verrückt wie der „Fastelovensjeck!“- der Karnevalsverrückte).

Auch viele Zeitungen, Radiosendungen, manchmal sogar Fernsehsender und jetzt natürlich das Internet bringen am 1. April Meldungen, die manchmal wirklich täuschend echt klingen oder aussehen. Am nächsten Tag wird das dann richtig gestellt. Wir schauen und hören schon immer ganz gespannt, was es dieses Jahr gibt!

Wo kommt eigentlich der Aprilscherz, gerade am 1.April, her? Es ist historisch nicht einwandfrei festzustellen, was der Ursprung ist, so habe ich mich belehren lassen. Es soll aber auch schon in der Antike eine Anzahl von Unglückstagen, wie „Freitag, der 13., oder der „1.April“ gegeben haben. Überliefert ist für Deutschland, dass man 1618 in Bayern den Ausdruck „in den April schicken“ gebraucht hat. Dann gibt es verschiedene Erklärungen, die richtig sein können oder auch nicht. Ich habe z.B. gelesen: Das Herumschicken Jesu „von Pontius zu Pilatus“, soll am 1.April geschehen sein. Oder: Bereits in Ausgsburg im Jahre 1530 sollte der 1.April als besonderer Münztag festgelegt werden. Das rief eine Anzahl von Spekulanten auf den Plan. Aber der Münztag fand dann doch nicht statt und die Spekulanen schauten in die Röhre. Sie wurden ausgelacht und der 1.April als Narrenfeiertag begangen. Dann gibt es verschiedene historische Begebenheiten, wo der 1.April Unglück gebracht hatte bei Kriegen.

Wie auch immer, der 1.April ist in den meisten europäischen Ländern der Tag der Streiche, in England heißt er „April Fool`s Day“, in Frankreich „Poisson d`Avril“, in Italien wird man Aprilfisch genannt. Mit den Auswanderern kam dieser Brauch auch nach Amerika und weiter in die ganze Welt. So sind manche auch der Meinung, es hing mit dem launischen Aprilwetter zusammen. Diese These ist insofern nicht richtig, weil zu der Zeit anderswo schönes Wetter ist.

Da bleibt mir nur zu wünschen übrig, dass es Euch diesmal nicht trifft (mich auch nicht), oder dass es wenigstens etwas Schönes ist, was Euch angetan wird oder was besonders Lustiges!

Frühling – was tun wir am liebsten?

frühlingDa habe ich doch was entdeckt, was ich gerne gleich weiterleiten möchte. Es gab doch tatsächlich auch für die Frühlingsgefühle und Aktivitäten der Deutschen eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Emnid. Diese wurde im Auftrag von „Readers Digest“ durchgeführt. Ganz erstaunlich, was uns so bewegt!

Am meisten zieht es die Menschen, was ja auch verständlich ist, ins Freie. 81 Prozent bevorzugen Bewegung oder, sehr löblich, Sport im Freien.

Dann ergreift uns, wen nicht!, das Fernweh. Das haben 61 Prozent als ihr Attribut an den Frühling angegeben.

Dann erst, zum Erstaunen der Meinungsforscher, kommt die Lust auf Sex, die ergreift 45 Prozent.

Viele, wahrscheinlich vor allem Frauen, haben jetzt bevorzugt einen Einkaufsbummel ins Auge gefasst, nämlich 45 Prozent. Das macht ja auch bei schönem Frühlingswetter Spaß.

Dann wir Hausfrauen, siehe meinen vorherigen Artikel, lassen sich den Frühjahrsputz nicht  nehmen, das sind 37 Prozent.

Ganz interessant, meinen Sie nicht auch?

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