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Besuch da! – ist das gestattet?

Der Vermieter darf sich nicht in das Privatleben des Mieters einmischen, außer wenn es zu einer Untervermietung kommt, muss er seine Erlaubnis erteilen.

Solange der Besuch nur nachmittags kommt, die Oma oder die Verwandschaft, ist das sowieso kein Problem. Aber wenn der Freund oder die Freundin über Nacht bleiben, ist das auch kein Grund, einzuschreiten. Es gibt manchmal noch Mietverträge, die eine Klausel enthalten, beispielsweise, dass der Besuch von Personen anderen Geschlechts nach 22 Uhr nicht erlaubt ist. Auch dem braucht der Mieter nicht zu folgen. Der Vermieter darf also keinem „das Haus verbieten“, solange er andere nicht stört.

Besuch darf sechs bis acht Wochen bleiben. Der Mieter muss aber um Erlaubnis fragen, wenn er dauerhaft bleiben will, dann ist das „Untervermietung“. Auch wenn ein Mieter sich schon gleich beim Einzug entschließt, einen Teil der Wohnung unterzuvermieten, muss er erst den Vermieter fragen. Der muss aber zustimmen, wenn triftige Gründe genannt werden können, etwa finanzielle Motive oder persönliche.

Ablehnen kann der Vermieter höchstens, wenn er den Untermieter kennt und mit ihm schon Schwierigkeiten hatte. Kein Ablehnungsgrund sind moralische Bedenken und die Herkunft des Untermieters. Da haben sich die Zeiten grundlegend geändert. Ich erinnere mich noch gut an die Jahre, wo so was unmöglich gewesen wäre. Udo Jürgens hat das ja in seinem „Ehrenwerten Haus“ auch deutlich angesprochen (oder vielmehr gesungen!).

Also wenn ein Single eine Wohnung anmietet und irgendwann Freund oder Freundin mit einhziehen wollen, hat der Mieter das Recht, sein Privatleben innerhalb seiner vier Wände nach seinem Willen zu gestalten. Wichtig ist hier, dass das Interesse des Mieters an der Aufnahme nach Abschluss des Mietvertrages entstanden ist.

So soll, wie ich auch gelesen habe, verhindert werden, dass ein möglicher Widerstand des Vermieters gegen eine von Anfang an geplante Wohngemeinschaft umgangen wird. Wenn alle Stricke reißen, muss evtl. vor Gericht geklärt werden, ob das Zusammenziehen von Anfang an geplant war oder beispielsweise im letzten Urlaub besprochen worden ist.

Vielerlei zum Mai!

Was es nicht alles gibt im Zusammenhang mit Mai! Ich sah eine kleine Zusammenstellung, die wir alle kennen. Aber ich will sie doch auch weitergeben:

Was fällt Euch ein bei Maibowle? Ist jetzt ein begehrtes süffiges Getränk. Die wichtigste Zutat sind Waldmeisterblätter. Ich bekam welche von meiner Freundin Helene, die sie im Garten hatte. Wer kein Plätzchen in freier Natur kennt, wo sie noch zu finden sind, fragt mal auf dem Markt oder in guten Gemüsegeschäften nach!

Man hängt welkende oder getrocknete Blätte etwa 30 Minuten in trockenen Weißwein, füllt die Bowle im Verhältnis 2 : 1 mit Sekt auf und gibt etwas Zucker dazu. Das ganze ziemlich kalt trinken, ein Genuss!

Maischolle: Das ist der Frühlingsfisch schlechthin! Ganz zart und saftig sind die Schollen, auch Plattfische genannt, jetzt im Mai. Das einfachste Rezept ist mit Butter braten und Dillkartoffeln dazu!

Mairübchen: Vielen ein Begriff sind die kleinen weißen Teltower Rübchen. Diese Mairübchen sind damit verwandt und werden auch ähnlich zubereitet. Schmecken am besten gedünstet, dann in Butter und karamelisiertem Zucker geschwenkt.

Maibock:  Ist ein untergäriges, helles oder dunkles Starkbier mit mehr als 6 Vol.-% Alkohol. Es hat einen besonders hohen Stammwürzegehalt. Maibock duftet, schmeckt und wirkt!

Mai Tai: Das ist der bekannte Rumcocktail. Man sagt, dass der Cocktail nicht vom Monat Mai seinen Namen hat, sondern von dem begeisterten Ausruf:“ Mai Tai Roa Ae!“. Das heißt ungefähr: „Nicht von dieser Welt!“. So gut hat wohl dem ersten dieses Getränk geschmeckt!

Maikäfer: Wir alle kennen die Maikäfer, die ja jahrelang verschwunden waren. Wie sang schon Reinhard Mey.“ Es gibt keine Maikäfer mehr..“. Sie sind wieder im Kommen, habe ich wo gelesen. Übrigens nicht zu verwechseln mit den niedlichen Marienkäferchen. Aber was mich verblüffte, in Deutschland und Frankreich wurde bis in die 60er Jahre noch Maikäfersuppe gegessen!! Habe ich nicht gewusst, vielleicht sind sie deswegen mal verschwunden? Der Geschmack sei wie Krebssuppe gewesen.

Maiglöckchen – die süßen

Allenthalben blühen jetzt die Maiglöckchen und verzaubern uns mit ihrem süßen Duft. Gerade um diese Blume ranken sich viele Geschichten. Das Maiglöcken heißt übrigens auch: Augenkraut, Faltrianblume, Lilie des Tales (lily of the valley), Maiblume, Maililie, Maischelle, Mairöschen, Marienglöckchen, Marienträne, Niesenkraut, Zauke.

Legenden bezeichnen das Maiglöckchen tatsächlich als Marienblume, vermutlich ist es aber ein mittelalterliches Missverständnis, denn man brachte die Blume irrtümlich mit der „Lilie des Tales“ in Verbindung, die im Hohelied Salomons erwähnt wird. Es gibt aber auch die Version, dass die Maiglöckchen aus den Tränen Mariens entstanden sind, die sie unter dem Kreuze Jesu vergossen hat. Dann gilt die weiße Farbe als Symbol für Unschuld und Reinheit, sowie Demut und Bescheidenheit. Das kennzeichnet ja auch die Muttergottes.

Die katholische Kirche feiert den Monat Mai als Marienmonat mit Maiandachten und es gibt wunderschöne alte Marienlieder. Wer kennt nicht:“Maria breit den Mantel aus.“. Früher wurde in jedem katholischen Haus ein Maialtar errichtet mit einer Madonnafigur und Maiglöckchen als Zierde. In den katholischen Kirchen gibt es schön geschmückte größere Maialtäre. Als Kind kannte ich die Sitte, dass man die Blumen, meist Hortensien, die man zur Erstkommunion geschenkt bekam, dann zum 1.Mai in die Kirche zum Maialtar brachte.

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Der Mai, der Mai…….

Nun ist mit dem 1.Mai der Wonnemonat Mai eingezogen. Alles blüht und grünt, das Wetter ist warm, hoffentlich bleibt es so. Obwohl eine alte Bauernregel sagt:“Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun`und Fass.“

Eigentlich wollte ich aber über Maibräuche was schreiben. Gerade für die Zeit vom 30.April und dem 1. Mai gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in fast ganz Europa viele verschiedene Maibräuche. Diese sind nicht nur von Region zu Region, sondern oft von Dorf zu Dorf verschieden. Alle sollen das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings symbolisieren.

Schon die alten Kelten haben uns viele Bräuche vererbt, so auch Maibräuche. So war die Nacht vom 30. April bis zum 1.Mai das zweithöchste Jahresfest der Kelten: Beltene. Es war dem Heiler, Licht- und Fruchtbarkeits-Heros Belenus geweiht. Es wird heute noch beispielsweise in Schottland groß gefeiert. Das werden nicht nur Liebhaber schottischer Highland-Sagas wissen! (Da komme ich noch drauf zurück). Schon damals soll es einen Maibaum mit grünem Wipfel gegeben haben.

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Ein Balkon – für uns am wichtigsten

Was Verblüffendes hat eine Immobilien-Trend-Studie der Plant-Home AG ergeben. Diese hatte zum Inhalt, was bei einem Immobilienerwerb für die Bundesbürger ein wichtiges Ausstattungsmerkmal bedeutet. Die Attribute gingen von unverzichtbar bis sehr wichtig. Dabei wurde der Balkon von 84 Prozent als absolut unverzichtbar angesehen. Sei es, als Platz zum Sitzen, Grillen, grüne Oase oder einfach nur für das Vogelhäuschen im Winter.

Nun aber das Ranking im Ganzen, wie es die Studie ergab:

Terrasse oder Balkon – 84 Prozent

Badezimmer mit Wanne/Dusche – 82 Prozent

Eigener Parkplatz/Garage – 73 Prozent

Gäste-WC – 56 Prozent

Hochwertige Einbauküche – 48 Prozent

Großzügiger Garten – 43 Prozent

Offener Kamin/Kaminofen – 35 Prozent

Fußbodenheizung – 31 Prozent

Echtholz-Parkettboden – 30 Prozent

Komfortabler Aufzug – 19 Prozent

Wintergarten – 15 Prozent

Sauna – 9 Prozent

Garten im Frühling – Frühling im Garten

Nun ist viel im Garten zu tun. Der Frühling lässt uns mit froher Schaffenskraft wirken. Jetzt sollte der Winterschutz endgültig enfernt werden, da er die neuen Triebe im Wachstum behindert odr sogar abbrechen lässt. Allerdings sollte man für empfindliche Pflanzen einen leichten Frostschutz bereithalten. Hortensien, Magnolien, Kamelien und Tränendes Herz sind da sehr empfindlich. Ich habe in diesen Tagen noch morgens Autoscheiben vom Frost befreien müssen, obwohl es tagsüber sehr schön ist!

Auch die Kübelpflanzen können nach draußen, aber auch bei Frost noch schützen! Da wäre aufzupassen, da die aus dem warmen Haus kommenden Pflanzen gern von Schädlingen befallen werden. Blattläuse, Schildläuse und erste Raupen sind ja wild auf frisches Grün. Da hilft manchmal ein starker Rückschnitt mehr als Pflanzenschutzmittel. Auch gut und richtig Düngen ist wichtig als Widerstand gegen Krankheiten und Schädlingsbefall.

Was oft nicht beachtet wird, aber wie ist es mit dem Rasen? Der sollte jetzt auch pfleglich behandelt werden, nämlich am besten vor dem ersten Schneiden düngen und, wenn sich Moos gebildet hat, vertikulieren. Wenn der ph-Wert unter 6 ist, sollte der Rasen gekalkt werden. Dann kahle Stellen nachsäen, das war bei meinem Rasen immer nötig!

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Sag`s durch die Blume…

Das haben wir alle schon mal gehört oder auch selbst angewandt: Bestimmte Blumen haben bestimmte Aussagen: rote Rosen für die große Liebe, Olivenzweige für Frieden, um nur die gebräuchlichsten hervorzuheben.

Leider ist es heute in unserem modernen Zeitalter nicht mehr „in“, sich mit Blumen und der Bedeutung, die man ihnen zumisst, zu befassen. Unsere jungen Leute haben ja eine andere Auffassung von Romantik. Man überbringt keine Blumen, um die Angebetete mild zu stimmen, da wird mit unseren digitalen Nachrichtenmöglichkeiten kommuniziert. Wenn dann die SMS oder dergleichen nicht sofort beantwortet wird, hat man schon keine Geduld mehr! Ich beobachte vor allem junge Leute, da ich viel Bahn und Straßenbahn fahre. Da wird das Liebesleben oder überhaupt alles während der Bahnfahrt organisiert. Und jeder muss notgedrungen mithören!

Wie wohltuend empfand ich, was mir kürzlich in die Hände fiel: Es gibt auch heute noch Menschen, die sich mit Blumen und eben auch ihrer Sinnbildlichkeit befassen.

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