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Feine Früchtchen – Marmelade, Konfitüre, Gelee…

755812_web_R_by_Renée Ries_pixelio.deWas gibt es Schöneres, als zum Frühstück ein Brötchen mit leckerer Marmelade zu vertilgen! Sie ist wirklich ein ewiger Klassiker. Immer mehr Frauen (nicht nur!) macht es Spass, selbst welche herzustellen. Das ist leicht, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und der Sommer bietet die Früchte dazu. (Heute ist es leider nicht mehr üblich, selbst Brombeeren, Himbeeren und Waldbeeren in Wald und Flur mühselig selbst zu sammeln. Ich habe das noch als Kind und junge Frau eigentlich auch mit Freude gemacht!)

Erstmal ein paar interessante Fakten, die ich gesammelt habe: Das erste Rezept für eine feste Bitterorangen-Masse stammt aus dem Jahre 1677, archiviert im britischen Cheshire. 2014 wurden in Deutschland mehr als 237.000 Tonnen Fruchtaufstrich produziert. Das teilt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit. Mehr als 61 Prozent der Deutschen essen täglich bis einmal wöchentlich Marmelade und Konfitüre. In der EU wurden 2015 pro Einwohner sechs Kilo Pfirsiche, drei Kilo Erdbeeren und zwei Kilo Kirschen geerntet. Auf Deutschland entfallen fast 173.000 Tonnen Erdbeeren und rund 49.000 Tonnen Kirschen, lt. eurostat. Etwa 150.000 Tonnen Fruchtaufstrich wurden privat erzeugt, lt. Schwartauer Werke, 2011.

Als beliebteste Sorte Marmelade hierzulande gilt die Erdbeere. Auch Kirsche, Johannisbeere und Aprikose seien populär, so der Verbraucherinformationsdienst aid. Aber auch Pflaume-Marzipan und gemischte Marmeladen gewinnen an Bedeutung. Und der Trend bei immer mehr Verbrauchern zum Hausgemachten. Da hat man ein Produkt frei von Zusatzstoffen und künstlichen Aromen. Außerdem macht die eigene Herstellung Spaß. Hinzu kommt die Ausrichtung zu Regionalem, also mit heimischen Früchten.

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Ein Jodeldiplom – kommt uns das nicht bekannt vor??

104492_web_R_B_by_Liane_pixelio.deWas gab es kürzlich zu lesen, man kann ein Jodeldiplom erwerben? Ja, nämlich auf der Schmittenhöhe in Zell am See. Da gibt es einen Jodeltrainer, den Toni, der gibt Jodelkurse. – Aber Vorsicht, er wird natürlich in einem Atemzug mit dem ewig wunderbaren Sketch von Loriot konfrontiert. Kein Wunder, dass er es nicht mehr hören kann!

Bei den Jodelkursen führt Toni seine Schüler in anderthalb bis zwei Stunden in die komplizierte Welt des Jodelns ein, auch erklärt er die Jodelgeschichte und das Jodelalphabet. Es ist gar nicht so einfach, wichtig ist die Atemtechnik , die feinen Unterschiede zwischen Juchitzer und Almschrei beispielsweise und dann die verschiedenen Jodler!

Der Toni hatte die Idee mit der Jodelschule vor zwei Jahren, so wird berichtet. Erst war es eher ein Spaß, ist aber zum riesigen Event geworden. Demnächst würde er sogar nach Mexiko fliegen, um den Mexikanern das Jodeln beizubringen, heißt es! In seinen Kursen auf der Schmittenhöhe hat er bereits mehr als 3.000 Menschen „den Schnackler“ beigebracht, so ist zu lesen. Wie man sich denken kann, sind vor allem die Japaner und Chinesen ganz versessen aufs Jodeln, so sagt uns der Fachmann.

Ins Salzburger Land kommt man auch per Flugzeug, mit Eurowings bis Salzburg. Mit Mietwagen oder Bahn nach Zell am See.Wer mehr wissen will: www.zellamsee-kaprun.com. Die Jodel-Workshopf von Thomas Reitsamer (Toni) gibt es jeden Donnerstag im Juli und August, etwa 1,5 Stunden, 39 Euro inkl. Bergbahnticket. www.schmitten.at.

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Sommerpflege – jetzt das Richtige für die Haut wählen…

550402_web_R_K_B_by_Inessa Podushko_pixelio.deFür die heißen Sommertage benötigt unsere Haut eine besondere Pflege. Sie braucht jetzt weniger Fett, mehr Feuchtigkeit und eine tägliche Portion Sonnenschutz – auch, das wird meist nicht beachtet – wenn es mal bewölkt ist. Der Dermatologe erklärt, dass ab 15 Grad die Haut mehr zu schwitzen beginnt. Sie verliert mehr Feuchtigkeit und neigt zum Austrocknen. Dazu kommt die Hitze, Klimanlagen-Luft, Chlor- und Salzwasser und natürlich die Sonneneinwirkung.

Gleichzeitig hat die Haut im Sommer mehr Fett zur Verfügung, dadurch erscheint der Teint auch fettiger. Nun muss man seine Hautpflege den Gegebenheiten anpassen. Also zu leichteren Pflege- und Make-up-Produkten greifen, die sich dem Teint gut anpassen. Was ist am besten? Das kommt auf die Haut an, ist sie unkompliziert, genügt im Hochsommer eine leichte Feuchtigkeitspflege. Ist der Teint trocken, sollten in der Creme ausreichend Lipide enthalten sein. Vor allem, wenn die Haut spannt. Sensible Haut braucht etwas zum Beruhigen. Etwa mit Mineralien, die ausgleichend wirken.

Unabhängig vom Hauttyp neigt die Haut im Sommer schneller zum Schwitzen, das ist leider sehr oft so. Den Flüssigkeitsverlust sollte man mit Thermalwassersprays, fettfreien Fluids oder Gels ausgleichen. Am besten gleich nach dem Duschen auftragen. Ein Hausmittel für alle, die weniger schwitzen wollen, wird vom Fachmann empfohlen: Morgens die Haut mit abgekühltem frischem Salbeitee abtupfen. Das desinfiziert gleichzeitig.

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Vor 175 Jahren gab es den ersten Ausflug mit Thomas Cook…

748601_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deNicht nur Gern- und Vielreisenden ist der Brite Thomas Cook ein Begriff. Er ist der Inbegriff des Reisens, er prägte den Pauschaltourismus. Dabei kam er aus einfachsten Verhältnissen, 1808 geboren, musste er mit zehn Jahren die Schule verlassen, um zu arbeiten. Einige Jahrzehnte später war er der erfolgreichste Reiseanbieter Englands. Aber alles begann vor 175 Jahren.

Am 5. Juli 1841 nämlich organisierte er die erste Reise für 500 Menschen,  eine Eisenbahnreise vom englischen Leicester ins elf Meilen entfernte Loughborough. Cook, baptistischer Missionar und strikter Abstinenzler, ging es zunächst nur darum, den sozial Schwächsten der Gesellschaft durch Ausflüge eine Alternative zum Alkohol zu bieten. Das Ziel dieses Ausfluges wählte er, weil sich dort ein Treffen der Abstinenzler befand.Im Reisepreis von einem Schilling war sogar ein Schinkenbrot und eine Tasse Tee enthalten. Und es spielte eine Blaskapelle, was großes Aufsehen erregte. Es war alles in allem ein Vorläufer der modernen Pauschalreise!

Ab 1846 organisierte er dann Gruppenreisen nach Schottland, Irland und aufs europäische Festland. Ab 1866 bot er Gruppenfahrten in die USA und nach Kanada, Kreuzfahrten auf dem Nil und sogar Weltreisen an. Bereits im Jahre 1900 hatte er es zu einem Weltunternehmen gebracht.

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Schon immer wollten die Frauen schön sein….

703504_web_R_K_B_by_Ruby-Stein_pixelio.deJede Frau möchte schön aussehen, das war schon in der Antike so und hat sich nicht geändert. Heute wie damals gehört beispielsweise die Wahl des Schmucks zu den gewohnten Ritualen einer Frau. Das kennzeichnete schon das weibliche Verhalten in der Steinzeit und sogar vor der letzten Eisenzeit. Schmuck ist nicht nur ein Ausdruck des eigenen Ichs. Schmuck als Ausdruck von gesellschaftlicher Zugehörigkeit, von Stand und Rangordnung ist seit ewigen Zeiten präsent.

Es war schon immer so, dass man sich in Szene setzen musste, um Herrschaft und Reichtum herauszustellen. Schon in vorhistorischen Zeiten wurden aus Schnecken und Muscheln Ritualobjekte gefertigt, der älteste Fund ist 82 000 Jahre alt.

Mittel und Methoden, die Schönheit zu betonen, haben sich verändert, aber im Prinzip blieben die Ideale über Jahrtausende erhalten. Ins Gesicht kam Farbe, Puder und Bleichungscreme, das Haar wurde verlängert und die Taille verschlankt. Make-up-Moden im alten Ägypten unterscheiden sich nicht von denen im heutigen Westen. Das beweisen manche Funde von Kämmen, Tiegeln und Tinkturen, die in Museen zu bewundern sind.

So stand zu lesen, dass sogar Ötzi, der unerschöpfliche Zeuge der Jungsteinzeit, mehrere Dutzend mit Farbe unterlegter Einschnitte in der Haut aufweist. Das legt die Frage nahe, ob damals schon tätowiert und gepierct wurde? Womöglich. Ganz bestimmt, so weiß man aus Funden, waren ornamentale Narben und Kopfverformungen an der Tagesordnung. Das weist auf Schönheitschirurgie hin. Da gibt es einen schönen Ausspruch: Wofür heute Mondpreise bezahlt werden, ist im Grunde ein alter Hut! Wie wahr.

Foto: Ruby-Stein / pixelio.de

8.8. – Weltkatzentag

82697_web_R_by_Peter Behrens_pixelio.deHeute ist Weltkatzentag – die Medien berichten über die absoluten Lieblingshaustiere der Deutschen. Es gibt mehr Katzen als Hunde in den deutschen Familien, nämlich 12 Millionen. Übrigens, der Weltkatzentag wurde vor 14 Jahren von der Tierschutzorganisation Fund for Animal Welfare ins Leben gerufen.

Haben es die wunderschönen Fellknäuel nicht auch verdient? Es gibt sogar ein Ranking der beliebtesten Katzennamen, die sich im Laufe der Zeit geändert haben: Aktuell sind für Katzen Luna, für Kater Leo die beliebtesten Namen. Wer denkt nicht dabei an die berühmten Katzen, die alle kennen: Aristocats, Susi und Strolch, natürlich der unvergleichliche Garfield. Die derzeit berühmteste Katze ist, wie berichtet wird, Grumpy Cat aus den USA. Eine Katze, die immer sehr miesepetrig dreinblickt. Ihr Frauchen hat es verstanden, aus diesem Gesichtsausdruck Kapital zu schlagen und hat bisher große Summen mit ihr zu verdienen! Unglaublich – nicht wahr?

Dann gibt es immer wieder Statistiken, wieviel die Deutschen für ihre Lieblinge ausgeben. Auch da fließen reichliche Summen. Manches ist vielleicht übertrieben, diverse Kleidchen, das feinste Spielzeug, das beste Fressen usw. Feine Kratzbäume, denn die Katze von Welt stromert natürlich nicht draußen rum!

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Fischerstechen – bayrischer Sommersport

412581_web_R_by_Hartmut910_pixelio.deDas Fischerstechen ist eine bayrische Sommergaudi und mehr. Volkssport, Tradition, Gemeinschaftserlebnis etwa. Es ist eine wackelige Angelegenheit, dieses Fischerstechen. Junge Burschen oder auch gestandene Mannsbilder, sogar bei einigen Veranstaltungen auch fesche Frauen im Dirndl stehen auf einem langen schmalen Brett, das an ein hölzernes Ruderboot montiert ist. Schon der Weg an die Spitze des Bretts ist eine Herausforderung. Dann aber kommt erst das Schlimmste, in der Hand halten die Kontrahenten eine vorne gut gepolsterte Lanze, die ganz schön schwer ist. Der Gegner steht ebenso auf einem Brett an einem Boot.

Es geht ganz offiziell zu bei diesen Volksfesten: Wenn der Schuss des Schiedsrichters ertönt, geht es los. Die Wettbewerber müssen versuchen, mit allen Tricks den anderen ins Wasser zu befördern. Sie dürfen zwischen Schulter und Gürtellinie angreifen, nicht darunter oder darüber. Da passiert es schon mal, dass der Angreifer das Übergewicht bekommt und selbst im Wasser landet. Der ruhende Pol dabei ist der Mann im Boot, der dafür sorgt, dass das Gefährt möglichst still an einer Stelle bleibt, damit sich der Teilnehmer auf seinen Gegner konzentrieren kann.

Einer Sage zufolge sollen Ritterturniere Vorbild für das Fischerstechen gewesen sein, denn Fischer hatten keine Pferde, eben Boote. Diese alte Tradition, die in Vergessenheit geraten war, wurde am oberbayerischen Staffelsee   im Jahre 1985 wieder belebt. Seither treten am 15. August, dem bayerischen Feiertag Maria Himmelfahrt, 24 junge Männer an, um den Fischerkönig zu küren. An manchen Orten treten auch Mannschaften gegeneinander an, teils kümmern sich Vereine um die Ausrichtung, manchmal auch Gemeinden oder die Feuerwehr.

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